Mein Bewertungssystem

Gelesene Bücher bewerte ich ab sofort anhand von vier Kategorien. Dies hat den Grund, dass ich die Einordnung in Punktekategorien mit Hilfe von Sternen, Federn, Herzchen und Co. oftmals als wenig aussagekräftig empfand. Auch werden den jeweiligen Punkten teilweise unterschiedliche Wertungen auferlegt. Zu der Idee der Kategorien inspirierte mich übrigens die liebe Saskia von Who is Kafka?.

Bewertungssystem

Lieblinge sind die Bücher, die mich langfristig beeindruckt haben. Ein absolutes und perfektes Lesevergnügen, welches noch lange nachhallt. Auch sind dies Bücher, die ich sicherlich noch mehrfach lesen werde.

Buchtipp bedeutet, dass mir das Buch ziemlich gut gefallen hat und ich es mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann, mir jedoch das gewisse Etwas gefehlt hat.

Als Zwischendurchlektüre bezeichne ich Bücher, die nett für zwischendurch sind, mich gut unterhalten, aber langfristig nicht beeindruckt haben. Auch gab es ein paar Dinge, die mich gestört haben.

Fehlgriff bedeutet, dass mich das Buch persönlich nicht überzeugen konnte und einige Schwächen hatte. Vielleicht habe ich es sogar abgebrochen. Das bedeutet jedoch nicht, dass es generell ein schlechtes Buch ist, denn Geschmäcker sind verschieden.

111 Kommentare zu „Mein Bewertungssystem

  1. Interessanter Ansatz für ein Bewertungssystem. So ähnlich habe ich es auch gemacht. aber die Kategorien halt doch mit „Sternen“ gekennzeichnet. Und es sind halt doch 5, damit ich es auch auf die Sterne-Einteilung bei Amazon & Co. übertragen kann. Die Sterne sind halt allgemein bekannt und haben inzwischen einen starken Wiedererkennungswert.
    Ich habe lange überlegt, ob ich es anders machen soll. Ganz am Anfang habe ich gar keine Sterne vergeben (weil ich es eigentlich unfair finde)! Aber sobald ich die Rezension auf Amazon oder Lovelybooks stellen wollte, musste ich mir dazu auch die richtige Anzahl an Sternen überlegen. Durch die Kombination aus meinen Bewertungskategorien (Cover, Idee/Plot, Handlungsbogen/Spannungsaufbau, Emotionen/Protas, Schreibstil/Sprache), die ich tatsächlich einzeln von 1-5 bewerte, komme ich auf eine ziemlich gute Bewertung, denke ich. Und ja, da sind dann auch 2-Sterne dabei!

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    1. Ich finde die Kategorien für mich einfach passend und rund. Sie sind weder zu vorgegeben, noch zu offen. Ich habe sie klar definiert und fühle mich damit viel wohler. Ich sehe nicht ein, Bücher in diese platten Sterne zu quetschen weil es für mich absolut nichts aussagt.
      Bücher meiner Kategorie Buchtipp können 3,4 oder 5. Sterne bekommen. Lieblinge 4 oder 5. Zwischendurchlektüren manchmal 3, manchmal 4. Das mache ich dann aber auch nur weil Amazon und Co mich dazu zwingen.
      Auch finde ich, dass es ein Unterschied für meine Leser macht ob sie eine Rezi mit 3 Sternen oder der Kategorie Zwischendurchlektüre sehen, da keine der Kategorien negativ benannt ist. Viele schrieben, dass sie nach der Rezension nun neugierig sind und das Buch lesen wollen, das gab’s bei 3 Sterne Rezensionen selten.

      Liebe Grüße!

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  2. Liebe Nicci,
    ich werde jetzt tatsächlich auf dein System zurück kommen. Ich finde wirklich, dass solche Kategorien aussagekräftiger sind als einfach nur eine bestimmte Anzahl Sterne, Herzen oder was auch immer.
    Ich denke, dass ich jedoch bei der Abstufung/Einteilung meine Anzahl von fünf Kategorien beibehalten werde.
    Jedenfalls danke für die Idee, du hast einen Ehrenplatz auf meinem Blog verdient 😉
    Herzlich, Nela

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    1. Liebe Nela,
      es freut mich, dass du die Idee nun für dich nutzen kannst 🙂
      Du wirst sicherlich – ähnlich wie ich – recht schnell merken, dass du zufriedener mit der Bewertung bist.
      Es freut mich sehr, dass ich dir ein bisschen helfen konnte und bin gespannt auf deine Kategorien! ❤

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  3. Wow, ich finde dein Bewertungssystem auch cool.

    Mir fällt das schwer, dass wenn ich eine Rezension schreibe ich „gleich“ bewerte, denn meistens mache ich das eher nach Bauchgefühl wo dann andere Punkte mehr beachtet werden als bei einem anderen Buch. Vielleicht muss ich da mal konsequenter mit bestimmten Punkten sein, sowas wie „Inhalt, schreibstil und Spannung“ oder so und nicht spontan… :p

    Liebe Grüße,
    Ümran

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    1. Danke! Ich bewerte auch immer erst am Ende, weil ich durch das Verfassen der Rezension immer erst reflektiert, wie ich das Buch so insgesamt fand 😊 das passiert auch relativ spontan, aber ich gliedere das halt nach diversen Punkten, wie du schon genannt hast, Spannung, Schreibstil, aber auch Thematik, Protagonisten, Cover,… Und wie ich mich beim Lesen gefühlt habe. LG ❤

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  4. Huhu,
    ich finde deine Idee mit dem neuen Bewertungssystems super. Ich habe in meinen Rezensionen immer Schwierigkeiten auszudrücken, warum ich einem Buch eine bestimmt Anzahl Sterne gebe ohne zuviel vorweg zu nehmen. Daher fallen meine Rezis auch immer recht kurz aus. Allerdings kennzeichne ich meine absoluten Lesehighlights mit einem zusätzlichen Symbol am Beginn der Rezension.
    Liebe Grüße
    Maggy

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    1. Lieben Dank 🙂
      Ich muss gestehen, dass ich lange Rezensionen oft überfliege, da ich die Sorge habe, im Vorfeld zu viel über das Buch, die Handlung und die Charaktere zu erfahren.
      Daher lese ich quer und dann halt primär das Fazit. Ich finde, da kann man schon vieles für sich mitnehmen.

      LG Nicci

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  5. Huhu,

    ich stolper auch mal hier vorbei. Das Bewertungssystem ist eine super Idee. Ich bewerte noch mit „Sternchen“ System, aber manchmal ist es einfach verdammt schwer, weil es eigentlich auch irgendwo dazwischen liegen kann.
    Aber die Idee hier finde ich klasse und ist mal was anderes 🙂

    ps. Übrigens finde ich den Blog hier total schön und fühle mich richtig wohl beim umschauen und werde ganz sicher nun öfters vorbeischauen 🙂

    Liebe Grüße,
    Alex

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    1. Hey!
      Schön, dass Du vorbeischaust! 🙂
      Vielen Dank. Ja, das fand ich auch..
      Gestört hat mich insbesondere der Aspekt, dass manche Sterne ganz anders ausgelegt werden, als sie eigentlich gemeint sind. Da finde ich Kategorien irgenwie aussagekräftiger.

      Oh, Wow, DANKE! Das freut mich wahnsinnig 🙂

      Liebste Grüße! Nicci

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  6. Hallo Nici,
    die Idee ist toll. Kombinierst du das dann noch mit Sternen/Federn und Co oder gibt es dieses Wertungssystem dann nicht mehr in deinen Rezensionen?
    Ich denke eine Kombination aus beiden könnte sehr aussagekräftig sein und das einteilen ist diese Kategorien wird es dem Leser leichter machen gute von schlechten Bücher zu unterscheiden.

    Liebe Grüße
    Jean

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