Rezension: Jennifer Wolf – Nachtblüte

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Titel: Nachtblüte. Die Erbin der Jahreszeiten
Autor: Jennifer Wolf
Seiten: 260
Preis: ebook: 3,99€
ISBN: 978-3-646-60199-2
Verlag: Carlsen / impress

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Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die die Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus Platzmangel wurden nämlich alle Bücher in ihrem Kinderzimmer aufbewahrt und so war es unvermeidbar, dass sie irgendwann mal in eins hineinschaute. Als Jugendliche ärgerte sie sich immer häufiger über den Inhalt einiger Bücher, was mit der Zeit zu dem Entschluss führte, einfach eigene Geschichten zu schreiben.
Quelle: https://www.carlsen.de/urheber/jennifer-wolf/49705

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Nachdem ich „Morgentau“ und „Abendsonne“ von Jennifer Wolf verschlungen habe war mir klar, dass ich auch die Folgebände unbedingt lesen möchte.

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„Ich betrachte die Energiestränge, die in meinem Heim zusammenlaufen.“

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Ilea Sola Sommerkind ist eine Jahreszeitentochter. Sie kann Licht brechen und eine warme Brise herbeirufen. Wenn sie ihre Sommerkräfte einsetzt, verwandelt sich ihr sonst brünettes Haar in ein strahlendes Blond. Sie ist nicht das einzige Jahreszeitenkind, seit die Göttin Gaia ihren Söhnen erlaubt hat, sich unter die Menschen zu mischen, und dennoch ist sie etwas Besonderes, denn nur sie stammt von Sommer ab. Und so ist ihr Heim auch dasjenige, das sich der Sommergott diesmal für seinen Aufenthalt ausgesucht hat. Doch als er dabei schwer verunglückt, muss sie einen weiteren Gott beherbergen: Aviv, den Frühling. Den einzigen Jahreszeitengott, der seit fünfhundert Jahren den Frauen entsagt und die Erde gemieden hat…

Quelle: https://www.carlsen.de/epub/nachtbluete-die-erbin-der-jahreszeiten-buch-3/75253

 

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Die Cover der Reihe finde ich insgesamt sehr gelungen, jedoch fand ich die dargestellte Frau hier nicht wirklich passend.
Der Titel der Geschichte hat wie immer einen Bezug zum Namen der Protagonistin.
Durch den spannenden Prolog, der übrigens mit dem Epilog einen angenehmen Rahmen bildete, konnte ich mich sehr gut auf die Handlung einlassen, in der wir diesmal Gaias Eltern kennenlernen, die eine entscheidende Rolle spielen.
Auch wurden direkt zu Beginn schwierige Konstellationen und Gegebenheiten deutlich, die Hoffnung auf eine spannende Story mit überraschenden Wendungen machten.
Diesbezüglich konnte das Buch insgesamt meine Erwartungen erfüllen. Wie schon in den Vorgängern fieberte ich mit und war neugierig darauf, wie sich die Konstellationen auswirken würden, und ob spezielle Probleme und kritische Gegebenheiten aufgelöst werden können.
Die Protagonistin Ilea war mir durch ihre neugierige, verspielte, kreative und ehrgeizige Art sehr sympathisch, ich konnte mich gut mit ihr identifizieren und mich in zahlreichen Situationen wiedererkennen. Sie war ein richtiger Wildfang, der sich das Kindsein bewahrt hat.

„Ich schlage die Bettdecke auf und stelle meine nackten Füße auf die quietschenden Holzdielen des Schlafzimmers. Es ist zu verführerisch, ich muss einfach mein Gewicht ein paarmal verlagern, um aus dem Quietschen eine Melodie zu machen. Lachend schüttele ich den Kopf über mich selbst und gehe zum Kleiderschrank.“

Der Schreibstil war wie auch bei seinen Vorgängern angenehm locker und flüssig zu lesen, sodass ich das tolle Buch innerhalb eines Tages verschlungen habe.
Eine wiederkehrende Besonderheit bei den Jahreszeiten-Büchern sind die erfrischenden Dialoge sowie die interessanten Monologe, die oft einiges über die Gedanken und Gefühle der jeweiligen Person preisgeben, welche dadurch authentisch und greifbar für mich waren.

„Ich bin die Rächerin der Unterhosen.“
„Du solltest dir ein Cape dafür nähen“, schlage ich vor.
„Vielleicht mache ich das sogar.“

Die Geschichte war, wie immer, in sich abgeschlossen. Nichtsdestotrotz möchte man am liebsten in der Welt der Jahreszeiten und Hemera verweilen, vor allem, weil das Ende Lust auf mehr machte und mich zum Schmunzeln gebracht hat…

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Auch dieser Teil der Jahreszeiten-Reihe konnte mich auf eine schöne, fantasievolle Reise voller Emotionen mitnehmen und träumen lassen.
Insbesondere die interessanten, oft witzigen Monologe mochte ich gerne. Spannend war es, weitere Charaktere aus dem Leben der Jahreszeitenkinder kennenzulernen.
Mein Favorit bleibt weiterhin „Morgentau“, mit dem die Folgebände bezüglich Spannung, Handlung und überraschenden Wendungen nicht ganz mithalten können.
Ich gebe „Nachtblüte“ 4/5 Federn.

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Vielen Dank an den Carlsen-Verlag für das eBook-Rezensionsexemplar!

Hier geht’s zum Buch.

Hier geht‘ zu Jennifers Facebookseite.

4 Kommentare zu „Rezension: Jennifer Wolf – Nachtblüte

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