Rezension: Sonnenglut Anthologie

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Was verbinden zehn Autorinnen mit dem Wort Sonnenglut? Taucht ein in düstere Welten und tödliche Kämpfe. Lernt magische Wesen kennen und lasst euch auf eine Reise mitnehmen, die mehr verspricht, als alles, was ihr euch vorstellen könnt. Ob nun ein heißer Sommerflirt oder eine zarte Liebe, ob apokalyptisches Grauen oder mystische Gestalten. Taucht ein und genießt die Facetten von Erotik, Romantik, Dystopie und Fantasy. Werdet ein Teil von zehn verschiedenen Geschichten, die den Leser in ihren Bann ziehen und ihn atemlos zurücklassen. Zehn Autorinnen, zehn Geschichten, ein Wort: Sonnenglut. [Quelle]

Bei der Sonnenglut Anthologie handelt es sich um die erste Kurzgeschichtensammlung, die ich gelesen habe. Ob sie mich überzeugen konnte erfahrt ihr jetzt. 

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Konnten sie nicht einfach friedlich nebeneinander leben? Nein, das war nicht möglich, denn es gab immer jemanden, der zu gierig war, um ein Volk in Frieden zu belassen. (aus: Sabine Schulter – Das Feuer des Phönix)

Die Anthologie beinhaltete zehn Kurzgeschichten aus verschiedenen Genres: Fantasy, Romance, Erotik, Dystopie, Urban Fantasy, New Adult. Den Genremix fand ich persönlich wirklich erfrischend. Interessant fand ich insbesondere aber, dass ich so einen Einblick in diverse Schreibstile erhielt und neugierig auf die anderen Bücher der jeweiligen Autoren wurde.

Meine favorisierten Geschichten waren:

  • Das Feuer des Phönix (Sabine Schulter, Fantasy), wo es um einen spannenden Kampf ging, aber ebenfalls um Liebe und Hoffnung
  • Eiszeit mit Zombies (Juliane Schiesel, Dystopie), wobei es sich um eine dystopische Geschichte handelte, die in der Eiszeit spielte und mich persönlich durch den sarkastischen Ton der Protagonisten und die kursiv gedruckten Rückblicke überzeugte
  • Sommerphantasie (Vinya Moore, Erotik), wo eine Forscherin auf einer Expedition ein wahrlich interessantes und heißes Abenteuer erlebte

Leider gab es auch Geschichten, die mich persönlich nicht überzeugen konnten: die Romance-Storys fand ich zu klischeebehaftet und zu kitschig, auch fand ich die Protagonistin in der Dystopie Sonnensteine durch ihre dramatisierende, selbstbemitleidende Art recht nervig. BLUT war aufgrund der Tatsache, dass es sich um eine Vampirgeschichte handelte, thematisch nicht mein Fall.

Besonders interessant fand ich bezogen auf die Kurzgeschichten natürlich die Integration des Wortes „Sonnenglut“ und die thematische Umsetzung davon. Dabei fiel auf, dass es wirklich vielseitig eingebracht wurde, ob als Diamant, Drink, Heilmittel, Schiff oder Gift, und Inhalte spannend und oft sehr gelungen drum herum konstruiert wurden.

Viele Geschichten wirkten in sich rund und abgeschlossen, andere beinhalteten ein recht offenes Ende, worauf ich mich aber insgesamt gut einlassen konnte. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir innerhalb des jeweiligen Handlungsverlaufes etwas fehlte.

Die Sonnenglut Anthologie war alles in allem ein angenehmes Leseerlebnis für mich. Es gab einige Kurzgeschichten, die mir richtig gut gefielen und dafür sorgten, dass ich auch innerhalb der kurzen Seiten vor Spannung mitgefiebert habe, aber auch mal laut lachen musste. Ich kann sie Fans von Anthologien somit definitiv empfehlen. Meinerseits ein Buchtipp!

Vielen Dank an Sabine Schulter für das eBook-Rezensionsexemplar!

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9 Kommentare zu „Rezension: Sonnenglut Anthologie

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