Liebe Bücherfreunde.
Heute komme ich endlich zu meinem Märzrückblick. In diesem Monat war soooo unglaublich viel los sodass ich mich während des Schreibens wahrscheinlich ständig selbst strukturieren und mir die Erlebnisse ins Gedächtnis rufen muss.
Buchiges
Im März kamen sieben Bücher zusammen (unabhängig von Testlesekapiteln etc.):
- Sophie Jordan – Die wahre Königin (384 Seiten)
- Jenna Strack – Splitterleben (278 Seiten)
- Anika Ackermann – Damnum
- Sebastian Fitzek – AchtNacht (416 Seiten)
- Benedict Wells – Spinner (320 Seiten)
- Olivia Mikula – Snow Heart (288 Seiten)
- Kerstin Ruhkieck – Without Worlds (350 Seiten)
Die Rezension von Damnum muss ich unbedingt bald nachtragen. Das Buch hat mir total gut gefallen, es war ein gelungener Abschluss der Dilogie.
Auch, wenn ich bei Königreich der Schatten: Die wahre Königin nicht gänzlich in meinen Erwartungen abgeholt wurde, war es ein nettes und kurzweiliges Lesevergnügen. Ich mochte insbesondere die Atmosphäre, die durch die passend beschriebene Finsternis und die aktuellen örtlichen sowie persönlichen Umstände herrschte. Die Kreaturen, die sich dadurch entwickelten sorgten für einen kleinen Gruselfaktor. Beide Protagonisten fand ich authentisch und in ihren Eigenarten sympathisch. Ich bin gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht und erhoffe mir, dass ein paar offene Fragen und Situationen aufgeklärt werden.
Die Geschichte von Splitterleben gefiel mir mit seiner besonderen Thematik insgesamt ziemlich gut. Der gelungene und spannende Schreibstil sorgte dafür, dass ich das Buch das erste Mal in die Hand nahm, mit dem Gedanken nur mal kurz rein zu lesen und es erst nach 60% wieder zur Seite legte, um eine kleine Pause zu machen. Die Protagonistin punktete durch jugendliche Authentizität. Teilweise war die Handlung jedoch recht vorhersehbar. Besonders schön fand ich den emotionalen Epilog, der reflektierende und poetische Thesen des Lebens beinhaltete.
AchtNacht ist kein typischer Fitzek, aber dennoch meiner Meinung nach unfassbar spannend mit einer guten Portion Dramatik, Wahnsinn und vor allem absolut gelungen gezeichneten Charakteren, die so einiges unter ihrer Hülle verbargen. Meinerseits somit eine klare Leseempfehlung!
Snow Heart gefiel mir insgesamt mit seiner außergewöhnlichen Thematik ganz gut, jedoch fehlten mir ein paar Verschnaufpausen zwischen den Ereignissen. Leider blieben dabei die Emotionen oftmals auf der Strecke und ein paar Charaktere recht blass. Gut gefiel mir die Idee, die Geschichte anhand verschiedener Perspektiven zu erzählen, wodurch ich einen differenzierten Einblick in die Gedanken der Personen bekam. Am liebsten mochte ich Casparas Großmutter. Ich kann die Geschichte insbesondere jüngeren Lesern beziehungsweise Lesern, die jugendliche, humorvolle Schreibstile mögen, empfehlen.
Nun zu meinen Highlights, wovon es diesmal zwei gab:
Spinner ist kein gewöhnliches Buch. Es ist ein Buch, das tiefgehende Emotionen beinhaltete und ebenso auslöste. Es ist ein Buch, das von mir mit einem Seufzer zusammengeklappt wurde, nachdem ich es beendet hatte, und eigentlich am liebsten direkt von vorne begonnen hätte. Ich weiß nicht, wie oft ich zustimmend nickte und dachte, dass es auch mir mal so ergangen ist, vermutlich ebenfalls zahlreichen anderen jungen Erwachsenen auf der Suche nach Orientierung und der eigenen Person, mit allen damit einhergehenden Aspekten. Benedict Wells bezeichnet seinen selbst Roman als „kleine Jugendsünde“, ich bezeichne ihn als kleine Hilfe zur Selbstfindung. Spätestens nach der Lesung zu Vom Ende der Einsamkeit am Messefreitag in Leipzig weiß ich, dass ich jedes Buch von ihm lesen werde. Meinerseits somit eine absolute Leseempfehlung!
Die dystopische Geschichte Without Worlds war nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen thematisierten Aspekte ein wahrliches Highlight. Die Beschreibungen des postapokalyptischen Settings fand ich gelungen, der Schreibstil konnte Spannung und Emotionen hervorragend projizieren. Die Charaktere waren allesamt interessant, die Identifikation mit der Protagonistin fand meinerseits problemlos statt. Insbesondere die dargestellten gesellschaftlichen Krisen mit einhergehenden menschlichen Abgründen und ausgenutzten Machtpositionen fand ich sehr interessant, ebenso gelungen integriert. Es gibt wenig Bücher, bei denen ich mir bereits zu Beginn so viele Zitate markiert habe, wie bei diesem.
Wenn ihr meine ausführliche Meinung zu den Büchern lesen möchtet, klickt einfach auf den jeweiligen Titel in der Auflistung.
Hörbuchtechnisch bin ich bei Aschenkindel leider bisher noch nicht viel weiter gekommen, ich weiß auch nicht, ob ich es weiter hören werde oder lieber irgendwann zum geschriebenen Buch greife. Die Stimme der Fee finde ich echt unangenehm. Auf dem Hinflug habe ich dann Ein wenig Leben von Hanya Yanagihara gestartet, der Anfang war interessant, jedoch kam ich daraufhin nicht mehr zum Hören. Das war der letzte Stand. Neulich habe ich beim Hausputz endlich weitergehört und kann sagen, dass es wirklich gut umgesetzt wurde. Die Stimme des Sprechers ist sehr angenehm und ruhig, und doch kommt die beschriebene Emotionalität und Dramatik rüber. Leider bin ich erst bei Kapitel 17. Ich hoffe, dass ich bald Zeit finde, weiter zu lauschen. Auch da habe ich mir überlegt, das Buch anzuschaffen, nicht zuletzt, weil das Hörbuch unfassbar lang ist.
Neu im Regal (unter anderem):
Oh Gott. Während der Buchmessezeit sind so unglaublich viele Bücher bei mir eingezogen. Nicht nur auf der LBM selbst, sondern auch drum herum per Post. Ich habe euch hier ja bereits meine Neuzugänge aus dem Drachenmond Verlag präsentiert. Ein Beitrag zu den Carlsen & Thienemann-Esslinger Büchern vom Bloggerempfang folgt.
- This New World von Laura Newman
- Die Hüter der fünf Leben von Nica Stevens
- Water & Air von Laura Kneidl
- Elefant von Martin Suter
- Vom Ende der Einsamkeit von Benedict Wells
- Mansfield Park von Jane Austen
- Löffelglück von Tracy Holczer
- Milchmädchen von G.R. Gemin
- AchtNacht von Sebastian Fitzek
- Den Mund voll ungesagter Dinge von Anne Freytag
- Die Krone der Sterne von Kai Meyer
- Ein Sommer und vier Tage von Adriana Popescu
- Mängelexemplare 2: Dystopia von Constantin Dupien
Blogging
Im März sind 22 Beiträge auf meiner Seite erschienen. Die meisten Klicks bekamen:
- Leipziger Buchmesse: Tipps & Termine
- Blogtour: Wofür kämpfst du?
- Februartrallafitti
- Die Sache mit den Coverkäufen
Statistik:
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Kommentare: 135
Beiträge: 22
Dass ich an der Blogtour zu Jenna Stracks neuem Buch Splitterleben teilnehmen durfte fand ich richtig toll. Auch, weil es um ein persönliches Thema ging, zu dem wir uns äußern konnten.
Trallafittileben
ENDLICH war ich mal wieder im Kino. Und zwar in Die Schöne und das Biest. Der Film gefiel mir richtig gut, das Märchen gehört ja zu meinen Lieblingen. Ich fand, dass die filmische Umsetzung gut gelungen ist, auch wenn mich dieses ständige Gesinge punktuell genervt hat (ja ich weiß, typisch Disney und so). Ich werde den Film definitiv auf DVD kaufen und freue mich schon jetzt darauf, ihn nochmal anzuschauen.
Die Challenges, an denen ich teilnehme, laufen bisher ganz gut, wobei mein Fokus aktuell auf der Panem Challenge liegt. Die Carlsen Challenge läuft zufriedenstellend, auch wenn ich manchmal wirklich beeindruckt bin, wie viele Rezensionen die anderen Teilnehmer bereits hoch geladen haben. Ich: 4, manch andere: 57. Wahnsinn!
Lieblinks
In diesem Abschnitt möchte ich euch die Links präsentieren, die ich in dem jeweiligen Monat sehr interessant fand.
- Hilfe, ich bin ein Smartphonezombie von Die mit dem roten Lippenstift
- How to explore England as a booklover: London von Lesenslust
- „Frauenromane“ oder: eine Konstruktion von Literaturen
- 7 Gründe, warum ich DEINEN Blog lese von Goldblatt
- Müssen wir denn alle wunderschön sein? von Die mit dem roten Lippenstift
- Machen wir es uns beim Lesen zu leicht? Oder warum Fantasy-Welten gerne mal komplizierter sind von Miss Foxy Reads
- Flop Five | Die absolut grausamsten Situationen beim Lesen von Wortmalerei
Richtig toll finde ich übrigens die Idee des Autorenalbums von Pink Mai. Dort können Autoren sich und ihre Werke wie in einem Freundschaftsbuch von früher präsentieren.
Sehr gerne habe ich Ende März in den ersten Messeberichten gestöbert, die da schon online kamen. Ein paar davon habe ich euch in meinem Messerückblick verlinkt. Die Messe, die ich wirklich erlebnisreich-anstrengend-schön fand, nahm im März sehr viel Zeit & Raum ein. Meine Highlights könnt ihr gerne im Rückblick dazu nachlesen. Ich freue mich schon jetzt auf die Frankfurter Buchmesse, die Mitte Oktober stattfindet.
Und nun?
Im April finden wieder ein paar buchige Aktionen statt. Mehr davon erzähle ich euch einfach wenn es so weit ist. Mit dabei ist beispielsweise das neue Buch Raven’s Blood von Sylvia Steele und Empire of Ink von Jennifer Alice Jager.
Auch darf ich aktuell Superbia von Lana Rotaru vorab lesen, was mich wahnsinnig freut, da ich den ersten Teil der Deadly Sin Reihe, Exordium richtig spannend fand.
Ansonsten freue ich mich wahnsinnig auf den Frühling! Ich hoffe, dass ich ganz bald auf meinem Balkon lesen und den Vögelchen lauschen kann ohne dabei schlimm zu frieren. Ich habe mir zahlreiche tolle Bücher vorgenommen, die ich unbedingt lesen möchte, ebenfalls ein paar die zur Panem Challenge passen. In diesem Monat soll es thematisch um das Meer und dessen Bewohner gehen. Passen würden dazu Water & Air von Laura Kneidl und Water Love von Marion Hübinger.
Was habt ihr im Februar gelesen, gehört und gesehen?
Worauf freut ihr euch im März?
Eure














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