Endlich ist wieder Zeit für einen neuen Medienlaunen-Beitrag! Hier dreht es sich um Medien und darauf bezogene Zitate, Plaudereien über Musik, Serien, Filme, Games sowie Neuzugänge und anderen Firlefanz. Heute habe ich euch Kurzrezensionen zu Black Panther, Hidden Figures und Extinction mitgebracht und plaudere über eine Serie, bei der die Meinungen extrem auseinander gehen…
Serien
Serientechnisch war in den vergangenen zwei Wochen richtig was los bei mir. Ich habe New Girl beendet, zumindest was die sechs Staffeln betrifft, die es bisher bei Netflix gibt, die dritte iZombie Staffel gesehen und die erste Staffel von Tote Mädchen lügen nicht geguckt. Ich bin ein großer Fan von iZombie, vor allem von Protagonistin Liv, die sich aufgrund der vielen Gehirne, die sie isst, in zahlreiche ganz unterschiedliche Rollen einfinden muss, was für mich schauspielerisch eine große Leistung darstellt. Die letzte New Girl Staffel fand ich großartig. Ich liebe Jess sehr, aber auch Cece und Schmidt. Diese Serie macht mich einfach wahnsinnig glücklich und ich schaue sie aktuell nochmal von vorne, nebenbei, wenn ich zB am Blog arbeite.
Du bist wie ein nicht hilfreicher Yoda.
– … wegen meiner Körpergröße?
(Clay & Tony, Tote Mädchen lügen nicht)
Tote Mädchen lügen nicht ist sicherlich (und durchaus verständlich) eine Serie, bei der sich die Geister scheiden. Mir hat sie richtig gut gefallen, auch wenn die Thematik wirklich heftig und meiner Meinung nach nichts für Kids ist. Es handelt sich keinesfalls um eine Unterhaltungsserie, somit sollte jeder für sich entscheiden, ob er gut mit der Thematik umgehen kann. Umso schlimmer finde ich es, was Kinder und Jugendliche heutzutage in den Schulen so miterleben müssen, was ich aufgrund meines Jobs in einer Psychiatrie auch oft mitbekomme. Ich bin gespannt auf die zweite Staffel, zumal die Serie auch nur mit einer Staffel für mich abgeschlossen und rund gewirkt hätte. Dort habe ich übrigens eine neue Band für mich entdeckt – Vance Joy. Nachdem Mess is Mine gespielt wurde, hörte ich mir beide Alben der Band an und merkte, dass mir die Stimme doch recht bekannt vorkam. Und dann sah ich Riptide in der Playlist, ein Lied, das ich schon seit Jahren sehr gerne höre.
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Watchlist
Wie ihr meinem neuesten Demnächst auf Netflix Beitrag entnehmen könnt, hat sich meine Watchlist um ein paar Titel erweitert. Hinzugekommen sind unter anderem The Nice Guys, I Kill Giants, den ich aber auch auf DVD besitze und I am a Killer – eine Dokuserie, in der zum Tode verurteilte Verbrecher von ihren Taten berichten.
Filme
Black Panther
Endlich kam meine Black Panther BluRay an, die ich mir so ziemlich direkt angeschaut habe. Und schon nach wenigen Minuten war ich total begeistert, alleine aufgrund der Erklärungen, wie Wakanda entstanden ist und der Black Panther an die Macht kam. Viele Kritiker bemängeln den Aspekt, dass keine anderen Marvel-Figuren in dem Film vorkommen, doch genau das gefiel mir persönlich richtig gut. Wie ich bereits berichtet hatte, konnten mich bisher nicht viele Marvel-Filme begeistern, wenige davon sind mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben, beispielsweise Deadpool (große Liebe!) und die Guardians of the Galaxy. Doch mit Black Panther ist nun ein weiterer Film des MCU auf diese Liste gewandert. Neben den musikalischen Elementen, die hervorragend zur Atmosphäre gepasst haben, konnten mich vor allem die weiblichen Figuren beeindrucken, allen voran Shuri, die Schwester des Black Panthers. Für mich war sie die wahre Heldin der Geschichte und hat ihrem Bruder ordentlich die Show gestohlen. Aber auch der Mix aus afrikanischen kulturellen Elementen und neuartigen Technologien hat mich begeistert. Wie ihr merkt, bin ich absolut verliebt und werde mir den Film bald ein zweites Mal anschauen. Einzig der Black Panther an sich ging meiner Meinung nach nicht so ganz in seiner Rolle auf, die Kampfszenen waren eher mau und was seine Persönlichkeit betrifft kam nicht allzu viel bei mir an.
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Hidden Figures
Geh vor Gericht, kämpf dafür, aber hör auf dich zu beklagen!
(Hidden Figures)
Wow, was für ein Film! Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten. Der Einfachheit halber kopiere ich den Wikipedia Text, der den Inhalt meiner Meinung nach ganz gut zusammenfasst.
eine US-amerikanische Filmbiografie von Theodore Melfi. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Sachbuch von Margot Lee Shetterly. Er erzählt von drei afroamerikanischen Mathematikerinnen, die maßgeblich am Mercury- und am Apollo-Programm der NASA beteiligt waren, ohne für ihre Leistungen Anerkennung zu erfahren. – Quelle
Ich mochte die drei Protagonistinnen unglaublich gerne. Der Film hat mir so gut gefallen, dass ich ihn direkt ein zweites Mal anschauen musste, denn er stellt wirklich gelungen dar, was für Auswirkungen die Rassentrennung früher hatte. Zeitlich spielt der Film kurz vor den Civil Rights Act in den 60ern, mit der die Trennung von weißen und schwarzen Bürgern zumindest juristisch aufgehoben wurde. Ich kann euch empfehlen, euch den Wikipedia Artikel über den Film durchzulesen, um einen näheren Einblick zu den Figuren und den Hintergründen zu erhalten. Für mich handelt es sich um einen mehr als gelungenen Film über Bürgerrechte und Rassentrennung, der nicht mit erhobenem Finger belehren will, sondern auch humorvolle Stellen beinhaltet. Eine Geschichte über drei echte, wahre Heldinnen.
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Hier bei der NASA pinkeln wir alle dieselbe Farbe
(Hidden Figures)
Extinction
Ein wahrlich überraschender Film, der interessante Twists beinhaltet. Thematisch geht es um die Hauptfiguren Peter und Alice, die nach einer Alien-Invasion gemeinsam mit ihren beiden Töchtern um ihr Überleben kämpfen. Doch was dann ans Tageslicht kommt hat mich total umgehauen. Natürlich möchte ich niemanden spoilern, aber der Film beinhaltet noch viel mehr, als man so annimmt. Er hat mich punktuell ein wenig an das Game Detroit: Become Human erinnert…

Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen, kehren sich um und verschwimmen erneut. Wem kann man trauen? Woher kommen diese Zustände und wie wird es weitergehen? Da der Film relativ offen endete, macht eine Fortsetzung Sinn. Laut Moviepilot könnte es durchaus eine geben, insofern der erste Teil erfolgreich ist. Für mich war es ein spannendes Filmerlebnis mit einem gelungenen, postapokalyptischen Setting und interessanten Hintergrunddetails zu den beiden Personengruppen, die um die Erde kämpfen.
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Gaming
In dieser Kategorie habe ich leider nicht viel zu berichten. Seit dem es so heiß ist schone ich meine PlayStation, indem ich sie nicht allzu viel benutze. In den vergangenen Wochen hatte ich generell eher Interesse an Serien & Filmen, als am Zocken. Wenn es wieder etwas kühler wird, wird sich das aber sicherlich wieder ändern, denn ich möchte endlich God of War spielen. Und auf Horizon habe ich auch wieder richtig Lust, vor allem, nachdem ich diese schöne Foto-Galerie gesehen habe.

Und sonst so?
Bei Filmfutter habe ich kürzlich einen Artikel über den neuen Star Wars Cast gelesen. Dort wird beschrieben, wie Carrie Fisher in Episode 9 integriert wird, was ich ziemlich spannend fand. Und auch für Luke sei noch etwas geplant, „denn wie wir wissen ist der Tod keine Endstation für die Jedi“ (siehe Artikel). Gestern haben übrigens die Dreharbeiten begonnen, unter der Regie von J.J. Adams. Auch dieses Mal wird John Williams für die Filmmusik zuständig sein. In unsere Kinos kommt Star Wars Episode 9 voraussichtlich am 19.12.2019.
Die Demnächst bei Netflix Beiträge laufen weiterhin total gut, was mich natürlich sehr freut. Ich bin motiviert, nun alle 2-3 Wochen darüber zu schreiben, was zuletzt auf meine Watchlist gewandert ist.
Seit dem letzten Medienlaunenbeitrag habe ich zwei Media Mondays geschrieben, was weiterhin jedes Mal richtig viel Spaß macht. Die Lücken bieten viel Raum für eigene kreative Ideen und lassen oftmals offen, über welchen Bereich man berichten will, Filme, Serien, Bücher, oder ganz andere Dinge. Media Monday 369 | 370
In den nächsten beiden Wochen möchte ich endlich mal wieder zocken, die zweite Staffel von Tote Mädchen lügen nicht beenden und ein paar Filme anschauen, unter anderem Mad Max: Fury Road.

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