Bei der Glück & Wunder Challenge geht es in der zweiten Wochenaufgabe um die Bücher, die uns glücklich gemacht haben, während ich letzte Woche erklären durfte, was ein Wunder für mich ist. Welche Auswahl ich getroffen habe – was übrigens einerseits nicht so einfach war, andererseits dann doch recht flott ging – zeige ich euch jetzt.
Als ich durch meinen Rezensionsindex gestöbert habe fiel mir auf, dass es richtig viele Bücher gibt, die Highlights für mich waren, mich langfristig beeindruckt haben. Doch welche davon haben mich glücklich gemacht? Erst dachte ich: Puh, davon eine Auswahl zu treffen grenzt an der Unmöglichkeit. Aber dann kam ich sogar sehr schnell auf fünf Titel, die für mich perfekt zum Thema passen. Denn diese fünf Bücher, die ich mit einem wohligen Gefühl zugeklappt habe, die auch lange nach dem Lesen ein Glücksgefühl in mir auslösen, die mich immer wieder zum schmunzeln oder nachdenken bringen, wenn mir einzelne Aspekte in den Sinn kommen, gehören hier hin.
Leigh Bardugo – Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen
Diana, die Tochter der Amazonenkönigin Hippolyta, sieht zufällig, wie am Horizont von Themyscira ein Schiff versinkt, woraufhin sie los rennt, um das Unglück abzuwenden. Doch dadurch nehmen die Ereignisse ihren Lauf und Diana muss nach New York reisen, in eine Welt, die ihr völlig fremd ist, und viele Gefahren birgt. Eine Geschichte, die mich durch starke Frauen, einen grandiosen Humor, wechselnde, beeindruckend beschriebene Orte und meine dadurch entstandene Fantasie beeindrucken konnte. Ich hatte wirklich absolut nichts an dem Buch zu meckern, sodass ich statt einer gewöhnlichen Rezension 5 Gründe aufgelistet habe, wieso man es unbedingt lesen sollte. [→ Rezension]

Tom Fletcher – Der Weihnachtosaurus
Am Nordpol sind alle Wichtel außer Rand und Band, denn sie haben ein mysteriöses Ei gefunden, aus dem ein echter Dinosaurier schlüpft! Zur gleichen Zeit schickt William seinen Wunschzettel an den Weihnachtsmann: er wünscht sich einen Dinosaurier. Es folgt ein lustiges und fantastisches Abenteuer und William erlebt was es bedeutet, seinen Herzenswünschen zu folgen. Wie viele von euch bereits wissen bin ich ein absoluter Weihnachtsmuffel. Nichtsdestotrotz habe ich es gewagt, Der Weihnachtosaurus im Bloggerportal anzufragen. Und ich hatte Glück, denn kurz danach lag dieses hübsche Büchlein in meiner Packstation. Es besitzt einen goldenen Buchrücken, einen roten Hardcover-Einband und wunderschöne schwarz-weiße Illustrationen, die das Lesevergnügen zusätzlich gesteigert haben. Für mich war es dann letztendlich eine herzerwärmende Geschichte für Jung und Alt, die durchaus auch für Weihnachtsmuffel (wie mich) geeignet ist – was ich nicht gedacht hätte, da die zentralen Themen Freundschaft, Vergebung und Herzenswünsche sind und liebenswürdige Charaktere und einige Überraschungen beinhaltet. Meine allererste Weihnachtsgeschichte. Und sicherlich werde ich sie auch in den kommenden Jahren immer wieder zur Hand nehmen. [→ Rezension]

Laura Kneidl – Berühre mich. Nicht
Sage zieht nach Nevada und startet dort nochmal ganz von vorne, ohne nichts. Sie besitzt weder einen Job, noch Geld, noch eine Wohnung. Sie möchte ihre traumatische Vergangenheit hinter sich lassen und beginnt ein Studium. Auf dem Gelände der Uni trifft sie auf Luca, der ihr zunächst so gar nicht geheuer ist. Ähnlich wie bei Wonder Woman habe ich auch hier statt einer gewöhnlichen Rezension Gründe aufgezählt, wieso man dieses Buch lesen sollte. Es ist ein Jahreshighlight für mich, eine Geschichte, die mich langfristig beeindruckt hat, ein Buch, über das ich noch lange nachdenken werde und das mir positiv in Erinnerung bleiben wird. Ein wahrliches Wohlfühlbuch, das ich sicherlich noch mal lesen werde. Ich liebte so vieles an dem Buch, insbesondere die authentischen Charaktere und die spannende Handlung. Ich kann es allen ans Herz legen, die Lust auf einen besonderen New Adult Roman haben, der ohne Klischees und Eifersuchtsdramen auskommt. [→ Rezension]

Sarah J. Maas – A Court of Thorns and Roses/A Court of Mist and Fury
Die junge Jägerin Feyre hat ein Leben genommen und muss nun dafür bezahlen. Sie wird in das Reich der Fae entführt, wo nichts ist, wie es scheint. Sie muss einen Ausweg finden, denn sonst ist das ganze Reich verloren. Ich habe die ersten beiden Bände der Reihe auf Englisch gelesen, was mir zu Beginn nicht leicht fiel, denn ich hatte schon ewig nichts mehr auf Englisch gelesen und musste ständig Wörter nachschlagen. Als ich mich dann dazu überwunden habe einfach zu lesen, ohne die genaue Bedeutung jedes einzelnen Wortes kennen zu müssen, lief es direkt besser. Ich mochte alles an dem Buch. Ich mochte die optische Gestaltung, vor allem die Kapitelanfänge. Schön war natürlich auch, dass das Buch eine Karte beinhaltete. Ich mochte die Parallelen zum Märchen Die Schöne und das Biest. Ich mochte die wahnsinnig fesselnde Atmosphäre, die mir zeitweise Gänsehaut verschaffte oder mich zu Tränen rührte. Ich konnte mit den Charakteren, insbesondere mit Feyre, die eine großartige Protagonistin war, mitfiebern und mich vor allem einfühlen.
Der zweite Band hat mich dann total aus dem Leben gerissen. Alle Ideen, die ich vorher hatte, alles, woran ich glaubte, jede Vermutung, jede Annahme wurde mit Karacho vom Tisch gefegt und ich stand völlig sprachlos da. Ich habe bisher nicht geschafft, eine Rezension zu schreiben, vermutlich könnte man meinen wirren Gedanken nicht folgen. Aber dieses zweite Buch ist ein absolutes Highlight für mich, an das ich wirklich ständig zurück denke. Spätestens bei Kapitel 54+55 war ich dann völlig out of order. Sarah J. Maas ist für mich eine Göttin des Schreibens. Die Queen of Fantasy. Die Queen of Worldbuilding. Die Queen of Plottwists. Die Queen of was zur Hölle passiert hier gerade. [→ Rezension Band 1]

Sarah Ricchizzi – Einmal im Jahr für immer
Eine weitere Lieblingssarah-Autorin. In diesem Buch geht es um Amelie Red, die kürzlich ihren Mann Math verloren hat und sich fragt, wie sie ohne ihn bloß weiterleben soll. Sie verliert sich in ihren negativen Gedanken, doch plötzlich steht ein Clown bei ihr im Bad, der sie von einem Abenteuer in das nächste stürzt. Nach wie vor habe ich eine Gänsehaut, wenn ich an diese Geschichte zurückdenke. Sie ist emotional, sie ist authentisch, sie ist traurig, sie ist humorvoll, sie ist echt. Sie bringt mich nach wie vor zum Lächeln und Nachdenken. Eine Geschichte mitten aus dem Leben, die schonungslos ehrlich und zugleich hoffnungsvoll ist, die ich vermutlich noch des Öfteren zur Hand nehmen und tief im Herzen behalten werde. Für mich ein wahrliches Highlight. Eigentlich ist die Thematik alles andere als glücklich, aber das Gefühl, das ich nach dem Lesen hatte, war es. Amelies Geschichte kommt mir immer wieder in den Sinn, einzelne Aspekte fallen mir in verschiedenen alltäglichen Situationen ein und lassen mich schmunzeln. Einmal im Jahr für immer ist ein Lieblingsbuch, das ich euch allen ans Herz legen möchte. Es pustet buntes Konfetti ins Leben, von dem man immer mal wieder etwas findet, auch, wenn man gar nicht danach sucht. [→ Rezension]

Es hat wirklich Spaß gemacht, die Bücher raus zu suchen. Und es hat das Glücksgefühl wieder hervorgerufen, also: danke für die schöne Aufgabe. Wenn ihr mögt, berichtet doch mal von Büchern, die euch glücklich gemacht haben.














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