[Montagsfrage] Warum Bücher bloggen?

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Hallo liebe Büchermenschen!

Diese Woche lautet die Montagsfrage:

Warum bloggt ihr (über Bücher) und wie seid ihr dazu gekommen?

Ich habe schon immer viel und gerne gelesen.
Irgendwann habe ich mich dann regelmäßig in Facebookbüchergruppen ausgetauscht. Dort begegnete ich einigen Buchbloggern und stöberte auf diversen Seiten.
Auch bin ich seit Anfang des Jahres sehr aktiv bei Instagram. Ich liebe es, meine Bücher liebevoll in Szene zu setzen und sie zu fotografieren, dies mit anderen Büchermenschen zu teilen und mich darüber auszutauschen.
Irgendwann entschied ich mich dazu, eine Facebookseite zu erstellen. Dort konnte ich mich dann umso besser austauschen, da Instagram ja doch recht schnelllebig ist.
Jedoch ging auch dort vieles unter, je mehr Beiträge hinzu kamen, desto mehr gingen irgendwo unter..
Somit habe ich mich daraufhin über verschiedene Möglichkeiten der Blogs informiert und mich letztendlich für WordPress entschieden.
Und ich kann euch sagen, dass dies eine der besten Entscheidungen war, die ich je getroffen habe.

WordPress vs. Blogspot Diskussionen gibt es bereits en masse, sodass ich keine neue entfachen möchte. Nur kurz dazu, was mich persönlich dazu gebracht hat, WordPress für meinen Buchblog zu wählen:
Ich finde WordPress Blogs häufig „seriöser“, was die Optik betrifft. Die Themes sind meist schlichter, wirken „aufgeräumter“ auf mich. Versteht mich nicht falsch, auch Blogspot-Blogs können durchaus seriös sein, letztendlich sagt die Optik darüber auch nicht viel aus, jedoch ist sie trotzdem das, was man auf den ersten Blick sieht. Und mich haben ehrlich gesagt schon häufig optische Details, wie beispielsweise Glitzerrahmen, blinkende, verschiedenfarbige Schriften und Schmetterlingsmauszeiger davon abgehalten, mir den Blog und dessen Inhalt näher anzuschauen.
Ein weiterer Punkt ist die Bedienung. Auch da scheiden sich jedoch die Geister.
WordPress hat mich anfangs in den Wahnsinn getrieben. Aber nach ein paar Stunden ausprobieren und testen hatte ich den Dreh dann halbwegs raus. Auch gab es immer mal wieder nette Helfer, die mir meine zahlreichen Fragen beantwortet haben.
Mittlerweile finde ich die Bedienung super einfach. Trotzdem entdecke ich natürlich immer wieder was neues.
Ebenfalls positiv und einfach fand ich die Umstellung der Domain, ohne .wordpress Anhang. Zwei Klicks reichten aus, da war sie „beseitigt“, und ich um 18€ (für ein Jahr) ärmer, was ich aber völlig in Ordnung fand.

Nun zurück zur eigentlichen Frage.
Wie ich zum Bloggen kam habe ich damit sicherlich erklärt.
Und warum ich blogge.. tja, warum eigentlich nicht?  😉
Ich blogge über Bücher, weil es mir wirklich unheimlich viel Spaß macht, trotz der Zeit und der Mühe, die ich nahezu täglich investiere. Ein Blog ist mit Arbeit verbunden, die ich vorher wirklich unterschätzt habe.
Und dafür nehme ich mir viel Zeit. Mir ist wichtig, dass meine Fotos ansprechend aussehen und die Texte angemessen und ehrlich formuliert sind.
Ein kleiner Einblick in den Zeitaufwand meines Blogs:

  • Foto aufnehmen, bearbeiten, Text hinzufügen: 30-40 Minuten
  • Verfassen einer Rezension: 45-90 Minuten
  • Zusammenstellen und Verfassen einer Buch- und Autorenvorstellung: 60-90 Minuten
  • Verfassen und Zusammenstellen von Rückblicken (Monatstrallafitti, Lesungen, Messen,…): 90-120 Minuten
  • Erstellen von Beiträgen wie Montagsfragen, Mittendrin Mittwoch,..: 30-45 Minuten

Darüber hinaus kommt natürlich noch der Austausch mit den jeweiligen Personen hinzu sowie die Recherche, die für bestimmte Beiträge nötig ist.
Auch gibt es zahlreiche Aspekte, die drum herum erledigt werden müssen, beispielsweise EMails beantworten, Anfragen für Rezensionsexemplare stellen, Mails mit den Beleglinks der verfassten Rezensionen schreiben, Blogtouren planen, Interviewfragen erarbeiten, ….

Ich liebe es, mich mit anderen Bloggern, Autoren und Co. austauschen zu können.
Es ist schön, andere buchverrückte Menschen um sich zu haben, die nicht die Augen verdrehen, wenn man sagt, dass man schon wieder 5 Bücher bestellt hat. Man weiß, dass man bei allen buchigen Themen diverse Ansprechpartner hat. Und oft reichen dafür wenige Worte.
Typisches WhatsApp-Gespräch: „Oh mein Gott..“ (Screenshot von einem Foto, das von dem Autor geliked oder sogar kommentiert wurde)..
Die Reaktion ist absehbar.. „Aaaaahhh! #fangirlmoment!!!“. Unbezahlbar!

In der Zeit habe ich bereits zahlreiche tolle Kontakte geknüpft, aus denen einige gute Freundschaften entstanden sind.
Auf die inspirierenden, lustigen, ideenreichen Gespräche, die ehrlichen Kritiken, die gegenseitige Unterstützung und die entstandenen Kooperationen möchte ich keinesfalls verzichten.

Und nun frage ich mich mal wieder.. was zum Teufel habe ich nur vorher ohne das Ganze gemacht?  😀
Mehr gelesen? Nein.. wirklich nicht. Mittlerweile lese ich sogar mehr, vermutlich, weil der Austausch darüber das Lesen anregt, teilweise erfordert.
Wahrscheinlich habe ich weniger sinnvolles gemacht, mehr im Internet gehangen und mich ständig gefragt, warum ICH eigentlich nicht blogge.

Nun seid ihr gefragt..
Wie seid ihr zum Bloggen gekommen?
Und warum bloggt ihr? Was gefällt euch daran, was vielleicht nicht?

Schreibt eure Erfahrungen in das Kommentarfeld, gerne dürft ihr euch mit eurem Blog an der Montagsfrage beteiligen.
Die Frage erscheint jeden Montag auf Svenjas Blog „Buchfresserchen“. Schaut doch mal bei ihr vorbei.

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6 thoughts on “[Montagsfrage] Warum Bücher bloggen?

  1. So ein schöner Beitrag – und nur so wenige Kommys?

    Zeitaufwand: Meiner beträgt pro Rezi ca. 3 bis 4 Stunden, an großen Büchern wie „After“ sitze ich gern länger. Allein das Malen der Bilder hat ne Stunde gedauert 🙂

    WordPress oder Blogger: Ich finde den Abriss interessant, besonders, was die Optik betrifft. Wenn ich darüber nachdenke…. Blogspot-Designs sind lt. meiner Erfahrung sehr bunt, manchmal nicht perfekt komponiert, was aber weniger am System als am Blogger liegt. Und kein Grund ist, nicht reinzulesen. WP-Blogs sind oft weiß und ein bisschen eintönig. Außerdem bietet WP viele, auch außergewöhnliche Themes an, bei denen man erst herausfinden muss, ob sie praktisch für die Leser sind.

    Instagramm: Ich finde es krass, dass du von Insta über FB zum Blog gekommen bist, weil man sich als Blogger oft die umgekehrte Frage stellt: Brauche ich Insta, brauche ich FB?

    Wie ich zum Bloggen gekommen bin: Ich könnte hier den Link einfügen, aber ich mache es kürzer: Die Lust am Schreiben 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. Wie lieb, danke! 😊
      Ach krass, das ist ja echt mega lange! Und du malst extra Bilder dazu? Ich schaue mir deine Seite zuhause mal an, bin aktuell in Frankfurt auf der Messe.
      Achso, ich habe halt seeeehr viele Blogspot Blogs gesehen die so unfassbar bunt sind. Dachte immer da kommt man damit kaum dran vorbei hehe.
      Ja, bei mir war es irgendwie umgekehrt hehe. Habe erst Instagram total viel genutzt und immer gedacht, man ist das schnelllebig hier.. Und eigentlich möchte ich mehr erzählen, und mich austauschen. So kam das dann irgendwie.
      Und Lust am schreiben ist nen Top Grund. 😊👍
      LG und ein schönes Wochenende!

      Gefällt mir

      1. Viel Spaß in Frankfurt! Bei „After“ habe ich mich angemalt xD Bei „#FolgeDeinemHerzen“ habe ich alle Herzchen auf eine Unterlage gemalt, trocknen lassen und auf das Bild geklebt – das war das letzte „größere“ Projekt. Manchmal schieße ich auch „nur“ Fotos – je nachdem, was mir einfällt 🙂 Einerseits will ich mich dadurch selbst ausdrücken, kann den Beitrag gliedern und die Cover-Frage umgehen.

        Gefällt 1 Person

  2. Hallo Nicci,

    ich blogge vor allem über meine größte Leidenschaft das Lesen! Klar das dies mit einem großen Zeitaufwand verbunden ist – aber so lange es mir Spaß und Freude macht bin ich gerne bereit diese Zeit aufzuwenden.

    Liebe Grüße
    Bella

    Gefällt 1 Person

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