Kira North hasst Weihnachten, hat eine Weihnachtsbaumfarm in Dream Harbor gekauft und muss auch noch den gestrandeten Bennett Ellis bei sich aufnehmen. Und trotz anfänglicher Startschwierigkeiten muss letztlich vielleicht doch keiner von ihnen alleine Weihnachten verbringen.
Werbung: Das Buch ist ein E-Book-Rezensionsexemplar, das ich vom Verlag via NetGalley für eine ehrliche Rezension erhalten habe.
Kiss me in Winter bei Amazon
Autor*in: Laurie Gilmore, Übersetzer*in: Ira Panic
Seitenzahl: 343, Preis: 10,99 € (E-Book)
Die Dream Harbor-Reihe und ich haben ein sehr gemischtes Verhältnis. Ich habe damals „Meet Me in Autumn“ gelesen, weil ich neugierig war und man es gefühlt überall auf Social Media gesehen hat.
Angekündigt als cozy Herbst-Romance mit Spice, die an Gilmore Girls erinnern soll, war ich natürlich sofort angefixt. Letztlich war das Herbstlichste daran aber womöglich die kurze Erwähnung, dass die Geschichte irgendwie im Herbst stattfindet. Von Cozy habe ich damals jede Spur vergeblich gesucht, dafür gab es eine gute Portion Cringe.
Der zweite Band, „Love Me in Autumn“, hat mich dann allerdings positiv überrascht. Ich mochte die süße, spätsommerliche Romance mit ihren authentischen Figuren, ehrlichen Momenten, dem schönen Buchladen-Setting und den angenehm geschriebenen spicy Szenen. Danach entschied ich, an der Reihe dranzubleiben, und habe prompt „Kiss Me in Winter“ angefragt und als E-Book erhalten.
Der Start war direkt absolut relatable, denn Kira hasst Weihnachten. Feel you, Girl. Wobei ich es nicht mal hasse, es hat für mich einfach keine Bedeutung.
Inhaltlich ist dieser Band recht ähnlich aufgebaut wie „Love Me in Autumn“, setzt aber auf andere Themen. Die spicy Szenen mochte ich tatsächlich wieder sehr, weil sie authentisch und wertschätzend waren. Das sollte zwar eigentlich das Bare Minimum sein, ist in Büchern und der Realität aber leider viel zu selten der Fall.
Insgesamt war die Geschichte cozy, süß und es hat Spaß gemacht, bekannte Charaktere aus den vorherigen Bänden wiederzusehen. Ein bisschen Misscommunication war zwar auch wieder im Spiel, und durch die Ähnlichkeit zum Vorgänger war der Verlauf recht vorhersehbar, aber dennoch hat mich das Buch einfach sehr gut unterhalten.
Fazit: „Kiss Me in Winter“ ist eine cozy und süße winterliche Romance, die trotz kleinerer Vorhersehbarkeiten durch authentische Figuren und wertschätzende spicy Szenen überzeugt. Wer über ein wenig Misscommunication hinwegsehen kann, bekommt hier eine unterhaltsame Wohlfühlgeschichte für ein paar schöne Lesestunden.
Inhalt zum Aufklappen
Kira North hasst Weihnachten. Was bedauerlich ist, denn sie hat gerade eine Weihnachtsbaumfarm in Dream Harbor gekauft und versucht nun verzweifelt, sie auf Vordermann zu bringen. Bennett Ellis ist im Urlaub in der liebenswürdigen Kleinstadt und versucht, dort eine Pause von seinem Leben machen zu können. Doch das Schicksal will, dass Ben dank des Schnees auf Kiras Farm Unterschlupf finden muss. Und trotz Kiras grinchigen ersten Eindrucks und Bens Sturheit kommen die beiden sich im Schein der Lichterketten in den Bäumen und dem Versprechen einer wärmenden heißen Schokolade immer näher, sodass vielleicht doch keiner von ihnen alleine Weihnachten feiern muss …
Quelle: Amazon














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