Rezension: Malou (Lisa Rosenbecker)

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Titel: Malou
Autor: Lisa Rosenbecker
Seiten: 301
Preis: ebook 3,99€
ISBN: 978-3-646-60263-0
Verlag: Carlsen impress

Meinen Weg zum Buch, Infos zur Autorin und zum Inhalt findet ihr in meiner Buch- und Autorenvorstellung.

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„Mein Name ist Winters, Malou Winters, und ich habe die Lizenz zum Küssen.“

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**Lass dich nicht deiner Romanideen berauben…**
Jeder weiß, dass der Kuss einer Muse auch aus dem gewöhnlichsten Menschen einen gefeierten Autor machen kann. Doch die wenigsten wissen um die Anti-Musen, wie Malou Winters eine ist. Als Tochter einer Normalsterblichen und einer Romanfigur hat sie von der versteckten Zwischenweltbibliothek aus Zugang zu sämtlichen Londoner Buchwelten, die jemals erdacht und aufgeschrieben wurden. Statt jedoch zu inspirieren, ist es ihre Bestimmung, nicht zu Papier gebrachte Ideen zu finden und zu löschen. Eine Lebensaufgabe, die sie nicht selten frustriert, vor allem da in letzter Zeit etwas mit den Personen, zu denen ihre Aufträge sie führen, nicht zu stimmen scheint. Und dann gerät
sie auch noch ins Visier eines nicht unattraktiven jungen Mannes, der gefährlich nah dran ist, ihre wahre Identität zu erraten…
Quelle: https://www.carlsen.de/epub/malou-diebin-von-geschichten/80866

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Das Cover finde ich schlicht, aber ansprechend gestaltet, auch passt es meiner Meinung nach gut zur Geschichte.
Die Idee der Geschichte fand ich schon nach kurzer Zeit sehr interessant, ich wollte unbedingt erfahren, was es mit Malou und ihrer Fähigkeit auf sich hat, zumal sie sich später auch situativ als eher unpraktisch herausstellte. Auch wurde deutlich, dass auch Malou nicht alles über ihr Dasein, ihre „Aufgabe“ und vor allem über ihre Vergangenheit weiß.
Den Schreibstil empfand ich als angenehm und locker, ich konnte die Geschichte in kurzer Zeit verschlingen.

„Ich hätte mir auch gleich ein Schild auf die Stirn pappen können, auf dem stand: Neunzehn, Jungfrau und verrückte Katzenlady.“

Der Genremix aus romantischem Fantasy und Krimi mit Sherlock Holmes-Anteilen gefiel mir total gut und regte zum Träumen, Mitfiebern aber auch Rätseln an.
In der gesamten Geschichte konnte die Spannung gut gehalten werden. Wenn ich dachte, dass jetzt alle Charaktere in der bestimmten Situation zur Ruhe kommen und aufatmen können, gab es bereits das nächste spannende/lustige/romantische Ereignis. Somit war man stets „in Bewegung“.
Die Handlungsorte, allen voran die Zwischenweltbibliothek, waren toll beschrieben und regten zum Träumen an…
Malou fand ich sehr sympathisch, ich mochte insbesondere ihren Humor sowie die Tatsache, dass sie über sich selbst lachen konnte.
Witzig waren ihre zwischenzeitlichen Aufrufe zur eigenen Vernunft.

„Wie ein kleines Pflänzchen, das mit viel Entschlossenheit den Asphalt durchbrach. Schlaf lieber, Malou, und überlass das Philosophieren den anderen, rief ich mich zur Ordnung und folgte kurz darauf meinem eigenen Rat.“

Es gab viele weitere, facettenreiche Charaktere. Den scheinbar grimmigen und unnahbaren Lansbury mochte ich sehr, aber besonders die Dialoge von ihm und Malou.
Ein ganz besonderer Charakter war natürlich Sheldon, der haarige und eigensinnige, aber sehr liebenswürdige Mitbewohner Malous.
Die Entwicklung von Mr und Mrs Patton war sehr spannend zu verfolgen, auch hielt sie ein paar Überraschungen und Wendungen bereit, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Nicht zu vergessen die gemeinsame Entwicklung von Malous netten und hilfsbereiten Freundinnen Thia und Emma, die ihr stets zur Seite standen.
Das Ende dieser tollen Geschichte hat mich zum Lachen gebracht. Auch fiel es mir schwer, Abschied zu nehmen. Ich habe die kaffee- und pizzaliebende Malou sehr ins Herz geschlossen und hätte gerne noch weitere Abenteuer mit ihr in London, Florenz und dem Litersum erlebt.

„Vielleicht sollte ich Reiseveranstalterin werden, die echte Menschen in Buchwelten bringt, dachte ich. Echte Fans von Harry, Ron und Co würden bestimmt eine Menge dafür bezahlen, ihre Idole einmal in echt zu sehen.“

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Ich kann dieses tolle Buch wirklich jedem empfehlen, der Lust auf eine gelungene, besondere, brisante Mischung aus romantischem Fantasy und Krimi mit Sherlock Holmes-Anteilen hat, was ich persönlich bisher so noch nicht kannte. Besonders gut gefielen mir die humorvollen Dialoge, die oft sehr witzigen Gedanken Malous und die gekonnt eingesetzten Ereignisse und Wendungen zur passenden Zeit.
Ich gebe „Malou“ 5/5 Federn.

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Vielen Dank an Carlsen impress für das Rezensionsexemplar.

Hier geht’s zu Lisas FB-Seite und hier zu ihrer Website.

Hier geht’s zum Buch.

6 Kommentare zu „Rezension: Malou (Lisa Rosenbecker)

  1. Tolle Rezension!
    Ich mag die Zitate und die Stellen in die du sie eingebaut hast 😉 Das zweite Zitat fand ich am lustigsten (neunzehn, jungfrau…) 😀
    Du hast mich neugierig gemacht, auch durch deine Bewertung, da setze ich es gerne auf meine (ebook-) Liste 😉
    LG und fühl dich gedrückt :*
    Ümran

    Gefällt 1 Person

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