Für weniger wertenden Senf und mehr (Mit)Freude

Liebe Leser. In Beiträgen wie Sätze, die ich nicht mehr hören kann Teil 1 und Teil 2 habe ich darüber geplaudert, welche Kommentare und Fragen mich nerven. Neben diesen Sätzen ist mir und meiner großartigen Buchnachbarin Sarah in den letzten Wochen jedoch noch ein ganz anderer Fakt aufgefallen: Menschen sind scheinbar nicht mehr grundsätzlich dazu fähig, sich einfach für andere zu freuen, ohne die Tatsache gleich zu (be)werten, womit natürlich nicht jeder einzelne gemeint ist. Gleichzeitig haben scheinbar viele Personen das Bedürfnis, ihren Senf zu Dingen abzugeben, ohne sich zu fragen, ob das überhaupt erwünscht, gar angebracht ist – oder ob es eventuell sogar verletzend wirkt.

Wie immer möchte ich mit diesem Artikel niemanden persönlich angehen, auch nehme ich mir auch nicht heraus, zu sagen, wie es gefälligst laufen soll, was man darf oder was man nicht darf. Eine kleine Doppelmoral an dieser Stelle also: Jetzt gebe ich meinen Senf ab, aber jedem steht natürlich frei, ihn zu lesen, oder das Fenster wieder zu schließen. Achtung: Dieser Beitrag könnte Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten, aber immerhin muss ich ihn nicht als Werbung kennzeichnen. Im Übrigen sind mir oder Freunden alle genannten Beispiele so oder so ähnlich tatsächlich begegnet.


Du hast mein Buch nicht richtig gelesen

Klingt komisch? Ja, finde ich auch. Ich frage mich generell, wie man ein Buch nicht richtig lesen kann. Überfliegt man es dann? Okay. Kann man machen. Aber dann würde ich persönlich keine Rezension verfassen. Eine derartige Form der Aussage ist mir aber genau so begegnet. Ich werde an dieser Stelle keine Namen nennen, weil ich keinen Shitstorm o.Ä. auslösen möchte. Grundsätzlich freue ich mich über jeden Kommentar zu meinen Rezensionen, auch, oder besonders von den jeweiligen Autoren. Was mich jedoch immens stört ist ein Vorwurf bezüglich meiner Sorgfalt oder sogar des mangelnden Wahrheitsgehaltes meiner Aussagen innerhalb der Rezension, denn mein Leseeindruck ist und bleibt nun mal mein Leseeindruck, egal ob du, lieber Autor/liebe Autorin, einen bestimmten Aspekt vielleicht ganz anders gemeint hast oder deiner Meinung nach klar und deutlich dargestellt hast, er für mich aber nicht sichtbar war.

Es handelt sich um eine subjektive Wahrnehmung einer Geschichte, an der nicht zu rütteln ist. Würde ich das auf alltägliche Situationen übertragen könnte man also eine dortige Wahrnehmung ebenfalls als falsch bezeichnen – ich treffe auf eine Person und empfinde ihr Auftreten mir gegenüber als aggressiv, genervt, schüchtern. Ist mein Empfinden falsch? Oder passen Sender und Empfänger einfach nicht zueinander? Weiß der Sender vielleicht gar nicht, wie er wirkt? Kann alles sein. Aber ein subjektives Empfinden ist nicht falsch.

Eine Rezension ist eine persönliche und begründete Stellungnahme zu (in meinem Fall) einem Buch, nicht aber eine professionelle Facharbeit oder ähnliches. Ich bin sehr darauf bedacht, meine Bewertungen stets angemessen und weitestgehend wertschätzend zu formulieren, ohne ein Buch, den Autoren, das Lektorat oder den Verlag zu „verreißen“. Liebe Autoren/Autorinnen, äußert euch gerne dazu, aber bitte rechtfertigt euch nicht für einzelne Kritikpunkte, oder bezichtigt den Blogger sogar des Lügens, oder der mangelnden Sorgfalt im Rahmen dieser kostenlosen Arbeit, die er in dem Fall tätigt, für den er „nur“ das Buch erhält – was uns natürlich immer sehr freut und ein großes Privileg ist, aber dennoch an dieser Stelle erwähnt werden wollte.

(außer es werden tatsächlich falsche Tatsachen geschildert, wie beispielsweise falsch angegebene Zitate, ein fehlerhafte Name, Alter, etc.)

Das ist aber gemein

Wir kennen es alle. Ein Buch erscheint demnächst, ein paar Buchblogger dürfen es schon in den Händen halten. Nach und nach erscheinen Fotos auf den sozialen Medien, inklusive freudiger Texte. Gemein? Unfair? Ungerecht? Habe ich alles schon gehört bzw. gelesen. Was genau ist denn gemein daran? Dass ich ein Buch vorher lesen darf, damit ich es rezensieren kann? Damit ich also Arbeit, Zeit und Mühe investiere? Was sind schon eine, zwei oder vier Wochen in Relation gesehen zu der ganzen Zeit, die man seit Erwähnung eines neuen Titels im Verlag auf eine Veröffentlichung wartet? Liebe Menschen, sagt gerne eure Meinung dazu, freut euch mit den Glücklichen, die das jeweilige Buch schon in den Händen halten dürfen. Dagegen spricht überhaupt nichts. Aber ein „Boa, wie gemein“ ist jedes Mal ein kleiner Dämpfer und man gerät automatisch in die Position der Rechtfertigung.

So verhält es sich übrigens auch mit dieser „Wie gemein, so viel Zeit wie du hätte ich auch gerne„-Sache. Auch hier ein kleiner Hinweis am Rande. Ich weiß, das kommt jetzt überraschend, aber auch mein Tag hat nur 24 Stunden. 24 Stunden, die ich mit meinem Job, dem Haushalt, der Familie, den Freunden, Krimskrams, Lesen und dem Blog füllen „muss“. Nein, ich bin keine Superheldinoder vielleicht doch, wer weiß das schon? Jeder verteilt seine Prioritäten anders, und das ist auch völlig in Ordnung. Aber mit einem „Ich hätte auch gerne so viel Zeit zum Lesen, wie du“ kann ich leider nichts anfangen. Es ist weder nett, noch wertschätzend, noch hilfreich, noch bemitleidenswert.

Dann nimm dir die Zeit. Ändere etwas an deinen Gewohnheiten. Binde das Lesen fest in den Alltag ein. Und hör auf, dir selber Druck damit zu machen. Wie ich das mit dem Zeitmanagement so mache könnt ihr übrigens HIER nachlesen. Und gute Tipps für mehr Lese-Motivation gibt es bei Ramona.

Gemein zu sein ist tatsächlich selten meine (bewusste und gewollte) Absicht. Wenn ich jemandem jemals ernsthaft damit geschadet habe, dass ich in einem Monat 5, 8 oder 12 Bücher gelesen habe, dann tut es mir sehr leid. Oder dass ich Rezensionsexemplare von Büchern bekommen habe, die erst in 4 Wochen erscheinen. Ändern werde ich daran trotzdem nichts. Weil ich tagtäglich viele Stunden in dieses ganze Blog-Ding investiere, Zeit aufbringe, mir Mühe gebe, richtig viel erreicht habe und schweine-stolz darauf bin. #sorrynotsorry

Gefällt mir nicht

Kennt ihr diesen Moment? Ihr habt einen neuen Artikel, beispielsweise ein Poster mit einem Harry Potter Zitat, hängt es freudestrahlend auf und postet ein Foto in einer Büchergruppe, einfach weil ihr euch freut und dies mit Gleichgesinnten teilen möchtet. Kurz danach folgen Kommentare, ihr seid etwas aufgeregt und dann… der Dämpfer. „Wieso hängst du es bitte an die Tür?„, „Hätte ich anders gemacht„, „Gefällt mir absolut nicht„. Ich weiß nicht, wann das passiert ist, aber scheinbar haben (viele, nicht alle) Menschen mittlerweile das Gefühl, dass sie immerzu ihren wertenden Senf abgeben müssen und glauben anscheinend, dass es absolut angebracht ist. Aber ich verrate euch mal was. Es ist in solchen Fällen weder angebracht noch angemessen, ihr Miesepeter. Schließlich geht ihr ja auch nicht durch die Innenstadt und reibt jedem eure Meinung über die Hose, die Schuhe, das Handy, die Mimik, die Stimme oder die Gangart des jeweiligen Gegenüber unter die Nase. Kuriose Vorstellung, oder? Im Netz leider alltäglich. Und außerdem werdet ihr durch das Anklicken eines Facebook-Posts nicht dazu gezwungen, den Artikel automatisch in euren eigenen Warenkorb zu schieben. Also, ganz ruhig bleiben.

Natürlich darf man Dinge doof finden. Natürlich darf man Dinge anders machen. Aber was genau soll der Kommentar bewirken, außer, dass der Ersteller des Posts zweifelt, sich angegriffen fühlt, genervt oder sogar traurig ist wohingegen er lediglich seine Freude (mit)teilen wollte? Ich würde behaupten, dass sich nahezu jeder Gedanken dazu macht, wo er ein Poster aufhängen, eine Kerze hinstellen, ein Buch hinlegen wird, bevor er ein Foto aufnimmt, um es dann zu teilen. Und was ist so schwer und so falsch daran, sich einfach mit den Leuten zu freuen? Vergesst bitte nicht, dass hinter jedem Post, hinter jedem Artikel, hinter jedem Kommentar ein echter, wahrer Mensch mit Gefühlen sitzt. Und letztendlich postet man – ich zumindest – nichts, damit es in erster Linie anderen Menschen gefällt.

Das fehlt aber in deinem Beitrag

Manchmal schreibe ich Beiträge, ohne vorher Fachliteratur zum Thema zu wälzen. Ohne spezifische Fortbildungen zu besuchen. Ohne jede Meinung der Welt zum Thema zu kennen und verinnerlicht zu haben. Darf man das überhaupt? Ja, darf man. Weil das hier ein Blog ist. Mein Blog, meine Texte, meine Regeln. Niemand ist bei der Blog-Polizei und darf sich anmaßen dem Blogger vorzuschreiben, was in einen Artikel gehört und was nicht. Letztendlich handelt es sich bei einem Blog um ein Online-Tagebuch, und ich wüsste nicht, dass es gesetzlich geregelt ist, was ich in mein Tagebuch schreibe. Lesen muss es hingegen niemand, das steht also jedem frei.

Tipps und Verbesserungsvorschläge sind natürlich erwünscht, aber wenn ich einen sehr persönlichen Artikel über ein Erlebnis oder meine eigene Meinung, meine Erfahrungen zu einem Thema schreibe ist das meistens unsinnig, finde ich. Beispiel: eine Bloggerin schreibt einen Nachruf über einen kürzlich verstorbenen Musiker. Im Kommentar schreibt jemand, man hätte ruhig mal eine Statistik einbringen können, oder fachliche Informationen und Belege. Nein, hätte man nicht. Man hätte den Artikel dann nicht lesen müssen, sondern sich auf die Suche nach Fachliteratur begeben können.

(ausgenommen gewaltverherrlichende, rassistische etc. Inhalte, die sind kacke und gehören auf keinen Blog)

Das oder auch der Blog […] ist ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, international auch Weblogger genannt, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert („postet“) oder Gedanken niederschreibt.
(Quelle)

Fazit?

Es gibt vieles, was ich mir bezüglich der Interaktionen zwischen Menschen wünschen würde. Und es gibt vieles, was vermutlich nie eintreffen wird, weil das utopisch wäre. Und vermutlich auf Dauer auch langweilig, denn pure Harmonie ist weder möglich noch erstrebenswert, meiner Meinung nach. Zumal angemessene Diskussionen sehr bereichernd sein können und dazu beitragen, dass man seine eigene Einstellung hinterfragt, reflektiert und eventuell evaluiert.

Dennoch würde ich mir wünschen, dass man sich immer mal wieder ins Gedächtnis ruft, dass hinter jedem Post, jeder Rezension, jedem Buch, jedem Foto, jedem Kommentar ein echter, wahrer Mensch sitzt. Ich spreche mich nicht für Narrenfreiheit aus, aber manchmal ist es einfacher, Dinge zu ignorieren, vor allem, wenn man nichts bewirken kann, vielleicht nicht mal möchte*.

Natürlich denke ich mir oft meinen Teil. Natürlich nervt mich vieles. Natürlich könnte ich immer mal wieder Tipps geben. Aber ist das überhaupt erwünscht? Was ist die Intention meines Kommentars? Und was die Konsequenz? Bringt es irgendjemanden weiter? Oder möchte ich nur meine Meinung sagen? MUSS ich das überhaupt? Nein, vermutlich nicht. Vielleicht gehe ich in dem Moment weg vom persönlichen Bewerten und hin zum „Ich freue mich für dich“. Und meistens ist das genau das Richtige.

*ausgenommen sind gewaltverherrlichende, rassistische etc. Inhalte, ich spreche wirklich und wahrlich von oben genannten Situationen und teils Banalitäten, an denen sich viele Menschen aufziehen können.


Dies ist ein Beitrag der Kategorie Die Buchnachbarinnen. Zu Sarahs Gedanken zum Thema geht es HIER entlang. Neben den Erfahrungen mit Lesern ihres Blogs hat sie außerdem über die Autorenseite dieses Themas geschrieben.

50 Antworten auf „Für weniger wertenden Senf und mehr (Mit)Freude

  1. Pingback: Bloggestöber | #16 – Vom Miteinander, Müttern, DSGVO und Wandervögeln – Livricieux

  2. Lilly Lesepanda

    Hallo Nicci,
    ein intererssanter Beitrag, dem ich nur beiflichten kann. Ich bin von diesen Punkten bisher und zum Glück zwar verschont geblieben, habe aber auch andere negative Erfahrungen gemacht.
    Mir käme es zB nie in den Sinn einem anderen Blogger den Tag zu vermiesen nur weil ich ein Buch nicht vorab bekommen habe. Sicher ein bisschen Neid steckt in jedem von uns, aber dann wird das Buch halt gekauft, wenn es im Handel ist.
    Wir sagen doch immer, dass wir eine große Familie sind, dann sollten wir den anderen auch etwas gönnen.

    Liebe Grüße
    Lilly

    1. Nicci Trallafitti

      Danke, liebe Lilly!
      Neid ist ja auch nicht grundsätzlich schlecht, man kann ja etwas für sich daraus mitnehmen. :)
      Und da wir alle Bücher lieben ist es ja auch nicht verkehrt, mal Geld dafür auszugeben :)
      Genau so ist es! <3

      Liebe Grüße

  3. aleshanee75

    Guten Morgen!

    Ein sehr interessanter Beitrag, den ich sehr gut nachvollziehen kann!
    Ich mag dieses negative Beiwerk auch überhaupt nicht! Gerade wenn es um REzensionsexemplare geht – da kommt mir manchmal auch kurz der Gedanke: oh, das Buch hätte ich auch gerne gehabt! Aber mir würde im Traum nicht einfallen irgendwas zu schreiben wie : wieso hast du das jetzt bekommen und ich nicht?!
    Neid an sich ist ja ein normales Gefühl, aber ich muss sagen dass ich größtenteils tatsächlich davon verschont bleibe. Ich freu mich lieber für diejenigen und genieße die Vorfreude, wenn ich mich jetzt auf Bücher beziehe. :D

    Klar hätte ich auch mehr Geld, oder auch eine größere Wohnung wie andere, oder mehr Zeit für meine Freizeit und und und … aber man soltle einfach akezptieren wie es ist oder eben etwas an seinem Leben ändern und nicht die anderen zur Verantwortung ziehen, weil die es ja sooooo viel besser haben. Jeder hätte gerne was anderes, das ist doch immer so ;)

    Negative Kommentare wie du oben beschrieben hast z. B. zu diesem Harry Potter Poster, das kann ich auch gar nicht leiden! Das ist aber ja im Alltag ähnlich, nicht nur in den Sozialen Netzwerken. Mag ich auch gar nicht, man kann doch einfach mal still sein und demjenigen seine Freude lassen. Aber anscheinend haben viele es nötig, andere mit (!) runterzuziehen. Das ist fast schon wieder traurig wenn man mal drüber nachdenkt …

    Ich hab deinen Beitrag heute in meiner Stöberrunde verlinkt!

    Liebste Grüße, Aleshanee

    1. Nicci Trallafitti

      Vielen lieben Dank :)

      Da hast du recht. Neid ist ja nicht grundsätzlich schlecht, man kann ja auch viel für sich daraus mitnehmen, sich hinterfragen und entwickeln. Schade, dass manche so gar nichts daraus machen und dabei dann so missgünstig sind.

      Ach klar, jeder hätte gerne mehr und besser und und und. ABER es gibt ja auch genug Menschen, denen es super schlecht geht. Und die sind komischerweise trotzdem glücklich. Das erlebe ich vor allem im Urlaub. Die Menschen in der Dom Rep hätten noch ihre letzte Kaffeebohne abgegeben, einfach, weil sie jemand nötiger braucht.
      Und sie waren glücklich, fröhlich und zufrieden mit dem, was sie haben. Da merkt man immer, wie beknackt man manchmal ist, finde ich. Luxusprobleme.

      Eben.. man kann sich doch einfach mitfreuen, oder wenn man das nicht schafft, die „Klappe“ halten. Schade dass manche solche Dinge immer direkt auf sich beziehen und das Gefühl haben, ihre Negativität auf andere zu übertragen.

      Ach wie lieb, nochmal danke! <3

      Liebe Grüße

  4. Mikka Liest

    Huhu!

    Ein sehr schöner Beitrag, der mir in vielem aus der Seele spricht! Vor allem das Nicht-miteinander-freuen-Können finde ich immer sehr schade.

    Ich muss zugeben, ich sage manchmal in Kommentaren sowas wie „Das Buch wäre nicht so mein Beuteschema“, aber das meine ich nicht abwertend, meist folgt dann noch ein „…aber ich wünsche dir viel Spaß damit“ oder Ähnliches.

    Meist ist das bei Aktionen wie der Montagsfrage oder Gemeinsam Lesen, wo sich die Teilnehmer ja gegenseitig besuchen sollten, und wo ich ansonsten einfach nichts zu sagen habe… Aber ich versuche immer erst, noch was anders zu finden, was ich kommentieren kann!

    Ich habe diesen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt.

    LG,
    Mikka

    1. Nicci Trallafitti

      Vielen lieben Dank, Mikka :)

      Klar, sowas ist ja auch völlig in Ordnung, denn oft fragen die Beitragsersteller*innen ja auch, ob man das gezeigte Buch kennt.

      Oh cool, danke fürs Verlinken! Da schaue ich direkt mal vorbei.

      Liebe Grüße!

  5. Pingback: Monatstrallafitti April – Trallafittibooks

  6. Pingback: Auf Entdeckungstour | April – Trallafittibooks

  7. Pingback: „Du hast das Buch falsch gelesen!“ Entschuldigung, ich wusste gar nicht, dass so etwas möglich ist. – bücherschmöker

  8. Jill von Letterheart

    Liebe Nicci,

    Mal wieder ein richtig toller Beitrag, mit dem du den Nagel auf den Kopf getroffen hast.
    Ich kann deinen Aussagen nur zustimmen- mir würde wirklich nie in den Sinn kommen, jemandem etwas schlecht reden zu wollen, weil er mehr hat als ich. Ich denke jeder kennt das Gefühl, mal ein bisschen geknickt zu sein, aber dafür kann der Gegenüber ja nichts.

    Danke für den tollen Beitrag!
    Liebe!❤

  9. Zeilenwanderer

    Liebe Nicci,
    dass du das Gefühl hast, so einen Beitrag schreiben zu müssen, macht mich echt traurig… Ich weiß nicht, wieso manche Menschen so eine Negativität in die Welt brüllen müssen. Haben sie denn keine anderen Sorgen oder gönnen sie dir deinen Blog und deinen Erfolg nicht? Als würde ihnen solche Kommentare irgendetwas bringen.
    Neid ist eine ganz eklige Sache wie ich finde. Klar, ist jeder einmal neidisch, aber man muss es doch nicht so rausposaunen.
    Es gibt ja auch gewisse Leute, die Accounts nur abonnieren (IG, Twitter, Youtube, Blog), um zu haten. Diese Leute können einem eigentlich nur Leid tun und ich hoffe, dass du dich durch sie nicht runterziehen lässt. Ich persönlich finde deinen Blog, deine Beiträge und dich als Person (sofern ich das beurteilen kann) ganz bezaubernd und bin fest davon überzeugt, dass du dir hier etwas Wundervolles aufgebaut hast.
    Liebe Grüße und ein sonniges Wochenende,
    Janika

    1. Nicci Trallafitti

      Liebe Janika,
      tatsächlich ist der Beitrag größtenteils ironisch gemeint und es war wirklich nicht so, als wäre ich super wütend oder traurig gewesen :) Im Nachhinein kann ich über das meiste davon nur lachen. Aber dennoch nervt es, es könnte doch so einfach sein.

      Neid ist wirklich eine schlimme Sache, vor allem wenn man ihn nicht für sich und seine Entwicklung nutzt sondern andere dafür verantwortlich macht.

      Solche Hater kann ich absolut nicht ernst nehmen und eigentlich tun sie mir sehr leid. Manche Menschen scheinen nur das Gemecker und Gejammere zu haben, was dem Leben Sinn gibt. Sehr traurig.

      Ich lasse mich keinesfalls runter ziehen dadurch :) Es bestärkt mich meistens nur noch mehr in dem, was ich mache.

      Danke <3 Das kann ich nur zurück geben! Vielleicht plaudern wir auf einer der nächsten Messen ja mal miteinander :)

      Liebe Grüße und einen sonnigen Tag!

      1. Zeilenwanderer

        Liebe Nicci,
        ich dachte es mir schon! Der ironische Ton ist auf jeden Fall rauszulesen, aber dennoch ist es ein Thema das dich beschäftigt und das muss nicht sein 😎
        Ich finde es toll, dass du so erwachsen mit dem Thema umgehst. Ich glaube, da gibt es auch ganz andere Kandidaten.
        Vielen lieben Dank! Jaa, darüber würde ich mich sehr freuen! Ich muss 2018 nur mal gucken, wie es bei mir messetechnisch aussieht. Momentan befinden mein Liebster und ich uns im Umbruch und wo genau wir in einem halben Jahr sein werden, steht noch in de Sternen 😍
        Mal schauen ob da eine Messe Platz findet! Zur Not eben 2019!

        Liebe Grüße,
        Janika

  10. Claudia Klaedtke

    Liebe Nicci,

    wie, Du bist keine Superheldin? Und ich dachte, Trallafitti is so n cooler Heldendeckname. *Peng* Das war meine geplatzte Illusion ;-)

    So, nun ernsthaft: Stimme dir total zu. Vor allem, was die Negativkommentare angeht. Wenn man sieht, dass sich jemand freut, kann man ihm die Freude doch lassen. Verstehe nicht, warum das so schwer ist.

    Liebe Grüße

    Claudia

    1. Nicci Trallafitti

      Liebe Claudia,
      ich wollte lediglich den Schein wahren, man kann ja nicht immer direkt alles preisgeben über die geheime Identität, hihi. <3

      Danke für dein Feedback! Scheinbar ist es für viele Menschen schwerer, etwas positives zu schreiben, als zu jammern/meckern.

      Liebe Grüße!

  11. valarauco

    Liebe Nicci,

    ein toller Beitrag, auch wenn ich es schon traurig finde, dass du überhaupt das Bedürfnis hast ihn zu schreiben. Leider liegt es wohl in der Natur von vielen Menschen da völlig unreflektiert darn zu gehen und nicht wirklich über das nachzudenken was sie schreiben.

    Du hast einige wirklich gute Beispiele herausgepickt und ich glaube die meinsten Blogger können sich damit identifizieren. An manchen Tagen steht man besser darüber als an anderen Tagen.

    Ich finde es auch wichtig, sich darauf zu konzentrieren, dass man sich für und mit anderen freut. Es kostet doch auch einfach viel zu viel Energie, ständig „neidisch“ auf andere zu sein. Zumindest geht es mir so :)

    Liebe Grüße
    Marion :)

    1. Nicci Trallafitti

      Danke, liebe Marion <3

      Ach, eigentlich ist es ja sogar ganz gut, dass nicht immer alles rosig ist, sonst wäre es wahrscheinlich sehr langweilig. Und ich hätte nicht so viele Themen zum Bloggen :-D
      Aber du hast recht, es ist auch irgendwie traurig, dass man sich immer und immer wieder über solche Dinge ärgern muss.

      Eben, das denke ich auch. Neid ist manchmal schlimm, aber es kann auch hilfreich sein, wenn man angemessen damit umgeht und es wiederum dafür nutzt weiter zu kommen. :)
      Ich würde behaupten, dass JEDER mal irgendwie, irgendwann neidisch ist.

      Liebe Grüße!

      1. valarauco

        Ich glaube ja NICHT das dir die Themen ausgehen würden :D hahaha niemals :D

        Vielleicht hilft dein Artikel ja soweit, das manche Menschen ihre Meinung überdenken :) Man kann ja immer hoffen :)

        Eben ^^ abundzu spornt das ja auch vielleicht an :D Es kann auf jeden Fall nicht schaden :D

      2. Nicci Trallafitti

        Haha :-D Ach, vermutlich nicht. Man kann ja echt über ALLES bloggen. Sei es so Themen außerhalb des Lesens bezogen auf den Umgang miteinander unter Buchmenschen, oder halt über Bücher. Und dabei schreibe ich aktuell kaum Rezensionen und hänge was das angeht etwas hinterher – und dennoch kommt fast täglich ein Beitrag. Man kann ja auch 5 Bücher auflisten, die besonders schöne Cover haben.. besonders dick sind.. Karten haben.. etc.

        Jau, Hoffnung in die Menschheit habe ich auch noch. Ein bisschen zumindest. Und vor allem aber in Büchermenschen.

  12. Evy

    Du hast recht: Du darfst dich über das Verhalten anderer aufregen. Genauso dürfen das andere. Sätze wie “ ohne sich zu fragen, ob das überhaupt erwünscht, gar angebracht ist“ stören mich, denn: Woher soll ich das wissen? Woher soll ich als Kommentarschreiber wissen, ob du meine Meinung gerade haben willst? Wie du sie gerade haben willst? Einfach kommunziert müsste man wohl unter jeden Beitrag schreiben „Ich hätte gern Mitleid / Ich möchte sachliche Kritik …“ – aber das würde die Meinungen der anderen einschränken.

    Ich habe manchen Post getippt, unter dem ich gern nette Worte gehabt hätte, unter dem auch Leute eher sachlich oder mit Interesse kommentiert haben. Manchmal möchte ich nur wenig preisgeben. Manchmal habe ich keinen Bock auf ne sachliche Diskusion. Aber das kann keiner wissen.

    „Neid“ ist sehr negativ behaftet. Aber der Grund, unter fröhliche Posts negative Dinge zu schreiben, kann sein: Es geht einem nicht gut und es nervt in diesem Moment. Es nervt, dass andere ein scheinbar perfektes Leben haben.

    Jeder Mensch hat Macken und tut manchmal blöde Dinge. In manchen Situationen ist es sehr schwer, das „Richtige“ zu tun. Aber auch hinter einem Kommentar können mehr Gedanken stecken, als du aus den Worten liest.

    Daher: Ich stimme dir in enigen Beispielen zu und ich kann nachfühlen, dass das verletzt. Trotzdem würde ich in solchen Situationen versuchen durchzuatmen und das zu hinterfragen.

    1. Nicci Trallafitti

      Liebe Evi,

      natürlich kann man so etwas nicht vorher wissen, aber wie oben erwähnt beziehe ich mich tatsächlich auf so banale Themen und Kommentare, die wenig bis gar nicht hilfreich sind. Und nicht mal unbedingt freundlich.
      Natürlich kommt es auch auf mich an, wie ich den Kommentar empfange, ob sachlich oder auf der beziehungsebene. Ob als Info oder Vorwurf. Letztendlich möchte ich mit meinem Beitrag auch weder die Welt retten, noch vorschreiben, wie man sich im Netz verhalten MUSS. Es war als kleiner, sarkastischer Denkanstoß gedacht :)
      Und über das meiste davon, was mich ärgert, kann ich danach auch lachen.

      Und letztendlich kann ich nicht ändern, dass jemand genervt oder neidisch ist, oder allen ernstes glaubt, mein Leben sei perfekt, auch nicht, wenn er einen Kommentar dazu schreibt. Ich kann ja auch nichts dafür. :)

      Meistens kann ich auch ganz gut darüber hinwegsehen, aber ich fand das Thema mal ganz spannend, weil mir das in den letzten Wochen öfter aufgefallen ist und ich gerne etwas dazu schreiben würde. Und das meiste davon kam bei den meisten Lesern sogar recht humorvoll rüber.

      Danke für dein Feedback!
      Liebe Grüße.

  13. Rika

    Liebe Nicci,

    ich kann mal wieder nur Beifall klatschen. Du hast absolut recht!
    Diese ganze Missgunst, das Schlechtgerede und Mimimi ist einfach unerträglich geworden.
    Wie sagt es Klopfers Mama so schön: „Wenn du nichts Gutes zu sagen hast, sag lieber gar nichts!“

    Ich zwinkere dir liebevoll zu.

    Rika ♥

  14. Sarah | Pergamentfalter

    Hallo Nicci,

    ein sehr gelungener Post, den ich ebenso unterschreiben kann! Die meisten der von dir genannten Aussagen kenne ich (leider) auch schon aus eigener Erfahrung und frage mich jedes Mal, warum das sein muss.

    Dabei glaube ich fast, dieses ständige Werten ist Teil unserer (Online-) Gesellschaft geworden. Ständig wird verglichen, ständig wird auf sich selbst geschaut, ständig wird gewertet. Dass man das dann auch noch ständig aussprechen (bzw schreiben) muss, finde ich auch nervig. Manchmal ist Schweigen tatsächlich Gold … Man muss einfach nicht zu allem seinen Senf dazugeben, auch online nicht.

    Zumal ich mich auch frage, warum viele sich nicht mehr mit anderen mitfreuen, einfach mal etwas loben oder ohne nachträgliches Aber gutfinden können. Wir haben doch schon genug Zwist und miese Laune in unseren Leben, müssen wir das noch weiter befeuern?

    Liebe Grüße
    Sarah

    1. Nicci Trallafitti

      Danke liebe Sarah!

      Ich frage mich mittlerweile immer, ob ich Menschen das tatsächlich auch so ins Gesicht sagen würde. Fremden Menschen, auf der Straße oder im Laden. Und meistens denke ich mir dann: nein, würdest du nicht, wofür auch? Geht dich doch nix an.
      Somit spare ich es mir dann. Vor allem wenn es überhaupt nichts bringt. Und vor allem, wenn ich das vielleicht gar nicht beurteilen kann. Was nettes geht allerdings immer, finde ich.
      Ich glaube viele Menschen sehen einen Beitrag und werten ihn, denken dann direkt: ouh, was kann ICH denn mal sagen, was denke ich, wie würde ich das handhaben, gefällt mir das überhaupt? Statt einfach was nettes zu schreiben. Traurig eigentlich.
      Und vermutlich spielt Neid eine große Rolle und die Unfähigkeit, darüber hinwegzusehen und sich einfach für andere zu freuen und ihnen mal etwas zu gönnen.

      Liebe Grüße!

  15. Jennifer

    Einfach nur gelungen, und mehr kann ich dazu gerade nicht sagen!
    (Sorry, ich sollte gerade eigentlich Umzugskisten packen. Bin mal wieder faul)

    Autoren haben sich bei mir zum glück selten beschwert, aber besonders die „Gemein“ oder die „Hätte ich anders gemacht“-Fraktion kommt oft um die Ecke. Einfach nur nervig!
    Ich verstehe auch gar nicht, warum man liest oder folgt, wenn man gar nicht interessiert ist. Bzw. warum Menschen glauben, das sie grundsätzlich immer das gleiche kriegen sollten wie andere O.o

    1. Nicci Trallafitti

      Danke, liebe Jennifer :)
      Ich wünsche dir ganz viel Erfolg & Durchhaltevermögen fürs Kisten packen und den Umzug. Das ist immer eine sche*ss Arbeit.

      Jau, DAS glaube ich allerdings auch.
      Wieso hast DU das Buch denn schon?
      Ehm.. weil ich täglich 3 Std in den Blog investiere, mir den A*sch aufreiße und es verdient habe?
      Und selbst das ist ja kein Grund, ein bestimmtes Buch bekommen zu müssen.
      Die Verlage & Autoren werden schon ihre Kriterien haben.
      Und schließlich lieben wir doch alle Bücher & das Lesen, also kann man es sonst dann auch mal selber kaufen. Mache ich ja auch.

      Liebe Grüße!

  16. annafuchsia

    Hallo Nicci🦊❤

    Das unterschreibe ich ganz genau so. Ich finde solche Aussagen echt schade.
    Klar, wer kennt sie nicht? „Ich bin neidisch. Du hast das Buch schon und ich nicht. Meine Anfrage würde abgelehnt.“ Ja was antwortet man darauf, ohne sich direkt rechtgertigen zu wollen, wieso man es bekommen hat?

    Generell denke ich, dass Leute im Netz das Gefühl der Anonymität haben und dann solche, zum Teil unbedachten, Aussagen machen. Sie kennt ja keiner im Netz, dass aber andere Menschen hinter den Bildschirmen sitzen, die das vielleicht verletzen könnte, ist anscheinend zweitrangig.
    Schade finde ich auch, was für ein Ton angeschlagen wird. Ich kann ja gerne sagen: hey, das ist cool, hätte ich aber anders gemacht. Das ist ja ok, aber dann bitte weder wertend noch beleidigend, denn jeder hat seinen Geschmack.
    Gerade im Netz erscheint es wunderbar einfach, seine Meinung unter Leute zu bringen, egal, ob diese das hören wollen, oder eben nicht.
    Bin ich ganz bei dir👆

    Und doch, du bist eine Superheldin.

    Anna 🦊

    1. Nicci Trallafitti

      Ach Anna. <3

      Gute Frage. Ich bin da auch immer ein wenig sprachlos.
      – ja, schade.
      – oh, tut mir leid.
      – beim nächsten Mal bestimmt.
      Alles irgendwie nix Halbes und nix Ganzes. Daher meine Frage nach der Intention.
      Was soll ich tun? Das Buch verschenken? Den Verlag bitten, dem/derjenigen das Buch auch zu zu schicken?

      Genau das denke ich auch. Die Anonymität macht ein Stück mutiger, aber letztendlich ist es nichts anderes als draußen (im Walde, haha).
      Und was nettes kann man doch meistens schreiben. Aber dabei scheint die Hemmschwelle größer zu sein, total strange.

      Liebe! <3

  17. Barfuß unterm Regenbogen

    Guten Morgen Nicci 🌞

    Du traust Dich aber was!

    Und DAS finde ich MEGAOBERGENIAL! Einfach mal NICHT die Fr*** Klappe halten und Stellung beziehen. Auf den Punkt. Ich vermute aber mal, dass die angesprochenen Personen den Beitrag gar nicht (ZUENDE) lesen oder sich gar nicht erst angesprochen fühlen.
    Das spielt letztlich aber nicht die Rolle, wie ich finde. Denn – so wie Du schreibst – der Blog ist Dein persönliches Ding. Und Schreiben ist, meiner Meinung nach, nichts anderes als seine innere Haltung zu prüfen, zu sortieren und aufzuschreiben. Schreiben bedeutet sich selbst (noch besser) kennenzulernen. Und DAS ist sowieso das Beste, was uns passieren kann. 🖤

    In diesem Sinne … wünsche ich Dir einen Tag mit vielen geschriebenen Worten.
    Liebste Grüße,
    Britta

    1. Nicci Trallafitti

      Danke liebe Britta <3

      Und du hast vollkommen recht.
      In den zwei Jahren, in denen ich blogge, habe ich ultra viel gelernt, auch über mich selbst.
      Es ist ein hilfreicher Prozess zur Selbstfindung, auch wenn das jetzt irgendwie abgedreht klingt :-D

      Danke und liebe Grüße!
      Hab ein wundervolles, sonniges Wochenende! <3

      1. Barfuß unterm Regenbogen

        Moin Nicci,

        abgedreht ist immer gut. Langweilig kann ja jeder. 😉 Ich selbst bin ein großer Fan der Selbstfindungsprozesse. 🤣 Damit könnte ich glatt mein Leben verbringen. Wenn ich es nicht sowieso schon tun würde. 😁

        Sonnigen Donnerstag und ein aufregendes Wochenenede wünsche ich Dir.

        Liebste Grüße, Britta

      2. Nicci Trallafitti

        Da hast du recht :)
        Ach, das klingt doch auch ganz gut, damit das Leben zu verbringen. Da gibt es durchaus schlimmeres, langweiligeres, nervigeres..

        Danke, das wünsche ich dir auch!

  18. Lovin-Books

    Liebe Nicci,

    mal wieder wahre Worte von dir. Schade, dass sich manche Menschen nur über Neid und Missgunst definieren können und anderen ein Stück weit die Freude nehmen.
    Manchmal denke ich mir, dass man mit Ignoranz solchen Menschen den Wind aus den Segeln nimmt.

    Ich freue mich immer für dich und finde, dass es auch wohl verdient ist. Schließlich steckt verdammt viel Arbeit hinter allem was du tust.

    Drück dich
    Sonja ❤️

    1. Nicci Trallafitti

      Danke liebe Sonja <3

      Das finde ich auch schade.
      Die Hemmschwelle, etwas positives zu sagen, oder mal zu loben, scheint tatsächlich viel größer zu sein als zu meckern oder zu jammern.
      Ignoranz ist da ein guter Weg, das denke ich auch.

      Danke <3

  19. Vanessa Callsen

    Liebe Nicci,

    Ich möchte gar nicht breit treten was ich von so was halte. Ich verstehe es defintiv nicht und werde es auch nie.

    Die missgunstvdie überall herrscht finde ich unangebracht, gemein und nutzlos. Den Neid gegenüber anderen genauso.

    Ich kanns nur selbst besser machen und mich für andere freuen. Toller Beitrag ❤

    Hab es schön, Nessi

    1. Nicci Trallafitti

      Danke liebe Nessi <3

      Niemand ist perfekt, auch ich nicht.
      Aber wenn man das verstanden hat und an sich arbeitet ist doch alles super :)
      Ohne Fehler wären wir auch nur langweilige Kopien.

      Liebe Grüße!

  20. Michèle Linzel

    Liebe Nicci (und auch liebe Sarah, deren Beitrag ich später nochmal lesen werde),

    Du sprichst mir aus der Seele.

    Und viele Dinge, die du angesprochen hast, sind mir so tatsächlich auch begegnet. Viel wichtiger finde ich allerdings die Tatsache, dass auch ich – unter anderem als Buchbloggerin – neidisch bin auf diverse Dinge. Aber es ist wichtig, dass man sich die Kommentare dazu verkneift.
    Das hilft mir nicht besagtes Buch zu bekommen. Das hilft demjenigen nicht, der es gepostet hat außer, wie du sagtest, in negativer Weise…
    Wenn ich deinen Text so lese, erinnert er mich an das Buch „Leon (Glück trägt einen roten Pony)“ von C. M. Spoerri – da geht es nämlich um genau dieses Thema: Lieber mal zurückhalten und sich positiv statt negativ äußern.
    Für mehr Glück, Liebe und Freude in der Welt! <3

    In diesem Sinne,
    Amen! XD
    Liebe Grüße
    Micky

    1. Nicci Trallafitti

      Danke liebe Micky <3

      Natürlich ist man mal neidisch. Ich würde behaupten, dass es jedem irgendwann, irgendwie mal so geht.
      Und das ist ja auch völlig in Ordnung, so lange ich niemand anderen dafür verantwortlich mache, sondern es zur eigenen Entwicklung nutze. :)

      Oh okay, das Buch kenne ich gar nicht. Schaue ich mir an, danke :)

      Haha. Liebe Grüße :-D

  21. sarahricchizzi

    Liebe Buchnachbarin,
    das hast du wirklich großartig geschrieben <3
    Gerade hinsichtlich der persönlichen Meinung bin ich immer wieder schockiert, was so manch einer meint da noch falsch betiteln zu müssen. Über besagten Autoren möchte ich mich gar nicht mehr aufregen (und irgendwie schon). Akzeptanz oder Lob sind manchmal anscheinend wirklich schwere Kaliber.
    Ich bin auf weitere Kommentare supergespannt!

    Alles Liebe,
    deine Buchnachbarin

    SUPERLOVE!

    1. Nicci Trallafitti

      Danke liebste Buchnachbarin <3

      Einerseits möchte ich mich auch nicht mehr aufregen, es kostet auch immer unglaublich viele Nerven.
      Andererseits bringt es das Blut in Wallung (HAHA) und vor allem wenn man sich gemeinsam aufregen kann bereichert das immer sehr. Und meistens fühlt man sich danach irgendwie besser.

      Ich glaube die Hemmschwelle bei Lob und netten Kommentaren ist scheinbar höher, als beim Meckern und Jammern. Echt traurig.

      Superliebe! <3

  22. The Reading World

    Hey 👋

    Wahre Worte…

    Aber solche Aussagen lese ich auch oft in anderen Gruppen, die gar nichts mit Büchern zu tun haben. Und es stimmt mich immer traurig..

    Ja, manchmal denke ich auch: Schade, habe das Buch nicht bekommen.
    Aber dann kaufe ich es mir halt… Was bringt es denn dauernd nur zu jammern oder neidisch zu sein?

    Manchmal weiß ich auch gar nicht was ich sagen soll, wenn ich ein Buch bekomme und mir jemand schreibt: Ich habe es leider nicht bekommen :(
    Was sagt man denn? „Beim nächsten Mal bekommst du bestimmt was du anfragst?“

    Wir sind alle nicht perfekt und jeder darf mal jammern.

    Aber die netten Worte sollte man trotzdem nicht vergessen…

    Liebe Grüße,

    Donatha

    1. Evy

      Ich musste erstmal grübeln, was ne passende Antwort auf „Ich hab das Buch nicht bekommen“ wäre. Wenn man den Autor des Kommentars kennt, dann „Schreibst du ne Rezi dazu? Ich bin sehr gespannt“ oder ein simples „Das ist schade“ – wenn man sich nich gut kennt. Ich denke, letztlich geht es um Kommunikation, Aufmerksamkeit. Und mit einem Kommentar fordert man Aufmerksamkeit – schließlich hat man sich die Mühe gemacht, ihn zu tippen. Ich denke, sogar ein „LIke“ wäre passend, auch ohne Worte. Vlt. sollte im Mittelpunkt stehen, dass man sich wahrnimmt.

      1. Nicci Trallafitti

        Ja, „das ist schade“ schreibe ich auch meistens, letztendlich ändert das ja dennoch nichts :-D
        Und weiterführend ist das auch nicht im Bezug auf die Kommunikation.
        Der Ton macht die Musik, ein „ich habe das Buch nicht bekommen, aber ich kaufe es wahrscheinlich, weil…“ bringt da schon mehr, ist aber selten der Fall.

    2. Nicci Trallafitti

      Danke liebe Donatha <3

      Vor allem weiß ich auch immer nicht, was eine gute Antwort darauf wäre :-D
      Ja, schade? Beim nächsten Mal bekommst du es bestimmt? Keine Ahnung.
      Ändern würde es ja eh nichts. Und die Verlage & Autoren haben da schon ihre Kriterien.
      Blogger ist nun mal nicht Blogger, da gibt es immense Unterschiede, was natürlich auch gut so ist.

      Die Hemmschwelle für nette Worte scheint größer zu sein.

      Liebe Grüße!

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