Nachdem Jill & mein gegenseitiges Interview zu Clean damals ganz gut angekommen ist, haben wir uns auch bei diesem Buddyread dazu entschieden, uns Fragen zu der Geschichte zu stellen und sie in einem Interview als eine Form der Rezension zu posten. /Werbung
Ich beantworte also Jills Fragen, ihre Antworten auf meine Fragen findet ihr HIER.
In Die Krone der Dunkelheit geht es einerseits um Freya, die in einem Land lebt, in dem Magie verboten ist, doch sie selber ist nicht abgeneigt – trotz der Gefahren, die dies mit sich bringen könnte. Vor Jahren ist ihr Bruder verschwunden, was sie nicht weiterhin einfach hinnehmen kann. Andererseits geht es um die rebellische Ceylan, die alles dafür tut, um bei den Wächtern aufgenommen zu werden, die die große Mauer bewachen, die ihr Reich von dem der verhassten Fae trennt, denn sie hat Rache im Sinn. Darüberhinaus regt sich eine dunkle Macht, die beide Reiche gleichermaßen bedrohen wird…
Den erste Blick auf das Cover erhascht, die ersten Seiten verschlungen – wie war dein erster Eindruck vom Buch?
Als ich das Cover sah wollte ich das Buch unbedingt haben, da ich es wunderschön fand – ansprechend, mit hübschen Details und dennoch schlicht – und vor allem ohne Menschen drauf abgebildet. Übrigens fühlt sich der Sand auf dem Cover auch wirklich sandig an. Nachdem ich dann die ersten Seiten gelesen habe war ich völlig gebannt, ich glaube ich habe unmittelbar mehreren Leuten geschrieben, dass diese Geschichte sicherlich was Großes wird. Und so war es dann auch. Und ich glaube meine Worten waren bei jeder Person, der ich geschrieben habe, in etwa: Du wirst es lieben, wenn du Throne of Glass und A Court of Thorns and Roses geliebt hast.
Wie schlägt sich DKDD im Gegensatz zu den anderen Büchern der Autorin, die du gelesen hast?
Ich muss gestehen, dass ich bisher nur ihre Dilogie um Luca und Sage gelesen habe, also Berühre mich. Nicht und Verliere mich. Nicht, wovon der erste, wie viele wissen, ein Highlight für mich war, während ich den zweiten eher enttäuschend fand, leider. An DKDD bin ich ohne Erwartungen heran gegangen, wie ich das eigentlich immer mache bei Büchern, Serien, Filmen etc. Das ist ganz praktisch, denn so werde ich eher selten enttäuscht. Und ich muss sagen, dass ich positiv überrascht wurde. Wie bereits erwähnt war ich schon nach wenigen Seiten total drin, auch wenn ich eine kleine Pause, die durch die Messe bedingt wurde, hatte, flog ich später durch die Geschichte und konnte mich ganz schwer davon trennen, sodass ich danach erstmal kein Fantasybuch lesen wollte. Die Welt hat mich sehr eingenommen, aber vor allem auch einzelne Charaktere, ihre Handlungen und die Frage: was passiert als nächstes? Im Sommer erscheint die Fortsetzung und ich freue mich unendlich doll drauf.
Es wurden andere Völker und Wesen beschrieben – konntest du sie dir gut vorstellen oder hat dir was gefehlt?
Ich konnte mir die einzelnen Völker gut vorstellen, da sie 1. gut beschrieben wurden und es 2. von manchen Charakteren in der Mitte abgedruckte Bilder im Buch gab, was wahrlich ein Highlight für mich war. Darüberhinaus gibt es hinten im Buch ein Glossar mit allen Namen, Völkern und Orten, was ich sehr hilfreich fand, da doch recht viel los war. Außerdem habe ich das Glück, die Bilder inkl. kurzer Charakterbeschreibungen auf der Rückseite als Postkarten zugeschickt bekommen zu haben – I love it. Falls ihr euch nun fragt, was es so für Völker gibt und wie sie genau aussehen solltet ihr euch unbedingt das Buch kaufen. Nur so viel: es gibt ein sterbliches Land und ein magisches. Das sterbliche bewohnen die Menschen und die Wächter, das magische die Seelie und die Unseelie. Was sie ausmacht verrate ich jedoch nicht.
Was zeichnet diese Geschichte für dich ganz besonders aus?
Die Vielfalt der Charaktere, die Diversität, die dort integriert wurde, das Worldbuilding. Besonders der Fakt, dass es verschiedene Völker gibt, wobei magische und nichtmagische durch eine Mauer getrennt werden, gefiel mir richtig gut – man kennt das ja schon aus anderen Büchern. Es handelt sich um eine wahnsinnig fantasievolle, spannende Geschichte, die einige Überraschungen bereithält und es definitiv wert ist, gelesen zu werden – eigentlich auch ein zweites Mal. Die 640 Seiten fliegen nur so an einem vorbei, einerseits ist super viel los, man fühlt sich aber keinesfalls erschlagen, andererseits dachte ich mir am Ende, dass es gerne nochmal genauso viele Seiten hätten sein könnten. Die Geschichte um Prinzessin Freya, die ihren Bruder sucht, und von einer ganz besonderen Person begleitet wird, ist der zentrale Punkt des Buches. Doch auch der Part der rebellischen Ceylan besitzt eine wichtige Rolle. Besonders sie konnte mich mit ihrer frechen, schlagfertigen, mutigen Art begeistern. Ich freue mich unglaublich doll darauf, zu erfahren, wie es mit den Mädels und ihren Begleitern sowie den beiden Reichen weitergeht.
Küssen, heiraten, töten – welcher Charakter kommt in welche Kategorie?
Küssen würde ich Larkin, denn er besaß vom ersten Moment an einen gewissen Reiz auf mich, der vermutlich unter anderem darin liegt, dass er so mysteriös und wenig greifbar, aber zugleich loyal und selbstlos wirkt. Hach, der Typ hat es mir echt angetan. Heiraten würde ich vermutlich Kheeran, weil auch er ein immenses Bookboyfriendpotential besitzt und zugleich einiges zu bieten hat, alleine durch seine Position in der Gesellschaft und seine magischen Fähigkeiten. Ich weiß gar nicht wieso, aber sein Name fiel in so einigen Gesprächen, die ich mit Jill hatte. Egal über wen wir gesprochen haben, oft sagte ich dann: aber was ist mit Kheeran? Sodass es fast schon zum Running Gag wurde. Töten würde ich Valeska, und zwar ohne Reue. Die Gründe möchte ich aus Spoilergründen nicht weiter ausführen, nur so viel: sie ist eine grausame, machthungrige Person. Ein schlechter Mensch. Der Teufel in Person. Aber ich muss gestehen, dass Laura Kneidl auch diese Charakterzeichnung hervorragend gelungen ist, alleine weil Valeska genau das in mir auslöst.
Mein Fazit
Die Krone der Dunkelheit konnte mich mitreißen, überraschen und letztendlich restlos begeistern. Ich kann es allen Fans von Sarah J. Maas und ihren Büchern ans Herz legen, auch wenn manch einer nun sagen würde, dass der Vergleich sehr hoch gepokert ist. Aber so what, genau der kam mir schon nach wenigen Kapitel in den Sinn. Für mich ist die Geschichte ein absolutes Jahreshighlight und ich glaube, dass diese Buchreihe etwas ganz Großes wird.
→ Jills Beitrag
Interview mit Laura Kneidl
Auf der Frankfurter Buchmesse hatten Jill und ich die Möglichkeit, die Autorin zu interviewen. Leider war die Zeit dafür wahnsinnig knapp, auch wurden wir zwischendurch von ihren Lesern*innen/Fans gestört, da wir am Stand saßen, was scheinbar nicht „offiziell“ aussah. Somit ist auch das Interview eher knapp ausgefallen, was zur Folge hat, dass ich euch die Eindrücke einfach kurz zusammenfasse.
Wenn Laura Kneidl auf ein Abenteuer mit Ceylan müsste, würde sie nichts in ihr Survival Kit einpacken, außer ein bisschen Essen als Vorrat, denn Ceylan würde sich schon gut um alles kümmern, da könne man sich drauf verlassen. Was die Völker betrifft würde sie am liebsten den Wächtern angehören, denn da sei man unter heiß…. ehm sympathischen jungen Männern. Auf die Frage, welchem #Team sie angehören würde, nannte sie #TeamLarkin, weil er einfach so dark, nachdenklich und mysteriös sei.
Infos zum Buch
Inhalt: Magie ist in Thobria, dem Land der Menschen, verboten – doch Prinzessin Freya wirkt sie trotzdem. Und das nicht ohne Grund. Vor Jahren wurde ihr Zwillingsbruder entführt und seitdem versucht Freya verzweifelt, ihn zu finden. Endlich verrät ihr ein Suchzauber, wo er sich aufhält: in Melidrian, dem sagenumwobenen Nachbarland, das von magischen Wesen und grausamen Kreaturen, den Elva, bewohnt wird. Gemeinsam mit dem unsterblichen Wächter Larkin begibt sich Freya auf den Weg dorthin und muss ungeahnten Gefahren ins Auge blicken.
Zur selben Zeit setzt die rebellische Ceylan alles daran bei den Wächtern aufgenommen zu werden, welche die Grenze zwischen Thobria und Melidrian schützen. Ihr gesamtes Dorf wurde einst von blutrünstigen Elva ausgelöscht, und Ceylan sehnt sich nicht nur nach Rache, sondern möchte auch um jeden Preis verhindern, dass so etwas noch einmal geschieht. Doch ihr Ungehorsam bringt sie bei den Wächtern immer wieder in Schwierigkeiten, bis sie schließlich bestraft wird: Sie soll als Repräsentantin an der Krönung des Fae-Prinzen teilnehmen. Dafür muss sie nach Melidrian reisen, in ein Land, in dem es vor Feinden nur so wimmelt.
Und während sich die beiden Frauen ihrem Schicksal stellen, regt sich eine dunkle Macht in der Anderswelt, welche Thobria und Melidrian gleichermaßen bedrohen wird … – Quelle
Werbung | Laura Kneidl | Die Krone der Dunkelheit | Piper Verlag | ab 14 Jahren | 640 Seiten | 15 € | 02.10.2018 | zum Buch
Laura Kneidl, 1990 in Erlangen geboren, studierte Bibliotheks- und Informationsmanagement in Stuttgart. 2009 begann sie, an ihrem ersten eigenen Roman zu arbeiten. Seitdem schreibt sie u.a. über die große Liebe, unsterbliche Wächter, rebellische Jäger und unverfrorene Dämonen. Laura Kneidl hat bereits sehr erfolgreich in verschiedenen Genres veröffentlicht. Ihre New-Adult-Reihe »Berühre mich. Nicht.« stürmte die SPIEGEL-Bestsellerliste, der zweite Band schaffte es auf Platz 1! Mit »Die Krone der Dunkelheit« legt die Autorin nun bei Piper den Auftakt zu einer großartigen High-Fantasy-Reihe vor. Nach einem längeren Aufenthalt in Schottland lebt Laura Kneidl heute in Leipzig, wo ihre Wohnung einer Bibliothek ähnelt. Sie ist auf Instagram und Twitter aktiv und tauscht sich dort gerne mit ihren Lesern aus. – Quelle
Danke an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar*.














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