6 Dinge, die ich als Büchermensch nicht mehr brauche

Neulich kam mir spät abends die Idee für diesen Beitrag, der natürlich humorvoll und keinesfalls bierernst gemeint ist. Ich saß so auf meinem Lesesessel, in bequemen Klamotten, schaute mich in meiner Wohnung um und lauschte einer Playlist. Dabei kam mir der Gedanke, was ich noch vor zehn Jahren zu dieser Uhrzeit gemacht hätte. Was mir damals wichtig gewesen wäre.

Ich lese, seit dem ich denken kann. Bei uns war es schon immer total normal zu lesen, sich darüber auszutauschen und überall Bücher liegen zu haben. Schon als ich klein war neigte ich dazu, mir einen SuB (Stapel ungelesener Bücher) aufzubauen, zum Glück wirkte meine Mutter dem jedoch entgegen, indem sie mich zu dem Buch, das sie mir als letztes gekauft hatte, befragte. So merkten wir beide natürlich recht schnell, dass ich es noch nicht gelesen hatte und somit eigentlich keine neuen Bücher brauchte. Eigentlich. Kaum aus dem Haushalt der Eltern raus, das erste echte Gehalt auf dem Konto, gab es dann kein Halten mehr.

Seit dem ich blogge und mich noch aktiver mit Büchern beschäftige, lese ich automatisch auch viel mehr, obwohl ich so gesehen weniger Zeit dafür habe. Vor einigen Jahren waren mir jedoch punktuell andere Dinge wichtiger, sodass ich nicht immer so viel gelesen habe wie jetzt. Gelesen schon, aber nicht täglich und nicht stundenlang. Nicht ein ganzes Wochenende, nicht einen ganzen Abend. Doch seit dem genau das der Fall ist, ist mir mal klar geworden, wie sich meine Prioritäten geändert haben. Wochenenden habe ich früher hauptsächlich damit verbracht, in Diskotheken zu tanzen, bis das Licht in den Clubhallen anging – ohne zu trinken, denn das war noch nie meins. Die freien Abende habe ich mit Freunden verbracht, oder vor der Glotze. Beim Shoppen wanderten primär Klamotten und Schuhe in die Einkaufstasche, die ich dann meistens nicht ein Mal angezogen hatte.

Kommen wir also zu den Dingen, die ich mittlerweile nicht mehr brauche. Nicht vergessen: nichts davon sollte unendlich ernst genommen werden.


1.Kabelfernsehen

Ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal das TV angeschaltet habe, um durch die Sender zu zappen. Der letzte Sender, der mein Interesse wecken konnte, war damals Deluxe Music. Anders als bei MTV und Viva liefen dort tatsächlich nur Musik und Sendungen, die sich mit Musik beschäftigten. Eine davon moderierte die Frontfrau der Band Jennifer Rostock, leider habe ich den Namen des Formats vergessen. Mittlerweile habe ich das Kabelfernsehen gekündigt und bereue nichts – außer, dass ich das nicht schon viel eher gemacht habe. In Zeiten von Netflix und Co. wüsste ich nicht mal, wofür ich das normale Fernsehangebot nutzen sollte, denn letztendlich läuft dort meiner Meinung nach nichts sehenswertes, was nicht als Zeitverschwendung bezeichnet werden könnte. In der Zeit, die ich sonst vor der Glotze verbracht habe, lese ich jetzt lieber ein Buch nach dem anderen. Und davon habe ich langfristig mehr, als von einer Folge „Bauer sucht Frau“.

2. Unbequeme Kleidung

Früher dachte ich immer, man muss Jeanshosen tragen, das gehört sich so. Ebenso sollte man als Frau ein paar Schuhe mit Absatz im Schrank stehen haben, für die feierlichen Anlässe. Röcke stehen mir sowieso nicht, also müssen Kleider her. Shirts mit Band-Logos oder Aufdrucken von Superhelden sind nur für Männer. Und Kurven sollte man sehen, denn man ist ja eine Frau.

Mittlerweile habe ich zum Glück kapiert, dass ich weder als Frau, noch als fast 30-jährige, noch als Mitglied der Gesellschaft überhaupt irgendetwas muss, was meine Kleidung betrifft – so lange ich denn welche trage. Vor allem seit dem ich die meiste freie Zeit lesend verbringe, schätze ich meine bequemen Haremshosen, Leggins und Männer-Shirts mit Band-Logos, Superhelden-Drucken und Co. Darf man als Frau denn überhaupt Männer-Shirts tragen? Ja, darf man. Man darf sie sogar online bestellen und öffentlich zur Schau tragen, ohne dass die Modepolizei kommt. Was ich außerdem (endlich!) verstanden habe ist, dass auch ich Röcke tragen kann. Früher wurde mir scheinbar durch die Gesellschaft in den Kopf gesetzt, dass das mit meiner Figur doof aussehen würde. Irgendwann habe ich einfach einen Rock bei EMP bestellt, ihn angezogen und mich wohl gefühlt. Ich fragte mich: darf ich mich so wohlfühlen? Mit einem Rock? Ja, darf ich. Und ich liebe es.

Und vor allem darf man auch mit (fast) 30, aber auch mit 40, 50 oder 60 Shirts tragen, auf denen seine Helden abgedruckt sind, egal ob aus Büchern, Filmen, Serien oder dem Musikbereich. Und wie cool ist es, wenn man ein Harry Potter- oder Wonder Woman-Shirt trägt und darauf angesprochen wird, woraus oftmals ein angenehmer Austausch, ein gemeinsames Schwärmen entsteht?

Nicci WW

3. Ständig bespaßt werden

Es gibt ja so Menschen, die den ganzen Tag bespaßt werden müssen. Die vor oder während der Arbeitszeit schon Termine für danach ausmachen. Wenn ein Freund dann allerdings nur für 1-2 Stunden Zeit hat, sucht man sich halt noch eine zweite Möglichkeit. Und am Wochenende sind diese Menschen 24/7 unterwegs. Sie können nicht gut alleine (Zuhause) sein, langweilen sich schnell und halten sich selbst scheinbar nicht gut aus. Auch könnten sie sich niemals vorstellen, alleine in die Stadt oder ins Kino zu fahren.

Auch ich gehörte zumindest zu denjenigen, die gerne oft und viel unterwegs waren. Auf Zack, auf Trallafitti also – so ist damals mein „Spitzname“ entstanden, by the way. Seit dem ich viel arbeite, und das auch an Feiertagen und an den Wochenenden, schätze ich jeden freien Tag, der mir bleibt. Ich liebe es, alleine Zuhause zu sein, Musik zu hören, zu lesen, zu bloggen, einfach die Ruhe zu genießen. Natürlich verbringe ich nach wie vor gerne Zeit mit guten Freunden, aber das muss nicht jeden Tag sein. Das Gute daran? Meine besten Freunde sind ebenfalls Büchermenschen und sehen das genauso, sodass es absolut normal ist zu sagen „Heute möchte ich lesen, also habe ich keine Zeit“, ohne, dass man irritierte Blicke erntet. Und durch die vielseitigen Bücherwelten erlebt man so einiges, bestreitet zahlreiche Abenteuer, hat zusätzlich einen Ausgleich zum Alltag und kann gut zur Ruhe kommen. Bespaßungslevel 3000!

Abendsituation (2)

4. Diskotheken

Früher völlig normal, heute eher eine Qual. Noch vor 4-5 Jahren habe ich nahezu jedes Wochenende auf einer Party oder in einer Disco verbracht. Meistens blieb ich bis früh Morgens, schlief dann natürlich bis nachmittags, und das Wochenende war vorbei. Wie eben erwähnt sind mir freie Wochenenden jedoch viel zu wichtig und zu wertvoll, als dass ich so verschwenderisch mit der Zeit umgehen würde. Ich bevorzuge es also, meine eigene kleine Party zu feiern – auf dem Sessel, mit Buch, Kaffee (oder Energy Drinks, wenn ich mal richtig auf den Putz hauen will) und Musik. An manchen Abenden zelebriere ich derartige Partys mit meinen liebsten Bücherfreunden, die da zum Glück ähnlich gestrickt sind. Das eskaliert dann jedes Mal zu einem wahrlichen Fest aus Energy Drinks, knoblauchreicher Kost und unendlichen Gesprächen über Bücher, Filme und Co.

5. Unnötiges Mobiliar & Dekoration

Ich denke, wir Büchermenschen kennen es alle. Die Wohnung wird zunehmend zur Bibliothek, überall sammeln sich Bücherregale und einzelne Stapel mit Büchern, überwiegend aus Titeln, die man noch nicht gelesen hat. An manchen Tagen sitze ich so rum und überlege, welches unnötige Möbelstück als nächstes aus der Bude fliegt, um Platz für Bücherregale zu machen. Zuletzt war das bei mir in der Küche der Fall, wo mittlerweile also auch Bücherregale stehen, an der Wand, an der vorher der Tisch dran stand. Ich habe sogar kurzzeitig darüber nachgedacht, ob ich überhaupt ein Bett brauche, oder einfach auf der Couch im Wohnzimmer schlafe. Und andere Möbel werden einfach als Ablage für Bücher verwendet. Wer braucht schon Deko? Und diejenigen, die Buchboxen wie FairyLoot oder Illumicrate abonniert haben, erhalten automatisch regelmäßig buchbezogene Deko zusätzlich zu neuen Büchern dazu – super praktisch!

Billy Regale Küche

6. Wartezeiten

Lästige Wartezeiten gehören der Vergangenheit an, denn nun sind sie Lesezeiten. Ich habe in der Regel mindestens meinen Kindle Reader dabei, ansonsten habe ich die App aber auch auf dem Handy, sodass ich auch in spontanen Situationen, in denen ich auf irgendetwas oder irgendjemanden warten muss, lesen kann. Somit besteht in Wartezeiten keine Langeweile mehr und manchmal bin ich sogar ein wenig genervt, wenn ich beim Arzt so schnell dran komme, dass ich bei einer spannenden Stelle mitten im Kapitel das Buch oder den Reader zuklappen muss.


Wie lästig zu denken, dass man all diese Dinge wirklich braucht, oder?* Ich bin sehr froh darüber, dass ich mittlerweile auf vieles davon verzichten kann. Von der Gesellschaft lasse ich mir nichts mehr – oder kaum etwas – vorschreiben. Ich bin wie ich bin und habe heute, mit fast 30, das schöne, beruhigende Gefühl, endlich angekommen zu sein. Und das wünsche ich wirklich jedem.

 

*(Anmerkung: Menschen die wirklich Spaß daran haben sollen auch bitte dabei bleiben, keine Frage)

55 Antworten auf „6 Dinge, die ich als Büchermensch nicht mehr brauche

  1. Liebe Nicci,
    ich kann dir wirklich nur zustimmen. Kabelfernseher brauche ich auch nicht mehr, könnte mich gar nicht mehr einfach nur vor den Fernseher setzen, weil ich dann sowieso nur wieder ein Buch in die Hand nehmen würde.
    Und Wartezeiten! Früher war es immer so unglaublich nervig wenn man auf etwas warten musste und heute nimmt man ein Buch in die Hand und würde am liebsten noch mehr Zeit haben um weiterzulesen.
    Alles Liebe,
    Julia
    #litnetzwerk

  2. Schöner Beitrag! Einigen Punkten wie den Kabelfernsehen kann ich zustimmen (wobei ich schon seit mehr als einen Jahrzehnt kaum welches schaue), anderen weniger (ich finde Wartezeiten immer noch blöd).

  3. Hey Nicci,
    auch wenn natürlich viel Humor in deinem Beitrag schwingt, hat er doch einige wahre Punkte in sich. Wir haben ebenfalls Sky gekündigt und ich bin von Jeans bis auf 1 weg (hab darüber gar nicht nachgedacht bis ich es bei dir gelesen hab xD)
    Es gibt so viele Dinge die sich in unseren Alltag gebrannt haben, dass man davon ausgeht sie zu brauchen. Aber wenn man nur ein paar Tage darauf verzichtet, merkt man wie falsch man liegen kann.

    Liebe Grüße
    Lilly
    #litznetzwerk

    1. Danke Lilly :)
      Haha, ja manchmal denkt man gar nicht über solche Dinge nach, es „passiert“ eher unbewusst :)
      Da hast du vollkommen recht. Das merke ich auch oft, wenn ich verreise.

      Liebe Grüße

  4. Ein toller Beitrag!

    Bei mir ist es so, dass ich Discotheken nie etwas abgewinnen konnte, aber mich so gefühlt habe, als müsste ich es zumindest ab und zu testen, um „normal“ zu sein. Da hat das Alter seine Vorteile, denn mittlerweile mache ich einfach mein Ding und achte null darauf, was die Norm angeblich ist.

    Ich habe auch immer und überall ein Buch dabei (digital oder analog).

    Viele Grüße,

    Steffi

    1. Danke liebe Steffi :)

      Ich mache auch mein Ding und fühle mich total wohl damit. Es ist schon interessant, wie sich das alles im Verlauf so entwickelt. Und sehr wichtig.

      Liebe Grüße!

  5. Hey liebe Nicci!
    Ein dickes, fettes JA zu allen oben genannten Punkten! :D Während ich mich so durch die ganzen ungelesenen Beiträge anderer Blogger wühlte, die ich in der letzten Woche so verpasst habe, sitze ich auch in absolut bequemen Hosen und ’nem weiten Shirt da – anders ist das bei der Wärme auch nicht auszuhalten. Und deshalb stimme ich dir da ganz besonders zu: wen geht es überhaupt was an, was wir anhaben? xD Derjenige kann ja gerne wegschauen, wenn es nicht seinem Ästetik-Anspruch entspricht. :’D Meine beste Freundin und ich haben vor ein paar Jahren die Regel eingeführt, dass man bei gegenseitigen Besuchen striktes „Echte Hosen“-Verbot hat; dazu zählen auch die engen, Luft abschnürenden Jeans. :D Wie soll man denn sonst bequem herumlümmeln und stundenlang über Bücher, Filme, Serien, das Leben, und und und quatschen? Abgesehen davon, dass man dann weniger essen kann, wenn die Hose die ganze Zeit zwickt! :D
    Liebste Grüße,
    Ida

    1. Danke liebe Ida <3
      Dein Outfit klingt super! Und bequem ist doch immer toll.
      Eben, das geht niemanden was an, und man muss ja nicht hinschauen :) Ich schaue auch einfach weg, wenn mir was nicht passt. Alles andere finde ich anmaßend.
      Das Verbot ist toll! Das haben wir untereinander auch. :) Wir treffen uns eh meistens abends zum chillen, essen & plaudern, da ist alles andere als bequeme Kleidung über.

      Liebe Grüße!

  6. Hallo Liebes,

    vielen Dank für diesen tollen Beitrag.
    Es war sehr aufschlussreich und inspirieren und ich habe gemerkt, dass es mir ähnlich geht.
    Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich das Format gerne übernehmen und einen eigenen „6 Dinge…“ Beitrag bringen.
    Ich freue mich, dass jemand so offen über diese Dinge spricht und ich werde mir auf jeden Fall ein Beispiel daran nehmen:)
    Alles Liebe,
    Ella ♡

    1. Liebe Ella,
      danke für dein positives Feedback :)
      Na klar, das kannst du sehr gerne machen. Über eine Verlinkung zu mir/meinem Beitrag würde ich mich sehr freuen :) Und dann musst du mir den Link von dir unbedingt zukommen lassen, damit ich stöbern kann :)

      Liebe Grüße!

  7. Liebe Nicci,
    Ein wirklich toller Beitrag, dem ich nur zustimmen kann!
    Bei mir haben sich die Prioritäten auch verschoben – natürlich soll es jeder machen, wie er glücklich damit ist – aber mir sind meine ruhigen Momente auf der Couch mit einem Buch auch Gold wert ;)

    Liebste Grüße ❤ Jill

  8. Liebe Nicci,
    ich bin erst kürzlich auf deinen Blog gestoßen und habe mich auf deiner Seite gleich wohlgefühlt! Dass die Menschen sich dermaßen dem Zeitgeist unterwerfen, hat mich immer etwas verstört. Auf http://www.psychobuch.org habe ich dann einige Sachbücher gefunden, die mir als Laie den merkwürdigen Menschen ein wenig näher gebracht haben. Jedenfalls habe ich wie du gelernt, dass man seinen eigenen Weg gehen und sich nicht immer bespaßen lassen muss! In diesem Sinne wünsche ich dir alles Gute für deinen zukünftigen Weg und hoffe, dass noch viele Blogeinträge folgen!
    GlG Klara

    1. Liebe Klara,
      danke, das freut mich sehr!
      So sollte es sein. Der eine braucht länger, der andere kürzer dafür, das zu erkennen. Aber Hauptsache man erkennt es überhaupt und ist nicht unglücklich, weil die Gesellschaft einem ein unpassendes Bild von sich aufzwängen will.

      Danke das ist lieb. Ich wünsche dir auch alles Gute und freue mich auf deine Besuche auf meinem Blog!

      Liebe Grüße

  9. Liebe Nicci,
    bei mir ist es dasselbe. Nur, dass ich eben erst 24 bin und nie diese Ich-gehe-feiern-das-ganze-Wochenende-Phase hatte. Ich sitze gerne auch einfach alleine zu Hause und lese und mache Dinge, auf die ich Bock habe. Ich verstehe dich total! <3

    xoxo Vera

  10. Nicci, ein toller Beitrag!
    Ich musste lachen beim TV, ich habe auch schon lange keinen Anschluss und misse es nicht die Bohne. Ich bevorzuge dann auch Netflix oder mal einen schönen Kinobesuch mit viel Popcorn haha^^
    Discos mag ich auch nicht mehr, aber ich haue dennoch immer mal wieder mit Freunden auf die kacke und es macht auch Spaß – Raubt aber ebenso viel Lesezeit. Aber ich merk auch das ich langsam zu alt dafür werde.^^
    Ich liebeee auch chillige Kleidung. Jeans habe ich, aber müssen nicht sein. Unbequeme Erfindung, wenn du mich fragst. Ich liebe auch Beinfreiheit und der Rock steht dir ausgezeichnet.
    Drücker an dich, Stella

    1. Danke liebe Stella <3
      Jau, Netflix und Kino würde ich dem TV auch immer vorziehen, mir fehlt es auch null.

      Haha stimmt, irgendwann ist man zu alt für den Scheiss, wie ich immer sage :-D Ach ich brauche das auch einfach nicht mehr, die Zeit ist mir viel zu schade.

      Danke für das Kompliment <3

  11. Hi, dieser Post war richtig interessant zu lesen! Ich liebe vor allem den Part, in dem du erklärst, wie du unnötige Möbel aus der Wohnung wirfst um Platz für mehr Regale zu schaffen! Simply loving it! ☺️

    Liebe Grüße ♥️

  12. Liebe Nicci ich bin da absolut deiner Meinung. Und wer braucht schon ein Bett ? 😄
    Das mehr und mehr möbwlnrausfliegen ist wahr. Zum Beispiel steht in meinem Wohnzimmer außer den Regalen nur die Couch und versteckt hinter dem raumtrennerbücherregal der Schreibtisch von meinem Freund 😂
    Früher war Deko mein Heiligtum- heute hab ich gerade noch bilder von den Kindern und ein paar Kerzen rum stehen 😅

    Ganz toller Beitrag der mich übrigens sehr zum schmunzeln gebracht hat.

    Liebste Grüße Nessi ❤

    1. Liebe Nessi,
      eben, man kann ja auch auf der Couch schlafen. Oder auf dem Boden, vor dem Bücherregal. Ich könnte mir eine Höhle bauen… du merkst, jetzt geht die Phantasie mit mir durch :-D

      Ich kann mit Deko auch nicht mehr viel anfangen, das meiste was hier steht brauche ich für Fotos :-D Und sonst sind es nerdige Dinge. Funkos, Lego,…

      Danke, das freut mich <3
      Liebe Grüße

  13. Hallo Nicci,

    Genau so ist es! Ich bin ja schon über 40 ( echt jetzt?!?) …und habe das Gefühl dass ich nun endlich einfach meine Comic-Shirts tragen kann ohne mir Gedanken über meine Umwelt zu machen. Das hab ich nicht mehr nötig. Die, die mich kennen kennen mich ja nicht anders – und wie Du sagst – bei anderen gibt das oft Anlass zu lustigen Gesprächen. Ich hab das Gefühl angekommen zu sein. Daheim. Mit meiner Familie. Mit meinen Freunden. In der Bücherwelt.
    Mein Leben macht mir Spaß so wie es ist!
    Ich wünsche Dir noch einen schönen Feiertag!
    Liebe Grüße,
    Verena

    1. ECHT JETZT?? Haha. :-D
      Aber ohne Spaß, ich hätte dich jünger geschätzt.
      Hach, angekommen zu sein ist wirklich ein schönes, beruhigendes Gefühl <3
      Ich freue mich sehr für uns, dass wir das so ausleben können :) Unser Nerd-Dasein mit allem drum und dran, hihi.

      Danke, ich muss leider arbeiten. Dir und deinen liebsten aber einen schönen Tag!

  14. Liebe Nicci,

    so ein toller und unterhaltsamer Beitrag haha ich kann mich auch nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal richtig Fernsehen geschaut habe. Sonntags manchmal weil dann auf Tele 5 oder was weiß ich Baywatch läuft und ich liebe es einfach, aber selbst das vergesse ich meist^^

    Was die Klamotten angeht stimme ich dir voll und ganz zu. Ich liebe zwar auch Mode und jaaa ich trage überwiegend Kleider und ich liebe liebe hohe Schuhe, aber dennoch bin ich der Meinung, dass man einfach das tragen sollte, was einem gefällt und vor allen Dingen worin man sich wohl fühlt, ganz gleich was die Gesellschaft versucht uns weiß machen zu wollen. Und ich gebe dir Recht wenn du sagst, dass manchmal so richtig tolle Gespräche zustande kommen. Ich liebe zwar Mode, bin aber absolut nicht der schicke Typ, sondern schon ausgefallen, bunt und verspielt – noch etwas kindlich irgendwie und ich werde täglich drauf angesprochen und ständig feiern Leute meine Klamotten und dadurch sind schon so wundervolle Gespräche entstanden, egal ob über Superhelden, Bücher, Filme, etc. pp. Ich liebe es <3

    Ich war noch nie wirklich der Ausgeh-Typ, die einzige Zeit, in der ich tatsächlich jedes Wochenende, und das ausnahmslos, weg war, war während meiner 14 Monate in New York. Und ich habe es geliebt; ich liebe es auch noch heute zu tanzen, aber das reicht mir dann auch ein mal im Monat. Ich glaube das liegt am älter werden, dass man sich irgendwann andere Prioriäten setzt. Auch ich empfinde es als Zeitverschwendung, nach einer durchzechten Nacht den ganzen Tag zu verschlafen – ich empfinde selbst Duschen manchmal als Zeitverschwendung und schlafen ohnehin, man könnte so viel mehr lesen/erleben, wenn man all das nicht müsste.. haha

    Ein wirklich toller Beitrag, wie immer <3 :-)

    Liebste Grüße
    Ivy

    1. Danke liebe Ivy <3

      Baywatch habe ich tatsächlich noch nie gesehen :-D Sollte ich vielleicht mal nachholen, haha.

      Also ich liebe deinen Stil sehr, egal was du trägst <3 Du siehst immer schick & "angezogen" aus, ohne viel Schnickschnack. :) Und ich finde es toll, wenn man wandelbar ist. Mal ein Kleidchen, mal Hose & Shirt..
      Eben. Und ich finde, wenn man sich wohl fühlt strahlt man das auch aus und sieht wiederum erst recht toll aus. Viel besser als sich anpassen zu müssen, nur weil die Gesellschaft das so vorgibt. Menschen sind echt strange manchmal. Wie oft ich höre "Oh, das sieht cool aus. Würde ich mich aber nicht trauen".
      Ich liebe es auch sehr, wenn dadurch Gespräche entstehen. <3 Auf der Arbeit bei den Kindern bin ich "die mit den coolen Pullis & Shirts", haha.

      Ach, in New York würde ich vermutlich auch ständig um die Häuser ziehen :) Man möchte das ja auch mal sehen & erleben, was da so abgeht. Ich tanze auch gerne, aber das muss nicht mehr immer und überall sein.
      Eben. irgendwann ändern sich die Prioritäten und ich finde das auch gut so.
      Hahaha I feel you :-D In der Zeit wo man duscht hätte man auch lesen können. Kochen finde ich zeittechnisch auch super lästig. :-D Geil dass du das auch so empfindest, ich dachte immer nur ich bin so beknackt hahaha.

      Daaaanke <3

      1. Jaaa kochen ist auch echt mega nervig haha Am liebsten würde ich einfach immer nur schnell ein Fertiggericht essen, weil es eben zeitsparend ist, aber dafür achte ich zu sehr auf meine Ernähung, daher muss das Kochen bzw. vorbereiten zum Kochen sein … kochen tut dann glücklicherweise mein Freund :D :D blöd, dass wir Menschen so viele Bedürfnisse haben, die man eben nicht einfach so abstellen kann :D :D

      2. Finde ich auch, es nimmt einfach immer sooo viel Zeit in Anspruch.
        Ich mag ja kaum etwas und koche somit meistens das gleiche, was zum Glück auch recht flott geht, zB Auflauf, Nudeln, Gemüse, Veggie-Schnitzel.

        Gut, dass dein Freund kocht :-D Das ist praktisch.

  15. Eine tolle Liste und ich stimme dir bei jedem Punkt zu. :D
    Oh, und ich trage übrigens auch total gerne Männer-Shirts zur Leggings. Ist doch egal, wem’s nicht gefällt, muss ja nicht hinschauen. :)

  16. Toller Beitrag – der gibt meine Gedankenwelt gerade so wieder – ich bin froh in dieser Phase meines Lebens angekommen zu sein – das andere ist mir mittlerweile viel zu stressig.

    LG

  17. Hey,
    toller Beitrag, den ich so für mich auch unterschreiben kann. Besonders wichtig finde ich den Punkt bezüglich der Klamotten. Ich finde es immer toll, wenn Menschen einfach das Anziehen was sie mögen und nicht das, was etwaige Gesellschaftsbilder vorgeben wollen.
    Liebe Grüße
    Julia

    1. Danke liebe Julia :)
      Das finde ich auch toll. Und letztendlich strahlt man doch viel mehr aus, wenn man sich wohl fühlt, als wenn man sich in Kleidung „zwängt“, die die Gesellschaft einem aufträgt.

      Liebe Grüße

  18. Schönes Regal! In meiner Küche ist noch nichtmal genug Platz für die Küchenutensilien, weshalb ich davon wiederum einige in das (Bücher-)Regal im WOhnzimmer verfrachten musste, wo sie zwar auch schön aussehen, aber wertvollen Platz wegnehmen! :(

    Grüßle,
    Lisa

  19. Liebste Buchnachbarin,
    was für ein witziger Beitrag :D
    Oh Gott, ich schaue kein Fernsehen mehr seit… 10 Jahren? Ich war irgendwie nie so der Fernsehtyp, fand die Sachen, die dort liefen, immer ganz schrecklich und habe mir irgendwann mal eine ordentliche DVD-Sammlung angebaut, bis Netflix endlich einzog. Da ich bereits mit 11 Jahren mit dem Zeichnen begonnen hatte, mit 16 dann mit dem Schreiben und schließlich mit 23 mit dem Bloggen, hat sich meine Freizeit quasi immer mit solchen Dingen gefüllt. Allerdings gäbe es da schon einiges, was ich nicht mehr tue und stattdessen die Dinge bevorzuge, die ich liebe.

    Es hat viel Spaß gemacht <3

    Alles Liebe,
    deine Buchnachbarin

    1. Danke liebste Buchnachbarin <3
      Ich hatte den.. das.. TV oft nebenbei laufen, damit jemand "mit mir quatscht", das war, als ich zum ersten Mal alleine gewohnt habe, immer ganz nett. Aber richtig geguckt habe ich auch ewig nicht mehr. Wenn die Glotze bei Freunden oder auf der Arbeit läuft gucke ich gar nicht hin.

      Meine DVD Sammlung stocke ich ja so langsam auf und dank dir & deinen Tipps kommen immer coole neue Sachen dazu :)

      Danke! Superliebe <3

  20. Hallo Nicci,

    ein sehr toller Beitrag und ich kann dir bei so vielen Sachen recht geben. Und auch mit Ü40 trage ich gerne Röcke und Shirts (von emp) und ziehe einfach an, was mir gefällt!!! Ich frag da schon lange nicht mehr was MUSS. Nichts muss, außer ich mich wohl fühlen!

    Ich geh gerne weg und treffe mich mit Freunden, aber genauso gerne kann ich ein ganzes Wochenend daheim mit meinen Büchern in Wohlfühlklamotten verbringen:)
    Und aus dem Disko-Alter bin ich eh raus :)

    Hab einen tollen Tag
    Anett.

    1. Danke liebe Anett!
      Genau so ist es, man muss sich wohl fühlen! Und wenn das der Fall ist strahlt man das auch aus.

      Wohlfühlklamotten sind mein Lebensmittelpunkt :-D <3

      Danke, hab du auch einen schönen Tag!

  21. Liebe Nicci,

    ein sehr schöner Beitrag, den ich an so vielen Stellen unterschreiben kann!
    Wie lustig, dass die Bücher sogar in deine Küche eingezogen sind… :)

    Liebe Grüße
    Ramona

  22. Guten Morgen!
    Mit den Wartezeiten beim Arzt kann ich dir voll und ganz zu stimmen. Ich habe auch immer Lesestoff dabei.😀

    Und wie geil ist eigentlich dein Buchregal in der Küche?!😍

    Liebe Grüße💙

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