Wie machst du das eigentlich alles? – Über Zeitmanagement und Disziplin im Alltagschaos

Lesetagebuch

Liebe Leser. Ich werde relativ häufig gefragt, wie ich Alltag, Arbeit, Blog, Haushalt und Freizeit unter einen Hut bekomme, also regelmäßig blogge, fotografiere, einige Bücher im Monat lese, im Schichtdienst arbeite, Freunde treffe und den Haushalt schmeiße – am besten ganz weit weg. Heute möchte ich euch somit einen kleinen Zeitplan präsentieren, den ich mittlerweile für mich entwickelt habe. Denn ohne Disziplin und Organisation ist das alles nicht möglich, auch wenn es bei mir zeitweise ein wenig chaotisch zugeht.

Mit diesem Beitrag möchte ich natürlich niemandem vorschreiben, wie er sein Leben strukturieren muss, genauso wenig will ich anmaßend wirken oder behaupten, dass es ausschließlich auf diese Art und Weise funktionieren kann. Ähnlich wie beim Lernen für die Schule ist es auch hier so, dass jeder für sich seinen eigenen, geeigneten Weg finden muss. Ich möchte somit lediglich ein paar Anreize geben, die dem einen oder anderen eventuell helfen könnten. 


Der grobe Zeitplan

Dadurch, dass ich im öffentlichen Dienst arbeite, habe ich einen Schichtdienstplan inklusive Wochenend- und Feiertagsarbeit. Wie meine genauen Arbeitszeiten sind, werde ich hier jedoch nicht näher erläutern, ich denke es reicht aus, wenn ich sage, dass ich meistens nachmittags arbeite, und dadurch vormittags und abends Zeit für den ganzen Kram habe, den ich so erledigen muss.

Das bedeutet also, dass ich folgenden groben Zeitplan habe:

  • vormittags: Erledigung des Blogkrams, Recherchieren, Haushalt, Einkäufe, Arzttermine, etc.
  • abends/nachts: Beiträge schreiben, Lesen, Recherchieren, Serien & Filme schauen
  • freie Tage: Blogkram, auf Blogs stöbern, Lesen, Serien & Filme, Freunde & Familie treffen

Das variiert natürlich ein wenig, je nach Tagesform und aktuellen Projekten.

Der Blog

Ich investiere viel Zeit und Herzblut in meinen Blog. Das bedeutet, das ich täglich und nach Bedarf am Laptop sitze, Mails checke, Blogaktionen plane, Rezensionen und andere Beiträge schreibe, To Do Listen verfasse, recherchiere, etc. Am Vormittag gehen dafür in etwa 3 Stunden drauf, in denen ich also immer das erledige, was an dem Tag ansteht. Mal gibt es einiges zu tun, beispielsweise, wenn aktuell Aktionen anstehen oder ich bestimmte Beiträge schreiben muss, mal steht eher weniger an. Abends schreibe ich meistens Beiträge, weil ich dann am kreativsten bin, und nachts fallen mir meistens spontan die coolsten Beitragsideen ein.

Ein kleiner Einblick in die verschiedenen Aufgaben:

  • Rezension verfassen (mit allem drum herum, also schreiben, teilen, auf verschiedenen Plattformen online stellen, Links per Mail an den Verlag/Autor schicken…): ca. 90 Minuten
  • kolumnenartigen Beitrag verfassen (wie beispielsweise hier): ca. 45 Minuten
  • Leselaunen-Beitrag: 60 Minuten
  • Unpacking-Beitrag inkl. Fotografieren: 60 Minuten
  • Neuzugänge-Beitrag: 45-60 Minuten
  • Blogtouren oder andere Aktionen planen & schreiben: je nach Aufwand (Fotos? Texte? Zitate?) ca. 2-6 Stunden
  • Auffrischen und Aktualisieren des Blogs, beispielsweise Widgetleiste anpassen, gelesene Bücher ergänzen, einzelne Aspekte evaluieren und anpassen: ca. 15 Minuten pro Tag
  • Banner/Logos erneuern: 60 Minuten

An dieser Stelle kann ich euch den Beitrag von Jill empfehlen, in dem sie darüber schreibt, was hinter dem Bloggen steckt, den Zeitplan des Lesens & Rezensierens betreffend: KLICK

Meine Struktur:

  • täglich: Mails lesen & beantworten, Kommentare beantworten, To Do Listen checken
  • alle 2-3 Tage: Fotos aufnehmen
  • alle 3-4 Tage/wöchentlich: Abonnierte Blogs durchstöbern & aktiv sein
  • wöchentlich: 3-4 Beiträge schreiben (Rezensionen, Leselaunen-Rückblicke, Unpackings, Neuzugänge…), aktuelle Aktionen planen, Leseliste in der Widgetleiste anpassen
  • monatlich: Blogaktionen, Leselisten & Rezensionsexemplare planen

Das Stöbern

Manche von euch wissen bereits, dass es mir sehr wichtig ist, auf anderen Blogs zu stöbern, aktiv zu sein, zu kommentieren. Das findet bei mir meistens am Wochenende, aber auch mal in der Woche vormittags statt. Die Blogs, denen ich gerne folgen möchte, abonniere ich per Mail, welche dann gesammelt in einem Ordner ankommen, den ich daraufhin irgendwann abarbeite. Manchmal komme ich die Woche über nicht dazu, sodass am Wochenende schon mal 150 Mails auf mich warten. Dafür brauche ich dann in etwa drei Stunden, die ich jedoch sehr gerne investiere. Zwischendurch erwische ich mich aber auch dabei, dass ich keine Lust mehr habe. Dann höre ich oft auf und nehme mir die anderen Mails für einen anderen Tag vor. Meistens bin ich aber diszipliniert und sage mir, dass es nicht mehr viel ist und dass es sich lohnt dran zu bleiben. Das verstärke ich oft sogar durch eine Belohnung, zum Beispiel eine leckere Schokolade, die ich mir danach gönne, oder ganz banal: eine weitere Tasse Kaffee. Klingt beknackt, hilft mir aber immer. Danach fühle ich mich erleichtert und stolz.

Wenn ich etwas in meiner Bloggerlaufbahn gelernt habe ist es, dass 1. von nichts nichts kommt und es 2. ein Geben und Nehmen unter Bloggern gibt, ohne dass es ständig angesprochen werden muss, man macht es einfach. Jeder? Nein, leider nicht. Nicht jeder Blogger hält es scheinbar für notwendig, auf anderen Blogs vorbeizuschauen und auf alle Kommentare zu antworten. Und ich kann euch wirklich nur empfehlen das zu tun, denn es ist grundsätzlich oft so, dass man einen „Rückbesuch“ erhält, wenn man auf einem Blog kommentiert hat. Statt über die sinkende oder generell kleine Reichweite zu jammern könnte man also aktiv etwas unternehmen und einfach mal eine Stöberrunde einlegen. Und glaubt mir, die Besuche und Kommentare dieser Blogger folgen. Andersherum ist es leider so, dass die Lust darauf Blogs zu besuchen, dessen Schreiberlinge selten auf Kommentare antworten und selber selten bis nie aktiv sind, irgendwann sinkt, was wiederum für eine geringe Reichweite sorgt. Ein Teufelskreis also, den jedoch jeder durchbrechen kann. Und auch das kann durchaus zur Routine werden.

Fun Fact: Wenn ich mal eine Woche lang keine Zeit habe oder aber im Urlaub bin fehlt es mir sogar irgendwann, auf Blogs zu stöbern. Darauf freue ich mich also immer sehr, wenn ich nach Hause komme.

Das Lesen

Ohne das Lesen gäbe es diesen Blog erst gar nicht, also ist das natürlich ein wichtiger Punkt in dieser Auflistung. Oft bekomme ich zu hören:

  • Ich hätte auch gerne so viel Zeit zum Lesen
  • DU hast gut reden, du hast ja auch keine Kinder
  • Ich habe die Zeit leider nicht
  • Ich will meine Bücher genießen, das ist ja kein Wettkampf
  • Neben Arbeit und Haushalt bleibt mir kaum Zeit 

Aufgepasst: mein Tag hat genauso viele Stunden, wie ein Tag eines jeden anderen. Mir stehen also genau die gleichen 24 Stunden zur Verfügung, nicht mehr und nicht weniger. Und auch ich habe einen Vollzeitjob, einen Haushalt, einen Blog und Freunde & Familie, die ich zwischendurch mal sehen will. Ich habe neben dem Lesen sogar andere Hobbys, auch wenn sich das in Grenzen hält. Nein, ich habe keine Kinder, aber auch dann kann man es schaffen, sich Zeit für die Bücher zu nehmen. Und mal so ganz nebenbei bemerkt finde ich es strange, seine eigenen Kinder dafür zu „beschuldigen“, keine Zeit zum Lesen zu haben, aber das ist ein anderes Thema. Es gibt übrigens durchaus Blogger, die „trotz“ Kinder super viel lesen, manche sogar mehr als ich (heißt jetzt nicht, dass ich unendlich viele Bücher im Monat lese, aber wenn wir schon mal beim Vergleichen sind…). Ein tolles Beispiel dafür ist die liebe Sonja.

Woher nehme ich persönlich also diese mysteriöse Zeit zum Lesen? Ich setze Prioritäten. Ich nehme mir bewusst Zeit zum Lesen in diesem ganzen Alltagswahnsinn. An manchen Tagen habe ich keinen Kopf dafür, das ist auch völlig in Ordnung. An anderen Tagen lese ich dagegen nahezu den ganzen Tag. Auch hier nochmal: ich möchte niemanden angreifen oder belehren. Aber es ist tatsächlich so, dass diese „Ich habe keine Zeit“-Sache ganz viel mit Prioritätensetzung zu tun hat. Ich würde ganz rebellisch behaupten, dass man IMMER etwas Zeit hat, die Nase zwischen die Buchseiten zu stecken. Und wenn es nur 30 Minuten am Tag sind.

Abendsituation (2)

Manchmal leide auch ich an einer kleinen Leseunlust, was ich bewusst nicht Leseflaute nenne, weil ich so etwas nicht kenne – zum Glück. Diese Leseunlust hält zum Glück meistens nur 1-2 Tage an, da ich es dann schon wieder nicht aushalten kann, nicht zu lesen. Ich schnappe mir also einfach ein Buch (oder Comic) und lese, wodurch die Motivation meist von ganz allein wiederkommt. Zusätzlich wird dies bei mir übrigens durch buchige YouTube Videos und das Lesen anderer Blogbeiträge gefördert.

(Natürlich gibt es Situationen im Leben, die die Lust aufs Lesen gänzlich nehmen, aber die lasse ich jetzt mal außen vor und beziehe ich mich auf den „normalen“ Alltag)

  • Nimm immer ein Buch oder den Reader mit, wenn du das Haus verlässt
  • Lies in den Wartezeiten, im Bus, im Zug
  • Lies das, worauf du Bock hast, denn nichts ist demotivierender, als etwas bestimmtes lesen zu müssen
  • Lies mehrere Bücher oder mal ein Comic, Abwechslung wirkt manchmal Wunder
  • Lies abends, statt den Fernseher anzuschalten
  • Lies morgens 1-2 Kapitel
  • Lass das Handy Handy sein und steck die Nase ins Buch
  • Lass das Lesen zu einer Routine werden

Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen. – Konfuzius

Die Organisation

Ohne Disziplin und Organisation würde ich in meinem eigenen Chaos versinken, da bin ich ganz ehrlich. Es gibt Tage, an denen ich nicht weiß, wo mir der Kopf steht. Dann heißt es: einmal alles in einen Topf werfen, kräftig schütteln und sortieren. Zu überlegen, was aktuell wichtig ist und was noch warten kann. Was MUSS ich heute erledigen, was erst nächste Woche? Welche Mail kann nicht mehr warten? Welches Rezensionsexemplar muss/will ich als nächstes lesen? Und wann erscheint es überhaupt?

Dabei helfen mir vor allem To Do Listen und Notizen, die ich zur Strukturierung meiner chaotischen Gedanken zur Hilfe nehme. Und genau in diesem Chaos entstehen oftmals die kreativsten und coolsten Ideen. Ich bin ein absoluter Drauf-los-Schreiber, ich plane keinen einzigen Beitrag groß vor, auch diesen hier nicht. Mir kommt eine Idee und dann lasse ich sie in einem Beitrag raus.

Ich besitze keinen Blogplaner, den ich wirklich und wahrlich täglich benutze. Ich würde mir wünschen, das es so wäre, aber nach mehrfachem Ausprobieren habe ich festgestellt, dass das einfach nicht mein Ding ist. Mir reichen dafür die Listen, die ich auf dem Handy und dem PC führe. Ich bin grundsätzlich kein Typ für schriftliche Notizen und Co., ich tippe Dinge lieber sofort ins Handy oder in eine Datei am Laptop, da das schneller geht und zumindest ersteres immer sofort greifbar ist. Das mache ich übrigens beim Lesen von Büchern, als Hilfe beim späteren Verfassen der Rezension, sowie beim Planen von Leselaunen-Beiträgen, denn es handelt sich um recht strukturierte Beiträge, die ich nicht so impulsiv und drauflos schreibe, wie die anderen.

Planung Blogkram.png

Mein Desktop

Mein Alltag läuft mittlerweile immer nach dem gleichen Muster ab. Meistens bin ich ehrgeizig und erledige ganz strukturiert eine Aufgabe nach der anderen. An manchen Tagen ist mir jedoch eher nach impulsiven Entscheidungen, was meine Freizeit betrifft, also mache ich einfach das, worauf ich Lust habe, vor allem an freien Wochenenden. Es ist somit relativ ausgeglichen, was mir ebenfalls sehr wichtig ist. Im stressigen Alltag ist es sinnvoll, sich zwischendurch Auszeiten zu nehmen, sich Gutes zu tun. Man muss nicht jeden Auftrag, jede Rezensionsanfrage annehmen. Dabei gilt herauszufinden, was einem wichtig ist, was einem Spaß macht und was man nur der Kooperation wegen annehmen würde. Zu Beginn der Bloggerlaufbahn ist es nicht verkehrt, seine Fühler in alle möglichen Richtungen auszustrecken – später heißt es: weniger ist mehr, Abgrenzung kann dabei sehr entscheidend sein, damit man nicht im Chaos versinkt.


Das Fazit

Niemand ist perfekt, das wäre auch sehr dröge. Aber wenn man etwas an seinem Leseverhalten, am Blog und an der Vernetzung mit anderen Bloggern ändern möchte, kann man das selbst aktiv angehen. Letztendlich kommt es auf die Prioritäten an, die man setzt. Bist du zufrieden damit, wie es ist? Gut. Bist du unzufrieden? Ändere etwas.

Finde heraus, welcher Planungs-Typ du bist und wie du schreiben willst. Durchstrukturiert? Spontan, impulsiv? Benötigst du Notizen? Wenn ja, wo? Integriere das Lesen in deinen Alltag. Nimm dir bewusst Zeit. Überprüfe, ob du mit deinen Prioritäten zufrieden bist, oder ob sie ein Update benötigen. Reflektiere, ob du neue Routinen entwickeln kannst und willst. Belohne dich dafür. Schau auf (anderen) Blogs vorbei. Dir gefällt ein Beitrag? Teile ihn mit deinen Lesern – egal ob bei Facebook, Twitter oder sogar auf dem eigenen Blog.

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen. – Lucius Annaeus Seneca

123 Antworten auf „Wie machst du das eigentlich alles? – Über Zeitmanagement und Disziplin im Alltagschaos

  1. allimo93

    Ein sehr aufschlussreicher und schön geschreibener Blogbeitrag! Ich kann zum Beispiel unterwegs nichts lesen, was mich unglaublich ärgert, weil es verschenkte Zeit ist. Also Autofahren, Zugfahren etc, da wird mir schlecht. Habe daher mal Hörböcher ausprobiert, bin ich absolut kein Fan von, aber für ein paar Stunden wird es schon gehen.
    Ansonsten habe ich mal 6 Wochen lang ein Praktikum im Allgäu gemacht und hatte dort in meinem Schlafsaal kein Internet, nur in der Küche, die einen Flur entfernt lag. Ich lag vorm Schlafen gehen im Bett und habe die ganze Zeit gelesen, jeden Abend, weil ich nicht so viel anderes machen konnte (zu diesem Zeitpunkt war ich auch zu fertig, um noch irgendwelche Beiträge zu schreiben, ich bin morgens am produktivsten!) :) Die Routine hat mir aber gut getan!

    1. Nicci Trallafitti

      Vielen lieben Dank :)

      Ich kann im Bus, Zug und Auto leider auch gar nicht gut lesen. Sobald ich runter gucke wird mir komisch. Hörbücher gehen da aber ganz gut.

      Das glaube ich dir! Wenn nur noch das Lesen als Beschäftigung bleibt macht man es umso mehr. Daran sieht man auch, was Handys und Co für Zeitfresser sind.

      Liebe Grüße!

  2. Pingback: Für weniger wertenden Senf und mehr (Mit)Freude – Trallafittibooks

  3. Pingback: Hinter den Kulissen: Arbeiten am Blog – Sarah Ricchizzi

  4. NiWa

    Hallo Nicci,

    dein Beitrag hat mich begeistert. Ich war richtig gefesselt und habe ständig zustimmend genickt. Ich glaube, der Unterschied ist oft, dass bei Bloggern die Zeiterfassung eine ganz andere ist. Wenn andere Menschen ihre Zahl vorm TV oder vorm Handy in Minuten veröffentlichen, dann würde auch einiges zusammenkommen. Bei den meisten wären es wohl mindestens 3 – 4 Stunden am Tag (eine vage Schätzung meinerseits) und die investieren wir eben anders.

    Liebe Grüße,
    Nicole

    1. Nicci Trallafitti

      Danke, liebe Nicole!
      Jaaa, das glaube ich auch, mindestens!
      Und die Zeit vor der „Glotze“ fällt bei mir weg, wenn dann gucke ich Netflix, aber der Blog geht i.d.R. vor.

      Liebe Grüße!

      1. NiWa

        Eben! Wir stecken unsere Nase in Büchern oder werkeln am Blog. Natürlich sehen wir auch TV, doch dann meistens sehr gewählt (ich zumindest).

        Liebe Grüße & einen tollen Tag wünsche ich dir!

  5. Katharina

    Wow, liebe Nicci, ich bin beeindruckt!
    Wirklich vorbildlich wie viel Zeit du in deinen Blog investierst. Wenn ich nun einmal ganz ehrlich bin – statt die Standard-Ausreden vorzuschieben – so viel Zeit will ich mir MOMENTAN einfach nicht nehmen. Dein Beitrag hat mir da gerade die Augen geöffnet. Klar habe ich Spaß und Freude daran, aber in letzter Zeit hat es sich mehr wie eine zusätzliche Last angefühlt. Ich hoffe, es kommt wieder eine andere Zeit.
    Auf den Beitrag bin ich übrigens durch die liebe Cathy und ihr Bloggestöber aufmerksam geworden: http://mlle-facettenreich.de/bloggestoeber-5/#more-500
    Liebste Grüße,
    Katharina

    1. Nicci Trallafitti

      Liebe Katharina,
      ich weiß nicht wieso ich deinen Kommentar erst jetzt sehe, also entschuldige die späte Antwort.
      Danke für dein Feedback! :)
      Wenn es sich wie eine Last anfühlt sollte man natürlich etwas zurück schrauben, und dann kommt die Lust ganz alleine zurück :)

      Da schaue ich doch direkt mal vorbei.

      Liebe Grüße!

  6. aleshanee75

    Schönen guten Morgen!

    Interessant zu sehen und ja, ich plane auch immer sehr viel und stecke eine Menge Zeit in den Blog – was viele gar nicht glauben können wann ich das wie mache – aber es geht. Wenn man möchte. Und wenn es einem eben auch Spaß macht! Ich mach die Blogsachen zum Beispiel alle in der Früh, so wie jetzt. Stehe dafür extra früher auf … :D

    Und deinen Beitrag hab ich heute auch direkt in meiner Stöberrunde verlinkt!

    Liebste Grüße, Aleshanee

    1. Nicci Trallafitti

      Guten Morgen!
      Ja, da hast du recht. Alles geht, wenn man sich die Zeit nimmt und die Prioritäten danach setzt. :)

      Ach krass! Ich habe ja das Glück (wobei manche das sicherlich schlimm fänden), dass ich meistens im Spätdienst arbeite und vormittags Zeit habe. Und abends sitze ich auch oft noch dran bis nachts. :)

      Cool, danke! Ich freue mich.

      Liebe Grüße!

  7. Pink Anemone

    Ein ganz toller Beitrag über Planung und auch über Deinen persönlichen Tagesablauf. Mir geht es ja ähnlich – 12er Schichtdienst (je Dienst 12 Stunden), unzählige Hobbies und da wären dann auch noch Freunde und Familie. Planen ist da trotzdem nicht so mein Ding, da es meistens nicht so kommt wie gedacht *g*. Ich beneide Dich um dein Organisationstalent und Deinen Biss. Ich habe weder Freund noch Kinder und mir werden die Tage zu kurz. Du hast also meinen höchsten Respekt!
    Liebe Grüße aus Wien
    Conny

    1. Nicci Trallafitti

      Danke Conny, das ist sehr lieb :)
      Da gehört Disziplin und Ehrgeiz zu, denn manchmal habe ich gaaar keine Lust Beiträge zu lesen, Kommentare zu beantworten oder sonst was. Aber ich „zwinge“ mich dazu, belohne mich selbst dafür und dann klappt das super.

      12 Stunden sind aber auch eine harte Nummer, da kann ich verstehen, wenn die Tage einfach zu kurz sind.

      Liebe Grüße!

  8. Madame Lustig

    Klasse Beitrag, liebe Nicci! <3
    Natürlich ist es so, dass jeder seines Blogglückes Schmied ist und selbst schauen muss, wie er die Ziele erreichen kann, die er sich setzt und wenn diese viele Klickzahlen und Kommentare beinhalten, ist es so sicher wie das Amen in der Kirche, dass man dafür Zeit investieren muss. Viel Zeit.

    Ich selbst war vor einer Weile mal sehr frustriert, weil sich auf meinem Blog und auf den dazugehörigen Kanälen einfach nichts mehr getan hat und ich nicht wusste, was ich noch ändern sollte. Ich habe mich dann hingesetzt, To-Do Listen und Zeitpläne geschrieben und an Tagen, in denen die Nächte ruhig waren und mein Kind später bei einem Freund gespielt hat, klappte die Umsetzung auch immer super. Das Problem ist nur, dass diese Tage eine Seltenheit sind. Meistens ist es nämlich so, dass ich nur um die 4 Stunden Schlaf bekomme und das auch nur mit Unterbrechungen und ich mich dann über den Tag um meinen Sohn kümmern muss und mein Kopf dann Abends, wenn er im Bett liegt, oft einfach wie leer gefegt ist. Das war für mich ein großes Problem. Ich liebe nämlich meinen Blog und die Arbeit daran, aber oft war und bin ich einfach zu müde, um den Laptop nochmal anzumachen und loszulegen. Das hat mich frustriert und traurig gemacht. So sehr, dass ich ernsthaft darüber nachgedacht habe, meinen Blog aufzugeben. Schlussendlich habe ich mich dann aber dazu entschieden, lieber meine eigenen Anforderungen runterzuschrauben und nur so zu bloggen, wie es entspannt in meinen Alltag passt. Das ist mal mehr, mal weniger und manchmal vergehen Tage, bis ich mal wieder mehrere Kapitel am Stück lesen und einen Beitrag runterschreiben kann oder dazu komme, die Kommentare auf meinem Blog zu beantworten, aber damit lerne ich zu leben. Irgendwann wird auch mein Alltag wieder entspannter (und vor allem meine Nächte wieder länger!). :)

    Und ohje, jetzt ist das hier ein halber Roman geworden. Tut mir leid! :(
    Im Endeffekt wollte ich dir nur sagen, dass du Recht hast: von nichts kommt nichts und wenn man erfolgreich sein will, muss man etwas tun. Kann man das nicht, sollte man nicht rummosern, sondern seine Anforderungen runterschrauben.

    Ganz liebe Grüße,
    Maike

    1. Nicci Trallafitti

      Danke, liebe Maike! <3

      Ich finde, du hast da einen ganz guten Weg gefunden :) Wenn ich so wenig schlafe bin ich auch kaum motiviert irgendwas zu machen. Vor allem, wenn man sich dann noch um Kinder kümmern muss. Letztendlich kommt es ja auch nicht auf die Masse der Beiträge an sondern auch auf die Qualität und auch auf die Vernetzung. :)
      Ich drücke dir die Daumen, dass es wieder entspannter für dich wird und du mehr schläfst :)

      Danke für dein Feedback!

      Liebe Grüße!

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  12. the lost art of keeping secrets

    Liebe Nicci,

    ein sehr inspirierender Beitrag und du hast Recht: für vieles gibt es Zeit, aber man ist schlecht organisiert. Ich habe letzte Woche einen neuen Job angefangen und da war an Lesezeit erst einmal überhaupt nicht zu denken – ich war abends einfach zu fertig und bin direkt eingeschlafen.Und auch meine Blogroutine ist direkt durcheinander geraten. Ich bin gespannt, wie es in den nächsten Wochen aussieht.

    Liebe Grüße,
    Eva

    1. Nicci Trallafitti

      Liebe Eva,
      manchmal kommt das Leben einfach dazwischen und man muss sich erstmal wieder einfinden. :) Bei mir gehts aktuell auch drunter und drüber, aber nach Regen kommt Sonnenschein :)

      Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir für den neuen Job alles Gute!

  13. Griinsekatze_Franzi

    Liebe Nicci,
    ein wunderbarer Beitrag! Ich finde es immer hochinteressant wie die anderen ihre Blogzeit timen und muss dir zustimmen, dass man diszipliniert sein muss. Sonst wird das nichts.
    Ich mache viel für den Blog am Wochenende, was Texte schreiben angeht oder Fotos. Die Aktualisierung, Mails und Kommentare sind eher unter der Woche geeignet.
    Meine Kreative Zeit ist morgens, und da ich da auf Arbeit sitze, kann ich die Zeit nicht so gut nutzen. Deshalb muss ich es auf das Wochenende verlegen. Nach der Arbeit schreibe ich zwar auch ab und zu aber da brauche ich doppelt bis dreifach so lange für einen Beitrag. Hachja … manchmal nervig aber im Grunde liebe ich das Bloggen immer noch sehr.
    Liebe Grüße
    Franzi

    1. Nicci Trallafitti

      Danke, liebe Franzi <3

      Stimmt, am Wochenende hat man meist mehr Zeit für "größere" Dinge wie Fotos, Beiträge tippen etc. Das mache ich meist auch dort. Nur da ich WE-Dienst habe ist das manchmal dann auch kein großer Unterschied. :-D

      Interessant, wie unterschiedlich das so ist. Ich bin nachts spontan am kreativsten :-D Da kommen mir immer die coolsten Ideen und dann schreibe ich drauf los. Also nach dem Spätdienst, so gegen 23 Uhr, wenn ich ein wenig "runter gekommen" bin nach der Arbeit. Das brauche ich auch.

      Jau, manchmal denke ich auch so: wofür der ganze Scheiss? :-D Und dann fällt mir wieder ein, wie sehr ich es liebe. Und wie viel Spaß es mir macht.

      LIebe Grüße!

  14. Tina

    Hallo Nicci,
    der Beitrag ist gelungen und bringt dich mir persönlich auch näher 🙂
    Du sprichst sowohl dem Blogger als auch den Freunden/Bekannten/Familienangehörigen von der Seele.
    Wie ich das meine?
    Ich hab meine Freundin regelmäßig gefragt, wo ihr Zeitumkehrer ist, wie soll man das schließlich alles schaffen… Inzwischen ist mir auch klar, dass man es sich einteilen kann und auch muss.
    Ich gebe zu, dass ich selbst noch dran arbeite. Aber hey, ich bin so frisch beim bloggen, das lerne ich noch.
    VG Tina

    1. Nicci Trallafitti

      Danke, das freut mich :)

      Gerade wenn man noch frisch in dem Bereich ist muss man sich ja erstmal einfinden :) Ich wünsche dir dafür viel Erfolg und vor allem Spaß!

      Liebe Grüße!

  15. Ella W.

    Hey Nicci,

    ein wirklich inspirierender Beitrag und Respekt für deine Arbeit. Ich finde, dass mein dein Engagement wirklich spürt und ziehe meinen imaginären Hut dafür.

    Gerade mit deiner E-Mail Organisation, eigentlich so simpel und doch bin ich selbst noch nicht auf den Gedanken gekommen, meinen Lieblingsblogs per E-Mail zu folgen, weil ich dachte über WordPress sehe ich ja genug. Anderen Blogs folge ich natürlich per E-Mail, aber sie alle in einem Pool zu vereinen, daran habe ich tatsächlich noch nicht gedacht, hah. Und nachdem ich deinen Beitrag gelesen habe, bin ich direkt im Netz losgezogen und wollte mich neu strukturieren, bin jedoch gleich beim ersten Blog kläglich gescheitert. :‘-D Es ist zu schade, dass einige noch gar nicht die Möglichkeit anbieten ihnen per E-Mail zu folgen. Aber was soll´s, einiges konnte ich bewegen, also vielen Dank für diesen Tipp! ^^

    Liebe Grüße
    Ella <3

    1. Nicci Trallafitti

      Danke liebe Ella <3

      Ich finde es sehr praktisch, alle neuen Beiträge in einen Mail Ordner zu bekommen, das kann ich dir also sehr empfehlen. Dass das viele nicht auf der Website haben stimmt, oftmals schreibe ich dann im Kommentar, dass ich mir das wünschen würde :)

      Liebe Grüße!

  16. booknapping.de

    Hey Nicci,
    ich glaube, du weißt, dass ich es wirklich beeindruckend finde, wie viel Zeit, du in dein Hobby – dieses Blog – steckst. Und die Liebe zu dem, was du hier tust, liest man deinen Beiträgen an. Ganz toll, mit viel Leidenschaft und Hingabe widmest du dich dem, was dich erfüllt. Ich finde das sehr schön und neide es dir absolut nicht.
    Obwohl ich selbst gar nicht so viele Seiten im Monat lese, höre ich hin und wieder Aussagen wie „Ich habe zum Lesen leider keine Zeit“ usw. Und selbstverständlich handelt es sich hier größtenteils um das Setzen von Prioritäten, das antworte ich stets, so wie du es hier auch tust :-)
    Jede(r) gestaltet sich sein/ihr Leben zum Teil selbst. Und wem das Lesen wichtig ist, der liest. Wieviel ist dabei egal. Gleiches gilt für Sport, Schreiben, Basteln, Spazieren gehen, Freunde treffen, sich um die Familie kümmern, TV-Serien schauen, über das nötige Maß hinaus im Job arbeiten und und und. Zwar ist die Anzahl der Stunden, die einem bleiben, um sich seinen eigenen Hobbys zu widmen, bei jedem unterschiedlich, jedoch können sie dann so gefüllt werden, wie man selbst es möchte. Und … das muss auch bedacht werden, wie man es kann. Denn es gibt auch Einschränkungen, z. B. gesundheitlicher Art, die einem manchmal keine Chance lassen, das zu tun, was man eigentlich möchte oder bedingen es einzuschränken. Nichtsdestotrotz ählt im Großen und Ganzen eh nur, was einen selbst glücklich macht. Das Herauszufinden ist übrigens gar nicht so leicht, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.
    Vielen Dank in den Einblick in deinen Ablauf, ich finde es immer noch beeindruckend :-)

    Liebe Grüße, Sandra

    1. Nicci Trallafitti

      Danke liebe Sandra <3

      Da gebe ich dir vollkommen recht, das muss man im Prozess alles selber erstmal herausfinden, und oftmals ändern sich die Prioritäten auch irgendwann, was natürlich völlig normal ist :)

      Gerne, ich danke dir für dein positives Feedback :)
      Liebe Grüße!

  17. Jill von Letterheart

    Liebe Nicci,

    Ein wirklich cooler Beitrag auf den ich schon gespannt gewartet habe! Wie du schon sagst „Zeit hat man nicht, man nimmt sie sich“. Natürlich klingt das manchmal ein bisschen hart, aber ich merke es bei mir selbst ja auch. Wenn ich einen kleinen durchhänger habe, kommt halt nichts bei rum. Ich kann die wirklich nur zustimmen, wahre Worte!

    Liebe. ❤

  18. valarauco

    Liebe Nicci,

    genialer und wahrer Beitrag! Ich empfinde den größten Respekt für die unglaubliche Arbeit und Leidenschaft, die du in diesen Blog investierst und es lohnt sich. Du hast hier wirklich etwas tolles geschaffen.
    Sowohl deine Rezensionen, als auch deine unanbhängigen Beiträge lese ich sehr gerne und auch mehr mals, weil sie einfach zum Teil Zeitlos sind und zusätzlich noch viel Wahrheit enthalten!
    Die Kreativität, die dahinter stellt, ist auch nicht zu unterschätzen. Es ist wirklich eine ganz großartige Sache!

    Liebe Grüße,
    Marion

  19. pineapplesbooknook

    Hey Nicci,

    ein richtig toller Beitrag, der auch mir mal wieder zeigt, wie wichtig es ist, Struktur in seinen Blogalltag zu bringen. Ich denke, dass der Zeitaspekt von den meisten unterschätzt wird und auch andere sehen gar nicht, wie viel Arbeit hinter unserem „Hobby“ steckt.

    Ich muss sagen, dass ich mit dem Planen noch nicht so gut klarkomme. Ich habe meistens immer nur den Nachmittag Zeit, um zu schreiben und zu stöbern. Dann kommt das normale Privatleben noch dazu. Manchmal muss ich mich richtig aufraffen, um wirklich die Blogarbeit zu erledigen. Da ist die Idee mit deinem ToDo Ordner echt gut.

    Fürs Lesen nehme ich mir mittlerweile auch wieder bewusster Zeit! Meine Pausen auf Arbeit sind festeingeplante Lesezeiten und abends bleibt der Fernseher dann mal aus. Ich finde, dass ist auch wichtig, denn mit Büchern kann man einfach am besten abschalten.

    Danke für diese ehrlichen Worte und den tollen Beitrag! Hab einen tollen Tag!

    LG Kathi

    1. Nicci Trallafitti

      Liebe Kathi,
      da stimme ich dir zu, zumal ich das selber vorher und auch noch zu Beginn selber ein wenig unterschätzt hatte :-D

      Ich mache mir dann immer feste Zeiten. WENN ich mal Frühdienst habe mache ich es so, dass ich mich 1-2 Stunden an den Laptop setze und die Zeit echt begrenze, weil das bei mir sonst schnell 4-5 Std werden. Und danach mache ich dann den anderen Kram. Der Ordner hilft mir sehr dabei, da schmeiße ich alles rein was zu erledigen ist, Rechnungen, Links, Dateien,..

      Da hast du recht! Wobei ich durch meinen Job als Erzieherin auch manchmal nach Feierabend nicht den Kopf fürs Lesen habe und mir Netflix dann etwas besser hilft beim Abschalten, weil ich dann immer ca erstmal eine Stunde brauche zum „Runterkommen“. Aber danach lese ich oft noch 2-3 Std.

      Gerne. Danke, du auch!
      Liebe Grüße!

  20. Tiefseezeilen

    Hi Nicci,

    danke für den Beitrag. Er zeigt, wie viel Aufwand ein Blog sein kann und wie viel Arbeit man doch in ihn steckt. Das unterschätzen leider viele. Ich sitze auch jeden Tag daran und ohne etwas struktur wäre es ein Chaos!
    Bei mir sieht strukturiert arbeiten oftmals so aus, dass ich mich frage „Was musst du heute erledigen?“ und da so gut wie möglich versuche zu schaffen. Sonst führe ich noch einen Planer, weil ich oft was vergesse, wenn ich es nicht irgendwo aufschreibe. :D

    Für mich ist es auch wichtig, auf anderen Blogs zu kommentieren und ihnen damit zu zeigen, dass sie gelesen werden! Leider kommt wenig zurück, allein schon das Beantworten von meinen Kommentaren auf anderen Seiten klappt oft nicht so gut. Aber positiv bleiben! ;)

    Wünsche dir noch einen schönen Abend
    Ani

    1. Nicci Trallafitti

      Liebe Ani,
      danke für dein Feedback!
      Ja, das habe ich zu Beginn glaube ich selber auch unterschätzt :-D
      Aber egal wie viel Arbeit es ist, ich liebe es.

      Das mit den Antworten auf eigene Kommentare ist mir auch schon aufgefallen. Ich besuche diese Blogs dann gar nicht mehr. Da ist mir der Aufwand und die Mühe zu schade, denn ich speichere jeden Link, wo ich kommentiert habe, in einer Textdatei ab und gehe die dann regelmäßig durch.

      LIebe Grüße und einen tollen Tag!

  21. jacquysthoughts

    Danke für diesen Einblick!
    Ich mag die Aussage „dafür habe ich keine Zeit“ auch nicht, weil es schlicht zu 99% nicht wahr ist. Natürlich gibt es immer mal stressige Phasen, in denen man nichts kommt, aber niemand ist im normalen Alltag wirklich von morgens bis abends pausenlos beschäftigt. Gerade wenn es ums Lesen geht, kann man es wirklich in jede noch so kleine Lücke quetschen, wenn man es denn genug will. Und die Leute die meinen, keine Zeit zum Lesen zu haben, sind meist auch die, die abends 3 Stunden fernsehen.
    An deiner Motivation für den Blog kann ich mir auf jeden Fall noch ein Beispiel nehmen, ich verwende darauf nämlich nicht annähernd so viel Zeit. Man merkt deinem Blog diese Mühe aber definitiv an!

    1. Nicci Trallafitti

      Sehr gerne :)
      Ein „Ich habe keine Zeit dafür“ bedeutet ja eigentlich nichts anderes als „ich möchte mir keine Zeit dafür nehmen“, aus welchen Gründen auch immer. Ist ja auch gar nicht schlimm, ich möchte mir auch für ganz vieles manchmal keine Zeit nehmen, aber man braucht ja nicht andere dafür verurteilen dass sie es tun.
      Eben! Auch Kleinvieh macht Mist. Liest man jeden Tag 50 Seiten hat man auch nach ner Woche oder zwei ein Buch durch.

      Danke <3

  22. buecherverrueckte

    Liebe Nicci
    Ich muss dir Recht geben, ich selbst bin leider Absolut und gar nicht Organisiert und Diszipliniert und erwische mich immer wieder dabei das ich sage ich packe das alles nicht wo bleibt nur die zeit usw. dabei hab ich eigentlich massig Zeit. Ich bin noch im findungsmodus welches System wie für mich am besten klappt. Ich persönlich stehe ja mehr auf schriftliche To Do listen einfach weil ich es so nochmal mehr verinnerliche kann man das so sagen? egal Was das Handy betrifft gebe ich dir doppelt und dreifach Recht. Ich selbst verbringe sehr viel zeit am Handy in der ich 1000 andere Dinge erledigen könnte. Daher nimm ich deinen Beitrag als Inspiration mit und schau das ich endlich Organisierter werde:)

    Danke dir :)
    Liebe Grüße Buecherverrueckte

    1. Nicci Trallafitti

      Lieben Dank :)

      Ich habe „früher“ auch eher schriftliche To Do Listen gehabt, manchmal nutze ich sie je nach Grund immer noch, aber aktuell sind Handy und PC irgendwie hilfreicher, da kann ich auch gut unterwegs mal was notieren, also auf dem Handy zumindest.

      Ich drücke dir für deine Organisation die Daumen :)

      Liebe Grüße!

      1. buecherverrueckte

        Danke schön 😊 ich hoffe das klappt so 😊 ich hab ja Bilder im kopf wie ich laufe wenn in Organisierter bin hattest du das auch dir immer vorgestellt wie das aussieht bei mor liegen gefühl 10 kalender rum 😂

      2. buecherverrueckte

        Na wenn man abends mal auf der couch liegt und sich denkt organisatorisch sollte sich bei mir echt was ändern das da so kleine Bilder kommen wie du am schreiben sitzt und dein Kalender liegt vor dir und du planst die woche den tag usw und den noch Notizbücher für die ganzen listen 😂 hattest du sowas auch ?

      3. Nicci Trallafitti

        Achso. Nein :-D Ich mache einfach, ich plane ja recht wenig was den Blog an geht. Ich mache mir nur Notizen zu Aktionen die anstehen, aber inhaltlich plane ich nichts. Ich bin generell sehr strukturiert und brauche da nicht viel.

  23. literallysabrina

    Hallo Nicci,

    das mit dem Ordner „To-Do“ auf dem Desktop finde ich einen guten Einfall, das werde ich für mich übernehmen. Habe einen Ordner für die Blogsachen auf dem Desktop und habe da noch einmal alles unterteilt, aber da verliert man schnell den Überblick. Vielleicht hilft mir diese Methode ja! Danke dafür!

    Viele Grüße,
    Sabrina

    1. Nicci Trallafitti

      Hey Sabrina!
      Sehr gerne :) Ich schmeiße da alles rein was ich erledigen muss, Rechnungen, Dateien, Fotos…
      Und dann habe ich ja noch eine Textdatei die auch so heißt, dort mache ich mir Notizen. :)

      Liebe Grüße!

  24. Eileen Blander

    Der Beitrag gefällt mir, er bringt gut auf den rüber, was eigentlich der springende Punkt ist. Ich habe tatsächlich (derzeit) keine sonderlich großen Probleme was meine Tätigkeiten angeht. Zwar mache ich vielleicht nicht so viel wie du oder andere, aber ich stehe fast jeden Morgen früher auf, um die Dinge zu tun, die mir wichtig sind, damit ich dafür auf jeden Fall Energie habe, bevor diese aufgebraucht ist. Nur lesen würde ich gern mehr, das ist bei mir weniger regelmäßig als viel mehr in Schüben. Und was ich mir an der Stelle vornehmen würde, ist auch, wenigstens eine kurze Rezension zu schreiben, um die Autoren zu unterstützen. Es gibt eben immer Baustellen.
    Was mir persönlich zwar nicht unbedingt in dem Beitrag fehlt, weil ich es nicht brauche, was mir aber gut gefallen hätten, wären ein paar konkretere Tipps. Ich würde aber sagen, er ist ein guter Einstieg in die Frage nach Struktur im Alltag, auch wenn es meiner Ansicht nach ein wenig allgemein gehalten ist.
    Liebe Grüße!

    1. Nicci Trallafitti

      Hallo!
      Danke fürs Feedback.

      Rezensionen zu schreiben finde ich toll und sehr hilfreich für die Autoren, da reicht ja auch oft schon ein kurzer Text :)

      Konkrete Tipps (wofür auch immer, zur Strukturierung zB) zu geben war bei diesem Beitrag gar nicht meine Absicht, sondern das Darstellen meiner eigenen Organisation. Letztendlich kann man dahingehend wenig vorgeben, das muss jeder selber für sich herausfinden. Und fürs mehr Lesen habe ich ja ein paar kleine Tipps aufgelistet, worüber ich vielleicht mal in einem eigenen Beitrag irgendwann konkreter und detaillierter schreiben werde, mal schauen. :)

      Liebe Grüße!

      1. Eileen Blander

        Ich dachte mir schon, dass die konkreten Tipps nicht unbedingt das Ziel des Beitrages waren, Ich denke, seinen Sinn hat er auch erfüllt.
        Ja, das mit dem Lesen ist aber eigentlich einfach, wie auch mit allem anderen. Man muss es eben einfach tun und dafür andere Dinge sein lassen.

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  27. Tatii

    Hallo Nicci!
    Der Beitrag ist sehr schön geschrieben. Ich schreibe meistens auch immer einfach drauf los…vorallem bei Rezensionen, was ich allerdings dringend ändern muss.
    Denn es ist schon häufiger vorgekommen, dass ich einige wichtige Aspekte vergessen habe. Da muss ich definitiv strukturierter vorgehen.

    Zu dem aktiv auf anderen Blogs sein:
    Das kann ich leider nicht so sehen wie du. Ich bin selber sehr aktiv auf anderen Blogs, aber sie sind nie auf meinem Blog um zu kommentieren, was ich sehr schade finde.
    Im Grunde hast du ja Recht. Wenn man nie Feedback bekommt, ist man irgendwann unmotiviert zu schreiben, deshalb kommentiere und like ich fleißig, aber bisher kam nie was zurück.

    1. Nicci Trallafitti

      Vielen lieben Dank! :)
      Beim Rezensieren macht Struktur meistens Sinn, das stimmt. Dafür mache ich mir beim Lesen schon immer Notizen, und je nach dem wie viele das so sind habe ich die Rezension so gesehen fertig, wenn ich die in einem Text zusammenfasse. :-D

      Es tut mir sehr leid, dass du da wenig Rückbesuche bekommst. Ich schaue auf jeden Fall direkt mal bei dir vorbei :)

      Ich kann dir das #litnetzwerk empfehlen, da bekommt man immer recht viele Besuche. Auf Twitter wird meistens mitgeteilt, wann das so stattfindet.

      Liebe Grüße!

      1. Tatii

        Das ist eine gute Idee, sollte ich auch mal machen. Danke für den Tipp :)

        Das ist ja lieb! Danke <3
        Wollte das aber gar nicht mit meinem Kommentar bezwecken :D

        Ah okay, dann schau ich da mal vorbei :)
        Danke.

        Liebe Grüße

  28. Michèle Linzel

    Liebe Nicci,

    eigentlich wollte ich dir schon heute früh einen Kommentar hinterlassen, den ich bereits mühselig in mein Handy getippt hatte, nur um dann festzustellen, dass ich mein Passwort vergessen hatte. Sei’s drum.

    Ich stimme dir in allen Punkten voll zu und muss zugeben, dass wir uns da sehr ähnlich sind.
    Ich blogge ja nun auch schon fast zwei Jahre und in der Zeit hat sich, vor allem was meine Prioritäten angeht, einiges geändert.
    Wo ich früher – und ich gebe das ungern zu – hinter jedem Reziexemplar her war und ein schlechtes Gewissen bekomme habe, wenn ich mal eins ablehnen musste, weil wirklich keine Zeit war, so weiß ich mittlerweile, dass Selektieren keine Schande ist.
    Ich lese, was ich will, was mir zusagt und was in meinen Zeitrahmen passt, so einfach ist das.
    Wie du auch habe ich keine Kinder, sondern „nur“ Haushalt, Arbeit und Hobbys zu bewältigen.
    Wo ich früher eine Serie nach der anderen durchgesuchtet habe und der TV lief wo er nur kann, bin ich heute froh um jede Minute, die er aus ist.
    Wichtige Dinge nehme ich mir auf und gucke sie mir bei Zeiten an, aber selbst das ist selten geworden. Lesen macht mich glücklicher als Fernsehen, also hat das Priorität.

    Und auch was das Kommentieren angeht finde ich es enorm wichtig, als Seitenbetreiber auf jeden Post zu antworten. Blogs leben durch Kommunikation und wenn man dazu nicht bereit ist, sollte man damit gar nicht erst anfangen, finde ich zumindest.
    Klar, wenn die Zeit mal fehlt ist das verständlich, aber ich hole alle meine Kommentare innerhalb von zwei-drei Tagen nach.
    Und ja, wenn ich nicht auf anderen Blogs vorbeischauen kann (ich beziehe mich jetzt hauptsächlich auf Social Media) dann fehlt mir auch was.
    Es ist nämlich tatsächlich ein Geben und Nehmen.

    Also…
    Um das kurz zu fassen:
    Toll geschrieben und stehe da 100% hinter dir. ^^

    Liebe Grüße
    Micky

    1. Nicci Trallafitti

      Oh nein! Wie blöd, ich hoffe der Aufwand war dadurch nicht noch höher.

      Genau so ging es mir zu Beginn auch, ich habe mich über jede Rezensionsanfrage total gefreut und eigentlich auch immer Ja gesagt, mittlerweile grenze ich mich meistens ab.
      Das soll absolut nicht arrogant klingen, aber mit der Zeit kann man sich so gesehen aussuchen, welche Bücher man rezensieren will und welche eher nicht. Je höher die Reichweite, desto mehr Anfragen bekommt man natürlich, desto höher ist also die Auswahl, aber auch die Verantwortung.

      Für mich ist Lesen auch immer an erster Stelle, leider bin ich nach manchen Diensten so matsche, dass mein Kopf nur noch eine Serie zulässt statt Lust aufs Lesen zu haben. :-D Aber das ist ja auch ok.

      Ich frage mich auch immer, woran es da scheitert, zumal viele Blogger am Ende des Beitrags sogar eine Frage in den Raum werfen und dadurch ja bewusst Diskussionen anregen.. und dann aber nie antworten. Dann habe ich irgendwann auch gar keine Lust mehr dort aktiv zu sein.

      Danke <3

      1. Michèle Linzel

        Ja, genauso halte ich das auch.
        Ich bin ja auf Facebook „geboren“ sozusagen, habe da angefangen und mir über die Zeit hinweg eine Strategie entwickelt, die für mich und meine Leser funktioniert.
        Ich mags, sie mögen es, es läuft einigermaßen.
        Mittlerweile hat man dann ja auch eine Stammleserschaft, was mich total freut, weil ich weiß, dass ich mich auf sie verlassen kann – ich meine, ich will ja antworten, kommunizieren und wenn man dann nicht mal einen kleinen Smiley unter einen Beitrag bekommt – sozusagen als Belohnung für die Mühe (klingt jetzt abgedroschener als es sein soll) – dann macht mich das natürlich auch traurig.
        Und genau aus diesem Grund kommentiere ich bei anderen immer gern in Social Media, weil ich weiß, wie ich mich fühle, wenn meine Seite leer bleiben würde. 🙈

        Du klingst ganz und gar nicht arrogant, ich versteh das. :)
        (Ich will jetzt hier nicht ausrasten und sagen, was mir wirklich durch den Kopf geht nämlich: OH MY GOD THATS SOOOO MEEEE!!! 😂)

        Und nein, der Aufwand war nicht tragisch.
        Hat nur ein bisschen Pause gekostet xD alles gut

        Grüße <3

      2. Nicci Trallafitti

        Natürlich, das verstehe ich total. Ich habe gemerkt, dass persönliche Beiträge (die sich bei mir in Grenzen halten und auch nie zu persönlich werden, das mag ich nicht so) meistens besser ankommen als reine Buchfotos oder Rezensionen. Da können sich Leser scheinbar besser mit identifizieren und dazu äußern. Und wenn dann nix kommt, nicht mal ein Smiley – wie du schon sagst, ist das natürlich doof.

        Hihi, dann ist ja gut :) Cool, dass du mich da so verstehst.

        <3

  29. glimrende

    Hallo Nicci,
    das ist eine super Post-Idee! Ich fand es sehr spannend zu lesen, wie Du Deinen Blogalltag strukturierst.

    Ich stimme Dir voll zu, wenn man wirklich will, findet man fast immer ein Zeitfenster für seine Interessen. Im Zweifel muss man einfach die Zeit am Handy/vor dem TV einschränken. Ich mache aktuell (fast) jeden Tag Yoga und musste mir auch schon anhören: „Ja, Du schaffst das, aber Du hast ja auch keine Kinder…“ Finde ich kein Argument, vor allem wenn man mitbekommt, dass besagte Eltern abends Zeit auf der Couch verbringen, wenn die Kinder im Bett sind. Da kann man alternativ auch turnen…

    Ich will schon seit längerem über ein ähnliches Thema schreiben. Anlass ist das Zitat eines Kollegen: „Was Du alles machst…“ Thema vielfältige Interessen und wie man die im Alltag unter bekommt.

    Viele Grüße,

    Stefanie

    1. Nicci Trallafitti

      Danke, liebe Stefanie!

      Genau so ist es. Ich versuche mittlerweile immer, mir bewusst zu machen, wie viel Zeit ich sinnlos am PC oder Handy verbringe und wie viel ich stattdessen hätte lesen können. Das ist manchmal echt nicht unerheblich.

      Ich finde diese Kommentare wie „Du hast ja auch keine Kinder“ immer sehr grenzwertig, schließlich wissen manche Menschen gar nicht, was das mit einem macht. Vielleicht hätte man ja gerne Kinder? Vielleicht klappt es bisher nur nicht? Das ist ein sehr sensibles Thema und solche Kommentare oft drüber.

      Deine Beitragsidee klingt super spannend, ich würde sehr gerne darüber lesen :)

      Liebe Grüße!

  30. Seele's Welt

    Ein toller Beitrag! Und vieles davon kann ich mir abschauen. 😊 Zum Beispiel das mit den E-Mails… Das ist eine richtig gute Idee, zumal ich auch gern mehr auf Blogs lesen möchte. Vielleicht mache ich mir auch eine kleine Liste an Blogs, denen ich Folge, die ich dann zwischendurch durchschaue. Ich finde da sicher meinen Weg. Auf jeden Fall danke für die Inspiration!

    Beim Lesen als Routine hast du mich ja auch schon sehr inspiriert. Seitdem lese ich häufig morgens noch ein, zwei Kapitel, bevor ich los muss, in der Mittagspause auch mindestens 15 Minuten und abends vor dem Schlafen gehen auch ein wenig. Damit ist mein Lesekonsum auch schon wieder höher. Zwischendurch lese ich auch mal, wenn ich Zeit und Lust habe. Aber die Routinen müssen einfach sein. 😊

    Ich komme mit einem Blogplaner eigentlich recht gut klar. Aber wie du sagst, muss da jeder seine eigene Methode finden. :D

    Recherchen betreibe ich kurz vor oder beim Schreiben. Je nachdem, wie viel Zeit ich habe. Und meist schreibe ich drauf los und ändere dann beim Drüberlesen noch ein, zwei Stellen.

    Ich danke dir auf jeden Fall für deine tollen Tipps!

    1. Nicci Trallafitti

      Danke <3
      Und sehr gerne! Vielleicht findest du ja eine geeignete Lösung mit der du dich wohl fühlst, dafür drücke ich dir die Daumen :)
      Eine Liste der Blogs klingt doch super.

      Stimmt, irgendwann wird es normal und zur Routine und auch durch so kleine Leseeinheiten kommt irgendwann was zusammen. :)

      Gerne, ich danke dir für dein Feedback!

      1. Seele's Welt

        Ich danke dir. 😊 Ich werde fleißig austesten und dann berichten, was mir da hilft.

        Allerdings. Und dann fühlt man sich auch nicht mehr so schuldig, weil man sich zwischendurch mal doch ein Buch kauft. :D

        Sehr sehr gern. :)

  31. idasbookshelf

    Liebe Nicci,

    Danke dir für diesen schönen Beitrag! :) Ich muss auch ehrlich sagen, seit ich damals zu Beginn meines Studiums damit angefangen habe, immer mindestens ein Buch zu meiner persönlichen Unterhaltung dabei zu haben, hat sich mein Leseverhalten stark verändert. Ich lese mehr und kann auch an Orten fernab von Bett und Sofa lesen (ich sage nur zwischen vielen Menschen im gut gefüllten Bus, frierend an der Haltestelle oder zwischen den Vorlesungen und Kursen). Es geht sogar so weit, dass ich mich auf meinen Nebenjob freue, weil ich weiß, dass ich an ruhigen Tagen mein Buch weiterlesen kann, sobald keine Kunden mehr auftauchen und alles andere erledigt ist :D

    Und von diesen Sprüche, die du oben erwähnt hast, bleibt wohl keine Leseratte verschont – da denke ich mir oft: man muss das Lesen nur einfach zu seiner Priorität machen wollen, und – Überraschung! – plötzlich hat man Zeit zum lesen. :D

    Dein Zeitmanagement ist absolut bewundernswert. So eine eiserne Disziplin ist Gold wert – da kannst du absolut stolz drauf sein, dass du das so gut hinkriegst. <3 Da versuche ich mir mal eine Scheibe von abzuschneiden, wenn du gestattest… :D

    Liebste Grüße,
    Ida

    1. Nicci Trallafitti

      Sehr gerne :)

      Eben, wenn man das fest in den Alltag integriert wird es irgendwann zur Routine. Und dann ist es völlig normal, man fühlt sich vermutlich sogar komisch, wenn man diese Zeiten nicht zum Lesen nutzt.

      Manchmal habe ich das Gefühl, man wird dafür verurteilt, so viel zu lesen und scheinbar auch dafür verantwortlich gemacht, dass andere nicht viel lesen können :-D Als ob ich jemandem durch das viele Lesen schade, oder so. Menschen sind echt eigenartig.

      Danke <3
      Und natürlich, du darfst dir gerne eine Scheibe abschneiden, hihi.

      Liebe Grüße!

      1. idasbookshelf

        Das stimmt, wenn ich einmal kein Buch dabei habe oder es unterm Tag ausgelesen habe, fehlt direkt etwas. :D

        Da sagst du was! Ich finde auch, dass man selber dann von Nicht-/ oder Wenig-Lesern direkt dafür verurteilt wird, wenn man seine Zeit Büchern widmet. Als ob wir sie damit unter Druck setzen und in eine Art Zugzwang bringen würden – da möchte ich oftmals gerne sagen: „Entschuldigung, aber ich lese nicht für andere, sondern nur zu meiner eigenen Unterhaltung/Bildung.“ Ich meine… Menschen sind oft Egomanen, aber man kann es ja auch übertreiben. Aber ja, ich denke es läuft einfach darauf hinaus, dass Menschen seltsam sind. :D

        Ganz liebe Grüße,
        Ida

      2. Nicci Trallafitti

        Egomanen, die scheinbar alles bewerten müssen, statt sich einfach für andere mit zu freuen. Statt „Wow, du hast 10 Bücher gelesen, klasse!“ kriegt man dann Vorwürfe zu hören. Was ist nur los?
        Ich schreibe demnächst mal einen Beitrag darüber. Weg vom Werten, hin zur Mitfreude, oder so. :-D

        Liebe Grüße!

  32. Miss Foxy reads

    Liebe Nicci,

    ein tolle Beitrag und wie Recht du hast! Besonders dieses Gemecker bezüglich: Ich komme nicht zum lesen! nervt mich immer so. Besonders durch das Setzen von Prioritäten und das feste Einplanen von Lesezeit im Alltag kann man bewusst Lesezeit haben. Wer das nicht mag: Selbst dran Schuld!

    Außerdem bewundere ich durch wirklich für dein tolles Zeitmanagement. Das habe ich dir aber glaube ich schon mal gesagt ♥

    Liebst,
    Jule

    1. Nicci Trallafitti

      Danke, liebe Jule <3

      Ach, das nervt mich auch immer zu Tode.
      Genau so ist es. Das kann man nur selbst ändern, da bringt es halt auch nichts, andere für das Viellesen zu verurteilen.

      Vielen Dank für das Lob! <3

  33. mllefacette

    Ein toller Einblick und ein schöner Artikel, wenn man sich zum Thema Zeitmanagement inspirieren lassen möchte.
    Aber wie du schon sagst, am Ende nützt der beste Plan nichts, wenn man nicht diszipliniert an die Sache heran geht. Auch spielt das Prioritäten setzen eine große Rolle. Wenn ich es nie schaffe, die Priorität fürs Lesen so hoch zu setzen, dass ich dafür auch mal den Fernseher aus lasse oder das Handy an die Seite lege, dann muss man sich vielleicht zwangsläufig fragen, ob man tatsächlich so ein „Bücherwurm“ ist, wie man immer meint. (Das lässt sich natürlich auch auf jedes andere Hobby oder Ziel ausweiten.)
    Wenn man etwas wirklich will, dann findet man auch einen Weg und Zeit es zu tun.

    1. Nicci Trallafitti

      Vielen lieben Dank :)

      Genau so ist es!
      Es gibt immer wieder diese „Bücherwürmer“, die behaupten nicht so viel Zeit zum Lesen zu haben, oder aber sagen, so viel zu lesen wäre ja krankhaft, sie wollen das Lesen schließlich gelesen. Über so etwas könnte ich mich stundenlang aufregen. Es soll doch jeder einfach so viel lesen wie er will. Und wenn man unzufrieden ist muss man halt was ändern, da bringt es auch nichts, andere wegen des Viellesens zu verurteilen, davon wird das eigene Leseverhalten ja auch nicht besser :-D

      Liebe Grüße!

      1. Cathy

        Der einzige Trost ist ja, dass es dieses Phänomen in allen Communitys gibt, nicht nur unter Büchermenschen.
        In Gruppen wird schnell mal vergessen, dass jeder seinen eigenen Weg gehen muss und somit andere Erfolge hat.
        Dazu kommt noch, dass man sich grundsätzlich ja unglücklich macht, wenn man sich mit anderen vergleicht. Aber es ist ja auch so viel leichter, bei anderen zu schauen, was die anders machen und das zu kritisieren, statt sich selbst unter die Lupe zu nehmen und zu kritisieren.
        Und wie du schon sagst: Vom rumnörgeln ändert sich ja auch nichts. Wenn man unzufrieden ist, dann muss man es anpacken und etwas ändern. Grundsätzlich – nicht nur beim Lesen.

      2. Nicci Trallafitti

        Vergleichen ist immer nicht so die beste Idee, und genau dann kommt wieder der Neid ins Spiel und dadurch so blöde Kommentare. Ich finde es schade, dass sich viele Menschen scheinbar nicht mehr einfach für andere freuen können, ohne das direkt zu bewerten. Darüber wollte ich demnächst mal einen Beitrag schreiben. Zum Beispiel bei Rezensionsexemplaren steht dann bei FB oft in den Kommentaren „Oh krass dass du das schon bekommen hast, ich bin neidisch/ Oh wie gemein!“ statt sich einfach für die Person zu freuen.

  34. Sarah | Pergamentfalter

    Hallo Nicci,

    danke für diesen Einblick!

    Ich finde es immer spannend zu sehen, wie andere ihren Tag organisieren. Die Aufgaben, die du dir jeden Tag stellst, bzw all die verschiedenen Bereiche von Haushalt über Arbeit bis Blog und Lesen klingen im ersten Moment natürlich viel. Aber ich denke, man sollte dann auch auf die Tagesplanung schauen/ sich mal seinen eigenen Tagesablauf angucken. Wie viel Zeit verbringen wir (sinnlos) vor Laptop, Handy oder Fernsehen? Wann könnte man stattdessen etwas lesen, schreiben o.ä.?

    Mir fehlt jetzt, in der vorlesungsfreien Zeit, verrückterweise richtig die Zeit, die ich sonst gependelt bin, weil ich dann gelesen habe. Das waren jeden Tag mind. gut 3 Stunden, die ich mit einem Buch verbracht habe. Aktuell lese ich weniger (leider), aber auch da hilft es, sich einfach feste Zeiten zu nehmen, in denen gelesen wird. Nur so, mit Planung, kann man, finde ich, verschiedene Hobbys und Alltagsaufgaben wirklich sinnvoll unter einen Hut bringen, ohne dass etwas zu kurz kommt. Funktioniert nicht immer, klar, aber Routine hilft. :D

    Liebe Grüße
    Sarah

    1. Nicci Trallafitti

      Sehr gerne :)

      Klar klingt das erstmal viel, aber wenn man es etwas durchstrukturiert und ein wenig diszipliniert ist geht das alles :) Keiner muss täglich alles machen, ich kenne niemanden der JEDEN TAG den ganzen Haushalt erledigt, einkaufen geht, Beiträge schreibt, Fotos macht, …
      Das kann man ja alles irgendwie planen, oder sich beispielsweise feste Tage für die Dinge festlegen. :)
      Da hast du recht, ich verbringe auch viiiel zu viel Zeit sinnlos am Handy. Ich versuche schon immer mir das bewusst zu machen und das Handy weit weg zu packen, um mich dann komplett den Büchern zu widmen.

      3 Stunden Pendeln sind ja auch echt ne lange Zeit, wo man viel lesen kann, vermutlich sowas wie 150 Seiten?

      Da hast du vollkommen recht :)

      Liebe Grüße!

      1. Sarah | Pergamentfalter

        Ich hab manchmal das Gefühl, dass Leute genau das denken. Dass all diese Aufgaben jeden Tag auf dem Plan stehen. Dabei hast du absolut recht: A) wird es gut verteilt und B) ist ein funktionierender Plan Gold wert.

        Kommt auf das Buch an und ob ich nebenher noch was für die Uni lesen muss. Aber bei einem guten Buch können das schon mal 100 oder 150 Seiten sein :D

      2. Nicci Trallafitti

        Das glaube ich auch :-D Sie denken darüber nach und fühlen sich alleine dadurch schon erschlagen und überfordert, und dann kommen Dinge wie „Wie soll ich das alles schaffen“ und „ICH habe gar keine Zeit so viel zu Lesen“ in den Kopf. Ich kenne das ja auch, manchmal steht super viel an und man denkt sich nur oh je, das kriege ich niemals unter einen Hut. Aber wenn man diszipliniert dran bleibt geht es dann eigentlich. :)

        Ja, dachte ich mir :) Und wenn das als alltägliche Leseeinheit weg fällt macht das natürlich einiges aus.

  35. Nina

    Liebe Nicci,
    Ein wirklich toller und inspirierender Beitrag. Ich kann dir in allen Punkten zustimmen, vor allem da ich selbst ein sehr strukturierter Mensch bin. Jeder Lust aufs lesen hat kann sich diese auch nehmen. Wenn man mal ehrlich ist läuft ja so oder so nur stuss im TV

    Liebe Grüße
    Nina von itallstartedwithharry

    1. Nicci Trallafitti

      Ich eben so: OMG, ein Kommentar von NINA! :-D

      Danke du liebe <3
      Da hast du vollkommen recht. Letztendlich bestimmt jeder selbst, wofür er täglich Zeit aufbringen möchte und wofür halt nicht. Es ist ja nicht so, als hätte mein Tag 36 Stunden oder so.
      Den Kabelanschluss habe ich mittlerweile eh gekündigt, mir reicht Netflix völlig.

      Liebe Grüße!

  36. Lovin-Books

    Guten morgen liebe Nicci,

    erstmal DANKE für die Erwähnung. <3

    Ich finde es toll, dass du uns einen Einblick in deinen Bloggeralltag gibst und ich finde es total inspirierend. Wie du weißt, schätze ich deine Arbeit ja sehr und man spürt wieviel Herzblut du in die ganze Sache steckst.

    Ich lese mit Kind tatsächlich fast mehr als vorher. Ich arbeite normalerweise bei einer Bank und die Arbeitszeiten sind da nicht ganz so dolle. Abends war ich meistens so kaputt, dass ich gar keine Lust aufs Lesen hatte. Aber du hast schon recht. Es ist alles eine Sache der Prioritätensetzung und der Disziplin. Lana und ich stehen morgens ja sehr früh auf und wenn sie dann spielt, stöbere ich meistens auf Blogs und schreibe meine Beiträge. Dafür nehme ich mir dann eine Stunde Zeit. Länger lässt mich Lana das nicht machen. Denn dann möchte sie mit mir gemeinsam spielen. Wenn sie dann ihren Mittagsschlaf macht, mache ich den Haushalt und lese dann noch. Sie schläft halt 3 Stunden, da schafft man so einiges.

    Ich sehe das ebenso wie du. Von nichts kommt nichts. Ich finde es auch immer traurig, wenn manche motzen, dass sie kaum Kommentare bekommen, aber selber noch nichtmal auf diese antworten. Ich schaffe es auch nicht immer einen Gegenbesuch abzustatten, aber ich antworte immer auf Kommentare.

    So, nochmal danke für den tollen Einblick! Du machst das echt klasse und ich bin froh, dass es dich und deinen Blog gibt. Auch wenn mein Konto da wohl anderer Meinung ist. :D

    Liebste Grüße
    Sonja <3

    1. Nicci Trallafitti

      Sehr gerne! <3

      Hach, danke. Das ist lieb von dir und ich weiß immer gar nicht was ich sagen soll außer: DANKE!!! <3
      Ich fühle mich geehrt :)

      Ach krass, dass du jetzt mehr liest als ohne Kind, das ist echt interessant!
      Stimmt, manchmal ist der Kopf nach Feierabend nur noch voller Watte und man hat keine Lust zu lesen.
      Die 4 Stunden die du am Tag für Freizeit hast hast du doch super gefüllt :) Ich finde das echt cool, wie du das alles so meisterst! Und das zeigt, auch "trotz" Kind kann das klappen.

      Eben, das finde ich auch strange. Die geringe Reichweite liegt nur bei einem selbst, nicht in der Verantwortung der Leser.

      Gerne <3
      Ich danke DIR für das tolle Feedback, das versüßt mir gerade den Feierabend :)

      1. Lovin-Books

        Ja ich finde das auch krass. Aber dadurch, dass mein Mann Schichten hat und ich unter der Woche dann ja kaum abends weggehen kann, lese ich halt. Ich schaue kein TV oder Serien. Ich lese lieber. 🙈 Irgendwie hört sich mein Leben grad echt mal fad an 😂😂😂

        Ich versüße dir gerne den Feierabend 😂😘❤️

  37. Lieblingsleseplatz

    Ein genialer Artikel!
    Das mit den Prioritäten setzen kann ich nur bestätigen! Ich arbeite zwar im Homeoffice – aber das ist zugleich Segen wie Fluch. Jeder denkt ich klönnt ja noch schnell…. zudem fordert der Hund sein Recht genau wie Nachmittags die beiden Kinder mit ihren Hobbies ( und der Haushalt schreit nebenher) … trotzdem lese ich viel und investiere viel Zeit in mein schönstes Hobby – den Blog. Dafür bleibt der Fernseher meist aus oder wenn schaue ich gezielt meist auf Netflix ohne Werbung oder nehme mir auf, was mich im Fernsehen interessiert.
    Lesen – und vor allem das intensive Testlesen für Laura Kneidl und Bianca Iosivoni – ist meine bewusste Me-Time. Da bekomme ich das Feedback dass mir die Buchhaltung oder die Waschmaschine nicht gibt ;-) Da habe ich das Gefühl wichtig zu sein. Genau so geht es mir bei jedem einzelnen kommentar auf meinem Blog… ich freue mich jedes mal wie ein Schnitzel dass jemand gern liest was ich schreibe und sich sogar Gedanken darüber macht!
    Und in 2 Wochen beginnt meine jährliche Langzeit-Me-Time : ich freue mich so auf Leipzig!
    Liebe Grüße,
    Verena

    1. Nicci Trallafitti

      Danke, liebe Verena :)

      Stimmt, Homeoffice ist ja auch Arbeit, man ist halt nur Zuhause, was das disziplinierte Arbeiten sicherlich manchmal erschwert :)

      Mittlerweile habe ich gar keinen Kabelanschluss mehr. Netflix reicht mir da völlig. Und an manchen Tagen ist der Kopf nach dem Dienst nur noch Watte, da brauche ich einfach ne coole & witzige Serie zum Abschalten.

      Kommentare auf dem Blog und die Rolle als Testleserin sind sehr erfüllend und bereichernd, da hast du recht. <3

      Ich freue mich auch schon super doll auf die LBM!

      Liebe Grüße!

  38. Nessi Ca

    Huhu nicci, ein ganz toller Beitrag <3 Applaus.

    Ich blogge ja auch – es ist du ja habe aber auch zwei Kinder, Haushalt, Freund usw. Und muss zwischendurch auch mal raus zum einkaufen und die Familie treffen. 😃 was für ein Leben. Was ich sagen will – es ist ein sehr zeitaufwendiges Hobby aber wenn man das macht weil es einem Spaß macht dann ist die Zeit ja gut investiert. 😃 denke ich.
    Ich hab mein Buch immer dabei und wenn ich bur 5 Minuten lesen kann unterwegs mach ich das. Ich finde das unheimlich befreiend überall lesen zu können wenn ich will. Und ich empfinde das Bloggen als einen unfassbar kreativen Ausgleich neben dem Alltag weswegen ich mir die Zeit noch lieber nehme.

    Aktuell überlege ich meine Tochter die bald 6 word mit einzubinden. Lesen ist ja früh auch schon wichtig Und sie findet das ganu Fotos machen und ansehen so toll und vorlesen auch das es sich ja eigentlich anbieten würde oder ?😃

    Alles Liebe Nessi ❤❤❤

    1. Nicci Trallafitti

      Danke liebe Nessi <3

      Eben, der Zeitaufwand lohnt sich ja auch! :)
      Ich mag den kreativen Aspekt als Ausgleich auch sehr gerne, vor allem wenn man Aktionen macht und selbst bestimmen kann in welche Richtung es geht.

      Klar, das kannst du sicherlich irgendwie in den Blog integrieren :)
      Das ist bestimmt besonders für andere bloggende Muttis, aber auch "normale" Muttis die gerne lesen inspirierend.

      Liebe Grüße!

  39. Miriam//howaboutlife

    Ein super Beitrag, der mir gerade jetzt, wo ich erst mit meinem Blog starte, sehr weiterhilft! :-)
    Ich liebe es generell Ordnung und eine gewisse Struktur zu haben, aber manchmal fehlt mir da einfach der passende Ansatz. Durch Dich ist mir jetzt zum einen bewusster geworden, was alles auf mich zukommt und zum anderen auch eine Idee für meine eigene Planung. Da werde ich mir gleich direkt mal mein schlaues Büchlein schnappen und drauf los planen.. :-)
    Auch wenn es bei mir aktuell noch so ist, dass ich etwas brauche, um richtig in den Schreibflow zu kommen.. zudem weiß ich auch noch nicht so ganz genau, wohin es mit meinem Blog gehen soll. Aber dafür ist ja gerade das Stöbern auf anderen Blogs so perfekt – man bekommt immer wieder neue Inspirationen! Danke dafür! ♥

    Liebe Grüße,
    Miriam

  40. ivy.booknerd

    Guten Morgen Nicci,

    ein wirklich toller, interessanter und auch inspirierender Beitrag. Es ist wirklich sehr spannend, mal einen Einblick in dein (Blogger-) Leben zu erhaschen.

    Ich muss gestehen, dass ich tatsächlich etwas chaotisch bin, aber von Natur aus und in allen Dingen des Lebens. Ich plane z. B. auch nie einen Urlaub richtig, ich stürzte mich kopfüber ins Abenteuer und da kann es dann auch schon mal passieren, dass ich meine komplette Unterwäsche vergesse haha Jedenfalls bin ich auch so, was das Bloggen betrifft. Ich habe tatsächlich keinen bestimmten Zeitplan, vielleicht so grob, wenn man will, aber keinen Plan, an den ich mich richtig halte. Auch ich gehöre zu jenen, die einfach drauf los schreiben, wenn irgendeine Idee kommt. Ich plane keine Beiträge, daher tue ich mich auch so schwer damit, mich an diese monatlichen Updates zu halten (was sich hoffentlich ändert, da ich tatsächlich Spaß an diesen Beiträgen habe) dennoch versuche ich zumindest eine grobe Struktur beizubehalten. Ich schreibe immer dann neue Beiträge, wenn ich eben gerade Zeit habe. Ich arbeite leider von Morgens 7 Uhr bis abends 17 Uhr (meist auch schon mal länger), danach gehe ich noch ins Fitness Studio (da mir Sport mittlerweile sehr wichtig geworden ist und ich das einfach brauche um Stress abzubauen) sofern ich nicht morgens um 5 Uhr vor der Arbeit schon war und dann habe ich noch gut einen 40 Minuten langen Heimweg vor mir, weshalb ich meist recht spät zu Hause bin. Dann wird erst mal gegessen (nach dem Sport bin ich meist total ausgehungert haha) und oftmals bin ich dann echt zu müde zum Lesen oder zu lustlos, mich an den Laptop zu setzen, sprich unter der Woche schreibe ich nur dann Blogbeiträge, wenn mich die Muse auf der Arbeit küsst, dann tippe ich schnell alles in Form einer E-Mail ab und schicke es an mich selbst, um es dann zu Hause richtig zu bearbeiten etc. pp.

    Die meiste Zeit mit dem Lesen verbringe ich tatsächlich an den Wochenenden, ich brauche dann auch mindestens einen Tag immer für mich selbst, um runter zu kommen, ansonsten würde ich wahnsinnig werden  Ich bewundere es einfach, wenn Menschen so strukturiert und organisiert sind. In zwei Wochen beginnt meine Schule und ich glaube dann muss ich mir tatsächlich mal Gedanken über einen Zeitplan machen, um alles, dann auch das Lernen, unter einen Hut zu bekommen.

    Dein Beitrag hilft da wirklich sehr und ich danke dir dafür, dass du das alles mit uns geteilt hast. Vielleicht schaffe ich es so, auch einen passenden Plan für mich aufzustellen. Wir werden sehen 

    Was das Durchstöbern von anderen Blogs angeht, mache ich das auch immer sehr gerne. Ich orientiere mich meist an der Liste der deutschen Buchblogger und bin so schon auf super viele tolle neue Blogs gestoßen, das mache ich meist in meiner Mittagspause, um ein wenig zu entspannen und den Kopf freizubekommen 

    Was das Antworten von E-Mails etc. angeht, bin ich manchmal echt eine lahme Ente, ich sehe die E-Mail, möchte antworten, vergesse es dann aber und so geht das Spielchen dann 2-3 Tage, bis ich dann am vierten Tag tatsächlich mal antworte haha

    Ich wünsche dir einen tollen Tag!

    Liebste Grüße
    Ivy

    1. Nicci Trallafitti

      Liebe Ivy,

      danke für deinen ausführlichen Kommentar <3

      Ich finde es gar nicht schlimm, wenn man chaotisch ist, insofern man selber zufrieden ist :)
      Und wenn nicht ändert man halt was daran.
      Kopfüber ins Abenteuer ist nichts für mich, ich google vor Urlauben stundenlang und weiß dann meistens vor Ort immer ganz genau, was ich sehen will und was nicht. Ich finde es aber super cool, dass du das so machst, denn meistens sieht & erlebt man spontan noch viel mehr :)

      Meistens schreibe ich auch drauf los, dennoch plane ich ein paar Sachen, was so die allgemeine Organisation betrifft. Aber niemals wann welcher Beitrag wie online geht. Wenn ich Bock habe zu schreiben mache ich das. Wenn ich einen Beitrag um 2 Uhr morgens hochladen will mache ich das auch einfach. Manchmal erscheinen an einem Tag also 3 Beiträge, manchmal 3 Tage lang kein einziger. Und das ist in Ordnung für mich.

      Monatsrückblicke und Leselaunen sind die einzigen Beiträge, die ich wirklich immer schreibe, zweiteres sogar immer am Sonntag, das ist mir sehr wichtig. Monatliche Rückblicke schreibe ich zwar immer, dafür habe ich aber keinen festen Zeitpunkt, da ich schon irgendwie Lust drauf haben muss.

      Bei deinen Zeiten kann ich super gut nachvollziehen, wenn du dann irgendwann platt auf die Couch fällst und nix mehr schreiben oder lesen magst.
      Ich finde es wirklich bewundernswert, wie du das alles so schaffst, auch mit dem Sport dabei und sowas. Und ich LIEBE deine Beiträge sehr, aber das weißt du ja :) Ich bin wirklich ein großer Fan von dir, und du bist für mich eine riesige Inspiration & Motivation!

      Am Wochenende brauche ich auch Zeit für mich, erledige aber meistens erstmal alles, was so liegen geblieben ist. Sonst habe ich keine Ruhe :-D

      Danke, das freut mich sehr <3
      Ich drücke dir die Daumen! Das wird bestimmt alles super klappen.

      Ach, ich antworte auch nicht immer direkt auf jede Mail. Ich nehme mir meistens so alle 2-3 Tage Zeit, alles durch zu gehen. Wichtiges wird aber direkt beantwortet, je nach dem.

      Liebe Grüße!

  41. Ramona Gall

    Hallo.
    Einen wirklich tollen Beitrag hast du hier verfasst.
    Was mich noch interessieren würde bzw. deine Gedanken zu folgender Situation:
    Ich bin auch eine Vielleserin (im Schnitt ca 10 Bücher pro Monat). Mir ergeht es wie dir, Schichtdienst, Haushalt, Freunde/Familie und einen Sohn. Ich habe meinen Tag, vor allem im Punkto lesen sehr gut strukturiert und lese vor allem Nachts, wenn alle im Bett sind. Nun ist es mir schon ein paar Mal passiert, dass einige Menschen aus meinem Umfeld meinten, dass mein Lesekonsum krankhaft sei und das ich kein reales Leben mehr besitze. Dabei ist alles, wie du es so schön geschrieben hast, einfach eine Frage der Organisation.
    Deine Meinung dazu würde mich sehr interessieren.
    Ich nutze Notizbücher für meine Gedanken zu Rezensionen, da ich oft spontane Einfälle habe, wie ich was beschreiben kann. Einen direkten Blogplaner habe ich nicht damit könnte ich auch nicht umgehen.
    Liebe Grüße
    Ramona

    1. Nicci Trallafitti

      Danke, liebe Ramona :)

      Meine Meinung dazu?
      Dabei handelt es sich scheinbar um Menschen, die schlimm neidisch sind. Anders kann ich mir solche Aussagen nicht erklären. Ich würde denen vermutlich mit Sarkasmus gegenübertreten. Was machen die so in ihrer Freizeit? Vielleicht ist es ja auch krankhaft, im Gegensatz zum Lesen von Büchern was ja auch irgendwie eine Form der Bildung ist. Ist der tägliche Schulbesuch damit auch krankhaft? Oder das tägliche Lernen für Klausuren? Und das Studium? :)

      Ich finde es im Übrigen ziemlich anmaßend, sowas zu äußern. Letztendlich kann es denen völlig egal sein, was du in deiner Freizeit machst, solange du niemandem schadest. Ich finde es super cool, wenn Menschen (vor allem mit Kids, die ja schon viel einfordern) alles so unter einen Hut bekommen. Das schafft nicht jeder.

      Liebe Grüße!

  42. Jennys bunte Bücherkiste

    Wunderschöner Beitrag liebe Nicci. <3 Ich habe zwei Kinder und komme dennoch, trotz Haushalt, Mann der nur am Wochenende Zuhause ist, Job, Fußballtraining etc. zum Lesen. Ich habe meine Prioritäten geändert. Morgens früher aufstehen, um zu lesen und dadurch entspannt in den Tag zu starten. Abends den Fernseher auslassen und den Tag mit lesen beenden.
    Ich liebe es auf anderen Blogs zu stöbern. Wenn ich gerade keine Zeit zum Kommentieren habe, speichere ich mir eine Notiz für mich ab, damit ich das später nicht vergesse, dass ich noch meinen Senf dazugeben wollte. Meistens funktioniert es. Ist für mich noch nicht die ideale Lösung, aber ich tüftele noch daran.

    Liebe Grüße
    Jenny

    1. Nicci Trallafitti

      Danke, liebe Jenny <3

      Ich finde es super, dass du deine Prioritäten so angepasst hast und es dir anscheinend dadurch gut geht :) Ich habe großen Respekt vor Muttis (bzw ELtern) die das alles unter einen Hut bekommen. Und nicht ständig darüber jammern. :-D

      So mache ich das auch manchmal.
      Vor allem auf FB sieht man ja oft Beiträge, die man kommentieren will, aktuell aber keine Zeit hat. Deren Links schicke ich mir dann einfach selber per Messenger zu.

      Liebe Grüße!

  43. Anetts Bücherwelt

    Liebe Nici,
    das ist wieder ein toller Beitrag von dir! Ich finde Struktur auch ganz wichtig, allerdings kommt die bei mir zu kurz ;)
    Ich nehme mir (trotz zweier Kinder) bewußt Zeit zum lesen und die brauche ich auch einfach. Und trotzdem habe ich auch genügend Zeit für die Kinder :) Brauchen die ebenso.
    Ich geb zu, deswegen kommt mein Blog meistens zu kurz, versuche aber immer wieder Stöbertage einzulegen, weil ich die Zeit auf anderen Blogs ebenfalls liebe.

    Liebe Grüße Anett.

    1. Nicci Trallafitti

      Danke, liebe Anett!
      Na klar brauchen die Zwerge das, keine Frage.
      Ich finde es nur immer sehr bedenklich, wenn Menschen quasi ihren Kids die Schuld geben, dass sie keine Zeit für Hobbys mehr haben. Es ist ja schließlich nicht so, als wären die kleinen irgendwann überraschend aus dem Nichts einfach vor der Tür gestanden :-D

      Stöbern finde ich auch immer sehr inspirierend, und meistens kommt ja auch was zurück :)

      Liebe Grüße!

  44. Miriam//howaboutlife

    Ein super Beitrag, der mir gerade jetzt, wo ich erst mit meinem Blog starte, sehr weiterhilft! 🤗
    Ich liebe es generell Ordnung und eine gewisse Struktur zu haben, aber manchmal fehlt mir da einfach der passende Ansatz.
    Durch Dich ist mir jetzt zum einen bewusster geworden, was alles auf mich zukommt und zum anderen auch eine Idee für meine eigene Planung gekommen. 😊👍
    Auch wenn es bei mir aktuell so ist, dass ich erst in den Schreibflow kommen muss und auch noch nicht so genau weiß wo es mit meinem Blog hingehen soll. Aber dafür ist das Stöbern ja perfekt! :)

    Liebe Grüße,
    Miriam

    1. Nicci Trallafitti

      Danke, liebe Miriam :)

      Es freut mich sehr, dass ich dich inspirieren konnte :)
      Das pendelt sich irgendwann ein, man muss ja erstmal selber herausfinden wie man so tickt und was für ein Blog- und Planungstyp man ist.

      Genau, das Stöbern kann dabei sehr hilfreich sein.
      Aber auch Aktionen wie die Leselaunen bei Buchbunt Blog, dadurch kriegt man ein Gefühl fürs regelmäßige Bloggen.

      Liebe Grüße und alles Gute!

  45. xobooksheaven

    Hey,

    ein wirklich toller Beitrag! Ich finde es auch immer schwer, alles zu tun, was ich möchte, aber mittlerweile funktioniert das auch schon ganz gut, da ich einen Plan für die gesamte Woche habe. Blöd ist es dann nur, wenn ich länger als bis 4 arbeiten muss.

    Liebe Grüße,
    Jessi

    1. Nicci Trallafitti

      Danke, liebe Jessi :)
      Mal länger zu arbeiten wirft ja auch nicht direkt alles über den Haufen, dann machst du an dem Tag halt weniger :)
      Irgendwann entwickelt man für alles Routinen und Möglichkeiten, hihi.

      Liebe Grüße!

      1. xobooksheaven

        Hey Nicci :)
        Ich komme meistens heim, esse, les,e trainiere und dann mache ich entweder was für den Blog, lese oder gucke Serien. Das ist mittlerweile eine gute Routine und wenn ich mal länger Arbeite fällt an diesem Tag eben ein Teil weg :)

        Liebe Grüße

  46. fantasiegefluester

    Liebe Nici,

    der Beitrag trifft für mich genau den Punkt. Auch ich arbeite viel nach Zeitplan, der sieht anders aus als deiner, schon alleine weil ich nicht in Schichten arbeite sondern jeden Tag so ab um sieben/halb acht auf Arbeit bin. Aber genau das ist ja eigentlich der Punkt: jeder muss seinen Rhythmus finden, dann kann man an einem Tag wirklich viel schaffen.

    Besonders deine Sätze darüber, was von anderen für Kommentare kommen haben mich wieder zum Lachen gebracht – es wahrscheinlich bei allen relativ das gleiche. Da ich demnächst eine Wohnung in einem neu gebauten Haus ziehen werde und dadurch noch bei meinen Eltern lebe ist mein häufigster Satz übrigens „warte nur bis du einen Haushalt führen musst, dann kannst du auch nicht mehr so viel Lesen“ – ja ist klar 🙈

    Ich finde es toll wieviel Mühe und Herzblut du in deinen Blog steckst, und es lohnt sich auch, denn dein Blog ist wirklich toll ❤️

    Liebe Grüße,
    Laura

    1. Nicci Trallafitti

      Liebe Laura,
      genau, das muss schon irgendwie zum Tagesablauf passen.
      Wenn ich dann mal Frühdienst habe setze ich mich danach an den Blog, auch so für 3 Stunden, und danach wird gelesen, wenn ich nicht zu müde bin. :)

      Ach, ich finde der Haushalt wird überbewertet :-D
      Das ist immer viel Gerede um nichts, auch wenn das jetzt seeehr bagatellisierend klingt, aber wenn man jeden Tag ein bisschen was macht gehen da auch nicht immer Stunden für drauf. Ich räume jeden Tag auf, eigentlich mehrmals. Morgens, wenn ich das Wohnzimmer und die Küche betrete, abends, bevor ich ins Bett gehe, je nach dem. Und „große“ Sachen wie Bad putzen etc. mache ich halt so zwischendurch, dabei kann man übrigens auch gut Hörbuch hören. :)
      Manchmal habe ich das Gefühl der Haushalt ist der Lebensmittelpunkt mancher Menschen. Bei mir ist es (würde ich jetzt mal behaupten) immer ordentlich und auch recht sauber und das braucht gar nicht soo viel Zeit. Ich lasse es erst gar nicht zum völligen Chaos ausarten.

      Danke, das ist lieb <3

      Liebe Grüße!

  47. thereadingworld2017

    Ein wirklich toller Beitrag 😊😊

    Und es steckt so viel Wahrheit dadrin. Vor allem in dem Zitat von Seneca.. Das erinnert mich an meinen Lateinuntericht und den coolen Lehrer, den wir hatten.

    Ich lese viele Blogbeiträge,zum Beispiel wie jetzt, wenn ich nicht schlafen kann ^^
    Spontan finde ich gut ^^
    Ich versuche auch immer alles regelmäßig auf den neusten Stand zu bringen und überlege im Vorfeld was so ansteht und welcher Wochentag dafür geeignet ist. Aber das ist eher so eine Gefühlssache ^^
    Dein Managment und wie du das so planst finde ich sehr inspirierend. Ich bin da eher der Typ: Heute steht das an und das wird jetzt geschrieben ^^
    Ich bereite bis auf die Fotos nichts vorher vor und schreibe dann drauf los. Recherche betreibe ich nebenbei :)
    Aber es ist echt spannend wie jeder sein Leben strukturiert und man sieht wie viel Herzblut in den Blog fließt <3

    Liebe Grüße,

    Donatha

    1. Nicci Trallafitti

      Danke <3

      Ich hatte nie Latein, aber das Zitat fand ich sehr passend. :)

      Ich blogge auch meistens sehr spontan, so wie der Beitrag hier, das war so ne Nacht-und-Nebel-Aktion, mir kam der Gedanke in den Kopf und ich schrieb drauf los :-D Aber so im Alltag bin ich sehr strukturiert und diszipliniert.

      Liebe Grüße!

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