Weihnachten und anderer Horror | Media Monday

Hallo Menschen, nachdem ich den Montag – wie so oft – mit Haushaltskram verbracht habe, um fresh in die Woche zu starten, widme ich mich nun endlich mal wieder dem Media Monday Beitrag (eine Aktion vom Medienjournal Blog). Und zwar an meinem PC-Setup, wo ich nun schon ein paar Tage nicht mehr saß, da ich aktuell viel auf der Couch chille & lese oder etwas für die Uni mache. Dieses Mal geht es um Weihnachten (oh no), Horror (oh yes), Lernmethoden, Leseaktionen & ein besonderes Kinoerlebnis.

Media Monday #599 – die Vorgaben der Aktionsbeiträge gibt’s in fetter Schrift. Hier findet ihr weitere Beiträge von mir zu der Reihe.


1. In der letzten Woche vor den Feiertagen werde ich hoffentlich noch ein paar Erledigungen schaffen, wobei es mir schon davor graut, das Haus zu verlassen und einkaufen zu gehen. Zwar feiere ich Weihnachten nicht, aber die Läden werden sicherlich sehr voll sein. Zu Ikea wollten wir auch noch, aber ich bin mir nicht sicher, ob das so eine gute Idee ist aktuell. Gar keinen Bock auf diese ganzen gestressten und genervten Leute, die verzweifelt versuchen die letzten Geschenke zusammen zu kriegen, weil man das halt so macht, Essen einzukaufen, vielleicht auch ein neues festliches Outfit, was weiß ich. Apropos Weihnachtsstress:

2. Von all den weihnachtlich geprägten Posts und Storys in den sozialen Medien bin ich selber schon genervt, obwohl ich mit der ganzen Sache nichts am Hut habe. Aber immer wieder zu lesen, dass sich Menschen den Kopf darüber zerbrechen, was sie dem Schwiegervater schenken könnten, der irgendwie schon alles hat und nichts braucht, oder der Großtante, die man 1x im Jahr sieht, macht mich selber ganz nervös. Ich habe Weihachten für mich irgendwann einfach gecancelled, es hat keinen Wert für mich, ich möchte nicht auf Krampf irgendetwas feiern, was mir nichts bedeutet, weil man das halt so macht, mich verrückt machen wegen irgendwelchen sinnlosen Geschenken die letztendlich kein Schwein gebrauchen kann, nur um dann 2 Monate später etwas zu finden was perfekt gepasst hätte, aber man schenkt ja an Weihnachten weil man das halt so macht nech, oder sich den Kopf wegen eines passenden Outfits zu zerbrechen, damit die Nachbar*innen nicht gucken, wenn ich zu WEIHNACHTEN in einem Star Wars Pullover, Leggings & Vans die elterliche Wohnung betrete. Machen wir uns nichts vor, das ist mir schon lange egal.

Ich feiere Halloween (im kleinen Kreis oder alleine für mich), weil ich es liebe. I mean, Halloween. Hexen, Geister, Kürbisse, hallo? Das ist für mich die beste Zeit im Jahr. Ich feiere meinen Geburtstag (mit meinem Partner, auf mehr hab ich keine Lust), weil ich ein weiteres Jahr voller schöner, lehrreicher, prägender Momente verbringen durfte. Ich feier Silvester so ein bisschen, weil ich es mag, das Jahr alleine oder zu zweit mit einem leckeren Getränk & Essen zu verabschieden. Aber Weihnachten, Ostern und Co. könnten mir nicht egaler sein.

(soll natürlich nicht heißen, dass ich es generell doof finde, wenn Menschen es feiern – auch das könnte mir nicht egaler sein. Jeder Mensch soll feiern was wann wo und mit wem er mag. Aber: überlegt mal, ob ihr das tut, weil ihr es gerne tut, oder weil man das halt so macht. Und: akzeptiert es, wenn nicht jede*r Bock drauf hat. Wünscht nicht grundsätzlich jeder Person „fröhliche Weihnachten“ sondern vielleicht einfach „schöne Feiertage“. Oder fragt, ob und wie die Person feiert.)

3. Goodnotes ist immer wieder ein probates Mittel, um effektiv und optisch ansprechend zu lernen, meiner Meinung nach. Die einen mögen das zeitverschwenderisch, witzig, albern, unnötig, oder kindisch finden, wenn man sich bunte Lernblätter mit süßen Bildchen und Schriften erstellt, für die anderen ist es die ideale Lernmethode. Ich finde ja, dass es sich besser lernen lässt, wenn die Materialien optisch ansprechend sind. Die Zeit, die ich damit verbringe, meine Notizen in das Lernblatt einzufügen, abzutippen, anzupassen, farblich zu markieren & mit Bildchen zu füllen ist gleichzeitig Zeit, die ich mit Wiederholen verbringe. Ich weiß gar nicht wie oft ich manche Sätze tippe, streiche, tippe, kürze, ergänze, markiere, einfüge.

4. Für die Zeit zwischen den Jahren habe ich mir vorgenommen etwas für die Uni zu tun, aber auch viel zu lesen. Passenderweise finden zu der Zeit 2 Lesewochen statt, an denen ich auf Instagram & Twitter teilnehmen möchte. Die eine läuft in der aktuellen Woche unter #time2readweek auf Instagram & Twitter, die andere findet genau im Anschluss nur auf Twitter statt:

Ich freue mich auf jeden Fall auf die Leseaktionen, man hat das Gefühl, dass man gemeinsam liest, zwischendurch findet ein Austausch statt und ich bin immer sehr gespannt auf das Fazit am Ende. Bisher konnte ich bereits ein Buch beenden, mal schauen, wie viele ich letztendlich insgesamt schaffe.

5. Der Bereich Horror/Thriller wird für mich in Sachen Film und Fernsehen wohl lange erste Wahl bleiben, schließlich bin ich einfach ein Fangirl, when it comes to that. Egal welche Tages- oder Nachtzeit, egal welche Jahreszeit, egal ob warm, ob kalt, egal ob als Hauptbeschäftigung oder nebenbei beim Bloggen, Lesen, Putzen, Horror geht einfach immer. Das coole daran ist für mich, dass es Filme, Serien, Podcasts und Bücher gibt, die ultra spannend sind, sodass ich kaum aufhören oder pausieren kann, zugleich gibt es aber auch trashige oder alberne Titel, die ich genauso gerne mag. Was das Subgenre oder die Methode betrifft, mag ich Found-Footage sehr gerne, aber auch Elemente wie dämonische Präsenzen, oder Horror auf der psychischen Ebene, wofür es gar keine Jumpscares im eigentlichen Sinne benötigt. Und ich liebe es, wenn es in die Mystery-Richtung geht und man miträtseln kann, wie in der Mangareihe The Killer Inside.

6. Für die Jubiläumsausgabe des Media Monday würde ich mir wünschen, dass der Ersteller (Wulf vom Medienjournal Blog) weiterhin so kreativ und motiviert bleibt, schließlich gibt es den Media Monday nun schon einige Jahre und es macht immer wieder Spaß, an der konstanten Aktion teilzunehmen und durch andere Beiträge zu stöbern.

7. Zuletzt habe ich Avatar 2 im Kino angeschaut und das war großartig, weil ich die ganze Aufmachung, das Setting, die Bilder einfach wunderschön fand. Es wirkte wie ein Dokumentarfilm über einen Planeten, welchen es (leider) nicht gibt und ich war teilweise so gefangen von den Pflanzen und den Tieren, dass ich kurz vergessen habe, dass es ja eigentlich um die Story geht. Die hat mir aber ebenfalls gut gefallen, ich war zeitweise zu Tränen gerührt und angespannt, weil so viel passiert ist. Die 192 Minuten vergingen wie im Flug und danach hatte ich Nackenschmerzen, vermutlich weil ich fast durchgehend angespannt war. Zum Thema schönes Setting > Story muss ich sagen, dass mich Filme/Serien/Bücher/Games, welche ein schönes Setting besitzen, automatisch mehr begeistern – beispielsweise Horizon Zero Dawn damals. Ich weiß nicht, wie oft ich einfach rumstand und den Ingame Fotomodus genutzt habe. Schätzungsweise 60% der Spielzeit haha.

Meine Woche in Bildern:

Ich habe mir Lernblätter auf Goodnotes erstellt (das zeige ich mal in einem Blogbeitrag), Call of Duty gespielt (es gibt endlich Shipment!!), lecker gegessen, ich war im Kino, habe ein Buch gelesen und meine Bestellung von The Frog Club ist angekommen – das Star Wars Shirt ist super bequem!


Andere Media Monday Beiträge dieser Woche zum Stöbern:

moviescape | mwj | wortman | herba | Passion of Arts | weitere

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2 Antworten zu “Weihnachten und anderer Horror | Media Monday”

  1. Ich finde den ganzen (wie ich es nenne) „Weihnachtskitschkommerzterror“ und alles was dazugehört auch total nervig. Zwar feiere ich Weihnachten im eher kleinen Familienkreis, aber Geschenke spielen dabei keine so große Rolle. Es ist einfach ein schönes Fest zum Jahresende (mit gutem Essen), um mal runter zu kommen. Zwischen dem 27. und 31. Dezember schreibe ich dann immer noch ein paar Reviews zu Filmen und Serien.

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