Media Monday #390 | Geschenke für mich selbst

Irgendwie komme ich aktuell nicht in einen normalen Tag-Nacht-Rhythmus zurück, den es bei mir aber sowieso schon lange nicht mehr gibt, haha. Ich bin eine Nachteule und aktuell noch mehr als sonst. So schreibe ich den Beitrag heute ein wenig unter Zeitdruck. Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des Media Monday, einer Aktion vom Medienjournal Blog.


Media Monday #390 – die Vorgaben gibt’s in fetter Schrift

1. Die Idee, sich jeweils nur die Weihnachts-Episoden einer Serie anzusehen kommt für mich nicht in Frage. 1. würde ich den Rest verpassen sodass mir Hintergrundinfos fehlen würden, was ich irgendwie schade fände, und 2. spielt Weihnachten sowieso keine Rolle für mich, das sind also keine „besonderen“ Episoden für mich.

2. Wenn ich so daran denke, dass das Jahr bald schon wieder vorbei ist, merke ich wieder, wie schnell die Zeit so verfliegt. Ich habe das Gefühl, dass das von Jahr zu Jahr flotter geht. Und das zeigt erst recht, dass man die Zeit, die man hat, nutzen sollte. Nutzen nicht im Sinne von: man muss was schaffen sondern insofern, dass man auf sich Acht gibt, zwischendurch entschleunigt, zur Ruhe kommt, seinen Interessen nachkommt und nicht ausschließlich das macht, was die Gesellschaft so erfordert – oder eher was man denkt, was sie erfordert. Es bringt schließlich nichts, wenn auf dem Grabstein steht: früh gestorben, war aber fleißig und hat viel geschafft. Mittlerweile versuche ich meist genau das zu machen, wonach mir so ist. Und auf die Dinge zu verzichten, die ich nicht möchte – wenn möglich (arbeiten gehen muss ich ja trotzdem, hihi). Es ist meiner Meinung nach völlig in Ordnung, ein Treffen abzusagen, weil einem nicht danach ist. Oder ein Wochenende einfach mal lesend zu verbringen, obwohl man vielleicht den Haushalt erledigen wollte. Wieso auch nicht? Der läuft ja schließlich nicht weg. Oder spontan wegzufahren, obwohl man eigentlich etwas anderes vorhatte.

3. Ein Buch meines Lesestapels könnte noch eines der späten Highlights des Jahres werden, denn da tummeln sich noch einige Geschichten, die vielversprechend wirken. Aktuell habe ich nicht den Kopf zum Lesen (was unter anderem an meinem nicht vorhandenen ausgewogenen Rhythmus liegt), habe schon ein paar Bücher angefangen und glaube, dass sicherlich noch was richtig gutes dabei sein wird. We will see.

4. Okay, welchen (Weihnachts-)Film man sich unbedingt anschauen sollte kann ich leider nicht sagen, weil ich noch nie einen gesehen habe. Obwohl, da fällt mir doch einer ein – Versprochen ist versprochen. Die Hauptrolle spielt Arnold Schwarzenegger und ich habe den Film früher immer ganz gerne geguckt, weil er total lustig und schön ist. Ansonsten gucken die Kids bei uns auf der Arbeit gerne Kevin allein zu Haus und Kevin allein in New York, richtige Klassiker.

5. An „medialen“ Geschenken unter dem Weihnachtsbaum schätze ich ja besonders alles, was ich so gebrauchen kann, sei es Bücher, Spiele oder DVDs. Da ich Weihnachten jedoch nicht feiere gibt es nur eine Person, die mir was schenkt: ich selber. Das positive daran ist, dass ich genau weiß, was ich haben möchte. Das negative daran ist die Tatsache, dass es da so einiges gibt. Dieses Jahr habe ich einen Großteil meines Weihnachtsgeldes für mich ausgegeben und mir eine Nintendo Switch, einen PC Stuhl, zwei Mini Konsolen und zahlreiche Spiele gekauft. Aber dafür gehe ich schließlich arbeiten. Auch das gehört übrigens zu dem Teil, dass ich mittlerweile darauf achte, was ich wirklich möchte. Ich beschenke andere Menschen wahnsinnig gerne, aber dafür brauche ich Weihnachten nicht.

6. Die letzten zwei Wochen des Jahres sind angebrochen, dabei muss ich doch unbedingt noch ein paar Bücher von meinem aktuellen Lesestapel befreien. Zwar ist das keine Pflicht, aber ich möchte schon noch ein paar Geschichten entdecken, vor allem diejenigen, die ich bereits angelesen habe. Leider habe ich weder an den Feiertagen, noch zwischen Weihnachten & Silvester frei, aber ich hoffe trotzdem auf entspannte Leseabende auf meinem Sessel, mit Kaminfeuer und guter Musik.

7. Zuletzt habe ich Fallout 4 für den PC gekauft und das war eine kleine Tortur, weil die Grafik so schlecht war, dass ich ein paar Mods installieren musste. Auch gab es ein paar Bugs, die ich erstmal irgendwie ausbügeln musste. Daraufhin ist das Spiel ständig abgeschmiert. Zum Glück kam ich dann darauf, meine Grafiktreiber mal neu installieren zu können, woraufhin das Spiel endlich fehlerfrei lief. Ich hoffe das bleibt auch so, denn das hat viel Zeit gekostet – hauptsächlich weil ich davon kaum Ahnung habe und googeln musste, was das Zeug hielt – und den Spielspaß ein wenig genommen. Übrigens habe ich Fallout 4 ebenfalls auf der PlayStation, wo ich es auch schon ein paar Stunden gespielt habe. Allerdings habe ich die Vorgänger am PC gespielt und dann fehlte mir genau dieses Feeling. Es gibt so Spiele, die kann ich einfach nicht auf der PS4 spielen – das habe ich jetzt festgestellt. Eine neue Tastatur ist auch schon auf dem Weg, meine hakt total und hat keine Ablage für den Handballen. Bald folgt dann noch ein neuer Monitor.

Fallout 4 PC.JPG

Das war’s auch schon wieder. Es hat mal wieder Spaß gemacht, die Lücken auszufüllen, zumal ich stets versuche das ganz zu machen. Aber auch das Lesen der verschiedenen Beiträge dazu ist immer ein interessantes Erlebnis. Habt eine schöne Woche!

eure Nicci


Andere Media Monday Beiträge dieser Woche zum Stöbern:

Moviescape Blog ∗ mwjBette Davis left the bookshop ∗ Nerd-GedankenHerba ∗ Adoring Audience

13 Antworten auf „Media Monday #390 | Geschenke für mich selbst

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      1. Nicci Trallafitti

        War halt n Steam Code, den nimmt keiner zurück. Und in Relation gesehen sind 1-2 std fürs Modden & googeln zu über 100 std Spielspaß jetzt auch nicht so tragisch. Wegen sowas gebe ich keine spiele zurück.

  5. elizzy91

    Liebe Nicci, das ist ein toller Beitrag geworden. Ich mag ja deine Ansicht zum entschleunigen sehr gerne – man vergisst nur allzu oft auf sich selbst Acht zu geben! Ich wünsche dir einen entspannten Wochenstart <3

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