(Nicht-)Gründe für einen Buchkauf

Inspiriert von Annas Beitrag 5 Bücher, zu denen ich nicht gegriffen hätte, wenn.. habe ich mir die Frage gestellt, wie ich überhaupt auf Bücher aufmerksam werde, die ich dann tatsächlich kaufe. Was braucht ein Buch an Werbung, um meine Aufmerksamkeit zu wecken? Und was sorgt auf keinen Fall dafür, dass ich ein Buch kaufe?


Ich kaufe Bücher aufgrund von..

Bloggermeinungen

Anna zählt in ihrem Beitrag auf, wie sie auf bestimmte Bücher aufmerksam geworden ist. Ein häufig genannter Grund ist das Bewerben durch Blogger*innen auf ihren Seiten oder in den sozialen Medien. Daraufhin habe ich mich gefragt, wie viele Bücher ich schon aufgrund von Bloggermeinungen gekauft oder angefragt habe. Die Antwort ist: fast alle, die in meinen Regalen stehen.

Es gibt Blogger*innen, die mit jedem Beitrag dafür sorgen, dass ich ein Buch auf meine Wunschliste setze oder direkt in den Warenkorb packe. Nicht selten habe ich Bücher auch kurz danach gelesen und geliebt, denn irgendwann weiß man, welche Menschen den eigenen Buchgeschmack teilen, sodass man gar nicht lange überlegen muss. In meinem Fall sind das hauptsächlich Jill & Ivy, die meine Wunschliste zum Explodieren und das Konto zum Weinen bringen. Bei Rezensionen meiner Lieblingsblogger*innen lese ich nur das Fazit, wenn ich das Buch noch nicht kenne, das reicht aber meist schon aus, um zu entscheiden ob es etwas für mich ist oder nicht. Aber auch Neuzugängebeiträge und Lesemonate sind „gefährlich“.

Falls es also immer noch Leute gibt, die der festen Überzeugung sind, dass Blogger*innen unwichtig sind: ohne diese ganzen Blogbeiträge hätte ich vermutlich nur 20% der Bücher entdeckt, gekauft, gelesen, geliebt & gefeiert. Meiner Meinung nach sind buchbloggende Menschen das Werbemittel für Verlage & Autoren schlechthin, ohne uns jetzt als käufliche Influencer (dieses Wort..) darstellen zu wollen, ich möchte lediglich unseren Wert für die Buchbranche verdeutlichen. Und ich merke gerade selber, dass ich vor allem zu diesem Punkt noch viel viel mehr schreiben könnte, aber ich möchte mich kurz halten, um den Rahmen hier nicht zu sprengen. Anzumerken ist, dass ich Blogs erst recht verfolge, seit dem ich selber blogge. Viele meiner Freunde und Arbeitskollegen holen sich (mittlerweile) ebenfalls auf diesem Wege Tipps, also wage ich zu sagen, dass die Tendenz steigt, auch bezüglich nicht-bloggender Menschen.

Posts in den Sozialen Medien

Wenn wir mal ehrlich sind – nahezu jeder von uns hängt viele Stunden am Tag an seinem Smartphone. Apps wie Instagram, Facebook, Twitter und Co. erleichtern uns das Stöbern, nicht nur auf den neuesten Klatsch & Tratsch bezogen sondern (zumindest in meinem Fall) besonders bezüglich Bücher, Filme, Serien etc. Nicht selten bin ich auf Bücher aufmerksam geworden, weil sie durch Bookstagrammer beworben wurden. Alleine dadurch, weil ein hübsches Foto in meinen Newsfeed gespült wird. Und dann noch mehrmals das gleiche Buch innerhalb einer Woche – schon ist meine Neugierde geweckt. Wieso lesen das Buch gerade gefühlt alle? Was steckt hinter dem schönen Cover? Ich persönlich lese so gut wie nie Klappentexte, somit bin ich auf die Meinungen anderer „angewiesen“, ebenso stehe ich auf hübsche Covergestaltungen, ich gebe es ja zu. Dafür ist natürlich keine App besser geeignet als Instagram, denn sie ist schnelllebig und immer auf dem neuesten Stand. Hunderte, gar tausende von ansprechenden Buchfotos ploppen täglich in meinen Neuigkeiten auf und erfreuen mein Bücherwurmherz. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Instagram-Stories. Schnell aufgenommen, angenehm kurz und nach 24 Stunden wieder gelöscht regen sie dazu an, mal eben schnell ein neues Buch zu zeigen, oder auch eine ganze Neuzugängekurzvideoreihe.  Ich weiß gar nicht, wie viele Bücher ich mir dabei schon als Screenshot gespeichert habe.

Aber auch Facebook zählt dazu, denn dort folge ich einigen Menschen, die entweder keinen Blog haben oder diesen nicht als Hauptmedium nutzen. Wer mich dort immer wieder zu einem Buchkauf zwin… ich meine natürlich motiviert ist Jacquelin, denn ihre emotionalen, ehrlichen und herzerwärmenden Rezensionen reißen jedes Mal mit. Funfact: Auch das Buch im Beitragsfoto (Codex Alera) habe ich wegen ihr gekauft – jedoch leider noch nicht gelesen. Aber was man hat, hat man.

Verlagswerbung

Verlagsvorschauen per Mail, auf Buchmessen oder in den sozialen Medien ist ebenfalls eine Form, die mich zum Buchkauf (oder zum Anfragen von Rezensionsexemplaren) anregt, insofern sie interessant gestaltet sind. Nicht selten notiere ich mir beim Lesen von Mails die Bücher, die ich kaufen/anfragen möchte, insbesondere, wenn es sich um „Geheimtipps“ von den Verantwortlichen handelt. Wie soll man da auch nein sagen? Immerhin wissen viele davon, was man gerne liest, besonders wenn man schon einige Zeit zusammenarbeitet.

Besonders gelungen finde ich nach wie vor Verlagsvorschauen als Papierkatalog, was ich kürzlich wieder festgestellt habe, als mich das neue Carlsen Programm erreicht hat. Ich liebe es, durch die Seiten zu blättern, mir Bücher zu notieren und die Eindrücke mit anderen Buchverrückten zu teilen, denn was gibt es schöneres, als gemeinsam auszuflippen, weil endlich die heißersehnte Fortsetzung erscheint? Oder das neue Buch der Lieblingsautorin? Das in England/Amerika gefeierte Buch, das endlich übersetzt wurde? Gelungene Verlagsaktionen catchen mich natürlich auch, vor allem wenn man zum Mitmachen angeregt wird. Da sollte man aber eine gute Balance zwischen „wow, das macht neugierig“ und „den Post habe ich jetzt 10 Mal am Tag über 5 Wochen gesehen, danke reicht“ finden, denn weniger ist oft mehr. Und mehr sorgt leider irgendwann eher dafür, dass ich das Buch nicht mehr lesen will, weil ich schon vor dem Release „satt“ davon bin.

Buchveröffentlichung des/der Lieblingsautoren/in

Wenn einer meiner Lieblingsautoren*innen ein neues Buch veröffentlicht ist für mich klar, dass ich es kaufen werde, meist ohne überhaupt zu wissen, worum es geht. Da ist es im Übrigen auch so, dass mir recht egal ist, wie andere Buchmenschen, Blogger*innen und Co. ein Buch bewerten, wenn sie es vor mir lesen, denn ich will mir auf jeden Fall selbst eine Meinung bilden. Autoren*innen, von denen ich jedes Buch kaufe, ohne groß zu überlegen, den Klappentext oder das Genre zu kennen: Sarah J. Maas, Sebastian Fitzek, Jennifer L. Armentrout/J. Lynn, Laura Labas, Colleen Hoover, Jay Kristoff, Marie Lu. Das sind übrigens Bücher, die ich vorbestelle, was ich sonst so gut wie nie mache.


Nicht-Gründe

Neben den Gründen, für einen Buchkauf gibt es natürlich noch die Nicht-Gründe. Dabei ist zu bedenken, dass es sich hier um meine eigene Sichtweise handelt, nur weil ich davon nicht zum Kauf motiviert werde heißt es noch lange nicht, dass diese Form falsch, ineffektiv oder langweilig ist.

Klappentext

Ich lese so gut wie nie Klappentexte, einfach weil sie meiner Meinung nach viel zu viel über den Inhalt verraten. Nicht selten wurde ich beim Lesen von einzelnen Aspekten überrascht, die ich vor dem Lesen gewusst hätte, hätte ich den Text auf dem Buchrücken gelesen. Viele beschweren sich, wenn auf dem Buchrücken ausschließlich Lesermeinungen stehen, oder/und 1-2 knappe Sätze zum Inhalt – ich hingegen finde das völlig ausreichend.

Amazon Rezensionen

Rezensionen lese ich eigentlich wenn überhaupt nur von meinen Bloggerfavoriten, denn da weiß ich, dass sie spoilerfrei sind. Mittlerweile überfliege ich sie aber in der Regel und lese nur das Fazit, denn das reicht meistens aus. Bei Amazon ist es leider oft so, dass der komplette Inhalt gespoilert wird, oder einzelne wichtige Aspekte in einem kurzen, kaum zu übersehenden Text genannt werden a la „Buch war gut, aber ich fand doof dass der Protagonist am Ende gestorben ist“. Danke für Nichts. Auch wird dort oftmals anhand der Verpackung bewertet, was leider häufig dazu führt, dass wirklich gute Bücher 1 Stern bekommen, weil das Paket beschädigt war. Sehr schade, besonders für neue, „kleine“ Autoren*innen, die noch Fuß fassen wollen.

Blogtouren

Um ehrlich zu sein finde ich Blogtouren mittlerweile eher nervig als hilfreich, vor allem wenn sie „Standardbeiträge“ wie Charaktervorstellungen beinhalten. Es gibt durchaus Bloggeraktionen, die ich gerne lese (und auch selber ausrichte), aber leider ist es meistens so, dass mich „normale“ Blogtouren null reizen. Auch besteht die Gefahr, dass man vor dem Lesen zu viel über das Buch, die Figuren und das Setting erfährt, was ich auf gar keinen Fall möchte – aber das ist meine Meinung. Ich kann mir vorstellen, dass viele Leser dadurch auf Bücher aufmerksam werden, was sicherlich auch an der Gewinnchance liegt, was keinesfalls abwertend gemeint ist. Letztendlich sind die wenigsten von uns so reich, als dass sie sich jedes Buch kaufen können. Und ein geschenktes Buch hinterher doof zu finden ist angenehmer, als zu wissen, dass man Geld dafür ausgegeben hat.

Buchladen

Anders als Anna finde ich dort eher selten Bücher, die ich dann spontan kaufe. Bei den Büchern, die ich mitnehme, handelt es sich meist um Titel, die ich auf Blogs oder in den sozialen Medien gesehen habe, oder die mir durch Gespräche mit Buchmenschen im Kopf geblieben sind. Trotzdem stöbere ich immer sehr gerne in Buchläden. Wenn ich dort auf Titel aufmerksam werde, die mir nichts sagen, fotografiere ich sie mir ab und frage meine Buchgang, ob sie etwas von dem Buch gehört hat, oder poste es in den Instagram-Stories.

Einstellung des Autors/der Autorin

Ich bin definitiv kein Mensch, der sich vor jedem Lesen über den Autoren/die Autorin erkundigt und seitenlange Berichte über den Menschen liest. Aber wenn ich durch Zufall mitbekomme, dass ein Autor/eine Autorin unangemessen mit Büchern anderer umgeht, sie über Mülltonnen fotografiert, fürs Foto verbrennt oder sonst was, nehme ich von den Büchern dieser Person Abstand. Kann man alles machen, kann man aber auch lassen oder wenigstens für sich behalten. Denn gerade wenn man selber in der Haut steckt, sollte man wissen, wie schwer es ist, ein Buch an den Mann zu bringen (ich spreche nicht aus Erfahrung, also kann ich es nur erahnen). Auch möchte ich keine Bücher von Personen lesen, die homophob, rassistisch, frauenfeindlich oder sonst etwas sind. Natürlich kann man das nie genau wissen, aber wenn einzelne Aussagen durch die sozialen Medien ziehen, bleibt das in meinem Kopf.


Um ein paar andere Meinungen einzubeziehen habe ich meinen Bloggersquad befragt, danke also an Jill, Jacquelin, Jule & Anna für euer Feedback.

Alle Mädels haben Blogs als erste „Quelle“ genannt, darauf folgt bei den meisten der Punkt der sozialen Medien, wobei beides bei vielen an erster Stelle steht und dabei nicht wirklich unterschieden wird. Bei manchen folgt darauf die Verlagswerbung und im gleichen Satz die Buchmessen, was für diejenigen miteinander vergleichbar sei, denn die meisten Blogger*innen besuchen Messen primär für die Verlagstermine. Anna nannte als dritte Bezugsquelle den Buchladen, in dem sie gerne und regelmäßig stöbert. Jacquelin äußerte dazu, dass Buchläden bzw. die Auslage für sie eher selten ein Kaufgrund seien, da sie meist genau wisse, was sie kaufen wolle. Jule benannte zusätzlich Goodreads als Buchkaufgrund.

Als Nicht-Grund gibt Anna Rezensionen an, weil sie diese nicht lese und Bücher somit nicht aufgrund von Rezensionen kaufe. Auch verlasse sie sich nicht ausschließlich auf die Empfehlung anderer, außer ihre Buchfreunde*innen betreffend, bei denen sie weiß, dass der Geschmack ähnlich ist. Jule gibt Buchmessen als Nicht-Grund an, denn die dort gezeigten Bücher kenne sie bereits aus Verlagsvorschauen. Buchhandlungen helfen ihr dabei auch nicht, denn sie brauche Story-Telling.


Alleine der Austausch mit meinen Buchfreundinnen hat gezeigt, dass die Erfahrungen da sehr unterschiedlich sind, also erzählt mal: Was sind Gründe & Nicht-Gründe für euch, ein Buch zu kaufen?

eure Nicci

13 Antworten auf „(Nicht-)Gründe für einen Buchkauf

  1. Pingback: Leselaunen | Lush-Haul – Trallafittibooks

  2. Ivy

    Liebe Nicci,

    das ist ein wirklich toller Beitrag und super interessant. Ich kann eigentlich alles genau so unterschreiben, besonders die Nicht-Gründe, um zu einem Buch zu greifen – bis auf ein oder zwei Sachen vielleicht. Klappentexte lese ich eigentlich so gut wie nie, meist deshalb, weil ich ganz voreingenommen an die Bücher herangehen möchte. Ich glaube ich habe in meinem ganzen Leben noch nie eine Amazon Rezension gelesen und auch Blogtouren reizen mich nicht vollends. Es gibt einige, die ich total spannend finde und wenn es ein Buch ist, dass mir am Herzen liegt, nehme ich auch sehr gerne an einer solchen Teil, aber ich sehe es wie du, dass Blogtouren so langsam ziemlich ausgelutscht sind und es irgendwie immer nur dasselbe ist – dazu habe ich meist Angst, einfach zu viel über das Buch zu erfahren. Wenn eine Blogtour, dann sollte sie kreativ sein, zwar mit dem Buch zu tun haben, aber nicht zu viel verraten – wirklich zum Kauf verleiten, lasse ich mich durch solche allerdings nicht.

    Im Buchladen hingegen stöbere ich super gerne und bin dort schon auf das ein oder andere Schmuckstück aufmerksam geworden. So bin ich z. B. auf „Die kleine Stadt der große Träume“ von Frederik Backmann gestoßen, ein absolutes Lesehighlight für mich und ein Buch, dass ich jedem empfehle <3 Aber auch andere tolle Bücher habe ich so schon entdeckt, so z. B. damals mit 16, als meine Büchersucht so richtig begonnen hat, "Die Geisha" – auch ein wundervolles Buch.

    Was die Autoren angeht, informiere ich mich vorab auch nicht über sie oder ihre persönliche Einstellung gegenüber irgendwelchen Themen – wenn ich allerdings irgendwas mit bekomme im Vorfeld, was mir nicht gefällt, sei es eine politische Einstellung, rassistische Vorlieben etc. pp. dann meide ich deren Bücher, da können sie noch so gut sein, aber solche Autoren möchte ich dann lieber doch nicht unterstützen.

    Am meisten werde ich auch durch Blogs und Social Media zum Kauf von Büchern veranlasst, ganz oft auch – wie du – durch Rezensionen anderer Blogger, oder einfach begeisterte Kurzmeinungen auf Instagram & Co. etc. pp. Wie du halte ich mich meist an die Blogger, von denen ich weiß, dass sie einen ähnlichen Geschmack haben wie ich, aber hin und wieder lasse ich mich gerne auch mal von einem Blogger inspirieren, der ganz andere Bücher/Genres liest – so wird man auch manchmal auf Bücher aufmerksam, die man nie gelesen hätte. Bei mir wäre das z. B. Your Name, auf das ich nur durch Jacqui (B00k.aholic) aufmerksam geworden bin. Durch sie habe ich mich auch erst wieder an Colleen Hoover getraut und It Ends with us gelesen – und ich bereue nichts. <3

    Verlagsvorschauen durchblättere ich zwar super gerne, aber tatsächlich werde ich hier doch eher selten auf neue Bücher aufmerksam …

    Sorry für das überlange Kommentar. Ein wirklich toller Beitrag :-)

    Liebste Grüße
    Ivy

    1. Nicci Trallafitti

      Danke für deine Mühe und den suuuper langen Kommentar <3

      Ich lasse mich auch selten durch Blogtouren zum Kauf verleiten, allerdings finde ich manche Blogaktionen ganz cool :) Und manche sorgen ja auch wirklich für Aufmerksamkeit, was wiederum für Verlag, Buch und Autor ganz gut ist.
      Manchmal reicht es für mich schon, wenn eine Blogtour nicht Blogtour heißt :-D Das klicke ich nämlich schon gar nicht mehr an.

      Komischerweise fühle ich mich in Buchläden was die Auswahl an mir unbekannten Büchern betrifft eher überfordert haha. Ich weiß dann immer gar nicht, wo ich zuerst hinschauen/hingreifen soll und verlasse mich lieber auf Empfehlungen. Ich stöbere aber trotzdem ganz gerne.

      Da hast du recht :) Und irgendwie bringen Bloggermeinungen einen oftmals dazu, mal über den Tellerrand zu schauen.
      Ach unsere Jacqui. Wegen ihr habe ich schon sooo viele Bücher gekauft haha. :-D Vier Farben der Magie zum Beispiel, und das habe ich sehr geliebt. Mit ihrem Colleen Hoover Wahn hat sie mich auch angesteckt, hihi.

      DANKE <3

  3. Wiebi Peters

    Guten Morgen!

    Ich glaube, deine ersten zwei Gründe, sind auch meine. Und vermutlich stehen auch 90% meiner Bücher aufgrund von anderen Bloggern in meinem Regal. Ich stöbere zwar sehr gerne in der Buchhandlung, nehme am Ende jedoch meist nur das mit, was mir vorher auf Blogs oder Social Media ins Auge gesprungen ist. Selten ist es ein Buch, dass ich dort entdecke. Ich bin oft sogar schon fast enttäuscht, wenn ich ein Buch, das gerade sehr präsent in meinen Timelines ist, nicht finde. Da ich noch recht wenig mit den Verlagen selbst zu tun habe, habe ich die Vorschauen gar nicht so wirklich auf der Schirm. Letztendlich erfahre ich durch euch eh, was da so alles erscheinen wird. Aber ich könnte mich auch mal selbst schlau machen … :P
    Sich mit anderen Bloggern auszutauschen ist wirklich eine super tolle Sache und, dass die eigene Meinung von Nicht-Bloggern (und selbstverständlich auch Bloggern) geschätzt wird, ist ein wahnsinnig tolles Gefühl!
    Ein richtig toller Beitrag, liebste Frau Trallafitti!

    Liebste Grüße,
    Frau Webers

    1. Nicci Trallafitti

      Huhu!
      Ich glaube, das sind bei so einigen die Buchkaufgründe schlechthin :)
      Wir stürzen uns alle gegenseitig in den Ruin haha.
      Jaaaa so geht es mir auch! Wenn ich bestimmte Bücher nicht im Laden sehe bin ich total geknickt. Witzig, dass es dir auch so geht. Und vor allem: als wäre die Auswahl total klein. :-D Aber man will dann halt ein bestimmtes Buch haben.
      Ich muss sagen, dass mir Termine mit Verlagen meist lieber sind, als mich durch Vorschauen zu wühlen, vor allem wenn das dann noch online ablaufen muss. Kataloge stöbere ich hingegen gerne mal durch.

      Danke liebe Frau Webers <3
      Liebe Grüße

  4. Lilly Lesepanda

    Hallo Nicci,
    Ich habe meinen Blick auch mal durch mein Regal schweifen lassen und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich über 60% aufgrund Empfehlungen anderer Blogger gekauft habe. Ich habe so viele neue Genre entdeckt und bin über meinen Schatten gesprungen. Wäre das nicht der Fall, würde ich sicher immer noch nur Thriller lesen.
    Klappentexte lese ich immer noch, obwohl ich es eigentlich immer wieder aufgeben wollte.

    Liebe Grüße
    Lilly

    1. Nicci Trallafitti

      Hey Lilly,
      ich finde es toll, dass so viele Menschen einige Bücher aufgrund von Bloggerempfehlungen lesen und sich sogar mal an andere Genres herantrauen :) Das zeigt doch, dass Blogger*innen super wichtig für die Branche sind.

      Liebe Grüße

  5. Vanessa

    Oh spannend. Jetzt hab ich mich auch kurz mal einen Moment hingesetzt und überlegt, warum ich Bücher kaufe. Tatsächlich kaufe ich auch viele Bücher aufgrund von Social Media. Tatsächlich nicht so sehr aufgrund von Bloggern, aber Bookstagrammer sind bei mir sehr präsent. Ich lese oft Amazonbewertungen, aber eher nach dem Lesen und nicht davor. Und ich liebe es in Buchläden zu stöbern! Ich bin auch ein Mängelexemplaropfer, wenn ein Buch runtergesetzt ist, ist die Hemmschwelle nochmal niedriger ^^

    LG! Vanessa

    http://noch-ein-buchblog.blogspot.com

    1. Nicci Trallafitti

      Hihi ja wenn man mal darüber nachdenkt kommt man auf ganz interessante Ergebnisse :)
      Mängelexemplare kaufe ich mittlerweile gar nicht mehr. Meistens sind das dann Bücher, die ich nur mitnehme, weil sie günstig sind. Letztendlich lese ich sie eh nicht und gebe sie dann wieder weiter. Es sei denn es ist wirklich ein Buch, was ich schon eine Weile auf der Wunschliste habe. Das ist aber leider selten der Fall.

      Liebe Grüße

  6. Sunita

    Ein spannendes Thema! Wie du mag ich es auch am liebsten, so wenig wie möglich über den Inhalt eines Buches zu wissen, bevor ich es lese. Doch ein Blick auf dem Klappentext muss schon drin sein, denn wenn da gleich zu Beginn steht „Die 45 Jährige Frieda steckt in der Midlife-Krise“ weiß ich schon, dass das Buch nichts für mich ist. Ich kaufe auch Bücher wegen Empfehlungen von Bloggern, Bookstagrammern, Booktubern und Freunden. Doch wenn ein Buch plötzlich überall auftaucht und alle es auf einmal besprechen, finde ich das wiederum nervig. Ich stöbere auch nach wie vor gerne in Buchläden und finde da meiste viele Bücher, die mich interessieren und die ich dann abfotografiere und mir später als eBook hole (außer es sind Mängelexemplare, dann kaufe ich sie auch mal sofort). Die Buchmesse ist auch eine große Kaufanregung für mich, durchs Stöbern und Entdecken von neuen Büchern, aber auch vor allem wegen den Lesungen von Autoren, da kann es schon mal passieren, dass ich von einem Autor, wo ich gar nicht vorhatte, seine Bücher zu lesen, gleich mehrere Bücher mitnehme. Gründe, Bücher nicht zu kaufen, fallen mir wenige ein. Ein totaler Spoiler im Klappentext wäre so etwas. Ansonsten spielt der Preis auch eine große Rolle. Und wenn es das Buch nur als Hardcover gibt, möchte ich es auch nicht haben. Dann kaufe ich es etw. als eBook oder aber warte, bis das Taschenbuch rauskommt. Eine schlechte Rezension, die ich für gut begründet halte, wäre auch eine Grund, ein Buch nicht zu kaufen.

    1. Nicci Trallafitti

      Klar, bei gewissen Themen und Inhalten bin ich auch raus, aber ich kaufe Bücher ja meist aufgrund von Empfehlungen und da weiß ich eigentlich immer, dass mir die Thematik zusagt und es nicht um die 45 jährige Frieda in der Midlifecrisis geht, haha. :-D
      Mich nervt es eigentlich nicht, wenn ein bestimmtes Buch immer wieder auftaucht, es sei denn, das wurde durch den Verlag oder so generiert, das ist dann meist schon irgendwie too much. Und die Blogger*innen die es gut finden wollen es ja schließlich allen empfehlen und nicht nerven :) (Und oft ist an so einem Hype auch echt was dran)
      Mängelexemplare kaufe ich mittlerweile gar nicht mehr. Meistens sind das dann Bücher, die ich nur mitnehme, weil sie günstig sind. Letztendlich lese ich sie eh nicht und gebe sie dann wieder weiter. Es sei denn es ist wirklich ein Buch, was ich schon eine Weile auf der Wunschliste habe. Das ist aber leider selten der Fall.
      Der Preis ist mir eigentlich egal, wenn ich ein Buch haben möchte kaufe ich es einfach. Oder ich warte, bis ich es gebraucht günstiger bekomme :) Hardcover mag ich sehr gerne. Mir ist das Format aber eigentlich egal, außer es ist eine Reihe, da hab ich es gerne einheitlich.

  7. glimrende

    Hallo Nicci,

    Deine Gründe FÜR einen Buchkauf treffen auch auf mich voll zu (also andere Blogs/Social Media, Lieblingsautoren und Verlagsnewsletter). Ich stöbere aber auch gerne in Buchhandlungen und kaufe dort spontan Bücher.

    Ein Nicht-Grund ist für mich das Cover. Ich werde durch ein besonders schönes Cover zwar vielleicht auf ein Buch aufmerksam, aber ich würde nie ein Buch nur aufgrund des Covers und ohne, dass ich mich über den Inhalt informiert habe, kaufen.

    Viele Grüße.

    Steffi

    1. Nicci Trallafitti

      Hey Steffi,
      wenn mir ein Buch aufgrund eines schönen Covers auffällt, lese ich schon mal die ersten 1-2 Seiten um mir vom Stil eine Meinung zu machen :) Und ab und zu lese ich auch mal 2 Sätze aus dem Klappentext oder überfliege ihn. Das hilft dann schon. Nur meist verraten die schon viel zu viel über die Handlung bzw einzelne Aspekte, finde ich.

      Liebe Grüße

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