Kurzrezension: Christophe Bec – Vergessene Welt Bd. 1

Aufgrund eines mysteriösen Reisetagebuchs, das dem englischen Professor Challenger zufällig in die Hände fällt, ist dieser davon überzeugt, dass die Spezies der Dinosaurier nicht ausgestorben ist und im Dschungel Amazoniens überlebt hat. Gemeinsam mit seinem Kollegen Summerlee, dem Journalisten Edward Malone sowie Lord John Roxton startet er eine Expedition nach Südamerika, um mithilfe seines Dokuments die urzeitlichen Tiere aufzuspüren. – Quelle


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Schon früher haben mich Dinosaurier und besonders der erste Jurassic Park Film fasziniert. Lange habe ich nichts damit am Hut gehabt, doch dann hat mich Jill wieder auf den Geschmack gebracht, sodass ich mir die älteren JP Filme nochmal angeschaut habe. So kam dieser Comic ganz recht, denn es handelt sich um ein exotisches Abenteuer, bei dem JP-Fans auf ihre Kosten kommen.

Der erste Band handelt hauptsächlich von dem Beginn der aufregenden Reise nach Südamerika, zu einem ganz besonderen Ort – denn dort soll es Spuren der Urzeittiere geben, zumindest laut einem alten Reisetagebuch, das dem Protagonisten Professor Challenger in die Hände gefallen ist.

Aufgrund der geringen Seitenzahl stellt dieser Band eine Art Prolog dar, der auf jeden Fall Lust auf den weiteren Verlauf macht, denn das Ende ist sehr abrupt und macht neugierig. Ich möchte unbedingt weiterlesen, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass auch Frauen eine Rolle in der Geschichte spielen – deren Fehlen sicherlich an der Tatsache liegt, dass es sich um eine Adaption des Klassikers von Sir Arthur Conan Doyle handelt. Etwas verwirrend fand ich den Aspekt, dass manche Charaktere sehr ähnlich gezeichnet wurden und ich sie dann nicht immer gut auseinander halten konnte. Dennoch hat mich der Comic richtig gut unterhalten.

Bei Vergessene Welt kommen Abenteuergeschichten- und Jurassic Park-Fans auf ihre Kosten, auch wenn der erste Band zunächst einen langsamen Einstieg darstellt. Die schönen, detaillierten Zeichnungen und das exotische Setting steigern den Lesegenuss.

Kategorie: Buchtipp

Weitere Meinungen

Eine stilvolle, bezaubernde Adaption eines großen Werkes, das vielleicht in den Köpfen zu Unrecht verschütt gegangen ist. Leseempfehlung, nicht nur für Fans von Dinosauriern! Buchperlenblog

Becs »Vergessene Welt« ist eine dem Originalroman in jeder Hinsicht würdige Neuinterpretation von Doyles bekannter Abenteuergeschichte. Liebhaber des Buchs kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie neue Leser, die die Geschichte um Challenger und seine Begleiter bislang gar nicht oder nur aus diversen recht stark adaptierten (Film-)Fassungen kennen. Ein fesselnder phantastischer Abenteuer-Comic, den man so schnell nicht vergisst. – Zauberspiegel online


Inhalt„Spektakuläre Adaption des Klassikers von Sir Arthur Conan Doyle

Aufgrund eines mysteriösen Reisetagebuchs, das dem englischen Professor Challenger zufällig in die Hände fällt, ist dieser davon überzeugt, dass die Spezies der Dinosaurier nicht ausgestorben ist und im Dschungel Amazoniens überlebt hat. Gemeinsam mit seinem Kollegen Summerlee, dem Journalisten Edward Malone sowie Lord John Roxton startet er eine Expedition nach Südamerika, um mithilfe seines Dokuments die urzeitlichen Tiere aufzuspüren.

In Anlehnung an Conan Doyles berühmten gleichnamigen Roman lässt Christophe Bec den großartigen Professor George Edward Challenger als Comicfigur neu aufleben. Ein echter Leckerbissen für alle Fans von klassisch-exotischen Abenteuererzählungen.“ – Quelle

Autor: Christophe Bec | Zeichner: Fabrizio Faina, Mauro Salvatori | Übersetzer: Resel Rebiersch |  Vergessene Welt Bd. 1 (von 3) | Splitter Verlag | 56 Seiten | HC 14,80€ | 01.02.2015 | Buch im Shop

 

4 Antworten auf „Kurzrezension: Christophe Bec – Vergessene Welt Bd. 1

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  3. Buchperlenblog

    Hallo Nicci! :)
    Wie schön, dass die Vergessene Welt bei dir einziehen durfte! Ich mochte die drei Bücher dazu wirklich sehr gern und hab sie quasi in einem Rutsch weggelesen. Dass Frauen fehlen, ist mir auch schon aufgefallen, aber das liegt wirklich an der damaligen Zeit. Ich denke zu Zeiten Doyles war es eher abwegig, eine Frau auf so eine Reise mitzunehmen. Viel Spaß mit den beiden weiteren Teilen!

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