Durch meinen Wochenenddienst blieben die freien Tage aus, die Abkühlung leider auch. Aber am Mittwoch steht zumindest arbeitsfreie Zeit an. Nun heiße ich euch herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des Media Mondays, einer Aktion vom Medienjournal Blog.
Media Monday #371 – die Vorgaben gibt’s in fetter Schrift, meine Ergänzungen ganz normal.
1. Das ewige Aufwärmen alter Ideen, Serien und Franchises stört mich nicht, ganz im Gegenteil. Wenn ich die Sachen gut finde schaue ich sie mir gerne an bzw. kaufe sie mir. Ich finde es großartig, dass Fandoms wie Harry Potter und Star Wars immer wieder neu aufleben und dadurch neue Fans gewinnen. Und wen das stört, der muss es sich ja nicht anschauen, es nicht lesen, schließlich wird niemand dazu gezwungen. Ich persönlich bin erst vor wenigen Jahren auf Star Wars gekommen, als mein bester Freund mich regelrecht gezwungen hat, mit ihm Episode 7 im Kino anzuschauen. Darüber habe ich hier berichtet.
2. Was dieser ewige Sonnenschein mit meinem Medienkonsum anstellt: Besonders in den vergangenen zwei Wochen hatte ich so richtig Lust auf Serien & Filme und habe unter anderem die dritte Staffel von iZombie fast in einem Stück verschlungen, die erste Staffel von Tote Mädchen lügen nicht gesehen, die zweite begonnen, New Girl gebingewatched was die letzten beiden Staffeln betrifft, Extinction gesehen, endlich Hidden Figures vom DVD-Stapel befreit, Black Panther nochmal angeschaut… Ein paar Kurzrezensionen zu eben genannten Filmen findet ihr hier. Und wer mein absoluter Liebling aus Black Panther ist und wieso habe ich hier erzählt. Die schlimme Hitze fördert meinen Medienkonsum also sehr.
3. Klar schauen viele von uns mittlerweile Serien über diverse Streaming-Dienste, ihren Ursprung haben viele ja aber auf anderen Sendern. Müsste ich sagen oder schätzen, aus welcher Ideen-Schmiede ich die meisten Serien konsumiere, wäre das wohl Fox und The CW – was ich aber nur durch Googlen herausgefunden habe, denn beispielsweise Gotham und New Girl werden für ersteres produziert und The 100, Gilmore Girls, Arrow und iZombie für das Zweite. Das hätte ich so spontan aber gar nicht gewusst, weil ich ausschließlich Netflix und selten Amazon Prime nutze, was Serien und Filme betrifft und nie weiß, wo die Serien sonst laufen würden. Dadurch, dass ich kein Kabel TV besitze, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht (mehr), was es überhaupt für Sender gibt.

4. Mein persönlicher Sommer-Blockbuster dieses Jahr ist Hidden Figures. Der Film gefiel mir so gut, dass ich ihn direkt noch ein zweites Mal angeschaut habe. Es geht dort um eine strikte Trennung zwischen weißen und schwarzen Bürgern, was am Beispiel der Arbeit bei der NASA gezeigt wird. Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten. Zeitlich einzuordnen ist der Film um 1964 kurz vor dem Civil Rights Act, durch den die Trennung von Schwarzen und Weißen zumindest juristisch aufgehoben wurde.
5. Ich fände es ja wirklich mal spannend, würde man noch mehr Heldinnen in Filmen und Serien zeigen. Egal ob Superheldinnen wie zum Beispiel Ms. Marvel – das wäre ziemlich cool und ich glaube das ist sogar bereits geplant – oder Heldinnen aus dem echten, wahren Leben. Generell schaue ich Serien und Filme mit toughen Frauen, die nicht auf den Mund gefallen sind und nicht gerettet werden müssen sehr gerne.
6. Der Herr der Ringe (oder auch Der Hobbit) ist ein richtig gelungener Abenteuerfilm, schließlich ist er mir direkt in den Sinn gekommen. Wenn jemand auf ein Abenteuer geht dann Frodo, genau wie Bilbo. Und beide habe ich wahnsinnig gerne auf ihrer Reise begleitet. Ich glaube ich muss mir die Filme mal wieder anschauen, vor allem in den kälteren Monaten ist das einfach ein Muss für mich.
7. Zuletzt habe ich Clean (Juno Dawson) gelesen und das war ein intensives Leseerlebnis, weil der Schreibstil der Autorin schonungslos ehrlich und voller metaphorischer Vergleiche ist. Die Geschichte von Lexi hat mich mitgerissen, vermutlich wird sie auch noch lange nachhallen. Meine Rezension folgt. Übrigens ist Juno Dawson Aktivistin, Journalistin und Transgender-Schriftstellerin. Manch einer wird sie auch noch unter dem Namen James Dawson kennen (Sag nie ihren Namen). 2012 hat sie ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich auf ihre Arbeit der Aufklärung über LGBTQ zu konzentrieren. 2014 wurde sie zur „Queen of Teen“ gekürt, was eine der wichtigsten Auszeichnungen im Jugendbuchbereich im englischsprachigen Raum ist. Sie schreibt einen Doctor Who-Roman, mit dem ersten weiblichen Doktor als Protagonistin. [Quelle: Lovelybooks]

Das war’s auch schon wieder. Es hat mal wieder Spaß gemacht, die Lücken auszufüllen, zumal ich stets versuche ganz spontan zu antworten. Aber auch das Lesen der verschiedenen Beiträge dazu ist immer ein interessantes Erlebnis. Habt eine schöne Woche!

Andere Media Mondays dieser Woche:
Moviescape Blog ∗ Adoring Audience ∗ MWJ 2nd Blog ∗ Passion of Arts ∗ Aequitas et Veritas ∗ Bette Davis left the bookshop ∗ Smalltownadventure ∗













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