Rezension | Paul Dini, Guillem March u.a. – Gotham City Sirens 2

Eine rasante & unterhaltsame Steigerung.

Werbung | Paul Dini, Guillem March u.a. | Gotham City Sirens 2 | Verlag: Panini | 14.06.2016 | 220 Seiten | 19,99€ | Rezensionsexemplar* | Kaufen?

Harley Quinn, Catwoman und Poison Ivy sind die Gotham City Sirens. Als Antiheldinnen ermitteln sie mit dem Riddler, der als Privatdetektiv unterwegs ist. Gemeinsam stellen sie sich einem Feind, der nicht nur Catwoman entführt, sondern sogar Talia al Ghul und Zatanna auf den Plan ruft. [Quelle]


Nachdem mich der erste Band der Comicreihe um die verrückten und bunten Antiheldinnen Catwoman, Harley Quinn und Poison Ivy schon total begeistern konnte [Rezension] war schnell klar, dass auch der 2. Band einziehen musste. Großen Dank also an den Panini Verlag!

Mit seinen 220 Seiten ist dieses Comic hervorragend für ein paar unterhaltsame Lesestunden geeignet. Und schon nach den ersten Seiten musste ich lachen, denn Harley Quinn ist einfach herrlich verrückt und die Dialoge somit sehr erheiternd.

Eddie, warum nimmst du automatisch an, dass wir Ärger haben?
[…]
– Ihr habt meine Sekretärin an den Stuhl gefesselt. Das heißt, keiner soll erfahren, dass ihr hier seid.
– Sagte ja, er ist ein guter Detektiv.

Zusammen mit dem Riddler, der als Privatdetektiv unterwegs ist, ermitteln die drei Mädels in gefährlichen Fällen. Im zweiten Band ging es noch rasanter zu als im ersten. Es gab einige Überraschungen, inklusive einem Endkampf, in dem nochmal alle zeigen konnte, was sie drauf haben, der relativ offen endet und auf einen spannenden weiteren Verlauf schließen lässt.

Thematisch drehte es sich diesmal um Ivys Liebe zu der Pflanzenwelt, die ihr beruflich zum Verhängnis wird. Ich erhielt einen Einblick in die Forschungen und Experimente, die nicht nur „typische“ Pflanzen betreffen. Auch Catwoman geriet durch ein verschollen geglaubtes Familienmitglied in Gefahr und hier begegneten mir Dämonen und Engel, was das Ganze noch abgedrehter und zugleich total mysteriös wirken ließ. Und in allen Situationen stand das schlagfertige Trio füreinander ein, auch wenn es zwischendurch Situationen gab, in denen sich die eine oder andere durchaus hätte abwenden können. Und doch bestachen alle drei durch eine immense Loyalität zueinander.

Gotham City Sirens 2b

Besonders gut gefielen mir, neben der vielseitigen Themen, die einiges über die drei Hauptpersonen ans Tageslicht brachten, die angenehmen, gedeckten Farben des Comics. Auch die lebhaften Zeichnungen konnten mich überzeugen, auch wenn mimische Züge bei kleineren Bildern verloren gingen. Die Auftritte von Zatanna, die mir bisher noch nicht bekannt war, und Talia al Ghul steigerten das Lesevergnügen. Zatannas besondere Art der Zaubersprüche fand ich sehr cool. Und Harleys Verrücktheit und Naivität lockerte die düstere Stimmung zwischendurch auf, gleichzeitig ließen manche Unterhaltung tiefer in die einzelnen Persönlichkeiten blicken.

Hast du machmmal das Gefühl, dass jeder, der dir nahe steht, zum Leiden verdammt ist?
– Warum glaubst du, hänge ich mit Abschaum rum?

Für das generelle Verständnis und die zeitliche Einordnung hielt Panini ein informatives Vorwort bereit, welches sehr hilfreich war. Zwar habe ich mittlerweile ein paar Comics aus dem DC-Universum gelesen, Filme und Serien angeschaut, dennoch fehlen mir teilweise wichtige Hintergründe. Die Welt und die Charaktere sind unfassbar facettenreich, sodass ich noch nicht alles kenne – auch wenn ich gerne würde. Mittlerweile bin ich ein großer Fan der DC Welt und würde am liebsten alles aufsaugen.

Auch der zweite Band der Gotham City Sirens konnte mich mit lebhaften Zeichnungen in gedeckten Farben, drei starken, mutigen und loyalen Charakteren und rasanter Action auf Trab halten. Eine rasante & unterhaltsame Steigerung!


Weitere Meinungen

„unterhaltsam und spannend für alle, die starke und unabhängige weibliche Figuren schätzen, die die mit ihnen verbundenen Klischees wunderbar zu durchbrechen wissen“ – Splashcomics

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Klappentext

Harley Quinn, Catwoman und Poison Ivy sind die Gotham City Sirens. Als Antiheldinnen ermitteln sie mit dem Riddler, der als Privatdetektiv unterwegs ist. Gemeinsam stellen sie sich einem Feind, der nicht nur Catwoman entführt, sondern sogar Talia al Ghul und Zatanna auf den Plan ruft. [Quelle]


zum comic

 

Vielen Dank an den Panini Verlag für das Rezensionsexemplar*.

7 Antworten auf „Rezension | Paul Dini, Guillem March u.a. – Gotham City Sirens 2

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  5. Wiebi Peters

    Nicci!

    Auch wenn ich mit Comics echt (noch) nix anfangen kann, möchte ich hiermit verkünden, dass ich deine Bilder abgöttisch liebe! Die sind immer so unglaublich cool gemacht! <3
    Ganz große Liebe :)

    Liebste Grüße,
    Wiebi

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