Rezension: Hubertus Rufledt, Helge Vogt – Alisik 2-4 | Comic

Witzige Comicreihe mit skurrilen, sympathischen Charakteren

Hubertus Rufledt, Helge Vogt | Alisik 2-4 (Winter, Frühling, Tod) | Carlsen** | Leseprobe Band 1 | TB 7,99€ / eBook: 5,99€ | empfohlen ab: 12 Jahren | Amazon** | Buchhandel

In der Comicreihe geht es um das Mädchen Alisik, das zwischen der normalen Welt und dem Jenseits nach ihrem Tod gestrandet ist, und sich nicht an die Ursache erinnern kann. Nach und nach kommt sie dieser auf die Schliche, wobei sie Unterstützung von anderen Postmortalen und einem ganz besonderen Jungen hat.


In dem ersten Band (Herbst) lernt sie die anderen „gestrandeten“ auf dem Friedhof kennen, ebenfalls Ruben. Meine Kurzrezension findet ihr hier.

Im zweiten Band, Winter, begibt Alisik sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und ihrer Todesursache. Dabei findet sie endlich ein paar Details heraus und verbringt Zeit mit Ruben. Die Baustelle rückt derweil immer näher und macht den Postmortalen das „Leben“ schwer.

Alisik und Ruben verbringen im dritten BandFrühling – mehr Zeit miteinander, wobei jedoch einige Probleme auftreten, insbesondere für Ruben. Sein Bruder kommt ihm und den mysteriösen Ereignissen auf dem Friedhof auf die Schliche. Auch die Bagger stellen weiterhin ein großes Problem für alle beteiligten dar. Alisik steht zwischen den Stühlen und muss eine wichtige Entscheidung treffen, die massive Auswirkungen hat. Aufgrund eines witzigen Zufalls kann sie sich plötzlich an ihren Tod erinnern, was natürlich Folgen für den weiteren Verlauf hat.

Eine verloren geglaubte Person tritt im vierten Band, Tod, wieder ins Bild und spielt daraufhin eine große Rolle in der Geschichte. Die Entwicklung dieses Charakters hat mich sehr beeindruckt und überrascht. Eine andere Person wird bezüglich seiner wahren Rolle enttarnt, was mich ebenfalls verblüfft hat. Die Handlung ist insgesamt ziemlich rasant und wird in zwei verschiedenen Perspektiven erzählt, da die uns bekannte Truppe aufgrund eines Ereignisses getrennt wird und fortan jede der beiden Gruppen für sich einen Weg zum Ziel finden muss.

Alisik innen3

Insgesamt hat mir die Reihe richtig gut gefallen. Mein Liebling war Oma Samtkraut, deren Entwicklung mich sehr beeindruckt hat. Richtig cool fand ich den düsteren Zeichenstil und den Handlungsverlauf, der einige Überraschungen bereithielt. Die Thematik beinhaltete eine abwechslungsreiche Mischung gruseliger, witziger, aber auch romantischer Anteile. Auch stellten Freundschaft und Zusammenhalt einen zentralen Aspekt dar. Das Ende der Reihe war für mich schlüssig, auch hielt es eine schöne Überraschung bereit.

Ich kann Alisik allen empfehlen, die Lust auf eine düstere und gleichzeitig witzige Comicreihe mit skurrilen, sympathischen Charakteren haben. Auch für Comiceinsteiger sind die Hefte gut geeignet. Für mich eine Reihe der Kategorie Buchtipp

Alles wird gut, sagte der Frühlingsmond und duckte sich hinter eine weiße Nebelwolke. Nachdem der letzte Schnee längst geschmolzen ist und meine Tränen getrocknet sind, weiß ich: Der Mond ist ein Lügner.

Alisik innen4


Weitere Meinungen

„Ein Comic für Jung und Alt in einer Welt voller Wunder und skurrilen, aber liebenswerten Geschöpfen.“ – Buchperlenblog

Blatt-Trenner

Die junge Alisik wacht eines Tages auf und… ist tot! Sie findet sich auf einem vergessenen Friedhof wieder in der Gesellschaft höchst seltsamer Gestalten: die sogenannten „Postmortalen“. Fortan verbringt sie ihre Tage und Nächte in einer Zwischenwelt, wo sie von den Lebenden nicht wahrgenommen werden kann, bis eines Tages der blinde Ruben auftaucht. Er kann ihre Gegenwart spüren und mit ihr sprechen. Gemeinsam beschließen die beiden, das Geheimnis von Alisiks Tod zu lüften! [Quelle]


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3 Antworten auf „Rezension: Hubertus Rufledt, Helge Vogt – Alisik 2-4 | Comic

  1. Pingback: Monatstrallafitti Oktober – Trallafittibooks

  2. Buchperlenblog

    Guten Morgen! :)
    Schöne Besprechung, tolle Comicreihe – was will man mehr? Oma Samtkraut fand ich auch echt klasse, aber irgendwie mocht ich sie alle, soe waren alle so herrlich anders.

    Liebe Grüße!
    Gabriela

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