Rezension: Greg Walters – Die Legenden der Âlaburg

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„Nach aufregenden Ferien mit seinen Freunden freut sich Leik auf das 2. Semester an der Âlaburg. Doch dunkle Wolken brauen sich über dem Kontinent zusammen: Orks haben das Land der Zwerge überfallen. Der brüchige Friede zwischen den vier Völkern steht auf dem Spiel. Leik und seine Freunde geraten mitten hinein in den Kampf um Razuklan. Gleichzeitig steht Leik vor seiner größten Herausforderung: Er muss lernen, sein magisches Talent zu kontrollieren, sonst wird er alle, die ihm wichtig sind, in Lebensgefahr bringen und Drena niemals wiederfinden…“

Infos

Titel: Die Legenden der Âlaburg
Autor: Greg Walters
Seiten: 362
Preis: ebook: 3,99€, TB: 12,99€
ISBN: 978-1535474436
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

Weitere Infos zur Farbseher Saga sowie ein Interview mit Greg Walters findet ihr hier.

Nachdem mich der erste Teil der Farbseher Saga total begeistert hat, habe ich mich schon wahnsinnig auf die Fortsetzung gefreut. Der Textauszug, den Greg mir im Rahmen des Interviews zur Verfügung gestellt hatte, stimmte mich schon ziemlich neugierig.

Meine Meinung

Das Cover fand ich total schön, insbesondere, aufgrund des kleinen „Details“, welches meine Freude auf die Fortsetzung der Geschichte ansteigen ließ. Jedoch mag ich grundsätzlich matte, nicht-glänzende Einbände lieber.
Der Haupthandlungsort in diesem Teil war die Âlaburg, auf der Leik und seine Freunde in diversen Fächern, unter anderem in magischen Fähigkeiten, geschult werden.
Aber selbstverständlich fand auch diesmal ein sehr spannender, recht dramatischer Ausflug verbunden mit einer Aufgabe von Tejal, der Schulleiterin, statt, der uns diesmal in die Seenlande führte.
Natürlich spielte auch der besondere Sport der Âlaburg -„Sternball“- auch hier eine große Rolle, was diesmal insbesondere organisatorisch einige Überraschungen mit sich brachte.
Wie bereits in „Die Geheimnisse der Âlaburg“ war Freundschaft ein zentrales Thema in der Geschichte um Leik und seine „Rotte“. Seine Freunde waren ihm gegenüber sehr loyal und verlässlich. Sie gaben ihm Halt und stärkten ihn, wenn er sich einsam oder missverstanden fühlte. Die Situation in der Mensa bei der Essensausgabe war diesbezüglich die meist bezeichnende für mich.
Die Schulleiterin Tejal war Leik gegenüber sehr klar, ehrlich und direkt, aber auch verständnisvoll.
Auch Leiks Ziehvater Gerald war wieder ein wichtiger, einflussreicher Teil der Geschichte. Seine Rolle empfand ich weiterhin als haltgebend, er war mir auch hier sehr sympathisch.

„Wortlos stellte er den Becher ab und nahm seinen Schützling lange in die Arme. Jetzt erst hatte Leik das Gefühl, wirklich wieder zu Hause zu sein.“

Toll fand ich, dass diesmal weitere Schüler/innen der Burg ihren Einsatz hatten und ich sie näher kennenlernen konnte. Die Entwicklung der einzelnen Konstellationen war überraschend, aber sehr interessant. Insbesondere eine bestimmte „Zusammenkunft“ war sehr erfrischend und teilweise ziemlich witzig.
Auch an Spannung und Dramatik wurde nicht gespart. Die Ereignisse auf der Insel mit dem Wehrturm führten dazu, dass mir situativ immer wieder kurz die Luft wegblieb. Vor allem aber das Auftreten einer bestimmten Person empfand ich als sehr überraschend und schockierend.
Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, ich konnte mir die beschriebenen Orte und Charaktere hervorragend vorstellen und wurde durch die erzeugte magische, teils düstere Atmosphäre in den Bann gezogen. Zwischendurch habe ich aufgrund der humorvoll beschriebenen Situationen und Dialoge der Protagonisten laut lachen müssen.

„Nun trug er nur noch sein Bettgewand und sah aus wie ein dickes, weißes Gespenst.“

Auch fühlte ich mich, wie auch schon beim ersten Band, des öfteren an die Geschichte von Harry Potter erinnert, was ich als sehr schön und angenehm empfand. Endlich konnte ich mal wieder in eine Geschichte um sympathische, loyale Freunde, die in einer magischen Schule leben & lernen und diverse Abenteuer gemeinsam bestreiten, abtauchen und davon träumen, ein Teil des Lebens auf der Alaburg zu sein.
Das Ende ist in sich abgeschlossen, lässt durch viele kleine offene Situationen Freiraum für Interpretationen bezogen auf die Fortsetzung, auf die ich mich schon jetzt sehr freue.

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Fazit

Ein spannendes Buch voller Abenteuer und Magie, das ich wärmstens insbesondere Fans von Harry Potter und Der kleine Hobbit empfehlen kann. Freundschaft, Zusammenhalt und Loyalität sind zentrale Themen der Geschichte, die hauptsächlich in der Âlaburg spielt, wo der sympathische Protagonist Leik und seine verlässliche Truppe leben & lernen. Die Aufgabe von Leik und seinen Freunden, und das damit einhergehende Abenteuer beinhaltete dramatische Wendungen und Ereignisse, die mir situativ die Luft raubten.
Die Legenden der Âlaburg“ gehört für mich persönlich in die Kategorie:14454076_1100437516692596_1126861289_o

Vielen Dank an Greg Walters für das Rezensionsexemplar!

Hier geht’s zum Buch.
Hier geht‘ zu Gregs Facebookseite.

Zum Autor:

Greg Walters ist ein deutscher Fantasyautor.
Sein Debutroman „Die Geheimnisse der Âlaburg“ ist gerade erschienen und der Beginn einer vierteiligen Buchreihe (Die Farbseher Saga). Das Buch hat bereits kurz nach Erscheinen die oberen Plätze der Jugendbuchcharts belegt.
Der zweite Teil der Reihe „Die Legenden der Âlaburg“ ist fast beendet und wird im Sommer 2016 erscheinen.
Sein Interesse gilt schon seit frühester Kindheit der Fantasy- und Science-Fiction Literatur.
Greg Walters, Jahrgang 1980, arbeitet seit mehr als 10 Jahren als Lehrer mit Kindern und Jugendlichen. Durch diesen täglichen Kontakt und das eigene Interesse an phantastischen Büchern wuchs der Wunsch, selber Geschichten für junge Menschen zu schreiben. Gerade die Themen Freundschaft und die erste Liebe spielen in ihrem Leben eine große Rolle, daher verarbeitet Greg Walters diese Motive immer wieder in seinen Romanen.
Neben dem Schreiben verbringt Greg Walters viel Zeit mit seiner Labradorhündin, Lenka. Auf langen Spaziergängen mit ihr kommen seine besten Ideen.

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http://www.gregwalters.de/der-autor/

2 Kommentare zu „Rezension: Greg Walters – Die Legenden der Âlaburg

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