Rezension: Die Immergrün Saga – Gestohlene Vergangenheit (Sylvia Steele)

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Titel: Die Immergrün Saga – Gestohlene Vergangenheit
Autor: Sylvia Steele
Seiten: 450
Preis: TB: 14,990€; ebook: 4,99€
ISBN: 978-3-98178-292-9
Verlag: Talawah

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Sylvia Rietschel, die unter dem Pseudonym Sylvia Steele schreibt, wurde 1991 in Dresden geboren. Heute lebt sie mit ihrem Freund und zwei vierbeinigen Kindern in der Nähe von Regensburg, wo sie ihr Lehramtsstudium absolviert. Schon früh begann ihre Leidenschaft für Bücher und so gründete sie im November 2014 ihren eigenen, erfolgreichen Bücherblog, bei dem ihr vor allem der Kontakt mit Autoren wichtig ist. Mit „Gestohlene Vergangenheit“, dem Auftakt zu ihrer Dark-Romantasy-Reihe „Die Immergrün Saga“, schuf Sylvia nun selbst ihren Debütroman, der im Juni 2016 im Talawah Verlag erscheinen wird.
Quelle: https://www.facebook.com/SylviaSteeleAutorin/about/?entry_point=page_nav_about_item&tab=page_info

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Im Rahmen meiner Kooperation mit dem Talawah-Verlag fiel mir „Immergrün“ auf. Neben dem ansprechenden Cover stimmte mich insbesondere der Klappentext neugierig, sodass ich ein eBook anfragte.

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„Achtzehn, denke ich und kann nicht verhindern, dass mir ein erschöpftes Seufzen entgleitet.“

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 „>>Weißt du, wie lang ich schon nach dir suche? Wie viele Jahrhunderte? Du bist meine Frau.>>
Alisha ahnt während der Party zu ihrem 18. Geburtstag nicht, dass die Worte des mysteriösen Unbekannten mehr Wahrheit beinhalten als sie glauben will.
Als Alisha am nächsten Tag mithilfe ihres geheimnisvollen Exfreundes David nur knapp einem Überfall entkommt, spürt sie, dass nichts mehr so sein wird, wie es war. Welche Rolle spielt David, der sie verletzt in das Haus ihres Großvaters bringt, und was versucht er vor ihr zu verbergen?
Noch weiß Alisha nicht welch übermächtiger Feind ihr nach dem Leben trachtet, welch düstere Geheimnisse in den Schatten der Vergangenheit verborgen liegen.

Immergrün – Gestohlene Vergangenheit ist der erste Band der spannenden Immergrün-Saga.“
Quelle: http://www.talawah-verlag.de/onlineshop/b%C3%BCcher-1/die-immergr%C3%BCn-saga/

 

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Das Cover fand ich total ansprechend, die Farben empfand ich als sehr stimmig und harmonisch. Der Titel der Geschichte hat eine interessante Bedeutung für die Protagonistin und die Story, welche im Verlauf deutlich wird.
Schade fand ich, dass die Illustrationen, die die Kapitel optisch trennten, in die Länge gezogen waren, sodass ich sie nicht richtig erkennen konnte. (Vermutlich durch die Formatierung in die eBook-Version?)
Der Einstieg gelang mir gut, jedoch war ich zunächst ob der vielen (Männer-)namen verwirrt und geriet ins Stocken, sodass ich teilweise noch mal zurückblättern musste.
Es gab wechselnde Erzählweisen in der Ich-Perspektive, die nicht gekennzeichnet waren, jedoch war mir durch den angenehmen Schreibstil bereits immer direkt klar, wer aktuell erzählt.
Insgesamt gefiel mir der Schreibstil sehr gut, insbesondere die oft humorvollen und sarkastischen Monologe der Protagonistin.
Alisha war mir sympathisch, es war mir ein Vergnügen, sie auf ihrer Reise, auf der sie einiges über ihre Vergangenheit, die daraus entstehende Zukunft und ihre Person herausfindet, zu begleiten. Auch zeigte sie sich aufopferungsvoll und authentisch. Ich konnte mich gut mit ihr identifizieren und ihre Gedanken verfolgen.

„Meine Güte, mein Leben ist ein Science-Fiction-Film!“

David fand ich interessant und mysteriös, auch wollte ich, genau wie Alisha, die ganze Zeit über wissen, was er für ein Geheimnis mit sich herumschleppt..
Die Konstellation und Beziehungen der Personen fand ich interessant, insbesondere, da man viele davon nicht einschätzen konnte, oder sie eine unvorhersehbare Entwicklung an den Tag legten.

„Schon ein neuer Essensanbieter in der Schule beschäftigt sie wochenlang. O Mann. Wie soll ich ihr das alles nur jemals erklären?“

Die Geschichte spielt im 22. Jahrhundert, jedoch wurden Elemente aus Mittelalter und Co. integriert, beispielsweise Schlösser und spezifische Waffen. Auch Magie spielt eine große Rolle. Die Kombination aus alter Zeit und neuer Welt war sehr gelungen und machte die Geschichte zusätzlich interessant.
Die facettenreiche Idee der „neuen Welt“, die ich nicht näher definieren möchte, um einem Spoiler vorzubeugen, gefiel mir besonders gut. Die zunächst für Alisha und viele andere versteckte Wahrheit dahinter waren für mich schockierend, aber gleichzeitig beeindruckend.
Das Ende ist offen und führte dazu, dass ich gerne wissen möchte, wie es im zweiten Band mit Alisha, David und Co. weitergeht und was die zuletzt beschriebene sehr dramatische Situation für Auswirkungen hat.

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Insgesamt konnte mich die Geschichte mit ihrem Mix aus alter Zeit und neuer Welt total überzeugen. Eine Kernaussage des Buches ist, dass Liebe, egal in welcher Form, ob freundschaftlich, familiär oder partnerschaftlich sehr wichtig ist. Ich mochte insbesondere die erfrischenden Monologe der Protagonistin. Die gekonnt hergestellten Konstellationen der Charaktere mit Auswirkungen auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft fand ich ebenfalls sehr gelungen.
Ich gebe „Immergrün“ 5/5 Federn.

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Vielen Dank an den Talawah-Verlag für das eBook-Rezensionsexemplar!

Hier geht’s zum Buch.

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4 Kommentare zu „Rezension: Die Immergrün Saga – Gestohlene Vergangenheit (Sylvia Steele)

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