Media Monday #386 | Adaptionen, Lebensmodelle, Overcooked

Die Arbeitswoche ist in vollem Gange, inklusive Wochenenddienst. Umso mehr freue ich mich auf das kommende freie Wochenende. Nun heiße ich euch aber herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des Media Monday, einer Aktion vom Medienjournal Blog.


Media Monday #386 – die Vorgaben gibt’s in fetter Schrift

1. Wenn Charaktere für ein anderes Medium adaptiert werden (beispielsweise Bücher zu Fernsehserien) bin ich immer wahnsinnig gespannt auf die Umsetzung. Natürlich ist es meistens so, dass man andere Vorstellungen im Kopf hat und die Schauspieler etc. nicht immer genau diesen entsprechen, aber dennoch finde ich es interessant zu sehen, wie das so gelöst wird. Oftmals bin ich sogar positiv überrascht. Vergleichen würde ich generell nicht, weil dies eher dazu führen würde, dass man enttäuscht ist. Ich versuche meist, die verschiedenen Medien getrennt voneinander zu betrachten. Für mich bringen Adaptionen den Vorteil mit, andere Aspekte zu beleuchten und neues hereinzubringen.

2. Der November ist auch schon wieder halb rum, doch dafür habe ich auch schon den Urlaub für nächstes Jahr auf der Arbeit eingetragen, geplant und für Anfang des Jahres sogar gebucht – es geht nach Kuba und eventuell flippe ich ein bisschen aus.

3. Manche Gesetze, Vorgaben vom Staat und auch Arbeitsanforderungen geht gehen ja regelmäßig vollends an der Realität vorbei, doch das würde sich sicherlich ändern, wenn die Menschen, die darüber entscheiden einfach mal selber dort sitzen würden, wo die Anforderungen greifen. Viele Vorgaben klingen erstmal effizient, machen jedoch leider im Alltag null Sinn. Die Realität sieht einfach oftmals ganz anders aus, als manch einer sich das so vorstellt.

4. Zu kritisieren, dass manche Frauen keine Kinder bekommen möchten, finde ich absolut unangemessen und respektlos. Leider ist es anscheinend immer noch der Standard, dass man in einem gewissen Alter eine Familie gründet, was aber heutzutage einfach nicht mehr den Vorstellung eines jeden Einzelnen entspricht. Einerseits wird immer von einer modernen Zeit gesprochen, andererseits sind viele Menschen so engstirnig und intolerant, dass ich das Gefühl habe, dass es wenig fortschrittlich läuft. Insofern niemandem geschadet wird soll doch bitte jeder so leben dürfen, wie er möchte. Eigentlich ist es ziemlich traurig, dass bei vielen nur ein einziges Lebensmodell als Glück angesehen wird und dabei wenig Platz für Toleranz und Akzeptanz ist, was andere Modelle betrifft.

5. Eine der besten Nachrichten für mich, dass 2019 der zweite Band von Warcross auf Deutsch kommen soll, denn der erste war ein absolutes Highlight für mich. Die Fortsetzung soll sogar schon im Frühjahr erscheinen und ich kann es kaum erwarten. Funfact: völlig impulsiv (wie so oft) habe ich mir den Band auf Englisch gekauft, werde ihn aber bestimmt wieder nicht vorher lesen.

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6. Ich mag es ja überhaupt nicht, wenn in Büchern kaum etwas zum Setting geschrieben wird, sodass ich Schwierigkeiten habe, mir die Umgebung vorzustellen. Ich mag es, wenn der Schreibstil detailliert ist und im Kopf beim Lesen bunte Bilder entstehen. Zu viele Sprünge bei den Orten finde ich aber ebenfalls nervig, vor allem wenn ich nicht hinterherkomme. Eine Kombination aus Sprüngen und zu lieblosen, oberflächlichen Beschreibungen ist also der Worstcase. Was mich auch stört ist die Integration von unendlich vielen Charakteren. Kein Glossar und am besten noch Namen die sehr ähnlich klingen sorgen dafür, dass der Lesespaß ein wenig verloren geht.

7. Zuletzt habe ich ein Let’s Play von Gronkh, Pandorya, HerrCurryWurst und Tobinbator (#HWSQ) zu Overcooked gesehen und das war spannend, weil das Spiel wirklich spaßig zu sein scheint und ich total mitgefiebert habe beim Gucken. Außerdem habe ich jetzt richtig Lust, das Spiel selber zu spielen, auch wenn das in einer Gruppe sicherlich noch witziger ist, weil man sich absprechen kann. Mal schauen, ob ich jemanden finde – ich glaube meine Gamingfreundin Bianca hat das Spiel schon, hihi.

Bildschirmfoto 2018-11-19 um 11.26.48

mit einem Klick gelangt man zum YouTube Video (erweiterter Datenschutzmodus)

Das war’s auch schon wieder. Es hat mal wieder Spaß gemacht, die Lücken auszufüllen, zumal ich stets versuche das ganz zu machen. Aber auch das Lesen der verschiedenen Beiträge dazu ist immer ein interessantes Erlebnis. Habt eine schöne Woche!

eure Nicci


Andere Media Monday Beiträge dieser Woche zum Stöbern:

Moviescape Blog ∗ mwjGeek Germany ∗ Bette Davis left the bookshop ∗ Passion of Arts ∗ Adoring Audience

 

17 Antworten auf „Media Monday #386 | Adaptionen, Lebensmodelle, Overcooked

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  4. Nicole

    Kuba, da wünsche ich dir ganz viel Spaß ;). Bei meinen Eltern war das jetzt nun auch schon öfters in der engeren Auswahl für den Urlaub, bisher hat Kuba aber immer den Kürzere gezogen. Mal schauen, wann sie endlich dort landen ;).

    Da sagst du was beim Thema Kinder kriegen. Mich fragt man ja jetzt mit 26 auch schon wann ich denn eine Familie gründen möchte. Weiß nicht ob es da ne unausgesprochene Regel gibt, dass man ab dem Alter damit anfangen darf, aber es nervt sich da ständig für rechtfertigen zu müssen, auch wieso ich noch single bin. Das geht niemanden was an. Aber die Message haben einige wohl nicht kapiert.

    1. Nicci Trallafitti

      Danke :) Kuba ist ein Traum von mir, ich freue mich schon unglaublich doll und bin schon ein bisschen aufgeregt, hihi.
      Ich finde es nicht nur nervig sondern auch total unangemessen und respektlos. Das geht niemanden was an. Du fragst die Leute doch auch nicht ob und wann und wie oft sie Sex haben, letztendlich ist das ja fast das gleiche. Da wären dann alle pikiert und beschämt aber ich finde das gehört beides in die Kategorie: fragt man nicht. Sowas macht mich echt wütend. Wenn sich jeder mal so sehr mit sich selbst auseinandersetzen würde wie manch einer mit anderen wäre allen geholfen.

  5. blaupause7

    Wie schön, dass ich bei 6) nicht alleine bin, was die Verwirrung durch zuviele ähnlich klingende Namen angeht. Ganz schlimm fand ich das in dem russischen Roman „der erste Kreis der Hölle“ – da besteht jeder Name aus drei Teilen: ein Vorname, ein Vatersname und ein Nachname. Und wenn davon jeder zweite Sergej, Andrej oder Iwan heißt, weiss ich nicht mehr, wer wer ist. Das gleiche Phänomen bei arabischen Namen, die auch noch ellenlang sind.

    1. Nicci Trallafitti

      Oh, bei so russischen Romanen bzw Settings ist das echt oft schwierig da durchzublicken :-D
      Manche Autoren*innen machen es einem da echt nicht einfach haha. Ich bin schon immer froh, wenn es ein Glossar gibt.

  6. Wortman

    Trotz der modernen Zeit ist dieses Heirat-Haus-Kinder-Auto immer noch ein Damoklesschwert. Besonders dann, wenn man davon nix hält. Ich finde es gut, wenn Männer/Frauen sagen, sie wollen keine Kinder. Aber bitte,dann versucht als Partner nicht, dass hintenherum zu ändern ;)

    1. Nicci Trallafitti

      Das als Partner hintenrum ändern zu wollen finde ich auch sehr schwierig.
      Selbst wenn man sich „überreden“ lässt (was ich auch nicht so ganz nachvollziehen kann) ist es ja dann trotzdem nicht unbedingt die eigene Vorstellung. Ich glaube eh, dass es ungünstig ist, eine Partnerschaft führen zu wollen wo einer Kinder haben möchte und der andere nicht. Da kommt man ja nicht auf einen Nenner.

      1. Wortman

        Was daraus wird, habe ich öfters gesehen… Gescheiterte Ehen… nicht gerade positiv für die Kinder.
        Wenn man schon dazu steht, dann sollte man es auch vollends durchziehen. Egal, ob als Mann oder Frau. Muss man notfalls eben länger suchen, um den passenden Partner zu finden.

        Bei mir z.B. ist Frau mit Hund absolut tabu. Das könnte das „geilste Geschöpf“ sein, kommt die mit einem Hund daher, gehe ich :) Ich lass mal einen Hund rankommen, wenn es sich nicht vermeiden lässt aber das war es dann auch. Zum Einen wurde ich zweimal angegriffen und zum Anderen bin ich Katerpapi. Da geht kein Hund.

      2. Nicci Trallafitti

        Das stimmt. :)
        Jeder hat da so seine Vorstellung und das sollte einfach akzeptiert werden. Natürlich verändert man sich im Verlauf des Lebens, aber dann eher aus eigener Motivation, und nicht weil ein Partner daher kommt und sagt: das musst du ändern. Letztendlich sollte doch jeder glücklich leben dürfen.

      3. Wortman

        Natürlich verändert man sich in Denkweise und anderen Dingen. Aber es gibt eben auch diese Menschen, die immer versuchen den jeweiligen Partner, die jeweilige Partnerin zu ändern… und irgendwann geht das nach hinten los. Und anstatt draus zu lernen, fangen sie beim nächsten gleich wieder an.

  7. karin

    Hallo Nicci,

    ja Punkte …4…ist immer ein schwieriges Thema…was Mütter/Töchter/Omas immer in einem gewissen Alter beschäftigt…

    Aber Du hast recht..letztendlich soll/muss jeder nach seinem Lebensziel glücklich werden und keiner sollte deshalb böse sein/werden…

    LG..Karin..

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