Happy Friday the 13th – auch wenn ich leider ein paar Minuten zu spät bin – und willkommen zum First Lines Friday von The Art of Reading, eine Aktion bei der es darum geht, die ersten Zeilen aus einem Buch vorzustellen, ohne den Titel zu verraten und ohne das Cover zu zeigen, da viele von uns ja oftmals genau anhand dessen entscheiden, ob sie ein Buch lesen wollen oder eher nicht. Keine Sorge, am Ende des Beitrags löse ich das natürlich auf. Zusätzlich möchte ich den Freitags-Füller von Scrap Impuls ausfüllen – ein paar kleine kolumnenartige Texte über aktuelle Themen sozusagen & ein bisschen was zum Schmökern für euch. Der vorgegebene Text ist hier fett markiert. Thematisch geht es dort heute um mein Zeitmanagement, welches keines ist, um Menschen, die ungefiltert ihren Senf überall dazu geben müssen, um Foto-Filter, um Gaming & Filme UND natürlich um meine Pläne fürs Wochenende.
First Lines
Ich komme in den Oberstufenraum und weiß genau, dass die meisten Leute hier so gut wie tot sind. Ich auch. Es heißt, dass es normal ist, nach Weihnachten unter einer Depression zu leiden. Dass man damit rechnen muss, eine seltsame Taubheit in sich zu spüren nach der >>schönsten Zeit des Jahres<<.
Ich habe durch meine Kindle-App gestöbert und bin ganz oben auf dieses Buch gestoßen, da ich es eventuell als nächstes lesen möchte, zumindest aber in naher Zukunft. Der erste Satz wirkt ziemlich bedrückend, ich bin sehr gespannt, was die Geschichte so bereithalten wird. Da es sich um eine Neuauflage handelt, werden einige das Buch sicherlich kennen.
Freitags-Füller
Ich und das Zeitmanagement
Den 1. Platz im Zeitmanagement würde ich auf jeden Fall nicht gewinnen haha. Ich habe den ganzen Tag davon gesprochen, dass ich heute noch zwei Blogbeiträge schreiben möchte – mindestens. Mittlerweile ist es 22 Uhr und es ist nicht mal einer fertig oh je. Ich habe mich schon wieder viel zu sehr von anderen Dingen ablenken lassen, aber immerhin habe ich von einem coolen Jobangebot gehört und daraufhin ein wenig gestöbert, vielleicht ergibt sich diesbezüglich ja sogar was. Drückt mir bitte die Daumen.
Call of Duty, my Love
Erstmal dachte ich: 2023 wird kein neues Call of Duty erscheinen, schade aber auch. Aktuell bin ich ehrlich gesagt aber sehr froh darüber, da ich das zuletzt erschienene (Modern Warfare 2) kaum gespielt habe, obwohl Call of Duty zu meinen Lieblingsgames gehört. Das erste, welches ich gespielt habe, war MW 2019 und das auch noch total spontan, weil es im Januar 2020 im Angebot war und ich einfach mal reinschauen wollte. Nach einem halben Jahr hatte ich schon über 500h Spielzeit und ich hatte unglaublich viel Spaß. Mit Black Ops Cold War erschien Ende 2020 dann mein zweites Spiel aus dem Fandom, welches sich aber ganz anders für mich anfühlte, aber dennoch Spaß machte. Darauf folgte Ende 2021 Vanguard, ich glaube da habe ich vermutlich nicht mal 100h Spielzeit. Auch, wenn ich das Gameplay angenehm fand, konnte ich nicht viel mit den Waffen und den Maps anfangen. Ich erwartete MW 2 also sehnsüchtig, zumal es als neues MW 2019 angekündigt wurde. Enttäuscht wurde ich nicht, genau zum Releasezeitpunkt erfolgte jedoch mein Umzug nach Österreich, kurz danach begann mein Studium und ich kam kaum noch zum Zocken – und wenn dann war mir eher nach etwas chilligem, beispielsweise Disney Dreamlight Valley.
Cozy Time
Wenn ich mich verwöhnen möchte kuschle ich mich mit Decke auf die Couch oder an mein Setup, zünde eine Duftkerze an, hole mir Snacks, leckere Getränke, schaue einen tollen Film und mache mir ein Lagerfeuer auf YouTube auf dem zweiten Monitor an. Das mag erstmal eigenartig klingen, aber glaubt mir, das ist super cozy. Und es fühlt sich fast etwas wärmer an dadurch. Wenn ich Unikram mache, mache ich das übrigens auch sehr gerne. Ich versuche das Studieren immer wieder mal zu romantisieren, damit es einfach mehr Spaß macht. Resultat ist, dass ich mich oft schon am Tag vorher richtig darauf freue. Can recommend. Einen Beitrag zum Thema How to romanticize studying habe ich übrigens auch noch geplant.
Projizierte Unzufriedenheit
Wenn ich manchmal lese, was Leute auf Instagram für Kommentare zu ihren Fotos & Storys bekommen denke ich mir: bleib locker. Zumal diese wütenden Nachrichten nicht mal ansatzweise begründet sind, meistens geht es einfach eher darum, dass Leute einfach unzufrieden mit sich selbst sind, das auf andere projizieren und der Meinung sind, über das Leben anderer urteilen zu können, indem sie ungefiltert und vor allem ungefragt ihren Senf rausballern. Wenn man sie dann darauf hinweist verwenden sie meistens das Scheinargument, dass man ja mit „Kritik rechnen muss, wenn man etwas öffentlich ins Internet stellt“, als würden sie auch auf offener Straße Leuten mitteilen, wenn sie ihre Klamotten hässlich oder ihre Frisur unpassend finden.
Filter & Realität
Jedes Bild, welches ich auf Instagram oder auch hier teile, ist mit zwei bestimmten Filtern bearbeitet, damit alles schön einheitlich aussieht. Ich liebe es sehr dabei zu experimentieren, leider resultiert daraus auch oft, dass ich meine Filter bzw. meinen Insta-Feed komplett umändern will. Aber ich versuche mittlerweile zwischendurch einfach Kleinigkeiten abzuändern, damit mich das länger zufriedenstellt. Wovon ich hingegen gar kein Fan bin sind Filter, die menschliche Züge, Formen etc., sei es im Gesicht oder die Figur betreffend, verändern, sodass es nicht mehr viel mit dem normalen Foto zu tun hat. Das sorgt oftmals dafür, dass sich Menschen, die wenig selbstbewusst sind oder Schönheitsidealen hinterherrennen, davon verunsichern und beeinflussen lassen, obwohl die Bilder, Körper und Gesichtszüge, die sie idealisieren nicht mal mehr der Realität entsprechen. In Storys benutze ich mittlerweile gar keinen Filter mehr, wenn mein Gesicht zu sehen ist. Und ich habe festgestellt, dass es mir selber dadurch besser geht, weil ich mich selber nicht mehr ständig mit Filtern sehe, sondern nun mal so, wie ich wirklich aussehe.
Gaming just for fun
Neulich haben wir im Squad spontan ein paar Runden Counter Strike (CSGO) gespielt, was haben wir Spaß gehabt! Dadurch, dass es uns sowieso egal war, wie wir in den Runden abschneiden, haben wir überwiegend Blödsinn gemacht. Trotzdem haben wir insgesamt gar nicht mal so schlecht gespielt. Für so etwas bin ich ja immer zu haben, mir macht das mehr Spaß als total reinzuschwitzen in Shootern, letztendlich kriege ich dann erst recht nichts gebacken. Ich spiele schließlich primär um ne tolle Zeit zu haben, alleine oder mit meinen Mates, und nicht um Pro-Gameplay abzuliefern. Natürlich spricht aber nichts dagegen, wenn man das so handhabt, das soll bitte jede*r so machen, wie es ihm gut tut. Die einen lieben es, in Games zu rätseln und zu challengen, Herausforderungen zu bestreiten oder sich zu messen, die anderen wollen lieber einfach Quatsch mit den Mates machen oder aber alleine mehr oder weniger entspannt für ein paar Stunden der Realität entfliehen. Alles völlig legitim.
Happy Friday the 13th!
Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Fertigstellen der Blogbeiträge, die ich mir vorgenommen habe, auch schaue ich eventuell noch einen Freitag der 13. Teil, nachdem wir heute passend zum Tag schon den 1.+2. geguckt haben, morgen habe ich geplant, nach dem Einkauf ein neues Buch zu beginnen – eventuell sogar E-Book und Manga – sowie vielleicht ein paar Runden Apex zu spielen und Sonntag möchte ich ein wenig bloggen & Zeit mit meinem Partner verbringen – das kommt durch Küchenumbau und Co. aktuell ein bisschen kurz. Ich bin froh, wenn die neue Küche Ende Januar aufgebaut wird, wir alles einräumen und vor allem endlich wieder vernünftig kochen & essen können. Zwischen Kartons, offenen Wänden und staubigen Flächen auf einem kleinen Kühlschrank, welcher mitten im Wohnzimmer steht, ein Brot zu schmieren oder Wasser für eine Tütensuppe zu kochen und dabei immer darauf achten zu müssen, Kühlschrank und Wasserkocher abwechselnd im Strom stecken zu haben, damit die Sicherung wegen Überlastung der Leiste nicht durchknallt, ist wirklich nicht das Wahre.
First Lines Auflösung
Bei meinem Buch handelt es sich um Solitaire, die Neuaufmachung des beliebten Debüt-Roman der Heartstopper-Autorin Alice Oseman, welcher am 11.01. im Loewe Verlag erschienen ist. Wie ich hier bereits angemerkt habe, muss ich zugeben, dass ich noch nichts von ihr gelesen habe, also dachte ich, dass das doch der beste Zeitpunkt ist, damit anzufangen. Somit habe ich das E-Book als Rezensionsexemplar angefragt und freue mich sehr auf die Geschichte. Ich liebe das schlichte, bonbonfarbene Coverdesign, vor allem auch wegen des Zusatzes „keine Liebesgeschichte“, welcher aussieht, als wäre er nachträglich händisch draufgeschrieben worden.
Das Buch hat 320 Seiten und ist als E-Book und Taschenbuch u.a. beim Verlag, bei Thalia und auf Amazon erhältlich. Ihr findet Alice Oseman & ihre Werke z.B. auf Instagram.
Inhalt: Victoria Spring hat alles, um glücklich zu sein: Nette Freunde, tolle Geschwister, Eltern … Nur möchte sie am liebsten ihre Ruhe haben und einfach gar nichts tun. Bis sie auf Michael Holden trifft. Der seltsame Junge ist immer fröhlich und fest entschlossen, ihr Freund zu sein. Dann versetzen auch noch Nachrichten einer anonymen Gruppe namens Solitaire die ganze Schule in Schockstarre. Und plötzlich ist die Vorstellung, nichts zu tun, schlimmer als zu handeln …

weiterführende Links zum Stöbern:
First Lines Friday Ursprungspost dieser Woche
Freitags-Füller Ursprungspost dieser Woche













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