
Liebe Leser.
Heute möchte ich euch die Person hinter diesem Blog, ebenso meine Gedanken zum Bloggen sowie einen kleinen Rückblick zu den Anfängen präsentieren. Dies geschieht im Rahmen einer Blogparade, die von angeltearz liest ins Leben gerufen wurde. Kürzlich habe ich Livricieuxs Beitrag zum Thema entdeckt und fühlte mich dazu motiviert, ebenfalls teilzunehmen.
„Wäre ein Miteinander nicht einfacher, als ein Gegeneinander?“ [Steffi von angeltearz liest]
Wer bist du? Stell dich vor!
Mein Name ist Nicci und ich bin 28 Jahre alt. Wenn ich nicht gerade mit der Nase in diversen Bücherwelten stecke arbeite ich als Erzieherin. Ich lese, seit dem ich denken kann, was ich meiner lieben Mutter zu verdanken habe, die mich schon recht früh an die Liebe zum geschriebenen (und gesprochenen) Wort herangeführt hat. Wieso es ihr dabei geholfen hat eine neue Sprache zu lernen sowie viele weitere Infos über mich findet man auf meiner Startseite. Gut zu wissen ist noch, dass ich kreativ und perfektionistisch bin, was manchmal gar keine gute Mischung ist. Auch bin ich kaffeesüchtig und überhaupt kein Frühaufsteher.
Seit wann bloggst du? Und wie bist du zum Bloggen gekommen?
Ich blogge seit April 2016, was eigentlich noch gar nicht so lange ist. Trotzdem ist in der Zeit schon wahnsinnig viel passiert. Neben Buchmessen und anderen Events, die ich erleben durfte, habe ich super viele tolle Menschen kennengelernt und wurde Anfang diesen Jahres zur Carlsen-Bloggerheldin ausgezeichnet, was eine große Ehre für mich wahr. Nach der Leipziger Buchmesse 2016 wurde ich neugierig auf die Bloggerwelt, die mir dort quasi zum ersten Mal so richtig begegnete. Auch habe ich schon immer gerne mit anderen Büchermenschen über das Lesen geplaudert, fand Instagram und Facebook grundsätzlich zu schnelllebig, und in meinem näheren Umfeld gibt es wenig buchbegeisterte Menschen.
Daraufhin habe ich mich also dazu entschieden, Trallafittibooks zu gründen, was ich zu keiner Sekunde bereut habe. Dies geschah so gesehen in einer aufregenden Nacht-und-Nebel-Aktion, eines abends habe ich mir gedacht, dass ich WordPress mal testen könnte. Aus dem Testen wurde immer mehr und nachts um 3 Uhr stand dann der Blog. Zu dem Zeitpunkt hätte ich den Laptop gerne aus dem Fenster geworfen, ich war teilweise total aufgeschmissen und wusste gar nicht, was ich mache. Hinzu kam mein Perfektionismus, in so einer Angelegenheit echt anstrengend. Aber nach und nach wusste ich dann, wie WordPress funktioniert. Und auch heute noch entdecke ich immer wieder etwas Neues. Bloggen ist ein Prozess, es gibt immer etwas zu tun.
Weiß dein Umfeld davon, dass du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu? Wenn nein, warum nicht?
Ich glaube mittlerweile weiß fast jeder in meinem Umfeld, dass ich blogge. Die meisten finden es total beeindruckend, oft werde ich sogar nach Buchtipps gefragt, egal ob privat oder auf der Arbeit. Es ist nicht so, dass ich den Blog an die große Glocke hänge und jedem auf die Nase binde. Ich mache aber auch kein großes Geheimnis draus. Wenn man so auf das Thema kommt berichte ich sehr gerne davon. Mein größter Fan ist dabei vermutlich meine Mutti, die jeden Beitrag liest und mir oft ein persönliches Feedback dazu gibt, oder die Bücher, die ich vorstelle oder rezensiere, auch lesen möchte.
Nutzt du Social Media? Und wie kann man dir folgen?
Ja, nutze ich. Social Media ist eine super Möglichkeit, sich mit anderen Bloggern zu vernetzen, Werbung für den eigenen Blog zu machen und auf andere Beiträge aufmerksam zu werden. Oben über meinem Banner findet man eine Social Media Leiste, ebenfalls ganz unten auf meiner Seite. Zum Folgen sollte man ebenfalls auf den verschiedenen Plattformen angemeldet sein. Ansonsten kann mir jeder, der mag, per E-Mail folgen.
Gibt es etwas, was dich an der Bloggerwelt stört? Und was würdest du dir wünschen?
Es stört mich manchmal sehr, dass Neid & Missgunst herrschen, was ich nicht wirklich nachvollziehen kann. Wenn man neidisch auf andere Blogger und ihre Blogs ist, ist es an der Zeit, etwas am eigenen Blog zu verändern, aber nicht den jeweiligen Blogger dafür verantwortlich zu machen oder sogar persönlich anzugehen. Niemand anderes als man selbst ist für eine sinkende oder wenig konstante Reichweite verantwortlich, jeder hält die Zügel seines Blogs selbst in der Hand. Möchte ich mehr Interaktion, muss ich für interessanten Content sorgen. Da bringen Likerunden und Beiträge, die aus 2-3 Sätzen bestehen, Hauptsache man postet täglich etwas, leider auch nicht viel. Ein weiteren Aspekt, den ich störend und vor allem sehr traurig finde ist, dass Leser (somit auch Blogger) persönlich aufgrund ihres Literaturgeschmacks angegangen und verurteilt werden. Ich finde, jeder sollte lesen dürfen worauf er Lust hat. Dahingehend würde ich mir mehr Toleranz und insbesondere Akzeptanz wünschen.
Und was magst du an der Bloggerwelt?
Ich mag es, dass man weiß, dass man sich mit Menschen umgibt, die die gleiche Leidenschaft teilen und man nicht, wie manchmal im privaten Umfeld, als verrückt, komisch oder gar langweilig abgestempelt wird, weil man das Wochenende mal wieder lesend auf der Couch verbracht hat. Oder weil man ständig Bücher kauft, obwohl man noch zahlreiche ungelesene im Regal stehen hat. Oder weil man stundenlang durch Buchläden wandert. Seit dem ich mich in der Bloggerwelt bewege habe ich super viele tolle Menschen kennengelernt, woraus sich einige richtig gute Freundschaften entwickelt haben. Ich liebe auch die Buchmessen und andere Events, wo man auf Gleichgesinnte trifft und ausgiebig plaudern kann. Dort herrscht immer so ein angenehmes Feriencamp-Feeling.
Liest du auch außerhalb deines eigenen „Blogbereiches“ oder liest du als z. B. Buchblogger nur Buchblogs?
Ich lese wirklich hauptsächlich Buchblogs, zwischendurch aber auch mal Lifestyleblogs. Ich verbringe eigentlich jeden Vormittag vor der Arbeit damit, Mails über neue Beiträge meiner abonnierten Blogs durchzugehen und auf den jeweiligen Seiten zu stöbern, zu kommentieren, aktiv zu sein. Das ist mir sehr wichtig. Wenn man möchte, dass Menschen auf dem eigenen Blog aktiv sind, ist es von Vorteil, ebenfalls aktiv zu sein. Vor allem zu Beginn ist das eine gute Möglichkeit, gesehen zu werden.
Hast du Lieblingsblogs? Zeig mal!
Meine großen Vorbilder und Lieblingsblogger sind Miss Foxy Reads, Fuchsias Weltenecho, Stehlblüten und Who is Kafka? Weitere lesenswerte Blogs, auf denen ich gerne stöber findet man in meiner Blogroll.

Bei der Blogparade darf jeder mitmachen, der Lust hat. Also, haut in die Tasten! Ich bin gespannt auf weitere Beiträge, die ihr mir gerne in die Kommentare posten könnt.
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