Was mich an Blogs nervt

Liebe Leser.

Kürzlich fand die Aktion #litnetzwerk statt, bei der es darum ging, sich durch diverse Blogs zu klicken, Kommentare zu hinterlassen, aktiv zu sein, zu stöbern und vielleicht neue Bloglieblinge für sich zu entdecken. Auch ich habe einen ganzen Tag damit verbracht und schnell festgestellt, dass es zahlreiche Dinge an Blogs gibt, die mich nerven. Das soll weder arrogant noch anmaßend wirken. Ich möchte einfach ein paar Punkte aufzählen, die dem einen oder anderen vielleicht dabei helfen, etwas am Blog zu verändern, um mehr Leser für sich zu gewinnen. Denn ich kann mir vorstellen, dass ich keinesfalls die einzige bin, die dies so sieht.

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Farben über Farben

Ich bin ein Mensch, der viel über die Optik macht und sich davon auch schnell beeindrucken, oder halt abschrecken lässt. Wenn ich einen Blog öffne, der schon verschiedene, oder sehr grelle, Hintergrund- und Schriftfarben besitzt, oder sogar animierte Hintergründe (!!!) ergreife ich die Flucht. Wenn ich dann noch merke, wie mein Mauszeiger zu einem Schmetterling oder ähnlichem wird, kann diese besagte Flucht gar nicht schnell genug erfolgen. 

Fotoflut oder -flaute

Ebenfalls sorgt eine Bilderflut in Beiträgen für selbiges Phänomen. Ich liebe Fotos, keine Frage. Ich verwende ja selbst einige. Jedoch fühle ich mich überfordert, wenn innerhalb eines Beitrages nach jedem 2. Satz ein riesiges Foto aufploppt und mein Lesefluss immens gestört wird. Denn das möchte ich schließlich auf einem (Bücher)Blog. Was mich jedoch mindestens genauso nervt ist es, wenn es gar keine Fotos oder Grafiken gibt. Schließlich „isst“ das Auge mit und möchte auch mal ein nettes Cover oder sonst etwas sehen.

Was steht da?

Wenn ich schon kaum entziffern kann, worum es in einem Text geht, bin ich genervt. Verschnörkelte oder zu kleine Schriften etc. sorgen ebenfalls dafür, dass ich gar keine Lust mehr habe weiterzulesen. Das Fenster wird geschlossen, der Blog gerät in Vergessenheit.

Ich sehe den Wald vor lauter Widgets nicht

Ich werde es vermutlich nie verstehen, wieso es auf manchen Blogs mehr Widgets gibt als Beiträge. Auch das überfordert mich, insbesondere wenn sie einfach an allen Seitenrändern sind und den eigentlichen Blog einrahmen, oder sollte ich eher sagen: umzingeln? Bei Widgets gilt meiner Meinung nach: so wenig wie möglich, so viel wie nötig. Ich möchte und muss nicht 28 Buttons von Autoren und Verlagen präsentieren, ebenfalls will ich nicht sehen, wer die letzten 10 Kommentare hinterlassen hat. Dies bleibt aber natürlich trotzdem jedem selbst überlassen.

Menü, wo bist du?

Es gibt tatsächlich Blogs, die kein Menü haben. Was ist da los? Ich stöbere gerne auf Blogs, sehr gerne sogar. Ich lese die neuesten Beiträge, wenn diese mir zusagen möchte ich natürlich gucken, was es sonst so gibt. Ich scrolle und scrolle.. aber vom Menü keine Spur. Zack, Fenster geschlossen. Das selbe gilt übrigens für die Suchfunktion, die ich sehr hilfreich wie notwendig finde.

Smileys

Auch dies ist ein Punkt, der mir sehr oft beim Stöbern auffällt. Für mich persönlich gehören Smileys nicht in Rezensionen oder andere Beiträge. Das soll nicht bedeuten, dass man es nicht darf. Ich finde es einfach unpassend. Meiner Meinung nach kann man alles, was man durch Herzchen, Grinsegesichter etc. ausdrücken möchte über den Einsatz des geschriebenen Wortes erreichen.

Ausdruck, alter!

Die Menschen, die mich gut kennen, werden bei dem Punkt vermutlich laut lachen. Ja, ich pöbel mal ganz gerne. Manchmal verfalle ich in einen absoluten Ruhrpott-Slang. Aber: ich bin kein Freund von überwiegend umgangssprachlichen Schreibstilen in Rezensionen und anderen Beiträgen. Und angemessener verbaler Ausdruck und Artikulation gelingt mir übrigens durchaus. Nein, ich schreibe nicht völlig hochgestochen oder professormäßig. Aber über Dinge wie „der Schreibstil ist richtig scheisse“ oder „das Buch ist Dreck“ kann ich nur den Kopf schütteln. Nicht nur, dass ich den Ausdruck in diesen Fällen unpassend finde, es sagt einfach nichts über das Buch aus. „Scheisse“ und „Dreck“ sind keine hilfreichen Beschreibungen des Eindrucks. Wenn man ein Buch nicht gut fand kann man es durchaus passender begründen. Dazu gehört natürlich ebenfalls, dass man auf Rechtschreibung, Zeichensetzung und Co. achtet. Wem das schwer fällt kann die Beiträge von Freunden gegenlesen lassen oder ein Rechtschreibprogramm durchlaufen lassen.

Die Sache mit den Rezensionen

Gestern habe ich einen meiner Meinung nach sehr hilfreichen Beitrag geteilt, in dem es um das Verfassen von Rezensionen ging. Demnach möchte ich hier nicht zu weit ausholen, auch, wenn es das Thema durchaus zulassen würde. Mich persönlich stören Rezensionen, die überwiegend umgangssprachlich geschrieben sind. Ebenso will ich keine Inhaltsangabe lesen, sondern eine Meinung. Und vor allem will ich nicht gespoilert werden! Aus diesem Grund überfliege ich die meisten Rezensionen und lese nur das Fazit. Ich persönlich mag kurze, knackige Rezensionen lieber, als seitenlange Buchanalysen.

Bitte nicht folgen

Warum zum Teufel gibt es auf manchen Blogs keine Folgefunktion? Möchten diejenigen nicht, dass man regelmäßig über neue Beiträge informiert wird? Auch war ich beim Stöbern oft interessiert daran, den jeweiligen Blog per E-Mail zu abonnieren. Leider war das häufig nicht möglich.

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Was nervt euch an Blogs? Wie sind eure Erfahrungen?

132 Kommentare zu „Was mich an Blogs nervt

  1. Auch ich kann dir bei den meisten Punkten nur zustimmen. Gerade eine chaotische Optik und massive Rechtschreib-/Grammatikfehler sorgen bei mir ebenfalls häufig dafür, dass ich einen Blog kein zweites Mal aufsuche.

    Das man meinen Blog z.B. noch nicht per Mail abonnieren kann – andere Möglichkeit zum Folgen gibt es natürlich – liegt bei mir einfach daran, dass ich noch kein passendes Plugin gefunden habe. Hast du da irgendeinen Tipp? Du benutzt ja offenkundig auch WordPress.

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      1. Ja, natürlich, aber das ist ja kein automatisches, vorinstalliertes Feature, d.h. man muss vorher ein Plugin installieren um dann ein solches Widget nutzen zu können. Welches verwendest du da? Das wollte ich gern wissen.

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      2. Ehm doch, eigentlich ist es schon einfach ein Feature das einfach da ist. 😄
        Zumindest hatte ich es einfach ab Tag 1 seit dem ich den Blog hatte indem ich in die Einstellungen und auf Widgets gegangen bin.

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      3. Ich habe jetzt extra noch einmal nachgeschaut, aber bei mir gibt es ein solche Widget nicht, jedenfalls nicht automatisch, weder bei den Einstellungen noch bei Design -> Widgets, wo auch alle anderen Widgets, sowohl die vorinstallierten als auch jene, die ich speziellen Plugins zu verdanken habe, zu finden sind. Schade. Muss ich wohl weitersuchen. Vielleicht benutzen wir ja unterschiedliche Versionen oder es liegt daran, dass ich selbst hoste, was bei dir nicht der Fall zu sein scheint, oder irre ich mich da?

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  2. Guten Abend! Ich habe mich gerade durch diverse Artikel zum Verfassen von Rezensionen geklickt und mich gefragt, ob ich die einzige bin, die keine Zusammenfassung oder Spoiler möchte, sondern einfach eigenständige Texte. Also freue ich mich, dass du das auch so siehst. Und was das Design anbelangt ist WordPress.com leider so sehr limitiert, dass der eine oder andere wahrscheinlich dem Reiz der Widgets und Riesenbuchstaben nicht widerstehen kann. Eines Tages schaffe ich es vielleicht mal, anderweitig zu hosten und das perfekte Design selbst zu bauen. Bis dahin geht der Inhalt hoffentlich nicht unter.
    Die besten Grüße!

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    1. Hey!
      Ich fasse den Inhalt selten nochmal zusammen. Wer mag, kann den Klappentext lesen, den ich immer oben dazu schreibe. Ansonsten verraten meine Rezensionen nie viel über den Inhalt. 🙂 Man möchte ja vielleicht noch überrascht werden.
      Ich finde WordPress ist da recht praktisch und übersichtlich. Für das Bauen deines eigenen Designs drücke ich dir die Daumen 🙂
      Liebe Grüße!

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  3. Hat dies auf Ella Woodwater rebloggt und kommentierte:
    Diesen Artikel habe ich über Sarah Ricchizzi gefunden und muss sagen, das ich mich dieser Meinung nur anschließen kann. Auch ich stöbere sehr gern auf anderen Blogs, lese viel und lasse mich inspirieren. Aber nur, wenn der ein oder andere Fakt stimmt.

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  4. Huhu!

    Gnadenlos! 😉 Nein, jetzt mal im Ernst, ich finde deinen Beitrag gut geschrieben, nachvollziehbar, sachlich und hilfreich.

    Ich muss zugeben, ich habe letztens erst meinen Blog farblich sehr abgespeckt, und ich habe endlich auch weniger Schriftarten benutzt und den Hintergrund weniger unruhig gemacht – das ist mir selber schon auf die Nerven gegangen. Animiert war aber nix, und es gab auch keine Maus-Schmetterlinge. 😀

    Meist bemühe ich mich, mich auf ein oder zwei Fotos pro Beitrag zu beschränken, außer, es ist zum Beispiel eine Rezension zu einem Bilderbuch, oder ein Buch spielt in einer Region, wo ich passende Urlaubsfotos zu habe oder Ähnliches.

    Über „Ausdruck, Alter!“ musste ich lachen, aber ich kann dir nur zustimmen. Für mich sind so Aussagen wie „Das Buch war so scheisse!“ sowieso ein rotes Tuch, denn oft schwingt für mich da so mit: ICH finde es scheisse, also ist es das auch, und wer das anders sieht, ist doof. Auch wenn es bestimmt gar nicht so gemeint ist.

    Wieviel Umgangssprache ich verwende und welchen Ton ich anschlage, liegt auch immer viel an der Zielgruppe des Buches. Bei einem Kinderbuch versuche ich zum Beispiel, die Rezension so zu schreiben, dass keine Fremdwörter oder Ausdrücke vorkommen, die ein Kind wahrscheinlich noch nicht kennt. Und in einem witzigen Buch für Jugendliche wird es dann schonmal locker-flockig flapsig.

    Der Beitrag von Federlesen ist wirklich sehr hilfreich, gerade für Anfänger! Aber ich finde ihn auch für mich noch wertvoll, obwohl mein Blog bald schon vier Jahre alt wird. 🙂

    LG,
    Mikka

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    1. Liebe Mikka,
      Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar! 😊
      Dass das mit den Fotos und dem Ausdruck an das Buch und die jeweilige Zielgruppe angepasst werden sollte finde ich sinnvoll! 👍 vor allem in Rezensionen, die ja dann vermutlich auch von eben diesen Zielgruppen (oder Eltern dieser Personen) gelesen werden.
      Stimmt, ein „das Buch ist scheisse“ wirkt sehr anmaßend, als wäre das so die Richtlinie dafür, die keine andere Meinung zulässt. Daher verwende ich in meinen Rezensionen meist Ausdrücke wie „meiner Meinung nach“ oder „für mich persönlich“. Geschmäcker sind halt unterschiedlich, wenn ich einen Schreibstil zu locker finde heißt das ja nicht, dass das jeder so sieht.
      Bloggen ist ein Prozess und ich kann mir vorstellen, dass man auch nach einigen Jahren noch dazu lernt. 😊

      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

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  5. Liebe Nicci,

    vielen Dank für diesen Beitrag, der mir in einigen Punkten sehr aus der Seele spricht.

    Selbstverständlich darf jeder seinen Blog so gestalten wie er das möchte, doch deine konstruktive Kritik an manchen Dingen, ist inzwischen schon auch ein durchschnittliches Maß. Jeder der sehr extravagant auf einer derartigen Linie bleibt, ohne sich weiterentwickeln zu wollen, der muss mit dem Klick rechnen, den es gibt, wenn man den Blog schließt.

    Was ich persönlich aus deinem Beitrag mitnehme ist, meine Schrift in der Größe noch einmal anzupassen.

    Sehr happy bin ich, dass man mir nach vielen vielen Monden nun endlich auch per E-Mail folgen kann, nach dem mir ein liebes Heinzelmännchen wie von Zauberhand merkwürdige technische Probleme beseitigte.

    Liebe Grüße und ein wunderschönes Wochenende,

    Anja von Nisnis Bücherliebe

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    1. Liebe Anja,
      Vielen Dank für deine nette Rückmeldung!
      Ich habe mich bemüht in meinem Beitrag sachlich zu bleiben und recht allgemeine Dinge aufzuführen. 😊
      Manches ist ja auch Geschmackssache. Und wenn man etwas nicht mag dann klickt man die Seite halt zu, eben.
      Freut mich, dass die Email Funktion bei dir nun funktioniert. 😊
      Liebe Grüße und ebenfalls ein wunderschönes Wochenende!

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  6. Halli hallo!

    Ich bin durch Zufall auf diesen Beitrag gestoßen und mir fällt erleichtert ein Stein vom Herzen. Denn mir geht es oft auch so, wenn ich andere Blogs besuche. Es blinkt und wuselt, manchmal weiß man gar nicht, wo ein Beitrag endet und ein neuer beginnt etc.

    Mein Blog ist nicht perfekt und meine Rezensionen sind es auch nicht immer, aber ich gehöre tatsächlich auch noch zu den Menschen, die auf eine sachliche Ausdrucksweise Wert legt! Auf dem Blog und im Alltag. Oft wirke ich dann wie ein Exot, aber mir persönlich ist es wichtig!

    Toller Beitrag, vielleicht nehmen es sich einige ja zu Herzen 🙂

    Liebe Grüße, Elke.

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    1. Liebe Elke!
      Danke für deine Rückmeldung! 😊
      Ich würde behaupten dass kein Blog so komplett perfekt ist. Ist ja auch überhaupt nicht schlimm. Mir ist Authentizität wichtiger, aber eben auch eine angemessene Ausdrucksweise, wie du schon sagst.
      Ich hoffe und glaube, dass sich die Punkte einige annehmen und sie umsetzen werden. Habe wirklich zahlreiche positive Rückmeldungen bekommen, auch über private Nachrichten, was mich sehr freut.
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

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  7. Huhu,

    Gar keine Cover mag ich auch nicht so. Besonders bei Rezis oder Beiträgen wie TTT.

    Zu viele Fotos find ich auch nicht so gut. Da klicke ich dann ganz schnell weg, weil ich die Ecken meist eh nicht kenne.

    Ich selbst mag Widgets, find aber zu viele auch nicht gut. Ich hab sie bei mir gut verteilt, denk ich. Aber ganz ohne geht auch nicht. Aber übersichtlich sollten sie schon sein. Und wichtig ist, dass dadurch der Beitrag nicht zerquetscht ist. Allerdings möchte ich damit auch ein paar Listen auf den ersten Blick zeigen.

    Blogs ohne Menü find ich auch eher seltsam. Gerade bei Blospot kann das recht unübersichtlich werden oder wenn man auch nicht mal eine Liste mit den letzten Beiträgen hat. Da stimm ich dir zu.

    Ich mag Menüs so übersichtlich wie möglich. Ist bei WordPress manchmal schwer, aber irgendwie geht’s schon.

    Ich glaub in Beiträgen benutze ich manchmal Smilies. In Rezensionen nicht, aber in Rezensionsübersichten sehr gern. Denn das zeigt noch mal wie ich das Buch fand. Mehr oder weniger.

    Das mit dem Schreiben seh ich ja nicht zu eng. Klar, stimm ich dir mit den Ausdrücken wie Dreck und Mist zu und überhaupt Rezis, die überhaupt nichts aussagen. Aber ich schreibe schon etwas umgangssprachlich, wenn auch nicht viel. Ich lese auch nicht all meine Beiträge zweimal. Deswegen kann es schon mal vorkommen, dass ein Rechtschreibfehler oder eine Zeichensetzung nicht so stimmen. Aber auch das find ich nicht so schlimm. Das kann passieren. Solange es nicht von Fehlern wimmelt seh ich das nicht so eng, weil ich selbst nicht perfekt schreiben kann, auch wenn ich schon immer gut in deutsch war.

    Ja, das mit den Folgen Buttons find ich auch schade. Ich hatte sogar schon mal einen Blog wo ich keine Kommentare schreiben konnte, weil das eingerenzt war. Das fand ich genauso schade. Da kann man dann einfach nichts machen.

    Schöner Beitrag.

    LG Corly

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    1. Hey Corly!
      Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar!
      Ich finde es auch angenehm, wenn man bei Widgets, Fotos und Listen ein angemessenes Mittelding findet. Nicht zu viel und erschlagend, aber auch nicht zu wenig und reizarm.
      Ich lese meine Beiträge manchmal nicht zwei, sondern sogar fünf Mal bevor ich sie hochlade. Ich bin da (leider) manchmal super perfektionistisch und pingelig.
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

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      1. Huhu,

        ja, stimmt. Bitte gern.

        Wow, 5 mal. Bei kurzen Beiträgen okay, aber bei langen würd ich das ehrlich gesagt nicht machen. Für mich wäre das zu anstrengend. Bloggen soll für mich in erster Linie Spass machen.

        Danke. Wünsch ich dir auch.

        LG Corly

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  8. Sehr gut geschrieben; ich bin erleichtert, dass ich doch das meiste davon beherzige.

    Mit den Widgets weiß ich noch nicht so ganz. Ich hab erst nach und nach „aufgerüstet“, weil ich vieles davon bei anderen Blogs einfach toll fand. Was auf jeden Fall sein muss, ist eine Übersicht über die Rezis. Bei mir ist es das Blog-Archiv. Natürlich eine Suche muss sein.
    Ich mag auch diese Blogroll. So seh ich selber schnell, was es für neue Beiträge gibt bei meinen Lieblingsblogs und kann lesen gehen. Außerdem finde ich es wichtig, dass man sich auch vernetzt. Auf anderen Blogs folge ich gerne der Blog-Leseempfehlung und lasse mich so durch das WWW treiben…

    Grüße
    Daniela

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    1. Danke, Daniela 🙂
      Eine Übersicht meiner Rezis gibts halt im Menü. Das Blog Archiv findet man ganz unten auf meiner Seite. Die Blogroll ist über einen Button an der Seite erreichbar.
      Über neue Beiträge auf meinen Lieblingsseiten informieren mich zum Glück Mails, die ich fast täglich durchgehe. 🙂 Ich lasse mich dann auch gerne durch weitere Blogempfehlungen treiben.

      Liebe Grüße!

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  9. Huhu! 🙂
    Ein schöner Beitrag! Bei den meisten Punkten kann ich auch echt nur zustimmen. Bei manchen Blogs verzweifle ich bei der Suche nach einer Suchleiste, bei anderen werde ich von blinkenden und glitzernden Details erschlagen. Huiuiui, das muss nicht sein.
    Lediglich bei den Rezensionen kann ich nicht so ganz zustimmen. Ich persönlich lese auch lieber welche, die nicht sooo lang sind, kenne es aber, dass meine eigenen teilweise etwas länger werden – vor allem, wenn ich Kritik ausübe. Ich finde es aber wichtig, dass auch alle Kritikpunkte genannt werden (vor allem, wenn es gravierende Dinge sind), dann schreibe ich lieber ein paar Sätze mehr.

    Liebe Grüße und noch ein schönes Osterfest!
    Isa

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    1. Hey Isa,
      bei den Rezensionen kommt es ganz drauf an. Und letztendlich handelt es sich dabei ja um meine persönlichen Punkte. 🙂 Ich merke immer, dass ich bei zu langen Rezensionen schnell abgelenkt bin und nicht mehr weiterlesen mag, und dann direkt zum Fazit switche. Für Autoren & Verlage ist es aber sicherlich umso wichtiger, eine ausführliche Kritik zu bekommen, vor allem, wenn sie eher negativ ausfällt. 🙂

      Liebe Grüße und schöne Ostertage!

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  10. Wieder ein sehr toller Beitrag, liebe Nicci!

    Meine anfängliche Panik hat sich ein Glück schnell gelegt.
    Bevor ich angefangen habe, deinen Beitrag zu lesen, hatte ich Sorge, dass mein Blog total in die Don’t-Spalte rutschen könnte. Puuh.

    Ich mag deinen neuen Hitnergrund übrigens sehr gern! 😀

    Und Animationen finde ich auch ganz schlimm. Oder auch Schmetterlingspfeilchen auf Glitzerpinkem Hintergrund. Gruselig!

    Genau wie du mag ich zu umgangssprachliche Rezensionen auch nicht. Zwar bleibt das nicht immer aus, auch bei mir nicht, aber für mich hat das immer auch etwas mit der Mühe zu tun, die man sich für die jeweilige Rezension macht.

    So, meine vernünftige-Satzbilde-Funktion ist schon heruntergefahren, ich muss dringend ins Bett.

    Natalie ♥

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    1. Vielen Dank du liebe!
      Ach quatsch! Dein Blog gehört vor allem optisch zu meinen Lieblingen. 🙂 Ich finde ihn sehr schön. Insbesondere deine Fotos mag ich wahnsinnig gerne.
      Eben, ich gebe mir bei meinen Rezensionen auch immer viel Mühe. Ich schreibe auch mal umgangssprachlich, aber MAL finde ich das auch gar nicht schlimm. 🙂 Hauptsache authentisch.
      Auch ohne Vernünftige-Satzbilde-Funktion kann ich deinem Kommentar sehr gut folgen! Hehe.

      Liebe Grüße ❤

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  11. Huhu,
    sehr gut geschrieben – stimme dir da vollkommen zu.
    Mich nervt beim Design auch, wenn der Header so riesig ist, dass ich erst mal ewig scrollen muss. Und eine verschnörkelte, kleine Schrift(Überschriften sind wieder etwas anderes) finde ich auch immer sehr anstrengend.

    Liebe Grüße,
    Linda

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  12. Hallo Nicci,
    ein sehr interessanter Artikel, den Du hier geschrieben hast. Gerade für Leute wie mich, die nur einen recht kleinen Blog betreiben, ist es immer wichtig, solche Hinweise zu lesen. So habe ich gerade erst das Design bei mir geändert, da ich es selbst inzwischen auch zu aufdringlich fand.

    Ich bin, obwohl mein Blog schon rd. 4,5 Jahre besteht, immer noch in der Lern- und Aufbauphase 😉 Ich hoffe darauf, ab nächstem Jahr, wenn ich mehr Zeit habe, meinen Blog endlich professioneller aufziehen zu können und denke auch darüber nach, zu WordPress umzuziehen.

    Liebe Grüße und noch schöne Ostertage – Ute

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    1. Liebe Ute,
      danke für deine Rückmeldung 🙂
      Freut mich, wenn ich Hinweise geben konnte. Ich sehe mich auch nicht als großer Blogger, mein Blog besteht ja erst seit einem Jahr 🙂 Und ich finde Bloggen an sich ist ein immer währender Prozess.
      Ich bin mit WordPress auf jeden Fall super zufrieden.

      Liebe Grüße und schöne Ostertage!

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  13. Huhu Nicci,

    es ist interessant, wie unterschiedlich man das sehen kann. Mir geht es in vielen Dingen anders als dir.

    Bei den Farben geb ich dir Recht. Ich meine, ich mag mal ein paar Farben, aber eben nur als Kontrast zum Üblichen Schwarz-Weiß oder Grau-Weiß. Wobei ich zugeben muss, dass ich dunkle Designs bevorzuge. Helle sind hübsch, keine Frage. Sie machen an Bildschirmen aber schnell unglaubliche Kopfschmerzen, wenn sie nicht wenigstens schwarze Rahmen haben. (Zum Beispiel finde ich dein Design optisch schön, merke aber schon an der Stelle des Kommentars, wie die Helligkeit dafür sorgt, dass mir langsam die Buchstaben vor den Augen verschwimmen.) Mit viel Pech löst das bei mir sogar Migräne aus. Aber Augenkrebs möchte ich eben auch nicht kriegen und finde daher ZU bunte Designs auch furchtbar.

    Ebenso gebe ich dir bei Widgets recht. Gerade bei WordPress kann man alle sozialen Medien in einem Widget vereinen und hat dann alle Buttons gleich nebeneinander. (Nur Blog-Connect geht da nicht, aber das scheint eh kaputt zu sein.) Was ich richtig furchtbar finde, ist, wenn jede teilgenommene Challenge, jede vielleicht gewonnene Auszeichnung und jedes Statement (Blogger gegen Hass, Blogger für lokales Kaufen, … ) am Seitenrand ist. Vieles davon ist interessant, aber Challenges gehören dann doch, wenn es mehr als nur eine ist, auf eine eigene Unterseite und all die Aktionen könnte man auch beim ‚Über mich‘ einfügen. ‚Dieser Blogger unterstützt folgende Projekte‘. Schon ist die Startseite nicht mehr überfrachtet.
    Die letzten zehn Kommentare finde ich dabei nicht schlimm. Manchmal sind sie sogar interessant, nur nicht unbedingt nötig.

    Und auch Fotos sehe ich ähnlich. Wobei es da immer auf den Beitrag ankommt. Wenn man von einem Projekt berichtet und zum Beispiel die Bücherregale neu gestaltet, sind Bilder des Prozesses schön. Wenn man Bücher in einer Aktion vorstellt, sind deren Cover auch ein schönes Schmankerl. Aber bei ernsten Beiträgen über Rezensionen und Aktionen hinaus brauche ich nicht einmal Bilder. Auch keinen Header dafür. Manchmal ist es schöner, den Text nur für sich stehen zu lassen.

    Bei den anderen Punkten bevorzuge ich es allerdings anders. So nervt mich beispielsweise eine zu große Schriftgröße und das gleich aus mehreren Gründen. Wenn ich am Handy lese, hat man da teilweise entweder nur ein Wort pro Zeile, weil man es nicht kleiner zoomen kann, oder aber man muss sogar zur Seite scrollen, weil sich die Seite nicht einmal fürs Handy optimiert darstellt und auf den Bildschirm komprimiert wird. Und am Computer ist das wieder so eine Kopfschmerzsache. Man ist ja doch irgendwie auf seine 10 bis 12 Pixel geeicht, alles was darüber ist, ist dann fürs Auge schon wieder anstrengend.

    Und ein Menü brauch ich einfach nicht unbedingt. Es stört mich nicht. Aber für mich ist das Menü nur für Zusatzseiten neben dem Blog selbst gedacht. Da kann man seine Challenges auflisten, die Wunschliste präsentieren, den SUB, … Aber Menüreiter für Beitragskategorien brauche ich nicht und nutze ich nicht.

    Bei den Beiträgen selbst mag ich lieber eine persönliche Note. Ich hasse es, wenn die Leute schreiben wie Literaten. Das klingt für mich einfach nur hochnäsig. Kann man in einer Uni-Arbeit machen (muss man auch), aber ein Blog sollte nach einem selbst klingen. Da darf dann für mich gern Umgangssprache genutzt werden, solange es im Rahmen der deutschen Rechtschreibung bleibt. Auch ein Smiley hier und da darf mal sein – wenn auch nur als Zeichenkombination, nicht als Bildchen. Letzteres wirkt doch zu kindlich. Und eine Rezension sollte für mich auf keinen Fall so sein wie früher in der Schule. So etwas finde ich langweilig. Natürlich auch nicht völlig subjektiv ohne irgendeine Begründung. Nur eben auch nicht so, als hätte man einen ganzen Baum im Allerwertesten. Eine Rezension soll entweder Lust machen, einen fesseln (und ich lass mich auch gerne mal spoilern, weil ich dann wenigstens weiß, dass ich nichts Falsches kaufe), oder aber aktiv abschrecken. Sonst gibt sie mir nichts.

    Und schlussendlich bei der Sache mit dem Folgen bin ich wieder so halb deiner Meinung. Ich folge nicht per Mail, das auf keinen Fall. Will ich nicht und schreckt mich auch ab. Blogmails sind für mich Spam, weil ich bei Emails auf Vorstellungsgespräche, wichtige Dokumente und ähnliches warte und mich dann freue, wenn eine Mail da ist – und dann ist es nur eine Rezension zu einem Buch, das mich eh schon nicht anspricht? Nein, das nervt nur und frustriert.
    Ich finde es schon schlimm, wenn man Blogs nur per WordPress folgen kann, weil auch das Mails bedeutet und darüber hinaus auch noch nur über den WordPress-Reader geht, bei dem man Blogeinträge nicht ausblenden kann. Das stört mich.
    Aber es gibt Blogs, denen man ja so gar nicht folgen kann. Wer nicht bei Bloglovin‘ und dann nicht einmal bei WordPress ist, dem KANN ich einfach nicht folgen, so gern ich es auch möchte. Bei Bloglovin‘ gehe ich mehrmals täglich alle Beiträge durch. Bei WordPress hat man zumindest die Chance, dass ich durch Zufall einen Beitrag sehe – wie hier und heute. Aber wer bei beidem nicht ist, dem kann ich auch nicht folgen, was wirklich traurig ist, zumindest in manchen Fällen.

    So, damit meine zehn Cent. Schon interessant, wie unterschiedlich Ansprüche und Geschmäcker sein können.

    Liebe Grüße
    Taaya

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    1. Hey Taaya,
      wow vielen Dank erstmal für deinen wahnsinnig ausführlichen Kommentar (trotz Helligkeit meiner Seite)!

      Zu hell finde ich auch nicht immer toll, das war mir bei mir auch zu viel, daher habe ich den Hintergrund geändert. Ich mag aber keine großen Kontraste bei mir, also habe ich alles eher pastellfarbig, hell gelassen. 🙂 Deine Seite gefällt mir aber optisch & farblich gut! Habe eben nochmal vorbei geschaut.

      Diese Widgets finde ich auch über.. wenn ich mir überlege, mit wie vielen Verlagen & Autoren ich kooperiere (das soll keinesfalls überheblich wirken!), alleine die würden meine Widgetleiste sprengen. Und es liest sich letztendlich eh niemand durch. Challenges habe ich auf einer Extraseite, finde das auch übersichtlicher.

      Stimmt, manchmal finde ich es auch angenehm, wenn es nicht zu viele Fotos gibt. In diesem Beitrag hier fand ich Fotos eher unpassend, habe aber dafür diese Blattgrafiken eingebaut, einfach um das optisch ein wenig zu trennen. 🙂

      Zu große Schriften finde ich eigentlich genauso unangenehm wie zu kleine. Eben, vor allem wenn man auf dem Handy liest und schon 3 mal scrollen muss, um überhaupt die Überschrift zu lesen.

      Deinen Punkt zu Beiträgen und Rezensionen finde ich super! Da stimme ich dir zu. Ich wollte in meinem Text auch gar nicht ausdrücken, dass man immer schreiben soll wie Literaturprofis, eigene Note finde ich suuuper wichtig, ebenso Authentizität. Darauf lege ich in meinen Beiträgen auch viel wert. Aber ich habe persönlich einfach ein Problem damit, wenn Texte ZU umgangssprachlich sind. Es kommt halt ganz drauf an was, wo, wie.
      Smileys als Zeichen finde ich nicht so schlimm, wie die Grafiken davon, da gebe ich dir recht. Habe ich vorher gar nicht drüber nachgedacht.

      Bei WP folgen bedeutet automatisch Mails? Inwiefern? Ich bekomme nie Mails von Blogs, denen ich einfach nur folge, ohne Mail Funktion. Ich finde die Mails übrigens gar nicht nervig, ich freue mich sogar, wenn ich mal zwei Tage keine Zeit zum Stöbern hatte und dann 20 neue Beiträge ( = Mails) auf mich warten. Das gehört mittlerweile zu meinen Morgenroutinen. Aufstehen, Kaffee, Frühstück, Mails, Blogs stöbern. Ich kriege unendlich viele Schwachsinnsmails, da machen die von WP den Kohl nicht fett 😀 Mittlerweile nutze ich 2 Mail-Adressen, jedoch habe ich bisher nicht geschafft, Blogkram ganz auf die eine zu übertragen. Dann hätte ich solche Mails halt nur dort.

      Dass die Meinungen bei solchen Punkten auseinander gehen war mir klar, finde es aber natürlich super, wenn man sich dabei mal austauschen kann 🙂 So konnte ich noch weitere Punkte sammeln, die ich störend fand, ebenso reflektiere ich einige Punkte aufgrund entstandener Diskussionen.

      Ich wünsche dir gemütliche Feiertage!

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      1. Ich schätze, man kann es bei WordPress auch einstellen. Da ich aber die Readerseite selbst nie nutze, sondern nur die App, weiß ich nicht genau wie. Bisher kriege ich bei manchen Blogs wöchentliche Zusammenfassungen, bei anderen bei jedem einzelnen Post eine Mail, was mich schon ein wenig nervt. Aber ich bin auch einfach nicht der Mensch für Mails, schätze ich.
        Und keine Sorge, das mit den Verlagen klang auch nicht überheblich. Ich finde es auch ganz okay, wenn man das sagen will, einfach, um nichts zu verschleiern. Aber dann kann man eine Seite für Kooperationspartner machen. Zu viel am Rand stört einfach. Für mich ist das eher der Ort, wo man Kategorien und zeitliches Archiv zum Stöbern hinsetzt, sowie die Folgebuttons, und gut ist: 🙂

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      2. Ja, das kann man alles einstellen 🙂
        Wenn du eine Mail bekommst kannst du zb ganz unten auf so einen Button klicken, ich weiß jetzt leider nicht mehr was da genau steht. Geht aber um diese Mail Einstellungen etc. Ich lese Beiträge nur über den Laptop, da habe ich dann alles auf einen Blick und kann da gut einstellen etc.
        Eben, so sehe ich das auch. Ich habe meine Kooperationspartner was Verlage an geht alle auf einer Seite. Folgebuttons und Archiv habe ich unten auf die Seite gesetzt.

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  14. Sehr toller Beitrag, liebe Nicci! 🙂
    Ich kann dir nur in allen Punkten zustimmen. Gerade was den Ausdruck angeht bin ich auch sehr empfindlich. Ich bin einfach der Meinung, dass der Ton die Musik macht und dass man auch „Bullshit“ respektvoll verpacken kann.

    Was die Rezensionen angeht halte ich mich immer lieber ein wenig raus. Als ich angefangen habe, habe ich mich auch immer fein an sämtliche Vorlagen und Ratgeber gehalten, aber das machte mir auf Dauer keinen Spaß und hörte sich auch immer recht gleich an. Inzwischen schreibe ich, wie es mir in den Sinn kommt, strukturiere anders und nenne meine „Rezensionen“ Buchbesprechungen. Allein durch diese Umbenennung fühle ich mich viel freier in meiner Art, über Bücher zu schreiben und das fühlt sich toll an.

    Diese „Rezensionen“ in denen ellenlange Inhaltsangaben als Meinungen bezeichnet werden und in einem kurzen Fazit dann das obligatorische „das Buch ist so toll ❤ ❤ <3" hingetipselt wird, mag ich auch nicht lesen. Aber! Auch diese Blogger haben Anhänger und solange sie Spaß daran haben sollen sie es machen. Sie lesen und sie bloggen – es gibt schlimmere Arten, sich die Zeit zu vertreiben.

    Hab ein ganz tolles Osterwochenende, Liebes.
    Maike

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    1. Liebe Maike,
      vielen Dank ❤

      Da gebe ich dir recht. Auch Bullshit kann angemessen verpackt werden, ich finde halt auch, dass ein angemessener Ton etwas mit Wertschätzung zu tun hat, auch, wenn ich ein Buch wenig gelungen fand. Immerhin hat da jemand viel Arbeit, Zeit und Geld investiert.

      An Vorgaben halte ich mich bei Rezensionen auch nicht, ich versuche halt immer wertschätzend zu bleiben, auch, wenn mir etwas nicht gefallen hat. Auch versuche ich, trotzdem immer etwas Positives zu benennen. Und eine gewisse Struktur beizubehalten, weil sie mir auch beim Schreiben selber hilft. Aber ich finde es toll, dass du da einen Weg für dich gefunden hat. Und eben, manchmal hilft ein anderer Name schon dabei, der weniger einschränkt. 🙂 So ging es mir damals bei meiner Bewertung. Statt Punkte/Sterne nehme ich Kategorien, und schon ist es etwas offener, aber trotzdem definiert.

      Dass es durchaus schlimmere Arten gibt, sich seine Zeit zu vertreiben stimmt. Jedoch finde ich es in solchen Fällen fraglich, wieso diese Blogger dann überhaupt Rezensionsexemplare anfragen (und oft auch bekommen), wenn sie nur den Inhalt zusammenfassen und schreiben "cooles Buch". Bloggen kann ja meinetwegen jeder, aber ich finde, da sollten vor allem Autoren und Verlage mal genauer hinschauen. Nicht böse gemeint.

      Danke, das wünsche ich dir auch! Liebe Grüße,
      Nicci

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      1. Genau so ist es. Mir muss ein Werk nicht gefallen, um Respekt vor der Person und der Arbeit dahinter zu haben. Viel zu häufig ist das – rein vom Ausdruck her – zur Zeit nicht der Fall und das finde ich schon arg traurig. Ich weiß nicht, wann dieser gute Ton flöten gegangen ist, aber dass er immer öfter Nebensache ist, schmeckt mich nicht sonderlich.

        Auch die „Cooles Buch“-Mädels haben ihre Anhänger, die sie dazu animieren, die besprochenen Bücher zu kaufen und schließlich auch zu lesen und das wird auch der Grund sein, weswegen sie von den Verlagen unterstützt werden. Aber ich kann auch verstehen, wenn das auf Unverständnis stößt. Besonders, wenn man selbst so viel Zeit und Mühe in seine Beiträge steckt.

        Hab einen schönen letzten Osterfeiertag.
        Maike

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      2. Da geht’s scheinbar primär um die Klicks die man dafür bekommt, die Zustimmung und keine Ahnung was noch. Traurig. Und da waren sogar Blogger bei, die selbst Autor sind.

        Das stimmt, sie werden eine entsprechende Ziel- und Lesergruppe haben.

        Danke, du auch!

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  15. Wie immer ein toller Beitrag Nicci! 🙂
    Wobei Smileys benutze ich auch ab und zu ganz gerne 😃
    Zu grelle Farben finde ich auch schlimm, wenn dann der Rest untergeht 🙈
    Was ich auch gerne mag und eigentlich für mich zum Bloggen dazugehört, sind schöne Bilder.
    Liebe Grüße Kathi ❤

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  16. Kann dir da absolut zustimmen ^^ wobei ich viele Smileys nutze 😀 und das bleibt so xD außer in Rezensionen, da mache ich das glaube ich nicht o.o und wenn nicht bewusst 😀 aber ich bin z.b jemand ich kann die Person ohne Smileys in Posts ganz schwer einschätzen. Daher stören die mich weniger ^^ aber generell stimme ich deiner Liste zu. Vor allem Punkt 1! 😀

    lg
    Sinah

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      1. hahaha nein 😀 ich nehme es dir nicht übel 😛 😉 aber das bin ich xD so war ich immer und ich glaube es liegt auch daran, dass als ich vor puh 6-7 Jahren meine Homepage hatte, es einfach mega im Trend war viele Emoticons zu benutzen. Eben einfach durch Satzzeichen oder eben wirklich grafische. Das ist wohl einfach hängen geblieben ^^

        Wobei ich finde es kommt stark auf den Post an. Wenn ich wirklich was schreibe wo ich ja „seriös“ wirken möchte, würde ich die natürlich weglassen. Aber so im normalen „Alltag“ sag ich mal, stört es mich nicht weiter ^^

        lg
        Sinah

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      2. Ich möchte halt auch in Rezensionen, Rückblicken und persönlichen Beiträgen ein gewisses Maß an Seriosität vermitteln, da die Beiträge ja auch von Verlagsmenschen etc. gelesen werden. 🙂
        Aber jeder, wie er möchte.

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  17. Oh die bunten Hintergründe finde ich auch schrecklich 😀 Ich persönlich versuche meinen Blog auch recht minilaistisch zu halten, darum habe ich kein DropDown Menü, sondern wirklich nur das oben und alles eher in Pastelfarben. Meine Sidebar ist, naja, ok. Ich habe nun meine sozialen Netzwerke dazu eingebunden, damit ich vielleicht dort Follower dazukriege, die mir nicht mit WordPress folgen können oder nicht per E-Mail wollen, aber oft denke ich, dass das nervig ist. Sag mir mal deine Meinung zu meiner Sidebar, würde mich interessieren ^-^
    Ansonsten finde ich die komische Cursor auch nervig, ich meine auf meinem Tumblr Fandom Blog hatte ich das auch, aber doch nicht auf einem Blog, wo man öfter was schreibt.
    Was ich persönlich ganz schlimm finde ist, wenn man den Text nicht als Blocksatz schreibt und/oder auch noch zentriert. Das sieht so schlimm aus, vor allem wenn die dann nur ein paar Sätze pro Absatz schreiben. Smileys finde ich unprofessionell in Rezensionen u.Ä., aber sie stören mich nicht so 🙂

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    1. Hey!
      Optisch gefällt mir dein Blog gut, er ist schlicht und übersichtlich.
      Bezogen auf die Sidebar kann ich persönlich sagen, dass ich es „über“ finde, die Verlage aufzuführen, für die ich blogge. Soll jetzt keinesfalls eingebildet klingen oder so, aber irgendwann werden es so viele, dass du dem gar nicht mehr gerecht wirst. Irgendwann kommen auch Buttons von Kooperationen mit Autoren dazu und zack hat man plötzlich 5-10 oder mehr Buttons & Banner in der Sidebar.
      Dieses Facebook-Ding finde ich optisch nicht schön, ebenso die Twitter Übersicht. Ich habe einfach die Social Media Buttons integriert, die sind bei mir glaube ich als 1. in der Widgetleiste, bzw. unter der Suchfunktion. Das Einbinden der Katgegorien zum Anklicken finde ich cool, ich arbeite da eher mit Schlagwörtern. 🙂 Manchmal sucht man ja was bestimmtes, einen Verlag, einen Autor, ein Genre,.. ist natürlich Geschmackssache wie man das so macht.
      Die Buttons zum Folgen habe ich ganz unten auf meiner Seite, da sucht man ja wenn eher gezielt nach. Ebenso die Klicks. Den blauen WP Button zum Folgen fand ich persönlich über, weil ja über WP in der Regel so n Folgen Button rechts unten aufploppt, wenn man über eine Seite scrollt.

      Insgesamt finde ich deine Sidebar aber nicht überladen oder unübersichtlich.

      Texte nicht als Blocksatz zu schreiben finde ich auch unangenehmer zu lesen, machen aber nach wie vor viele. Muss ja auch jeder für sich wissen. Ich war auf jeden Fall sehr sehr froh, als ich die Funktion in der Leiste gefunden habe, endlich mal. 😀

      Liebe Grüße,
      Nicci

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      1. Hallo!
        Vielen lieben Dank für deine Meinung! Ich wollte die Verlage auch nicht in der Sidebar haben, aber die haben das als Voraussetzung, überlege aber sie einfach wieder raus zu nehmen, wenn es ihnen nicht passt, bin ich eben keine Bloggerin mehr bei ihnen.
        Das mit den Social Media Kanälen ist auch so eine Sachr, ich wollte sie zuerst auch nur als die kleinen Buttons einbinden, aber bei meinem Design werden sie dann untereinander und nicht nebeneinander angezeigt, das sieht dann sehr komisch aus, vielleicht finde ich da ja noch eine andere Möglichkeit.
        Blocksatz sieht einfach schöner aus, finde ich 🙄
        Danke nochmal für deine Meinung ❤

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      2. Ich habe bisher noch von keinem Verlag gehört, dass ich das machen MUSS. Und ich habe auch noch keine Rückmeldung dazu bekommen, dass ich es eben nicht habe. Ich habe die Verlage für die ich Blogge unter einem Menüpunkt stehen. Trallafittibooks – > Autoren & Verlage. Das wäre in der Sidebar viel zu viel.

        Gerne ❤ kein Problem

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  18. Wow – ich bin überrascht und teilweise entsetzt, was dir da so alles über den Weg gelaufen ist. Dein Beitrag wirkt dabei auf mich übrigens keineswegs überheblich. Tatsächlich fallen Blogs mit Mankos, wie du sie nennst, bei mir meist durchs Raster.

    Und ich erinnere mich daran, dass du bei mir einst kommentiert hast, dass du keine Funktion finden könntest, wie du meinem Blog folgen könntest. Ich hatte damals keine und wusste auch noch nicht, wie ich das hätte einrichten können. Vielen lieben Dank nochmals für den Hinweis.

    Liebe Grüße,
    Sandra

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  19. Hallo!
    Super Zusammenfassung! Bei einigen Punkten konnte ich ganz klar mit dem Kopf nicken, weil sie für mich auch (entweder bereits einzeln oder zusammen mit anderen Punkten) ein Grund zum Wegklicken sind.
    Was mir noch absolut auf den Senkel geht, sind fehlende Absätze, Rechtschreibfehler und schlechte Interpunktion.
    Keine Absätze sind einfach furchtbar zum Lesen. Da hab ich schon nach wenigen Sätzen keine Lust mehr, auch wenn sich die Schrift gut lesen lässt.
    Bei Rechtschreibfehlern im Rudel frage ich mich immer, wozu es automatische Rechtschreibprüfungen gibt. Der Button dafür sieht doch eigentlich nicht nur schön aus?!
    Und Interpunktion… ein fehlendes Komma oder mal ein Punkt zu viel ist mir egal. Aber wenn man Kommata oder insgesamt Satzzeichen (erfolglos) mit der Lupe suchen muss oder sie – im anderen Extrem – zu Rudeltieren mutieren, ist das auch super nervig.

    Also nochmal Danke für diesen Post!

    Liebe Grüße
    Sarah

    Gefällt 2 Personen

    1. Liebe Sarah,
      da stimme ich dir vollkommen zu!
      Fehlende Absätze nehmen mir auch oft die Lust am Lesen, man kann ja kaum mal „durchatmen“. Außerdem bieten sie oft eine angenehme Gliederung.
      Ich frage mich auch oft, wieso nicht einfach die Rechtschreibprüfung benutzt wird, das ist ja nur ein Klick.

      Gerne, danke dir für deinen Kommentar! ❤
      Liebe Grüße und schöne Feiertage.

      Gefällt mir

      1. Ich weiß nich, wie gut die Rechtschreibprüfung bei WP ist, aber bei Blogger ist leicht unter Word-Niveau. Am besten ist eine Kombination mehrerer Rechtschreibtools. Ich vertraue auf den Duden, aber dort kann man nur 800 Zeichen, also einen Absatz, kontrollieren lassen und muss dann den nächsten kopieren. „Mit einem Klick ist alles weg“ – leider nicht 😦

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      2. Die integrierte von Blogger nutze ich gar nicht. Manchmal schreibe ich Posts in Word vor und nutze dort die Prüfung oder hab dann beim Schreiben einzelne Sätze, bei denen ich mir nicht sicher bin, die ich dann in die Duden-Prüfung einfüge.
        Ich sag mal, wenn es nur ein oder zwei Schreibfehler sind, die dann übrig bleiben, ist es ja auch nicht wirklich ein Problem. Selbst die besten journalistischen Texte sind nicht immer 100% fehlerfrei 😉

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    2. Die Idee mit den einzelnen Sätzen gefällt mir! Ich ärgere mich auch über Tippfehler, aber Leute ohne Kommasetzung machen mich traurig. Denn der Duden schlägt bei vielen Dingen ein Komma vor, bei denen man überlegen muss, ob WIRKLICH eines reinmuss. Wenn man nur Tippfehler ausbessern will, sind Duden & Co. super. Aber es gibt Dinge, die ein Rechtschreibprogramm nicht einfach findet und an diesen Stellen ist Lernen vonseiten des Schreibers nötig.

      Wenn jemand heftige Probleme mit Rechtschreibung hat, wäre ein Beta-Leser die beste Variante.

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  20. Ich finde Optik sehr wichtig, aber bis ich einen Blog verlasse bzw. nich kommentiere, muss viel passieren. Denn manche Menschen haben nicht das Bewusstsein dafür, dass das Aussehen des Blogs wichtig ist – sie konzentrieren sich aufs Schreiben.

    Das Menu: Es ist bequem, aber es muss nicht sein. Mittlerweile habe ich mich an Rezi-Indexes gewöhnt und finde sie zum Stöbern sehr komfortable. Aber wenn man ein Gedankenblog ist oder es nicht mag, reichen Tags aus. Die restlichen Punkte des Menus nutze ich sehr selten. Manchmal gibt mir ein Menu auch das Gefühl, auf einer durchstrukturiereten Website gelandet zu sein, nicht in einem Web-Tagebuch. Besonders, wenn mich auf der Startseite eine nette Begrüßung begrüßt, ich aber den aktuellen Beitrag nicht finden kann.

    Als ich deine Anmerkungen zu Rezis gelesen habe, fragte ich mich (ganz allgemein): Was soll eine Rezi sein? Ist es ein eher sachlicher Bericht in akkurater Sprache oder kann sie persönliche Noten und auch Smilies enthalten? Ich tendiere dazu, die Grenze in Richtung „persönlich“ zu dehnen, denn es fällt sovielen Leuten schwer, ihre Meinung zu sagen.

    Was mich stört, ist krasse Umgangssprache plus fehlende Kommata. Ich bin mit anderen Dialekten nicht vertraut und kann manchmal das Prädikat nicht finden 🙂

    Inhaltsangabe: Du hast es wahrscheinlich so gemeint, dass eine Rezi nicht nur aus dem Inhalt bestehen soll, oder? Denn ich brauche eine Inhaltsangabe, damit ich mich ins Buch reinfinde. Rezensionen, die davon ausgehen, dass ich es Buch kenne, machen es mir sehr schwer 😦

    Wichtig auch: Absätze 🙂

    Ich denke, es kommt bei all diesen Dingen auch darauf an, was man erreichen will – möchte man anderen ein „kompetenter“ Ansprechpartner sein oder geht es um das Schreiben selbst? Vielleicht braucht man das als Ausgleich und ist froh, ein Ventil gefunden zu haben. Vielleicht sucht man nach Kontakten und ist froh, seine fünf Cent (?) ins Internet geworfen zu haben.

    Wichtige Frage am Schluss: Äußerst du die Kritik? Weißt du die blogs drauf hin? Wie sind die Reaktionen? Ich stelle mir diese Frage oft und bin zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen 🙂

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    1. Hey Evy,
      ich persönlich achte sehr auf die Optik, weil ich durch viele farbliche Reize beispielsweise sehr schnell überfordert bin und mich unwohl fühle.

      Eine persönliche Art und Weise finde ich bei Beiträgen wie Rezensionen an sich immer gut, für mich gehören Smileys halt einfach nicht rein, aber das erwähnte ich ja oben. Halten kann das jeder für sich wie er mag, mich schreckt es eher ab. Insbesondere wenn es nicht mal ein Smiley zwischendurch ist sondern oftmals mehrere hintereinander, das brauch ich nicht.
      Und genau das wollte ich oben sagen: akkurate Sprache und sachlich muss gar nicht sein, aber man kann doch eine gute Balance zwischen akkurat und Gossensprache finden, denke ich. Ich schreibe auch nicht immer super hochgestochen, dennoch würde ich einen Schreibstil nie als „scheisse“ betiteln, da das überhaupt nichts genaues aussagt.

      Genau, ich meinte das so, dass es tatsächlich Rezensionen gibt, die lediglich den Inhalt zusammenfassen und dann folgt ein Satz zum Fazit und das wars.
      Oh ja, Absätze!!! Da sagst du was. Sehr sehr wichtig. Danke, vielleicht ergänze ich das oben noch.

      Genau. Je nach dem, was man eigentlich mit dem Blog transportieren möchte. Ich denke, wenn man im Austausch mit Verlagen und Autoren ist, Rezensionsexemplare anfordert und erhält sollte der Anspruch an eine angemessene Ausdrucksweise und Optik schon höher sein.

      Bei den Bloggern, die ich kenne, bin ich da ganz ehrlich. Die nehmen meine Kritik dankend an, andersherum aber genauso, ich bin ja auch nicht perfekt und auf Rückmeldungen angewiesen. Bei Bloggern die ich überhaupt nicht kenne fände ich derartige Kritik wenig angebracht, schließlich geht es vor allem bei Farben, Schriften etc. ja auch immer um Geschmack. Wenn ein Impressum oder eine Folgefunktion fehlt sage ich das aber auch schon mal.

      Liebe Grüße und schöne Feiertage!

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  21. Ahahaha! Du sprichst mir so aus der Seele! Ich habe Ewigkeiten gebraucht um endlich ein paar Blogs zu finden, die mir nicht mit Regenbogenglitzer – quasi mit nacktem Arsch an einem Montag morgen, vor dem ersten Kaffee – mitten ins Gesicht springen. Das scheint vor allem bei den Buchblogs eine echte Plage zu sein. Deswegen bin ich aber auch gleich doppelt froh z.B. hier gelandet zu sein, wo es auch so schön aufgeräumt und angenehm für’s Auge ist. „Goldblatt“ mag ich auch. Ich glaube durch die Bloggerin bin ich dann u.a. über deinen und noch ein paar andere Blogs gestolpert, die mir einfach etwas „erwachsener“ vorkommen. Da kommentiere ich dann auch total gerne ohne dass dafür zu einer Aktion aufgerufen werden muss. Aber es klingt auch immer total blöd von „erwachsenen“ Blogs zu sprechen. Ich fürchte nur diese ganzen bunten Blogs mit ihren zehntausend Widgets und Blümchentrennern und Widgets a la „ich bin Supperblogger für Verlag X“ und und und … die sind mir einfach zu fremd irgendwie. Aus der Phase war ich schon mit 14 rausgewachsen. :-/

    Ein anderes Ding das mich oft nervt, sind gewisse Blogthemen. Sowas wie „letzte Woche ausgelesen“ oder „Book Haul der Woche“ … Das sind so Lückenfüller, die versprechen immer mehr Masse als Klasse, sind für mich aber total gehaltlos – und ich hoffe inständig, ich setze mich damit jetzt nicht bei dir in die Nesseln.^^ So exzessiv wie in manchen Blogs kann es bei dir aber nicht sein, falls du das schon mal drin hast, sonst wäre ich hier garantiert schon zig mal über solche Artikel gestolpert. Solche Statistik-Sachen passen mMn zum Jahresrückblick mal ganz gut, aber braucht es das echt jede Woche?

    Für perfekt halte ich mich nun wirklich auch nicht. Da gibt es bestimmt Sachen die andere nerven oder besser machen. Ich lerne auch ständig neues über das Bloggen. Zum Beispiel habe ich eine Kommaschwäche, die sich auch nicht so richtig in den Griff kriegen lässt (egal wie sehr ich mich bemühe). Aber man kann es ja wenigstens versuchen und dafür den Rest so störfrei wie möglich halten.
    Jetzt überlege ich allerdings ob ich die „letzte Kommentare“ Spalte in meinen Sidebar-Widgets wirklich brauche… xD

    LG Sam

    Gefällt 2 Personen

    1. Wow! Danke für deinen wahnsinnig langen und ausführlichen Kommentar 🙂

      Ich lese auf besagten Blogs auch nicht gern. „Mit dem nackten Arsch ins Gesicht“ fand ich übrigens großartig 😀 Da stimme ich dir zu! Finde das sehr unangenehm und bin schnell ob der Farbvielfalt und animierten Sachen überfordert.
      Da ist weniger einfach mehr, und wirkt vor allem, wie du schon sagst, „erwachsener“ (wobei ich mich trotz des Alters irgendwie nie als erwachsen betiteln würde, haha), aufgeräumter, professioneller (optisch zumindest schon mal).

      Der Clou bei den Blogaktionen ist, sie nicht so zu nennen! Ich mache tatsächlich auch bei einigen mit, wähle aber eine mir passendere und vor allem individuellere Überschrift. Montagsfrage: Welches Buch ist zuletzt auf deiner Wunschliste gewandert und warum? heißt bei mir dann halt Wunschlistenneulinge. Ich rolle ja selber die Augen, wenn ich 10 Mails bekomme über neue Beiträge mit dem Betreff: Montagsfrage: .. bla.
      Solche Aktionen sind Lückenfüller, und die nutze ich oft auch ganz bewusst, zum Beispiel wenn ich verreise, aber nicht möchte, dass man das durch die Inaktivität auf den Blog merkt. Da kommt ein Klappentext-Donnerstag sehr gelegen. Ich setze aber bei solchen Aktionen immer gern auf Individualität und Authentizität. Beispiel Top Ten Thursday. Gestern ging es um 10 Bücher mit dem Anfangsbuchstaben H. Ich sehe jedoch keinen Sinn darin, einfach willkürlich 10 Bücher aufzulisten. Ich habe daraus gemacht: 10 Wunschlistenbücher.

      Natürlich ist niemand perfekt. Bloggen ist halt auch ein Prozess, ich habe in dem Jahr sooo viel gelernt, seit dem mein Blog jetzt besteht.
      Und meine Punkte sind selbstverständlich kein Regelwerk. Ob du die Kommentarfunktion brauchst musst du entscheiden. Ich habe noch NIE einen davon angeklickt, auf keinem Blog und finde sie demnach nicht nötig.

      Ich hoffe, du verstehst mein Gedankenwirrwarr. 😀

      Gefällt 1 Person

      1. Ich verstehe dich absolut! 😀

        Lückenfüller wie die Montagsfrage finde ich sind nochmal was anderes. Da kommen oft interessante Antworten oder liefern auch Einblicke in die bloggende Person. Ich mach da selber nicht ganz so oft mit, weil ich nämlich schon den „Cover Monday“ habe (so gesehen auch ein Lückenfüller, aber ich liebe Buchcover und weise damit gerne auf die vielen unbesungenen Helden der Grafik- und Illustrationsbranche hin). Ich finde es auf jeden Fall klasse, dass du dir etwas knackigere Überschriften ausdenkst und da auch noch deinen eigenen kleinen Twist einbaust. Das macht es wieder ein Stück weit individuell und – wie der Hutmacher sagen würde – füllt das Mehrsein auf!

        Als richtig erwachsen betrachte ich mich übrigens auch nicht. Dafür bin ich glaube ich noch zu aufmüpfig im Vergleich zu dem, was man so allgemein als erwachsen betrachtet. Minimalistisch bin ich oder eben Design liebend. Das mag natürlich auch eine Winzigkeit mit meinem Beruf zusammenhängen… Wobei es da wohl wie mit der Frage nach dem Huhn und dem Ei ist. Was war zuerst da: minimalistisches Design oder minimalistische Sam? Man wird es nie erfahren.

        Über die Kommentarspalte muss ich nachdenken. Wenn ich mir das angucke werden sowieso immer nur die neuesten Artikel kommentiert und die stehen auch schon unter „Letzte Artikel“. Immerhin habe ich dank deiner Anregungen aber gemerkt, dass ich irgendwann während des Umbaus mein Abo-Widget verloren hatte, das ist jetzt direkt mal wieder eingezogen!

        LG Sam

        P.S. Ich bin eine Labertasche und Textwände meine Superkraft…

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      2. Juhuuu, Mehrsein auffüllen klingt super. 🙂
        Freut mich, dass du das gut findest!

        Aufmüpfig ist ein großartiges Wort. Das würde zu meiner Charakterbeschreibung auch gut passen. Vielleicht sollte ich es auch in meine Startseite und meine Vorstellung einbauen, haha. Ich finde, man ist lange genug erwachsen. Somit kann man sich ja sein Kindsein bewahren, so lange es geht. Außerdem, was ist dieses Erwachsensein überhaupt? Und vor allem: Muss man da mitmachen?

        Ich nutze das Widget Top Beiträge, oder wie auch immer es in Wirklichkeit heißt. 1. finde ich es persönlich super interessant, was am meisten geklickt wird 2. finde ich noch interessanter, was für Beiträge die Leser manchmal aus der Versenkung holen und 3. ist es eine gute Übersicht, zum.. ja. Zum gucken halt.

        Meine Mail Abos und Klicks habe ich ganz unten auf dem Blog.

        P.S. I like Labertaschen!

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      3. Ich glaube ich habe das Widget einfach mit dem Austausch des Themes verbummelt. Das alte Theme hatte bestimmt ein eigenes Widget dafür und ich habe es nicht gemerkt.
        Bei dem Menü ist mir dafür bisher noch gar keine Änderung aufgefallen.

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      4. Ja, das kann gut möglich sein, passiert mir dabei auch. Ich lasse mir während eines Themewechsels immer meine Seite in einem weiteren Tab geöffnet und prüfe dann, welche geblieben sind und welche fehlen.
        Nein? Vorher gabs ja diese Übersicht in der Mitte, wo man einen Blick auf alle Menüpunkte hatte etc.
        Jetzt öffnet sich die Bearbeitung dafür in diesem Anpassungsmenü, ist auf die linke Seite gequetscht und sehr unübersichtlich.

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      5. Benutzt du vielleicht nur den Customizer? Den lasse ich links liegen, wo es nur geht. Ich klicke meistens im Backend in die Adminleiste um an das Menü, Widgets etc. zu kommen. Da ist es wesentlich übersichtlicher und hat mehr Platz. Vielleicht verstehe ich dich jetzt auch falsch, aber schau sonst mal im Admin-Panel unter „Design -> Menüs“ da versteckt sich die eigentliche Übersicht noch.

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      6. Aha! Jetzt wird es spannend…
        Versuch mal ob du die Seite aufrufen kannst:
        trallafittibooks.com/wp-admin/index.php

        Einloggen – und wenn das geht – staunen! 😀 Das eröffnet ganz neue Welten.

        Es sollte ungefähr so aussehen, wie hier:

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  22. Hi!

    Ich finde diesen Beitrag echt gut geschrieben. Ich habe erst seit ein wenig mehr als einen Monat einen Blogg. Am Anfang gab es bei mir leider auch nicht die Möglichkeit, dass man mir per Mail folgen konnte, weil ich das noch programmieren musste.

    Ich habe mich seit einem Jahr durch mehrere Bloggs geklickt und der eine oder andere wurde zu einen meiner Lieblinge. Ich liebe schlichte Blogs und ich mag wie du keine langen Rezensionen. 😀 Daher versuche ich meine immer kurz und bündig zu halten.

    Liebe Grüße,
    Carina.

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Carina,
      klar, da muss man sich immer erstmal einfinden. 🙂 Das ist ganz normal, musste ich ja auch. Jetzt nach einem Jahr bin ich sehr zufrieden. Aber Bloggen ist halt ein Prozess.

      Liebe Grüße und schöne Feiertage!

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  23. Hat dies auf rebloggt und kommentierte:
    Ich melde mich mal kurz aus meiner Pause zurück, weil ich eben diesen Beitrag von Trallafittibooks gelesen habe und ich der Meinung bin, dass dieser Beitrag unbedingt verbreitet werden muss!

    Ich hab mich bei einigen Punkten wiedergefunden, aber auch die „Fehler“ die ich bis jetzt beim bloggen gemacht habe.
    Klar ist es immer Geschmackssache, aber ich finde das konstruktive Kritik immer wichtig ist, ebenso Selbstreflexion!

    Gerade dann, wenn man merkt, dass es nicht so gut läuft auf dem eigenen Blog.

    Wenn ihr dann auch diese eine Freundin habt, die immer hinter euch steht und euch mit konstruktiver Kritik weiter hilft, dann nehmt sie einfach an.

    💗

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  24. Ein sehr guter Beitrag und ich bin in vielen Punkten ganz deiner Meinung.
    Manchmal glaube ich selber das meine sidebar zu voll ist aber ich brauche das einfach für mich. Wenn Beiträge ganz ohne Fotos sind, finde ich das ebenfalls total langweilig.

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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    1. Hey Vanessa,
      habe mal flott bei dir reingeschaut, ich glaube deine Sidebar ist nicht voller als meine. Das einzige, worauf ich persönlich verzichten könnte ist dieses Frühlingsshoppen und das Design made by.. (aber vielleicht musst du das ja zeigen).

      Liebe Grüße und schöne Feiertage!

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  25. Das hast du sehr schön geschrieben und bei vielen mir aus der Seele gesprochen und ich dachte schon ich bin zu dumm das mit dem follower hinzubekommen…Tue mich wirklich mit dem Medium schwer!!! Schäm aber nicht zu ändern!!! Mag deinen Blog sehr und stöbere immer Mal rein!!! Hoffe mehr zu erfahren wenn ich jetzt meine E-Mail Adresse hier lasse!!! Schöne Ostern für dich!!!🐇

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  26. Das kann ich so unterschreiben. Zu bunt zu grell zu viel schreckt mich immer ab. Ein Grund wieso ich auf Grün und Weiß setze. Mit zu vielen Farben, oder zu grellen Farben, habe ich schon keine Lust mehr; weiter zu lesen. Das lenkt mich immer viel zu sehr ab.

    Und die Sidebar. Sinnvoll und informativ ist mir immer sehr wichtig. Aber wenn ich da tausend Dinge finde, die dort nichts zu suchen haben, da gefühlt auch ein ganzer Beitrag darüber geschrieben werden könnte. Nicht alles muss in diese Sidebar…. aver manche machen daraus halt gerne ein Tagebuch 🙈

    Was ich bei manchen Rezensionen nicht verstehe, sind Begründungen wie: war einfach toll – ja, was war toll? Oder kurze Rezensionen, die mir dann auch nicht helfen, ob ich es gut finfen könnte, oder nicht. Das endet dabn vermutlich in Aussagen wie: Das Cover war toll 🙈 trotzdem sollte da jeder seinen Stil finden, der dennoch angemessen ist, denke ich.

    Ich bin da ganz bei dir!

    Liebe Grüße,
    Anna

    Gefällt 2 Personen

    1. Liebste Anna ❤
      Danke für deinen super langen Kommentar!
      Ich bin von optischen Dingen auch sehr schnell abgelenkt und daraufhin völlig überfordert. Dann verliere ich, so wie du, automatisch die Lust.
      Das mit der Sidebar stimmt, da ist oft einfach zu viel los. Weniger ist dabei echt mehr.
      Stimmt, derartige Begründungen in Rezensionen helfen mir wenig, ebenso so wenig aussagekräftige Fazits (ist das die Mehrzahl? 😀 )

      Gefällt 1 Person

      1. Jaa, besonders dann, wenn alles irgendwie zu viel ist. Der Fokus sollte ja auf dem Beitrag liegen und nicht auf dem Bild in der Sidebar, finde ich.

        Ja, vor allem, wenn auf hervorheben gesetzt wird. Alles muss mehr auffallen. Dabei ist anders herum auch mal ganz gut:D

        Und besonders solche Begründungen sorgen dann meistens dafür, dass ich die Lust am Rezi lesen verliere und erstmal eine Pause brauche 😂

        Gefällt 1 Person

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