
Liebe Leser.
Immer wieder Thema auf diversen Plattformen und in Gesprächen mit Freunden, Arbeitskollegen und anderen Menschen: Die Sache mit dem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Passend dazu erschien heute die neue Montagsfrage bei Buchfresserchen:
Fühlst du dich hin und wieder von deinem SUB gestresst oder gefällt es dir immer viel Auswahl da zu haben?
Klare Antwort: Nein, ich fühle mich nicht gestresst. Und ja, ich liebe es eine große Auswahl zu haben.
Dementsprechend zähle ich meine ungelesenen Bücher auch nicht. Wofür auch?
Ich finde es schön, eine eigene kleine Bibliothek zu haben, da ich doch meistens ein Lust-und-Laune-Leser bin und sich meine Lektüre nicht nur einem Genre bedient. Ich finde es schön, in fantastische Welten abtauchen zu können. Aber nicht ausschließlich. Ich mag es ebenso, realistische Geschichten zu lesen und natürlich auch mal was für’s Herz. Auch dystopische Szenarien sind voll mein Ding. Demnächst möchte ich außerdem wieder mehr Klassiker lesen. Ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht mehr an den letzten erinnern.
Mit großer Freude betrachte ich täglich meine Bücherregale. Schaue mir einzelne Cover an. Schwelge in Erinnerungen. Erfreue mich kribbelig an meiner Neugier über ungelesene Bücher. Es gibt noch so viele Geschichten zu entdecken und ich weiß, dass ständig weitere bei mir einziehen werden, die es zu entdecken gilt.
An dieser Stelle möchte ich gerne Elli von wortmagieblog zitieren:
„Aus meiner Sicht sind Bücher eine Investition. Eine Investition in die Fantasie. Es werden Zeiten kommen, in denen ich dankbar dafür sein werde, dass ich in meiner aktuellen Lebensphase einen Büchervorrat angelegt habe, der mich über Jahre beschäftigen kann. […] Das Anschaffen von Büchern ist für mich niemals Verschwendung oder überflüssig, weil ich weiß, dass ich mein ganzes Leben Zeit habe, sie zu lesen“
Vollständiger Beitrag: Klick
Auch ich sehe Bücher als Investition. Mittlerweile achte ich aber darauf, Bücher bewusster zu kaufen. Ich speichere sie auf meiner Wunschliste und merke dann manchmal nach wenigen Wochen, dass ich sie doch nicht so interessant finde, wie zunächst angenommen. Und dann gibt es die Bücher, die ich unbedingt haben möchte. Und zwar sofort. Meistens handelt es sich dabei um die Bücher, die von Bloggern meines Vertrauens vorgestellt oder rezensiert wurden und mich thematisch gänzlich ansprechen. Zuletzt war das übrigens bei Salz für die See der Fall, das von Saskia bewertet wurde. Und da es das Januarbuch für die Aktion „Das Jahr der Königskinder“ (#JdKöKi) ist, konnte ich mit dem Kauf zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Ich lasse mich somit nicht (mehr) von meinem SuB stressen.
Andere Menschen besitzen einen SuS (Stapel ungetragener Schuhe). Sie haben 100 oder 200 Paar Schuhe, tragen davon aktiv vielleicht 20 Paar und haben sogar welche im Karton liegen, die nicht getragen werden. Aus Gründen. Nein, das ist kein Scherz. Das habe ich wirklich schon mal so gehört.
Andere haben wiederum eine SuK – Stapel ungenutzer Kissenbezüge. Bei jedem Ikeabesuch wandern mehrere Kissenbezüge in den Einkaufswagen und dann in die Stapel-Schublade. Kann man schließlich immer gebrauchen, oder?
Ich könnte ewig so weitermachen. Stapel ungebrannter Kerzen.. Stapel ungelesener Zeitschriften.. ungesehener DVDs.. Stapel ungenutzter Küchengeräte..
Und doch haben sie alle eins gemeinsam: Irgendwann kommt der Moment, in dem man sie braucht. Oder auch nicht. Und dann erfreut sich vielleicht jemand anderes daran.
Also, lesen und lesen lassen. Stapeln und stapeln lassen.
Wie ist es bei dir?
Gestresster SuB-Besitzer oder gelassener Auswahl-Fan?
Schreibt eure Erfahrungen in das Kommentarfeld, gerne dürft ihr euch mit eurem Blog an der Montagsfrage beteiligen.
Die Frage erscheint jeden Montag auf Svenjas Blog „Buchfresserchen“. Schaut doch mal bei ihr vorbei.
Ich wünsche euch einen tollen Start in die Woche!
Eure














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