Alice im Wunderland Tag

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Ich wurde von der zauberhaften Yasmin-Stella (stellette_reads) zu dem Alice im Wunderland Tag markiert.
Schon alleine, weil ich ein großer Alice im Wunderland Fan bin, musste ich natürlich mitmachen.

Der verrückte Hutmacher
Hat dich ein Buch total verwirrt oder mit einem unbefriedigend offenen Ende zurückgelassen?

Da fällt mir spontan All die verdammt perfekten Tage (Jennifer Niven) ein. Ich glaube, ich bin eine der wenigen Personen auf dieser Welt, die dieses Buch nicht gut fanden. Es war total deprimierend und hoffnungslos. Zwar gab es viele schöne Zitate, aber insgesamt konnte mich die Handlung überhaupt nicht überzeugen. Vermutlich waren meine Erwartungen auch einfach zu hoch.

Das weiße Kaninchen
Lesestil – Lieber schnell und viel oder langsam und mit Genuss?

Es kommt ganz auf das Buch und die Thematik an.
Es gibt Bücher, die recht philosophisch geschrieben sind, sodass ich sie nicht schnell lesen kann beziehungsweise möchte, sondern lieber Stück für Stück genieße und Pausen einlege. Andere Bücher wiederum verschlinge ich fast am Stück, vor allem wenn das Thema super spannend ist und der Schreibstil mich völlig in den Bann zieht, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen kann. Dazu fällt mir übrigens Ein Himmel aus Lavendel (Marlena Anders) ein. Die düstere Atmosphäre sowie die interessante Thematik mit teilweise sehr „psychomäßigen“ Aspekten sorgten dafür, dass ich das Buch in kurzer Zeit gelesen habe.

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Die Grinsekatze
Gibt es ein Buch in dem du dich total geirrt hast?

Nicht total geirrt, aber etwas anderes erwartet habe ich von Alles, was ich von mir weiß (Adele Griffin). Ich nahm an, dass es sich um eine leichte Jugendlektüre für zwischendurch handelt. Jedoch überraschte mich die Handlung mit teilweise ziemlich ernsten Aspekten und Wendungen. Auch die sehr persönliche Danksagung der Autorin hallte noch lange nach. Kurz gefasst ging es um den Gedächtnisverlust einer Jugendlichen, aber auch um den Umgang mit Trauer und eventuellen psychischen Auswirkungen.

Iss mich, trink mich
Lieber dicke oder dünne Bücher?

Ich lese sowohl dünne Bücher, als auch richtig dicke Schinken. Was ich lieber mag kann ich dabei gar nicht genau sagen. Manche Geschichten hätte ich mir im Nachhinein länger gewünscht. Andere waren in ihrer Kürze genau richtig. Manche dicke Bücher zogen sich wie Kaugummi und manche verschlang ich in wenigen Tagen. Demnach kommt es für mich eher auf „die inneren Werte“ an.
Beispielsweise habe ich die ersten drei After-Bücher (Anna Todd) innerhalb einer Woche verschlungen, wobei der dritte über 990 Seiten hat. Auch, wenn ich oft genervt war von der Naivität der Protagonistin Tessa und dem Hin und Her zwischen ihr und Hardin, fand ich die Thematik sowie die Entwicklung total fesselnd.

 

Die Herzkönigin
Lieber Helden oder Anti-Helden?

Ich denke, ich präferiere da eher die Helden. Ich schlage mich recht schnell auf deren Seite, hoffe und leide mit ihnen. Auch besitze ich einen Sinn für Gerechtigkeit und strebe gemeinsam mit den Protagonisten danach. Nichtsdestotrotz finde ich die Anti-Helden oftmals nicht uninteressant. Insbesondere optisch, hehe.

Wunderland
Lieber Fantasywelten oder die reale Welt?

Naja, da die reale Welt oft mit Anstrengung, Arbeit und situativen Problemen verbunden ist, freue ich mich natürlich, wenn ich in eine Fantasy-Welt entfliehen kann. Trotzdem mag ich ebenso Geschichten, die realitätsnah sind. Es ist ja dann immerhin nicht meine eigene Realität, sondern die der Protagonisten, in der ich mich dann verlieren kann. Ebenfalls hilft es manchmal sogar dabei, die eigene Realität zu überprüfen, zu hinterfragen und wertzuschätzen.

Der Jabberwocky
Kannst du laut lesen oder lieber leise?

Ich lese nur leise. Wenn ich Kinder hätte, würde ich auch mal laut lesen.
Ich glaube, dass dies einen wichtigen Aspekt der Erziehung darstellt, vor allem bezogen auf die Förderung von Fantasie, Wortschatz und Konzentration.

Tweedeldee und Tweedeldum
Wenn du zwei oder mehr Bücher liest, gibst du einem den Vorzug?

Passenderweise ist es sogar meistens der Fall, dass ich mehrere Bücher gleichzeitig lese.
Häufig habe ich dabei dann ein Buch, mit welchem ich die meiste Zeit verbringe, und 1-2 andere, zu denen ich wechseln kann, wenn mir danach ist. Die Themen sollten dabei aber unterschiedlich sein, da ich sonst durcheinanderkomme.
Manchmal ist es allerdings auch so, dass ich mehrere Bücher lese, aber schnell merke, dass mich ein bestimmtes doch gänzlich fesselt, sodass ich dann letztendlich nur das lese, und dann mit den anderen anschließe.

Pool of Tears
Gibt es ein Buch, das dich schockiert oder zum Weinen gebracht hat?

Schockiert hat mich zuletzt, wie oben bereits angedeutet, Ein Himmel aus Lavendel von Marlena Anders. Dies war jedoch nicht negativ behaftet, vielmehr war ich aufgrund der „psychomäßigen“ Aspekte und Wendungen völlig geschockt und sprachlos. Dafür reichten übrigens sehr wenige Worte oder knappe Äußerungen der Charaktere.
Zum Weinen brachte mich zuletzt Mein bester letzter Sommer, und zwar so richtig. Eine traurig schöne Geschichte über das Leben und einen ereignisreichen letzten Sommer..

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Und schon sind wir am Ende angekommen. Es hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht, die Wunderlandfragen zu beantworten! Gerne könnt ihr euch an dem Tag beteiligen.
Ich tagge hiermit:

Beccas Leselichtung
Bücherschmöker
umivankebookie

 

Bis demnächst!
Eure

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10 thoughts on “Alice im Wunderland Tag

  1. Richtig cooler Beitrag! Bei vielen Antworten musste ich lebhaft nicken und auch schmunzeln, weil ich genauso denke, bei dem Helden zum Beispiel 😉
    Danke für’s taggen, geht morgen online.
    Dicker Kuss und hab noch einen schönen Abend ❤
    deine Ümran 🙂

    Gefällt 1 Person

  2. -Mit der Jabberwocky-Frage stimme ich dir total zu 🙂
    Es ist so wichtig, viel mit Kindern zu lesen, aber leider geht das inzwischen bei vielen Familien total verloren! Und in der Schule können wir es leider nur in einem gewissen Maß leisten, da gibt es einfach zu viel zu tun..
    -Tweedeldee und Tweedeldum : Geht mir ganz genauso 😀
    Schöner Tag, dadurch habe ich mal wieder einige neue Bücher entdeckt 😀
    Liebe Grüße 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. Da hast du recht.. das finde ich auch sehr schade. Da werden dann eher Filme oder TV geschaut.
      Ich habe oft Kids in der Klinik, die mir erzählen, dass sie zuhause auch Filme ab 18 gucken dürfen (die sind bei mir 9-13), was ich echt banane finde.. viele verstehen einfach nicht, dass sie da noch nicht gut differenzieren können zwischen Fiction und Realität und das total verinnerlichen, unterbewusst. Und zu Büchern lassen se sich nicht motivieren, laut Eltern. Klar, wenn man das persönlich auch nicht für wichtig hält..

      Hehe, das freut mich!
      Liebste Grüße und einen schönen Start in die Woche! ❤

      Gefällt 1 Person

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