[Montagsfrage] Buchbloggereinfluss

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Hallo liebe Büchermenschen!

Diese Woche lautet die Montagsfrage: Welches Buch hast du zuletzt aufgrund der Rezension eines anderen Buchbloggers gelesen?

Da fallen mir spontan zwei Bücher ein.
Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums“ (Benjamin Alire Sáenz) habe ich gemeinsam mit dem Books & Beyond Buchclub, der von ein paar Bloggerinnen ins Leben gerufen wurde, gelesen, nachdem es mir schon mehrfach auf Instagram begegnete. Viele Blogger schrieben dem Buch so viel positives zu, dass ich es gerne lesen wollte. Und ich wurde nicht enttäuscht.

„Dante kann schwimmen. Ari nicht. Dante kann sich ausdrücken und ist selbstsicher. Ari fallen Worte schwer und er leidet an Selbstzweifeln. Dante geht auf in Poesie und Kunst. Ari verliert sich in Gedanken über seinen älteren Bruder, der im Gefängnis sitzt. Mit seiner offenen und einzigartigen Lebensansicht schafft es Dante, die Mauern einzureißen, die Ari um sich herum gebaut hat. Ari und Dante werden Freunde. Sie teilen Bücher, Gedanken, Träume und lachen gemeinsam. Sie beginnen die Welt des jeweils anderen neu zu definieren. Und entdecken, dass das Universum ein großer und komplizierter Ort ist, an dem manchmal auch erhebliche Hindernisse überwunden werden müssen, um glücklich zu werden!
In atemberaubender Prosa erzählt Sáenz die Geschichte zweier Jungen, die Loyalität, Freundschaft, Vertrauen, Liebe – und andere kleine und große Geheimnisse des Universums entdecken.“

Es handelt sich um ein sehr schönes, inspirierendes Buch mit einem wirklich besonderen, teilweise poetischen Schreibstil. Ich glaube, ich habe mir in keinem Buch so viele Stellen markiert, wie hier. Definitiv ein Buch zum „rereaden“ (nochmals lesen).

„Manchmal lieben Eltern ihre Söhne so sehr, dass sie vergessen, wie schwer es ist, fast siebzehn zu sein. Sie glauben, mithilfe unserer Jugend können wir alles überwinden. Vielleicht vergessen sie dabei eine winzig kleine Tatsache: fast siebzehn zu sein kann brutal, schmerzvoll und verwirrend sein. Fast siebzehn zu sein kann richtig nerven.“

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Das zweite Buch, welches mir in dem Zusammenhang einfällt, ist „Die Dreizehnte Fee“ (Julia Adrian). Nachdem Rebecca von Beccas Leselichtung total davon geschwärmt hat und mich der Schreibstil, dem ich in einer Lesung im Drachennest lauschen durfte, sehr beeindruckt hat, musste ich natürlich auch dieses Büchlein lesen.

„Ich bin nicht Schneewittchen.
Ich bin die böse Königin.
Für tausend Jahre schlief die Dreizehnte Fee den Dornröschenschlaf, jetzt ist sie wach und sinnt auf Rache. Eine tödliche Jagd beginnt, die nur einer überleben kann. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Hexenjäger erkundet sie eine Welt, die ihr fremd geworden ist. Und sie lernt, dass es mehr gibt als den Wunsch nach Vergeltung.
»Kennst du das Märchen von Hänsel und Gretel?«, frage ich flüsternd. Er braucht mir nicht zu antworten, er weiß, dass nicht alle Märchen wahr sind. Nicht ganz zumindest.
Es gibt keine Happy Ends, es gab sie nie. Für keine von uns.“

Den Schreibstil fand ich nach wie vor beeindruckend und irgendwie besonders, jedoch muss ich leider sagen, dass es für mich persönlich kein Lieblingsbuchpotenial hat. Vielleicht waren meine Anforderungen und Erwartungen zu hoch. Ich fand die Geschichte, die Thematik der verschiedenen Hexen und deren Jäger richtig spannend und interessant, jedoch hat es mich nicht umgehauen. Nichtsdestotrotz werde ich auch die Folgebände lesen, da ich gerne wissen möchte, wie es weitergeht. Und die Cover sind ein Traum!

„Oh, mit Namen musst du vorsichtig sein, meine Liebe“ tadelte er mich sanft. „Weißt du denn nicht, dass sie der Schlüssel zu unserer Existenz sind? Ohne sie sind wir nur halb vollkommen. Deswegen ist es so wichtig, seinen Namen zu hüten, zu schützen. Er ist die Wurzel, der Ursprung.“

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Insgesamt kann ich sagen, dass mich Buchblogger dahingehend sehr beeinflussen können. Ich stöbere super gerne auf anderen Blogs und lasse mich inspirieren. Und ständig wachsen WuLi und SuB.  🙂
Auf Amazonbewertungen gebe ich übrigens nichts. Trotzdem teile ich meine Rezensionen dort, um eine möglichst breite Streuung zu haben.

Nun seid ihr gefragt..
Lasst ihr euch von den Meinungen der Buchblogger beeinflussen?
Lest ihr Amazonbewertungen und entscheidet vielleicht sogar danach?
Welche Bücher habt ihr zuletzt aufgrund der Rezension eines Buchbloggers gelesen?

Schreibt eure Erfahrungen in das Kommentarfeld, gerne dürft ihr euch mit eurem Blog an dieser Montagsfrage beteiligen.
Die Frage erscheint jeden Montag auf Svenjas Blog „Buchfresserchen“. Schaut doch mal bei ihr vorbei.

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4 thoughts on “[Montagsfrage] Buchbloggereinfluss

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