Genshin Impact, Tattoos & Feminismus | Media Monday

Hallo Menschen, heute bin ich mal überpünktlich mit dem Media Monday Beitrag (eine Aktion vom Medienjournal Blog) am Start, also let’s go. Dieses Mal geht es um ein neues Game, welches ich aktuell spiele, ein neues Tattoo, welches meinen Oberschenkel ziert und um Feminismus – drei Aspekte, die meinen Lifestyle insgesamt eigentlich ganz gut darstellen lol.

Media Monday #573 – die Vorgaben der Aktionsbeiträge gibt’s in fetter Schrift.

Hier findet ihr weitere Beiträge von mir zu der Reihe.


Ich habe ja durchaus schon vor Jahren davon geträumt, dass ich beruflich „irgendetwas mit Medien“ mache. Ich weiß nicht, wie oft ich hier sitze und sage, dass ich gerne hauptberuflich bloggen, Videos schneiden & Social Media betreiben würde, mir das aber niemand zahlen würde. Mittlerweile bin ich etwas Heißem auf der Spur haha, mal schauen, wie sich das in den kommenden Jahren entwickeln wird. Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, denn auch den Blog möchte ich dahingehend aktiver gestalten.

Ich kann mir schon gut vorstellen, dass es ein Erfolg würde, wenn mehr Filme in Originalsprache in den Kinos gezeigt werden würden, weil ich glaube, dass Filmfans da oftmals viel Wert drauf legen. In den Übersetzungen geht vieles verloren, vor allem so etwas wie Witze, oder generell der Humor, oder Redewendungen. Synchros sind zudem nicht immer besonders gut gelungen – auch wenn man dazu sagen muss, dass deutsche Synchronsprecher*innen wahrscheinlich zu den besseren gehören (glaube ich zumindest), vor allem wenn man sich mal polnische Synchronisationen anschaut, in denen meist alles von einem*einer Sprecher*in synchronisiert wird, und der Originalton im Hintergrund manchmal noch zu hören ist. Ich schaue mittlerweile auch lieber in Originalsprache (zumindest, wenn diese Englisch ist) mit deutschen Untertiteln, weil es sich für mich einfach angenehmer anhört.

Hätte ich einmal richtig Zeit, mich in ein neues Thema einzufuchsen, dann würde ich mich mehr mit Videos und vor allem dem Cutten beschäftigen. Ich habe bereits ein paar Reels für Instagram (und Tiktok, aber ich vergesse meistens, dass die App existiert) gedreht & geschnitten und das hat mir total Spaß gemacht. Dahingehend hätte ich gerne noch mehr Skills, vor allem, weil ich manchmal nicht genau weiß, wie etwas funktioniert, ich dann stundenlang herumprobiere, und gerne schneller eine Lösung dafür hätte.

Twitch lenkt mich ehrlicherweise häufiger ab, als mir lieb ist, denn ich habe immer mindestens einen Stream nebenbei laufen und eigentlich wollte ich dann was zocken, oder eine Serie weiterschauen, oder einen Blogbeitrag schreiben, oder oder oder, bin aber immer wieder abgelenkt und gucke den Stream und/oder lese den Chat dazu. Aber irgendwie finde ich das andererseits dann doch nicht so schlimm, weil ich die Themen in den Streams dann meistens sehr spannend, informativ, lustig finde und sie mich gut unterhalten. Ich liebe es, dass es dahingehend so viel Auswahl gibt mittlerweile.

Traurig, dass ein Teil der Gesellschaft den Feminismus in ein so schlechtes Licht rückt, denn er ist wichtig für jeden Menschen. Es geht nicht, wie so oft kritisiert, um Männerhass, sondern um Freiheit, Gleichheit und Selbstbestimmung, die im öffentlichen und persönlichen Leben verwirklicht werden sollen. Es ist leider nach wie vor so, dass bei einem großen Teil der Gesellschaft ein patriarchaler Gedanke herrscht, unter welchem auch Männer leiden, man kennt die typischen Bullshit-Aussagen wie Männer müssen stark sein, Männer müssen für die Familie arbeiten gehen und die Frau schmeißt den Haushalt, Männer weinen nicht, Männer müssen besonders männlich sein etc. Somit besagt Feminismus grundsätzlich nie nur, dass sich etwas bezüglich der Rolle der Frau in der Gesellschaft ändern muss, sondern automatisch auch bezüglich der Rolle des Mannes. Und ein kleiner Einwand, weil ich das immer noch oft lese: es gibt keinen Sexismus gegenüber Männern. Sobald etwas sexistisch ist, geht es gegen Frauen und hat oftmals die Basis im Patriarchat, aber nie gegen das männliche Geschlecht als solches. Somit ist es nicht sexistisch einem Mann gegenüber, wenn man sagt „du bist viel zu weich und zu lieb für einen Mann“, sondern Frauen gegenüber, weil ihnen somit die Eigenschaften „weich“ und „lieb“ zugeschrieben, sie als weiblich begründet werden und somit als schlecht für einen Mann dargestellt werden, was wiederum den patriarchalen Grundgedanken untermalt. Ein anderes Beispiel wäre es zu sagen „Friseurin ist ein Frauenjob“ oder „Nähen ist ein Frauenhobby“ – sobald ein Mann dies nun ausübt würde er dafür kritisiert werden, gleichzeitig spricht es Männern Kompetenzen in dem Bereich und Frauen Kompetenzen in anderen Bereichen ab. Nur Frauen können solche Tätigkeiten verrichten, für „mehr“ reicht es nicht – das wäre dann Männersache. Ihr merkt, das ist definitiv ein Thema, über welches ich stundenlang schreiben und sprechen könnte.

Youtube könnte kaum unterhaltsamer sein, schließlich gibt es dort ein breites Spektrum an Themen. Ich bin mittlerweile ein großer Fan von Tiktok-Reaction Videos meiner Lieblingscreator*innen, beispielsweise Rezo, Anni the Duck & Reved. Ich könnte mir die Videos stundenlang reinziehen und habe riesigen Spaß dabei, meist sind die Reaktionen noch lustiger als die Clips an sich. Ich gucke aber auch ganz gerne Vlogs, spätestens seit dem sich meine (berufliche) Zukunft ein wenig geändert hat bzw. aktuell ändert, somit ziehe ich mir viele Videos zum Studieren rein und sauge alles auf. Demnächst werde ich euch ein wenig von meinen Plänen berichten und auf meinem neuen Weg mitnehmen, ich muss nur noch überlegen, wie ich das so aufbauen könnte.

Zuletzt habe ich mir spontan Genshin Impact heruntergeladen und das war ganz nice, weil ich das Game – zumindest aktuell noch – ziemlich entspannt finde und gut nebenbei zocken kann, wenn ich Streams schaue. Ich habe aber schon gehört, dass es später schon relativ fordernd sein wird bzw. kann, aber vielleicht kann ich dann trotzdem noch entspannt herumlaufen, Blümchen pflücken und kleine Aufgaben erledigen. Darüber hinaus habe ich mich zuletzt tätowieren lassen, ein kleines Reel zu dem Prozess seht ihr hier. Ich habe mir ein Wednesday Addams Motiv ausgesucht, welches von einem Pinterestbild inspiriert ist, das ich wiederum vor Monaten (oder Jahren) mal gesehen habe. Ich wollte unbedingt eine Wednesday tätowiert haben, dass sie Hörner haben könnte kam mir wenige Tage vor dem Termin in den Sinn. Ob das überhaupt gut zusammenpasst fragten wir uns? Aber als ich die Zeichnung von meinem Tätowierer sah und spätestens, als das Ding dann auf der Haut war, war ich froh, dass mir die Idee kam.

Meine Woche in Bildern:


Andere Media Monday Beiträge dieser Woche zum Stöbern:

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25 Kommentare

      1. blaupause7

        Der Film gestern war „The Outfit – Verbrechen nach Maß“ (laut filmspiegel-essen.de ein „Ein raffinierter und meisterhafter Thriller, in dem ein Maßschneider eine Gruppe von Gangstern überlisten muss, um eine schicksalhafte Nacht zu überleben.“)

        am Mittwoch schaue ich mir die folgenden Biografie an: „George Michael – Freedom Uncut“.

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      2. blaupause7

        der war auch ausgezeichnet. Ein richtig schöner Gangster-Thriller im winterlichen Chicago von 1956 um einen Herrenschneider aus der Savile Row, der nicht in die Machenschaften seiner Kundschaft hineingezogen werden will und dann doch mittendrin landet.

        Gefällt 1 Person

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