Interview: Tina Köpke

Liebe Leser.

Heute möchte ich euch ein Interview mit Tina Köpke, der Autorin von der Royal Me Reihe, präsentieren. Ich habe den ersten Band kürzlich gelesen, er hat mir total gut gefallen und es war durch die Episodenform mal etwas anderes. Ich bin sehr gespannt darauf, wie es mit Maya, Priya und Co. weitergeht.

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Als in einer Liveübertragung die Erbin des russischen Throns enthauptet wird, geraten die Säulen der Monarchie ins Wanken. Bedroht durch eine terroristische Rebellengruppe, die kein höheres Ziel hat, als den Sturz der weltweiten Kronen, sehen sich die Könige und Königinnen gezwungen, die Thronfolger nach Schottland auf die Isle of Mull zu schicken. Hier glaubt man sie sicher, eingeschlossen von Gewässern, Klippen, Schafen und alten Ruinen. Dass die jungen Erwachsenen durch ihre Gefühle und Abenteuer jedoch selbst zunehmend eine Gefahr darstellen würden, hatte man nicht eingeplant … [Quelle]

Reiheninformation

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Quelle

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Hallo Tina! Danke, dass du dir Zeit für ein Interview mit mir nimmst. Magst du uns zunächst etwas über dich erzählen?

Vielen lieben Dank für die Möglichkeit! Ich bin Tina, (noch) 27 Jahre alt und lebe mit meinem Verlobten und meinem Hund Olli in Berlin. Wenn ich nicht gerade in Büchern versinke oder als Vollzeitselbstständige unter dem Namen Legendary Fangirl Design Cover gestalte, schreibe ich und das viel und fast täglich. Klang das jetzt nur in meinen Ohren wie der perfekte Gruß in einer Selbsthilfegruppe? 🙂

Wenn ich … könnte, würde ich …
Wenn ich zeichnen könnte, würde ich meine Charaktere und Welten alle malen. Leider kann ich außerhalb digitaler Gestaltungsprogramme nicht einen geraden Strich ziehen.

Zum Schreiben benötige ich …
… eindeutig Ruhe und eine vertraute Umgebung. Da ich schnell abzulenken bin, muss ich mich von meiner Umwelt abkapseln. In einem Café oder Zug zu schreiben, wo es so viel zu beobachten gibt, wäre mein produktiver Tod. 🙂

Eine große aktuelle Herausforderung ist..
… geduldig zu sein. Momentan würde ich nicht nur gerne alle Projektideen auf einmal schreiben, sondern meine Träume und Ziele viel schneller voranbringen. Leider braucht man als Autor wahnsinnig viel Geduld – darin war ich aber noch nie sonderlich gut.

Mein Ratschlag an mein 17-Jähriges Ich…
Lass dich nicht unterkriegen, kneif‘ die Arschbacken zusammen und gehe deinen Träumen nach. Der Weg mag steinig sein und du wirst ein paar Umwege gehen müssen, aber es wird sich alles lohnen.

„Wow“, stieß Anouk für ihre Verhältnisse beeindruckt aus, als sie auf ihrer Seite des Wagens ausstieg, die flache Hand als Sichtschutz an ihre Stirn legte und das alte Callahan Castle genauestens begutachtete.
„Ja, schon eindrucksvoll“, stimmte ich ihr zu. Geblendet von dem unangenehm grellen Licht, blieb ich mit den Händen in der verwaschenen Jeanshose und einem zusammengekniffenen Auge neben ihr stehen, den Blick in dieselbe Richtung gewandt.
„Das ist ein Haufen Felsbrocken mit Zement zusammengekleistert … ich weiß nicht, was daran eindrucksvoll sein soll. Eher wundere ich mich, wie wir da alle reinpassen sollen.“
Ein Haufen Felsbrocken mit Zement?
Mir blieb der Mund offen stehen.

[aus: Royal Me Episode 1]

Du schreibst Royal Me als episodenartige Romane. Wie kamst du auf diese Idee? Und was bietet es für Vor- und Nachteile?

Auf die Idee kam ich ursprünglich dank meiner Freundin Verena Biernacki. Sie schrieb zu dem Zeitpunkt selber an einer Buchserie und hat mir das Format und seine Vorteile schmackhaft gemacht. Gleichzeitig passte es bei Royal Me einfach, weil ich kleine Untergeschichten elegant einflechten und dann pro Band abschließen konnte, ohne den Hauptplot dafür opfern zu müssen. Nachteil ist natürlich die Kürze und das dieses Format in Deutschland nicht so bekannt ist, wie beispielsweise in den USA. So erwarten viele, dass man auf 115 Seiten die komplette Handlung eines 350-Seiten-Romanes unterbringt, was nicht machbar ist. Das bringt mir öfters bei Rezensionen einen Minuspunkt ein, weil die Leser das Konzept (noch) nicht kennen oder verstehen. Ich merke aber mit jeder Episode, wie die Leser der ersten Stunde Gefallen daran finden. Vorteil ist natürlich, dass man Spannungspunkte wie bei einer TV-Serie hat. Man kann die Geschichte und die (fiktive) Welt größer erzählen und ausbauen, wohingegen ein einzelnes dickes Buch dort im Rahmen begrenzt ist. Außerdem sind die Episoden bequeme Lesehäppchen für zwischendurch, was in eine Zeit passt, die immer schneller und immer mehr konsumieren will.

Da gebe ich dir recht! Mir war das Konzept bisher auch nicht bekannt, ich finde es aber richtig gut, es ist erfrischend und macht neugierig. Wie lange benötigst du denn für den ersten Satz in deinen Büchern, wie lange für den letzten? Und vor allem: was davon fällt dir schwerer?

Nicht so lange, wie manch andere vermutlich. Gerade das Ende eines Kapitels und auch das eines Buches gehen mir recht locker von der Hand. Schwerer fällt mir immer das gesamte erste Kapitel – es muss sitzen und den Leser sofort in seinen Bann ziehen. Größere Probleme bereitet mir dabei aber das ‚leere Blatt Syndrom‘, das vermutlich einige Autoren kennen dürften. 🙂

Was genau ist das?

Das lässt sich ein bisschen schwer erklären. Im Prinzip ist es der Druck, wenn du vor einem neuen Projekt und einem absolut leeren Dokument sitzt und nicht weißt, wie du anfangen sollst, egal wie viel zu geplant und geplottet hast. Hier ist es sehr gut beschrieben.

Das kenne ich aus meiner Schulzeit, insbesondere vom Abitur (Stichwort: Biologie) Mit welchem deiner Protagonisten würdest du dich gerne mal treffen wollen und was würdet ihr machen?

Oliver, ganz eindeutig. Mit ihm würde ich mich am besten verstehen, alleine schon, weil er ein absoluter Film-, Comic- und Serienjunkie ist. Da bietet sich doch an, den neuesten Marvel-Streifen im Kino zu sehen und sich danach die Bäuche mit Pizza vollzuhauen!

Das klingt großartig! Da würde ich mich glatt anschließen. Ich hätte aber noch eine andere Idee: eines morgens wachst du auf und befindest dich an der Seite von Maya. Was jetzt?

Davon mal abgesehen, dass ich Augen wie ein Buslenker machen würde? Vermutlich würde ich ihr auf die Schulter klopfen und sagen, dass sie ihre Arbeit gut macht. Sie hat eine unwahrscheinlich schwere Ausbildung hinter sich, arbeitet in einem männerdominierten Beruf und muss auch noch den Hintern von Valentino Savoyen retten – dafür braucht es starke Nerven.

Oh ja, das glaube ich. Tina, wo können interessierte Leser deine Bücher kaufen?

Die eBooks gibt es überall zu kaufen, die hübschen kleinen Taschenbücher sind dagegen nur auf Amazon zu finden. Ich werde inzwischen oft gefragt, ob ich Bücher selber verschicke und vorab signieren kann. Es tut mir immer schrecklich leid, das verneinen zu müssen, aber die Zeit und der Lagerplatz für Exemplare erlauben mir den logistischen Aufwand einfach nicht. Dafür freue ich mich aber umso mehr, wenn mich Leser begeistert auf Messen und Conventions anreden und ich nicht nur etwas in ihre Bücher schreiben darf, sondern auch noch ein bisschen mit ihnen plaudern kann. Da geht mir als Autorin das Herz auf und es verbindet mit der Signatur eine (hoffentlich schöne!) persönliche Erinnerung.

Vielen Dank für Deine Zeit & Mühe! Und natürlich viel Erfolg weiterhin!

Vielen lieben Dank für diese tollen Fragen! 🙂

Links

Autorenseite bei Facebook

Autorenblog

Band 1 bei Amazon*

Meine Rezension

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Ich hoffe ihr seid neugierig auf die Reihe geworden. Allen potentiellen Lesern wünsche ich ganz viel Spaß! Ich kann das Büchlein Fans von serienartigen royalen Geschichten empfehlen.

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*Amazon Affiliate Links, die ich freiwillig benutze. Wenn du etwas über die angegebenen Links kaufst bekomme ich eine winzige Provision, ohne dass sich für dich etwas ändert.

4 thoughts on “Interview: Tina Köpke

  1. Hallöchen,
    nachdem du mich mit deiner Rezension zum Buch schon so neugierig gemacht hast, finde ich das Interview jetzt natürlich sehr spannend.

    Ich verfolge Tina ja auch in den sozialen Netzwerken und ich finde sie sehr, sehr sympathisch. Ich glaube, ich muss mir Royal Me wirklich holen.

    Liebste Grüße
    Kate ♥

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