Rezension: Nachtsonne – Flucht ins Feuerland (Laura Newman)

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Titel: Nachtsonne – Flucht ins Feuerland
Autor: Laura Newman
Seiten: TB, 297
Preis: TB 9,99€
ISBN: 978-3738627121

Erster Satz:
“Raus damit! Ich sehe doch, dass du mir etwas sagen willst, also leg los. […]”

Klappentext:
DER FANTASTISCHE AUFTAKT EINER FLAMMENDEN DYSTOPIE!
Ein Leben unter der Erde. Für Nova bedeutet dies Alltag. Sie gehört zu den letzten Überlebenden unserer Welt. Doch das Schicksal hält mehr für sie bereit als ein Leben im HUB.
Unfreiwillig überschreitet sie die Grenzen ihrer Realität und wagt sich, gemeinsam mit ihren Freunden, auf unbekanntes Terrain. Dabei stößt sie nicht nur auf eine grauenvolle Wahrheit, sondern auch auf faszinierende, ja beinahe magische, Tatsachen und natürlich auf diesen einen Menschen, der ihr Leben verändern wird.

Meinung:
Die Optik des Buches gefällt mir ganz gut, jedoch wirkt es sehr comichaft, was mich zunächst nicht ganz überzeugen konnte. Die Aufmachung der einzelnen Kapitel hingegen, mit einer jeweils passenden Überschrift, spricht mich sehr an.
Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, auch konnte dadurch eine stetige Spannung gehalten werden. Durch den Dialog direkt zu Beginn wird man unmittelbar in die Handlung mit einbezogen und ist direkt mitten drin. Es wirkt geheimnisvoll, man möchte wissen, worüber die Protagonistin Nova schweigt und vor allem, was sie im Schilde führt.
Ich kann mich gut mit Nova identifizieren, was nicht zuletzt daran liegt, dass sie immer gerne die Kontrolle über die Dinge hat und aktiv handeln können möchte. Sie ist außerdem mutig, neugierig und mitfühlend. Auch die anderen Charaktere, besonders natürlich Jo, finde ich interessant und authentisch.
Zum Ende hin musste ich schmunzeln, besonders über eine bestimmte Situation, in der Nova etwas durch ihr Verhalten auslöst (ich möchte, wie immer, nicht zu viel verraten..). Auch war ich darüber positiv überrascht, obwohl es fast zu erwarten war.
Insgesamt finde ich das Buch sehr gut, spannend und fesselnd. Es konnte mich die ganze Zeit über mitreißen, auch war ich zwischendurch sehr angespannt (im positiven Sinne). Es gab keinen Moment, in dem die Handlung unnötig in die Länge gezogen, oder unangenehm detailiert beschrieben wurde.

Zitat:
Ich hasse es, nicht die Kontrolle zu haben. Sich jemandem naiv und hilflos auszuliefern, liegt mir nicht.

Fazit:
Ich gebe hiermit eine klare Kauf- und Leseempfehlung! Das Buch konnte mich insgesamt vollkommen überzeugen. Auch möchte ich bald unbedingt wissen, wie es weitergeht im Feuerland. Die dystopische Idee finde ich nach wie vor sehr spannend, auch regt sie zum Nachdenken an. Die Thematik ist nicht vollkommen neu, was ich aber nicht negativ finde. Beim Lesen kamen mir abwechselnd Bilder aus Panem und dem Computerspiel Fallout in den Sinn, was ich persönlich trotzdem, oder gerade aufgrund dessen, sehr cool fand.
Ich gebe Nachtsonne – Flucht ins Feuerland insgesamt 5/5 Sterne.

Und hier geht’s zum Buch.

2 Kommentare zu „Rezension: Nachtsonne – Flucht ins Feuerland (Laura Newman)

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