Rezension: Die Rote Königin (Victoria Aveyard)

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Titel: Die Rote Königin
Autor: Victoria Aveyard
Seiten: HC, 501
Preis: HC, 19,99€
ISBN: 978-3551583260

Erster Satz:
Ich hasse Erste Freitage.

Inhalt:
Rot oder Silber – Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den  Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die – und nur die – besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit im Schloss des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten!
Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie vom Herrscherpaar als Silber-Adlige ausgegeben und mit einem Prinzen verlobt. Ihre Gefühle bringt allerdings ein anderer durcheinander. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Sie riskiert dabei ihr Leben – und ihr Herz …

Zum Autor:
Victoria Aveyard wuchs im Osten der USA auf, in einer Kleinstadt in Massachusetts. Von dort zog sie an die Westküste, um in Los Angeles an der University of Southern California Drehbuchschreiben zu studieren. Sie hat ein Faible für Geschichte, für Explosionen und für taffe Heldinnen – und schreibt am liebsten Bücher, in denen sie alles drei kombinieren kann. Außerdem liebt sie Road Trips, Filmegucken in Endlosschleife und das große Rätselraten, wie es bei der Serie „A Game of Thrones – Das Lied von Eis und Feuer“ weitergeht.
Quelle


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Meinung:
Die Optik des Buches finde ich sehr ansprechend. Der Rote Teil des Umschlags glänzt schön, auch fühlt er sich durch die vorwölbende Krone interessant an. Den Titel habe ich direkt mit dem „niederen“ Roten Dasein der Protagonistin Mare verbunden und im Vorfeld einiges in die Geschichte hineininterpretiert, was mich zusätzlich sehr neugierig gestimmt hat. Der Klappentext klingt spannend, jedoch muss ich gestehen, dass er für mich persönlich etwas zu viel von der Handlung verrät. Zum Glück habe ich ihn während des Lesens vergessen, sodass er nicht mehr präsent war und die Erzählung  für mich viele Überraschungsmomente beinhaltete.

Den Schreibstil finde ich gelungen, wobei ich sagen muss, dass es viele Handlungs- sowie Ortswechsel gibt, die teilweise für Verwirrung bei mir sorgten. In manchen, vor allem sehr spannenden, Situationen, in denen die Handlung sehr schnell voran schritt, musste ich demnach manchmal einige Seiten zurückblättern.

Die Protagonistin Mare habe ich direkt nach den ersten Sätzen durch ihre direkte und ironische Art in mein Herz geschlossen, was dazu geführt hat, dass ich mehr über sie, ihren Alltag und ihr Umfeld erfahren wollte. Ebenfalls finde ich Kilorn toll, da er im größten Teil des Buches eine Konstante war, die Mare, aber auch mir beim Lesen, Sicherheit vermittelt hat. Auch die anderen Charaktere, insbesondere Maven und Cal, fand ich interessant. Teilweise wusste ich im Laufe der Geschichte nicht immer, um welche Personen es sich aktuell handelt, da es doch einige gab, sodass die Namen nicht immer präsent waren.

Die Spannung konnte so gut wie die meiste Zeit gehalten werden, ich tauchte direkt in die Geschichte ein und war zu keiner Zeit gelangweilt. Zum Ende hin wurde die Spannung deutlich angehoben, inklusive relativ offenem Ende und einer (für mich) sehr schockierenden, emotionalen, aber auch interessanten, Wendung. Dementsprechend bin ich sehr gespannt auf den Folgeband „Gläsernes Schwert“.

„Er wird sich immer für dich entscheiden.“

Fazit:
Schlussendlich kann ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat, auch wenn es teilweise durch viele viele Namen sowie Handlungs- und Ortswechsel für Verwirrung gesorgt hat. Ich finde die Idee mit den beiden Farben des Blutes sehr gelungen. Auch bin ich total gespannt, wie die mitreißende Geschichte um Mare und ihre Freunde weitergeht. Insgesamt gebe ich 4/5 Sterne.

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6 Kommentare zu „Rezension: Die Rote Königin (Victoria Aveyard)

  1. Wieso lese ich dieses Buch nicht? 🙂
    … Es klingt so gut und ich habe das Gefühl ich verpasse was.. Die Lust ist zwar da aber irgendwas hält mich noch ab.
    Wenn das Buch wieder mit mir sprechen mag erinnere ich mich an deine wundervolle Rezi 🙂

    Gefällt mir

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