Die Sache mit dem Kaufverbot

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Hallo Büchermenschen!
Weihnachten ist vorbei, ein paar neue Bücher sind ins Regal gezogen und der SuB wächst und wächst.. passend dazu erschien heute die neue Montagsfrage bei Buchfresserchen:

Hast du dir schonmal vorgenommen (und es geschafft) länger kein Buch zu kaufen?

Natürlich. Und zwar nicht nur ein Mal.

Eigentlich denke ich mir bei jedem neuen Paket, das mich erreicht „Oh je, das war es jetzt aber mit neuen Büchern. Für’s Erste.“
Tja und prompt sehe ich viele interessante Neuerscheinungen, die mich mit den Verlagsvorschauen per E-Mail erreichen. Aber nicht nur das. Viel gefährlicher sind natürlich die zahlreichen Fotos und Posts auf Instagram, Facebook und Co.

Mindestens landen diese Bücher dann auf meiner Amazon-Wunschliste.
Eventuell aber auch direkt in den Warenkorb oder auf den Notizzettel „MUST HAVE!“ für meinen nächsten Einkauf im örtlichen Buchhandel.

Und damit wären wir auch schon bei der nächsten Gefahrenquelle.
Der Buchhandel. Viele schöne neue Bücher, mit wahnsinnig ansprechenden optischen Aufmachungen und interessanten Klappentexten.
Oh, und dieses Buch haben doch schon mehrere Bookstagrammer geposted! Und dieses hier wollte ich ja eh schon total lange haben! Mindestens… seit zwei Monaten.
Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Buchhändler her, der dann auch noch sowas sagt wie „Kennen Sie denn schon das neue Buch von…? Das soll richtig gut sein.“ oder auch „Oh, das haben wir gerade erst rein bekommen. Schön, oder?“

Wie ihr merkt.. die Sache mit dem Buchkaufverbot geht nie lange gut.
Auch würde es für mich persönlich wenig Sinn machen, weil ich dann vermutlich, wenn das Buchkaufverbot vorbei ist, völlig eskalieren würde und letztendlich viel mehr Bücher kaufen würde, als ohne Kaufverbot.
Ich habe gerne eine große Auswahl, quasi meine eigene kleine Bibliothek. Aber: ich möchte Bücher bewusster kaufen. Kürzlich habe ich beispielsweise gemerkt, dass mich viele Bücher auf meiner WuLi gar nicht mehr ansprechen, sodass ich sie ausmisten konnte. Somit ist dies eine gute Möglichkeit, sich bewusst zu machen, ob man bestimmte Bücher wirklich haben möchte, oder eher nicht. Oder halt irgendwann.

Aktuell war es bei mir übrigens so, dass ich mal wieder todesmutig beschlossen habe, den ganzen Januar kein Buch zu kaufen. Kein einziges.
Und?
Und dann kam der Rückblick einer Bloggerin. Am 2. Januar.
Medimops öffnete sich quasi wie von selbst. Und plötzlich sprangen die kleinen Biester in den Warenkorb und riefen „Mama!“.
Was soll ich da auch machen?
Schließlich kostete das eine nur… und ich muss ja auf 10€ kommen wegen des freien Versands… Ob ich um Ausreden verlegen bin? Nein.

Wie ist es bei dir?
Buchkaufverbot, ja oder nein?
Hältst du dich dann auch dran oder wirfst du es wieder über den Haufen?

Schreibt eure Erfahrungen in das Kommentarfeld, gerne dürft ihr euch mit eurem Blog an der Montagsfrage beteiligen.
Die Frage erscheint jeden Montag auf Svenjas Blog „Buchfresserchen“. Schaut doch mal bei ihr vorbei.

Ich wünsche euch einen tollen Start in die Woche!

Eure

schrift

26 Kommentare zu „Die Sache mit dem Kaufverbot

  1. Ich kaufe echt nicht viele Bücher nach aber in letzter Zeit habe ich häufiger Reziexemplare angenommen, die eigentlich nicht hätten sein müssen. Ich möchte nämlich meinen SuB eliminieren! Und das geht dann schlecht… Ich schaff’s auch nicht so viel zu lesen, wie viele andere. 😦 Ich lese einfach langsam und kann mich oft nicht konzentrieren.
    LG, Jasemin

    Gefällt 1 Person

  2. Du hast es auf den Punkt gebracht 😀
    Ich bin ja sonst wirklich jemand von denjenigen, die absolut gegen ein Kaufverbot sind. Ich würde mir nur auch lediglich wünschen, nicht immer so zu eskalieren, und wie du so schön sagst „bewusster zu kaufen“.
    Das ist mir zum beispiel im Dezember gelungen und ich war wirklich zufrieden.
    Im Januar habe ich das Gefühl, dass es mir schon wieder nicht ganz so gut gelingt, doch selbst wenn nicht – was dann?
    Genau, nichts.
    Vielleicht ärgere ich mich ein wenig über meinen Kontostand, aber das war es dann auch.

    Ich wünsche dir einen tollen Start in den Tag ❤
    Jill

    Gefällt 1 Person

    1. Eben. Letztendlich werden die Bücher nicht schlecht und sie sind in guter Gesellschaft. 🙂
      Ich versuche das mit der WuLi weitestgehend umzusetzen. Und maximal 6 Bücher im Monat zu kaufen. Ich denke, damit kann ich gut leben.
      Ach. Mit mehr natürlich auch. 🙂

      Danke, wünsche ich dir auch!
      ❤ :-*

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  3. Ich habe mir auch noch kein Buchkaufverbot auferlegt, weil es bei mir bis Oktober letzten Jahres auf Grund eines sehr moderaten kaufens keinen Grund hat. Leider bin ich dann im Dezember ein bisschen eskaliert und zwinge mich selbst über mehrere Tage abzuwägen, was ich wirklich brauche und beschränke mich auf maximal drei Buchkäufe pro Monat. Wenn mir da die ganze Zeit irgendwie Rabattcoupons von Thalia zugeschickt werden, ist das echt hart.. Anderseits, ich bin als Student mit satten Studurngebüren nicht besonders reich :/ aber eines Tages, da hab ich ne ganze Bibliothek! Und bis dahin versuche ich auch auf Grund meines kleinen Regals und des Platzmangels zu träumen und zur Bibliothek zu gehen!
    Zu guter Letzt muss ich sagen, dass mir dein Beitrag echt gut gefallen hat, vor allem weil er so herrlich lebendig geschrieben ist!

    Alles Liebe
    Katha

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    1. Hey Katha!
      Rabatt gilt ja eh nicht auf Bücher. Oder meinst du die Aktion 10 MEs für 10€? Da habe ich auch ordentlich zugeschlagen.
      Drei Buchkäufe pro Monat ist doch ein toller Kompromiss. Ich bin froh, wenn es maximal 6 sind, damit kann ich leben. 🙂
      Ich drücke dir die Daumen für deine eigene Bibliothek! 🙂

      Hehe danke, das freut mich sehr!

      Liebe Grüße,
      Nicci

      PS. der hier angegebene Link zu deinem Blog funktioniert leider nicht, dabei wollte ich gerne bei dir stöbern.

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      1. Hey 🙂
        Ich lese sehr viel auf englisch und da die Bücher keine Buchpreisbindung besitzten, bekommt man sie manchmal im „Sale“, was ganz praktisch ist. In Großbritannien gibt es dann auch so großartige 3 für 2 Aktionen. Ist natürlich toll für uns Käufer, aber für den Buchhandel eine Katastrophe, weil Magnaten wie Amazon die Preise drücken können…
        Ja der Link… Seit meinem „Umzug “ auf eine andere URL ist das so ne sache, manchmal nimmt WordPress noch immer die alte! Ich seh mir das zu hause mal an und hinterlass dir hier den link: kathalogisch.wordpress.com
        Danke für dein Interesse 🙂

        Alles Gute!

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  4. hahaha sehr cooler Beitrag!
    Ich stimme dir absolut zu, was die Eskalation angeht, die mehr oder weniger zwangsweise nach einem Kaufverbot folgt 🙂
    Ich habe mir auch vorgenommen bewusster Bücher zu kaufen, die Idee mit dem Ausmisten der Wunschliste ist echt cool! ich habe ja drei ne: eine bei Thalia, zwei bei Amazon, weil eine davon ‚Prioritäten‘, die wieder länger ist als die normale Wunschliste 😀 Ich bin richtig gut darin mich selber zu veräppeln 😉
    wir brauchen keine Ausreden um Bücher zu kaufen, die kommen auch so 😉
    Morgen geht mein Beitrag dazu online, war lustig es zu schreiben 😀
    Dicker Kuss :* ❤

    Gefällt 1 Person

    1. Hahaha wie geil 😀 Eine Prioritätenliste die länger ist als die normale. Ich lach mich tot 😀 Aber das könnte auch gut zu mir passen.
      Ich habe zwei bei Amazon (deutsch/englisch) und eine bei Medimops. Und die miste ich halt alle regelmäßig aus. Da merkt man echt, dass man viele Bücher doch nicht haben MUSS.

      Ich bin gespannt auf deinen Beitrag. 🙂

      Gruß & Kuss! ❤

      Gefällt 1 Person

  5. Ich seh das total entspannt – mein Konto schreit lauter als das Verlangem nach Neuem. Ich kaufe sehr bewusst. Manchmal hab ich Phasen, in denen ich eher ein Buch kaufe und spontan geht auch manchmal. Aber überwiegend denke ich mir: Klappentext, Blick ins Buch, Rezis lesen, Abwarten, ob es in ein paar Monaten noch spannend genug ist UND Abwarten, ob es ne Sonderaktion gibt. Es fällt mir nicht immer leicht, aber… es bringt mir nix, wenn ich das Buch kaufe und es auf dem SuB landet, weil mir etwas nich gefallen hat und ich es deswegen nicht lese. Außerdem habe ich immer Lesestoff.

    Gefällt 2 Personen

    1. Da gebe ich dir recht.
      Ich möchte auch bewusster kaufen und das Buch am besten immer irgendwo speichern und dann schauen, ob es mich nach einer Zeit überhaupt noch interessiert. 😊
      Hat bisher gut geklappt. Und ich habe meine Käufe schon reduziert.

      Gefällt mir

  6. Guten Abend Nicci,

    Ein sehr interessanter, aber auch amüsanter Beitrag zur Montagsfrage. Ich habe ja schon geahnt, dass ich mit meinem nicht existenten oder Mini-SUB ziemlich alleine bin. Über sowas wie ein Buchkaufverbot habe ich noch nie nachgedacht, weil es bei meinem Konsumverhalten wie ich finde völlig unnötig ist. Darüber hinaus bin ich Digitalleser. Schön im Regal machen, könnten sich die Bücher auch nicht. Obwohl ich da manchmal denke, hätte ich das Geld und den Platz, hätte ich schon gerne so ein kleines gemütliches Bücherzimmer.
    Ich komme aber glaube ich auch nicht so sehr in Versuchung neue Bücher zu kaufen, weil mein Lieblingsgenre historische Romane sind. In den Blogs sehe ich historische Romane eher selten. Meist sind da doch eher andere Genres wie z.B. Fantasy vertreten.

    Ich drücke dir auf jeden Fall ganz fest die Daumen für deine zukünftigen Vorsätze und deren Einhaltung.

    LG, Moni

    Gefällt 2 Personen

    1. Vielen Dank!
      Wahnsinn, dass es tatsächlich Mini SuBs gibt. 😄 das würde ich nicht schaffen. Wobei ich meine ungelesenen Bücher auch nie zähle. Das bringt mir ja eh nichts.

      Bezüglich historischen Romanen könntest du mal bei Die Buchmaid (habe leider keinen Link parat, aber Google sollte helfen können) vorbei schauen.
      Ansonsten kann ich dir Kate Morton empfehlen, die du aber sicherlich schon kennen wirst. Ich liebe „Das Seehaus“ von ihr.

      Vielen lieben Dank!
      Lieben Gruß,
      Nicci

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      1. Hallo Nicci,

        Danke für den Tipp. Ich werde heute Abend nach der Arbeit mal vorbeischauen
        Kate Moton kenne ich natürlich. Sie ist alledings nicht so mein Ding. Das ist für mich eher Roman mit historischem Setting. Hatte mal Der veborgene Garten von ihr angefangen, habe es aber recht schnell abgebrochen. Ich bin tatsächlich meist im Mittelalter zu finden bei den historischen Romanen.

        LG, Moni

        Gefällt 1 Person

  7. Hach Nicci, du sprichst mir aus der Seele 😄 Wie soll man auch nein sagen, wenn die Kleinen einen mit ihren zauberhaften Covern, den interessanten Klappentexten und der Hoffnung auf eine grandiose Geschichte anlächeln, Mama rufen und sich eben nach genau deinem Zuhause – deinem Bücherregal – sehnen..da sagt doch niemand nein 😄❤

    Gefällt 1 Person

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