Buch- & Autorenvorstellung: Michelle N. Weber – Die Rabenkönigin

Heute möchte ich euch gerne Michelle N. Weber und ihr neues Buch Die Rabenkönigin vorstellen, welches am 15.10. im Drachenmond Verlag erschien.
Ich habe das Buch sehr genossen, insbesondere den tollen, metaphorischen und „altertümlich“ wirkenden Schreibstil.
In den nächsten Tagen gibt es natürlich eine ausführliche Rezension von mir.

Kurzinfos zum Buch
Titel: Die Rabenkönigin
Autor: Michelle N. Weber
Seiten: 372
Preis: TB: 14,90€; ebook: 4,99€
ISBN: 978-3959910415
Verlag: Drachenmond Verlag

Inhalt

Eine Königin, in deren Brust kein Herz schlägt.
Ein Prinz, gefangen hinter Spiegeln.
Das Spiel des Feenkönigs, das keine Sieger kennt.

Ein mächtiger Fluch lastet auf der königlichen Familie, so munkelt man in Sorieska. Seit Generationen hat niemand ein Mitglied des uralten Geschlechtes zu Gesicht bekommen. Und wer das Schloss auf dem Hügel erblickt, auf dessen Türmen Schwärme von Raben sitzen wie eine unheilvolle Wolke, möchte nur allzu gern glauben, dass es der Wahrheit entspricht.
Ein Jahr ist vergangen, seitdem Majas liebster Freund Elejas durch die Tore des Schlosses getreten und nicht wieder nach Hause zurückgekehrt ist. Und ebenso lange wispert das Blut der Feen in ihren Adern, dass ihm etwas geschehen sein muss.

Gegen den Willen ihres Vaters macht sie sich auf, Elejas’ Schicksal zu ergründen. Begleitet von einem sprechenden Raben entschlüsselt Maja nach und nach die Geheimnisse des alten Gemäuers und seiner sonderbaren Bewohner. Doch zugleich gerät sie immer tiefer in den Sog der Gefahr, die hinter den Spiegeln lauert.

Quelle: https://www.drachenmond.de/titel/die-rabenkoenigin/

Erster Satz

„Der Wind rief nach ihr.“

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Autoreninfos

Ich heiße Michelle, bin Jahrgang 1980 und schreibe High Fantasy Romane, die mit ein bisschen Mantel & Degen und Gothic Romance gemischt sind. Zum Schreiben bin ich klassisch durch Pen & Paper Rollenspiele und sehr leidenschaftliches Weltenbasteln gekommen. Daraus sind dann die ersten Kurzgeschichten entstanden und ja, dann kam auch schon bald der erste Roman hinterher. Welten bastle ich noch heute gerne – was man wahrscheinlich auch an meinen Romanen merkt. Aber es fehlt mittlerweile ein bisschen die Zeit dafür.

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Wenn ich Superkräfte hätte …könnte ich wahrscheinlich meine Romane in der halben Zeit schreiben. So eine Art Schreibverdoppler oder so, damit ich alle Ideen unterbekomme. Meine liebe Lektorin Anna führt eine peinlich genaue Liste von jeder Idee, die ich unvorsichtig äußere. Und haut mir immer die entsprechende Zahl um die Ohren. Die mittlerweile zweistellig ist (und ganz ehrlich – ich erinnere mich meistens nicht mehr an alle – sie schon).

Mein Lieblingsessen ist …*hüstelt* Von zu vielem zu viel … diplomatisch ausgedrückt. Und noch dazu bin ich eine sehr begeisterte Hobbybäckerin …
Ich kann nicht leben ohne: Meine Familie – zu der auch zwei kleine Hundebestien gehören. 😉

Ich bin verliebt in …Ich sehe vor meinem inneren Auge, wie mein Freund mich gerade erwartungsvoll und leicht mahnend anguckt. 😉 Ach, ich mag viele Sachen. Bücher. Serien (gerade sehr Black Sails, Poldark und die Musketiere – das kommt meinem Mantel & Degen Tick entgegen), Musik, Indisches Kino. Essen?!

Zum Schreiben benötige ich …Kaffee … Kaffee … Kekse … Schokolade … Tee … *hust* Ok, und meine Tastatur. Und ab und an ein Notizbuch und einen Stift, wenn der Kopf mal wieder nichts ausspucken will. Oder zu viel. Je nachdem.

Eine große aktuelle Herausforderung ist …Eine sich ständig wiederholende – meinen aktuellen Romananfang in die Gänge zu bekommen, ohne ihn an die Wand zu klatschen. Gut, dafür müsste ich meinen Bildschirm an die Wand hauen und das käme auf Dauer ein bisschen teuer. 😉

Leben würde ich gerne in …Ach, ich bin ganz glücklich damit, wo ich bin – und ja eigentlich den ganzen Tag irgendwo in fremden Welten unterwegs. Da hält sich die Sehnsucht nach Woanders in Grenzen. Solange ich meine Tastatur habe, bin ich überall völlig zufrieden. Was mir aber aus dem Kunstgeschichte-Studium geblieben ist (wobei das vorher schon da war), ist eine gewisse Vorliebe für die italienische Renaissance und damit eben speziell Florenz und Venedig.

Mein Wunsch für die Zukunft ist …Rein aufs Schreiben bezogen – dass mir meine Leser erhalten bleiben und ich noch viele nette Geschichten schreiben kann, die hoffentlich viel Freude bereiten.

Eine total typische Interviewfrage muss sein. Wie entstand „Die Rabenkönigin“, wer oder was hat dich dazu inspiriert?

Ohne Witz – eine rote Rose aus unserem Garten, die sich tatsächlich Goethe-Rose nennt. Die stand im Schlafzimmer auf der Kommode. Und ich hab zufällig mal Abends da hingeguckt und da kam die Idee von einem von Rosen überwucherten Herz … und dem zugehörigen Märchen. Ich hab dann schon die grobe Idee an dem Abend ausgearbeitet und beiseite gepackt. Eigentlich sollte das eine Kurzgeschichte werden, die ich mal zwischendurch schreiben wollte. Irgendwas von einer Hexe (Melysan) in ihrem Turm im Wald, die ihre Ehemänner in Raben verwandelt hat und die Elejas in ihrer Gewalt hatte. Und wahrscheinlich wäre nie etwas daraus geworden. Aber als ich dann mit meiner Lektorin Ideen für den Drachenmond Verlag gewälzt habe, war das die erste, die ich ihr vorgeschlagen habe. Und dann war klar, dass es keine Kurzgeschichte werden würde und die Geschichte um Maja und Corvyn ist gewuchert wie Unkraut.
Geblieben sind aber viele Elemente aus der ursprünglichen Idee. Die Freundschaft zwischen Maja und Elejas, die Romanze mit dem Raben … das Herz in den Rosen.

Du hast einen Schreibstil gewählt, der sich einer „altertümlich“ wirkenden, metaphorischen Wortwahl bedient. Wie kamst du auf die Idee?

Der ist bei mir eigentlich relativ natürlich und flutscht so raus, sobald ich mich an die Tastatur setze. Das kommt wohl daher, dass ich primär High Fantasy schreibe und da moderne Sprache immer ein bisschen komisch klingt. Ich denke, wirklich „modern“ schreiben, würde mir tatsächlich ziemlich schwerfallen.

Bleibt es bei einem Teil oder wird es mehrere geben?

Die Rabenkönigin soll eigenständig bleiben. Aber es gibt ein paar Charaktere darin, wie Majas Onkel Vijctor oder den Feenkönig, zu denen mir noch das eine oder andere einfallen würde und die ich gerne später noch ausgiebig beschnuppern würde. Aber sicher ist, dass es bald noch mehr Ausflüge in Majas Welt geben wird – in sich abgeschlossene.

Wo/Wann schreibst Du? Gibt es bestimmte Orte, Zeiten? Rituale?

Tatsächlich ist das jeden Tag ziemlich gleich. Nach dem Aufwachen gibt es einen Cappuccino und dann geht es noch im Bett an die Tasten für den ersten Schreibdurchgang. Ich hab Morgens noch den Kopf frei und schaffe dann häufig am meisten. Das führt gelegentlich zu Verwicklungen (buchstäblich – in meine Klamotten), wenn die Post zufällig zu früh kommt. Später lässt die Konzentration immer nach, also versuche ich, so viel wie möglich in diesem ersten Gang zu schaffen. Mittags geht es runter an den Computer und dann wird bis Feierabend getippt. Es ist also bei mir schon sehr, sehr regelmäßig und nah an normalen Jobzeiten.

Welche Schauspieler würdest du für deine Charaktere wählen und warum?

Hmm. Das ist gar nicht so einfach. Bei Maja würde mir das extrem schwerfallen, weil das Mädel auf dem Cover wirklich sehr gut auf sie passt. Lange bevor ich mit dem Schreiben angefangen habe, war ich bei Shutterstock unterwegs und hab genau diese Fotoserie gefunden. Dass sie dann wirklich darauf gelandet ist, war ein sehr großer Zufall – und natürlich das Ideal.
Bei Corvyn wäre das schon leichter. Ich schätze, eine Mischung aus Aidan Turner (Poldark) und Ian Somerhalder würde da ganz gut passen. Ich hatte bei ihm immer sehr stark die Mimik und Gestik von Damon Salvatore aus Vampire Diaries vor Augen. Eigentlich ungewollt – das kam automatisch, als er in seiner ersten Szene auftritt und sich an den Spiegel lehnt. Corvyn hat da wirklich sehr viele Parallelen in der Art, wie er sich gibt.
Beim Rest … hm, habe ich zwar Bilder im Kopf, aber die haben jetzt kein reales Gegenstück.

Gibt es Parallelen zwischen Dir und der Protagonistin Maja?

Uff … ich denke, was wir gemeinsam haben, ist der Humor und sicher auch das Zupackende. Maja ist ja nicht unbedingt ein zimperlicher Feingeist, der vor Entsetzen umfällt, wenn die Dinge mal unerfreulich werden. 😉

Feenwesen/Feenblut oder Kind der Dämmerung?

Ich denke, da stünde ich eher auf der Seite der Dämmerung. Die Feen mit ihrer kalten, gefühllosen Welt … ich glaube, da würde ich nicht gut hinpassen. Wobei der Feenkönig mich auch mal zu einer Tasse … äh … Feenkaffee einladen dürfte.

Eine Textstelle

Weiße Rosen. Sie waren überall. Ihre Köpfe schälten sich aus dem Nebel heraus und schwankten sacht in der milden Brise. Sie wucherten über Bögen, die Tore in der nebligen Welt bildeten. Es war, als wandelte sie zwischen Wolken, als sei der Himmel auf die Erde herabgestürzt und hätte sie verschlungen. Eine leise, träumerische Melodie erklang und leitete sie über die Wege des fremdartigen Gartens, unter Bäumen entlang, deren Äste den Himmel ausblendeten. Es war zauberisch. Märchenhaft. Von einer zerbrechlichen Schönheit, die in der Wirklichkeit nicht existieren konnte.

Wo können interessierte Leser Deine Bücher kaufen?

Der Großteil entstammt dem Self-Publishing und kann bei Amazon gekauft werden. Die Rabenkönigin gibt es allerdings überall, wo man Bücher kaufen kann – ooooder im Drachenmond-Shop.

Vielen Dank für Deine Zeit & Mühe! Und natürlich viel Erfolg weiterhin!

Ich hoffe, ich konnte euch neugierig auf das Buch machen und wünsche allen potentiellen Lesern ganz viel Spaß!
Ihr könnt mir gerne eure Meinung, Anregungen und Fragen im Kommentarfeld hinterlassen.

Hier geht’s zum Buch.

Besucht Michelle auf ihrer Facebookseite.

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