Rezension: The Club (Lauren Rowe)

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Titel: The Club
Autor: Lauren Rowe
Seiten: 400
Preis: TB (Broschiert) 12,99€; ebook 9,99€
ISBN: 978-3-492-06041-7

Erster Satz:
Name? Ich atme tief ein und aus.

Klappentext:
Jonas muss verrückt geworden sein. Immerhin hat er sich gerade bei einer sündhaft teuren Datingagentur angemeldet, obwohl es in Seattle mehr als genug Frauen gibt, die mit ihm zusammen sein wollen. Aber genau deshalb braucht er »The Club«: Er möchte nicht nur eine einzige Frau glücklich machen. Im Gegenteil. Er liebt die Abwechslung und genießt seine Freiheit. Zumindest bis er am nächsten Morgen seine E-Mails öffnet und eine private Nachricht der Mitarbeiterin entdeckt, die seine Anmeldeunterlagen ausgewertet hat. Sie möchte anonym bleiben, muss nach Jonas‘ Lobeshymnen auf sich selbst aber einfach etwas loswerden, das sein übergroßes Ego zutiefst erschüttern dürfte … Dann verrät sie ihm ihr intimstes Geheimnis, und er weiß sofort: Sie ist perfekt. Er muss sie finden. Sofort. Koste es, was es wolle.

Quelle: https://www.piper.de/buecher/the-club-flirt-isbn-978-3-492-06041-7

Zum Autor:
Lauren Rowe ist das Pseudonym einer amerikanischen Bestsellerautorin und Singer-Songwriterin, die sich für »The Club« ein Alter Ego zugelegt hat, damit sie sich beim Schreiben dieser heißen Liebesgeschichte nicht zurückhalten muss. Lauren lebt zusammen mit ihrer Familie in San Diego, Kalifornien, wo sie mit ihrer Band auftritt und sich möglichst oft mit ihren Freunden trifft.

Quelle: https://www.piper.de/autoren/lauren-rowe-4580

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Meinung:
Die optische Gestaltung gefällt mir sehr gut. Grundsätzlich mag ich broschierte Bücher sehr gerne, da sich hinter den Klappen oftmals noch mehr zu entdecken verbirgt. Hier sind es auf der vorderen Klappe zwei Zitate der Protagonisten über den jeweils anderen. Und auf der hinteren Klappe ein Foto von Lauren Rowe sowie ein QR Code zur passenden Playlist zum Buch.

Zum Einstieg erfährt man etwas über Jonas und seinen Lebensstil bezogen auf die Frauenwelt, seine Wünsche und Bedürfnisse. Einerseits fand ich dies ziemlich ehrlich und direkt, andererseits übertrieben, arrogant und selbstverliebt. Ich war gespannt, wie es weitergeht und hoffte auf ein reizvolles Badboy-Dasein a la Mr. Grey und Co. Jonas durchlebte jedoch bereits innerhalb 140 Seiten gefühlt fünf Sinneswandel, vom arroganten Ladykiller zum fordernden, verzweifelten Jüngling, über (erneut) arroganten, gekränkten Typen zum weichen Schoßhündchen.

Der Schreibstil sorgte außerdem teilweise dafür, dass ich an manchen Stellen genervt war, vor allem von der Protagonistin Sarah, deren Gedankengänge sehr ausführlich dargestellt, erklärt und ständig wiederholt wurden. Auch fand ich die Wortwahl situativ ungünstig gewählt. Hintergründe und jeweilige Geschichten der beiden Protagonisten erfährt man im Verlauf, meiner Meinung jedoch zu knapp.

Das Kennenlernen der beiden erfolgte zunächst durch E-Mail-Kontakt, nach kurzer Zeit waren sie bereits Feuer & Flamme füreinander. Die Handlung des Buches wirkte insgesamt unauthentisch und überzogen, auch kamen für mich kaum Emotionen rüber. Im letzten Drittel, und vor allem im Epilog, wurde es durch ein paar Ereignisse etwas spannender.

Zitat:

„Shit, ich bin entweder ein echter Schürzenjäger mit einem Gotteskomplex, oder ich bin Nicholas Sparks.“

Fazit:
Insgesamt kann ich nicht sagen, dass mich das Buch gut unterhalten hat, ich war oftmals total genervt. Teilweise, vor allem zum Ende hin, fand ich es recht spannend, manchmal musste ich sogar schmunzeln. Insgesamt habe ich jedoch viel mehr erwartet.
Alles in allem vergebe ich 2/5 Sterne.

Vielen Dank an den Piper-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Hier geht es zum Buch.

5 Kommentare zu „Rezension: The Club (Lauren Rowe)

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