Bei der „Füll die Buchlücke“-Aktion zeige ich euch, was ich aktuell so lese. Diese Woche habe ich spontan ein neues Hörbuch gestartet, in dem es um Vergangenheit, Aufarbeitung von Trauma und eine Mutter-Tochter-Beziehung geht.
TW: Häusliche Gewalt
Für meinen heutigen „Füll die Buchlücke“-Post habe ich euch ein Buch mitgebracht, das ich quasi gerade erst begonnen habe, und fülle einen Lückentext aus, um euch meinen aktuellen Titel etwas näherzubringen. Das andere Buch, das ich gerade noch lese, habe ich euch bereits im letzten „Füll die Buchlücke“-Beitrag gezeigt und bin zumindest ein bisschen weitergekommen.
Ich lese gerade..

Die Hauptfigur ist und ich finde sie: Jule ist 26 Jahre alt und fährt nach einem heftigen Streit mit ihrem Freund zu ihren Eltern. Ihr Freund ist handgreiflich geworden. Im Elternhaus erhalten sie die Nachricht, dass ein Familienmitglied verstorben ist. Das führt dazu, dass Jule sich nicht nur mehr mit ihrer Mutter auseinandersetzen muss – zum ersten Mal so richtig – sondern auch, dass ihre Mutter sich mit ihrer Vergangenheit beschäftigt. Ich empfinde Jule und auch ihre Mutter als interessante Charaktere und ich bin gespannt darauf, wie sich diese kalte Beziehung zwischen den Frauen entwickeln wird.
Ich bin auf Seite 144, zumindest sagt meine Reado-App das. Bisher habe ich 11 Kapitel gehört und bin somit ungefähr bei 50 %. Da das Buch nur um die 290 Seiten hat, werde ich es vermutlich auch heute noch beenden.
Bisher gefällt mir das Buch, weil: es über eine Thematik spricht, die leider immer wieder in Familien vorkommt und unter der insbesondere Frauen leiden: häusliche Gewalt. Die Autorin Kira Mohn schafft es, mich als Leserin auf die schwere und emotionale Reise der Frauen mitzunehmen. Ich bin selbst nicht betroffen, aber mir stellen sich bei so vielen Szenen die Nackenhaare auf, aber auch bei den Zitaten, die die Kapitel einführen.
Wenn ich dem Buch jetzt eine spontane Bewertung geben müsste, wären das wohl 5 Sterne. Ich finde, dass Kira Mohn das Thema in der Geschichte gut umsetzt, was ich aber lediglich als Nichtbetroffene sagen kann. Somit kann ich darüber nicht detailliert urteilen, das möchte ich mir nicht herausnehmen. Für mich persönlich wirkt die Umsetzung, eine Geschichte über häusliche Gewalt aus Sicht der Kinder zu erzählen (bisher) gelungen. Ich möchte mich am liebsten an die Seite der Frauen stellen und sie auf ihrem Weg begleiten.
Zum Schluss schreibe die ersten beiden Sätze auf, von der Seite, die du aktuell liest:
Da das im Falle des Hörbuchs schwierig ist, schreibe ich euch ein paar Sätze aus der Leseprobe raus:
Das gibt einen blauen Fleck. Der Satz steht für Waghalsigkeit und Übermut, für Sprünge von der vierten, fünften, sechsten Stufe, und jetzt steht er auch noch für etwas anderes.
Ich lese außerdem gerade..

Hier bin ich mittlerweile bei Seite 286 angekommen, also bei 66 % und gut 100 Seiten weiter als letzte Woche. Meistens lese ich vor dem Schlafengehen ein paar Seiten. Ich bin aber dennoch zuversichtlich, dass das Buch auch im nächsten „Füll die Buchlücke“-Beitrag nicht noch einmal auftaucht.
Wenn ihr auf eurem Blog mitmachen wollt, markiert doch gerne Manuela von Mamenus Bücher, die die Aktion ausrichtet. Ich freue mich aber auch, wenn ihr im Kommentar mitmacht. Habt einen schönen Tag!














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