Bei der „Füll die Buchlücke“-Aktion zeige ich euch, was ich aktuell so lese. Dieses Mal habe ich einen Titel dabei, den ich gerade erst begonnen habe. Und jetzt will ich unbedingt mehr Dystopien lesen.
Für meinen heutigen „Füll die Buchlücke“-Post habe ich euch ein Buch mitgebracht, das ich kürzlich erst gestartet habe. Seitdem ich von Whispers of Destiny gehört habe, wollte ich es unbedingt lesen, denn es handelt sich um eine Dystopie mit einem Todes-Callcenter im Mittelpunkt, bei dem die Mitarbeitenden über den Todeszeitpunkt aller Menschen entscheiden.
Ich lese gerade..

Die Hauptfigur ist Blue und ich finde sie: bisher ziemlich cool. Sie ist authentisch, greifbar und alles andere als „perfekt“. Sie trifft Entscheidungen, die man nicht immer sofort nachvollziehen kann, sie hat Ängste und würde sich selbst opfern, um andere zu schützen. Manchmal möchte ich sie am liebsten schütteln, aber dann erinnere ich mich daran, dass sie erst 21 Jahre alt ist, eine wirklich harte Zeit durchmacht und, wie wir alle, zum ersten Mal lebt.
Ich bin auf Seite 305, also ungefähr bei 68 % des Buches. Ich freue mich sehr darauf, es vermutlich schon bald beenden zu können. Gleichzeitig habe ich nicht nur Lust, weitere Bücher von Justine Pust zu lesen, sondern generell wieder mehr Dystopien. Ich liebe düstere Zukunftsszenarien in Büchern, Filmen und Spielen, vermutlich, weil sie fiktiv sind und oft erschreckende Gesellschaftsformen mit Überwachung und Umweltzerstörung zeigen, die leider gar nicht so unrealistisch wirken, wenn man sich unsere Welt anschaut.
Bisher gefällt mir das Buch, weil: die Thematik super spannend ist, die Protagonistin greifbar wirkt und ich unbedingt wissen will, wie die Geschichte endet. Wir befinden uns im Jahr 2096 in einer überbevölkerten Welt. Arbeitsplätze und Ressourcen sind knapp. Im Zentrum steht „Death Call“, ein Callcenter, das vom Tod gegründet wurde. Dort entscheiden Mitarbeitende über den Todeszeitpunkt der Menschen, die in einer Art Zwischenwelt einen letzten Anruf tätigen und danach entweder sterben, oder eine weitere Chance bekommen.
Wenn ich dem Buch jetzt eine spontane Bewertung geben müsste, wären das 4-5 Sterne. Da ich noch nicht ganz durch bin, ist das natürlich nur eine Momentaufnahme. Aber weil mich Whispers of Destiny richtig gut unterhält, ich dystopische Geschichten liebe und die Idee des Todes-Callcenters unglaublich spannend finde, könnte es am Ende tatsächlich auf 4 oder sogar 5 Sterne hinauslaufen.
Zum Schluss schreibe die ersten beiden Sätze auf, von der Seite, die du aktuell liest:
Ein kleiner Auszug aus Kapitel 30:
»Ich bin es leid, rumzusitzen und zu heulen, als würde die Welt untergehen.« »Streng genommen geht sie ja auch gerade unter.«
»Du weißt wirklich, wie man einen Menschen aufbaut.«
»Seit ich dich kenne, werde ich immer besser darin.«Pust, Justine, Whispers of Destiny (S. 296). Piper E-Books, Kindle-Version.













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