Hattet ihr früher auch so süße Stickeralben? Mögt ihr Cozy-Games wie Unpacking? Dann solltet ihr euch Little Corners anschauen, was quasi eine Mischung aus beidem ist.
Manchmal habe ich Lust darauf, mich am Setup mit einer Decke einzukuscheln, eine Kerze anzuzünden und ein entspanntes Game zu spielen, während ich mir Snacks und ein leckeres Heißgetränk schmecken lasse. Und Little Corners ist perfekt für so einen gemütlichen Abend.
In Little Corners stickert ihr kleine Räume mit verschiedenen Themen. Dabei ist eurer Kreativität keine Grenze gesetzt und ihr könnt die Sticker anbringen, wie ihr Lust habt, während ihr angenehmer Lo-Fi-Musik lauscht.
Das Gameplay von Little Corners
Little Corners ist ein Spiel, das Stickeralben auf den Bildschirm bringt. So habt ihr eine Auswahl aus (aktuell) acht Zimmern mit thematischen Stickern – etwa ein Astronomiezimmer, überwucherte Ruinen mit Skeletten oder eine Piratenkabine.
Habt ihr euch für ein Zimmer entschieden, geht das Stickern auch schon los. Ihr erhaltet zunächst ein kleines Tutorial, das euch in mehreren Pop-ups zeigt, was ihr alles machen könnt.
Auf der linken Seite habt ihr dann mehrere Sticker-Bögen mit etlichen Items, Möbeln, Deko etc., aus denen ihr auswählen könnt. Ihr könnt die Sticker frei in dem Zimmer und drumherum platzieren, Sticker drehen und die Ebene tauschen, also ob der Sticker im Vordergrund oder Hintergrund sein soll.
Abgesehen davon habt ihr die Möglichkeit, die Farbe des Hintergrunds zu ändern. Ihr könnt direkt im Spiel Screenshots eurer Werke aufnehmen und zwischenspeichern. Obendrauf müsst ihr auch nicht erst ein Zimmer abschließen, um ein anderes zu starten, ihr könnt jederzeit ein anderes Zimmer auswählen, alte Zimmer weiterstickern oder löschen.






Was mir an Little Corners gefällt – und was nicht
Für mich ist Little Corners das perfekte Cozy-Game, wenn ich abschalten möchte und möglichst wenig Energie ins Spielen investieren möchte. Es gibt keinerlei Vorgaben, außer, man möchte versteckte Sticker entdecken, die (wenn ich das richtig sehe) auch mit Errungenschaften auf Steam verbunden sind. Es gibt aber auch die Option, sich die Vorlage des Zimmers beim Stickern einzublenden, sodass man die quasi „nachstickern“ kann.
Mir gefiel außerdem nicht nur die entspannte Lo-Fi-Musik, sondern auch die Töne im Spiel. So machen die Sticker tatsächlich ein Geräusch, wie wenn ihr Sticker von einem Bogen abzieht.
In meiner Spielzeit ist mir nichts aufgefallen, was mich stört. Allerdings wäre es sicherlich cool, wenn es in Zukunft noch weitere Zimmer gibt, da gerade Vielspieler*innen schnell „durch“ sind mit dem Spiel und alles gesehen & gestickert haben. In einem Update auf Steam haben die Entwickler aber bereits eine weitere Map angekündigt.
Dadurch, dass es keine Zoom-Funktion im Zimmer selbst gibt, ist es manchmal etwas „fummelig“, die Sticker richtig zu platzieren, vor allem, wenn das Zimmer immer voller wird. Zwar kann man Sticker wieder abnehmen und neu platzieren, aber auch das ist teilweise tricky, wenn’s voller wird und mehrere Sticker übereinanderkleben.
Ansonsten habe ich aber nichts zu meckern und kann euch das Spiel definitiv empfehlen – insbesondere für den Preis von rund 7 €.
Fazit: Little Corners ist das perfekte Cozy-Game für entspannte Spielstunden, wenn man nicht viel Energie hat/investieren möchte. Vor allem Fans von Unpacking könnte es ansprechen, aber auch jene, die gerne Räume, Postkarten oder andere Elemente in Spielen gestalten.
Little Corners ist am 13. November 2025 auf Steam erschienen und kostet rund 7 €.
| Pro | Contra |
|---|---|
| super süß & entspannend | Vielspieler*innen sind schnell durch, aber es folgt sicherlich regelmäßig neuer Content |
| es gibt keine Vorgaben = freies, kreatives Spielen | keine Zoom-Funktion, etwas „fummelig“ bei kleineren Stickern |
| schöne Lo-Fi-Musik | |
| tolle Sounds beim Stickern | |
| 8 verschiedene Zimmer | |
| Hintergrund anpassbar | |
| versteckte Sticker zum Entdecken |
Anmerkung: Ich habe ein kostenloses Rezensionsexemplar dieses Produkts über https://www.keymailer.co erhalten.













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