Auszeichnung als Lese-Highlight

Hallo Trallabookies!
Die letzte Montagsfrage für dieses Jahr ist offen, was bedeutet, dass man sich eine der vergangenen Fragen aussuchen und beantworten kann.
Für das Jahresende fand ich es passend, folgende Thematik näher zu erläutern:

Was muss ein Buch haben, um für dich als Lese-Highlight zu gelten?

Vor einiger Zeit habe ich mein Bewertungssystem umgebastelt, da mich das Sterne-/ Punktesystem genervt hat und ich nach fast jeder Bewertung irgendwie unzufrieden war. Für mich sagen die Punkte/Sterne/Federn/… nicht viel aus. Meistens ist es eher eine Geschmackssache, die auf diversen Punkten basiert, die nicht für jede Person in gleichen Anteilen bedeutsam sind.

Somit habe ich mir überlegt, Bücher anhand von vier Kategorien zu bewerten.

  • Liebling
  • Buchtipp
  • Zwischendurchlektüre
  • Fehlgriff

Die Begriffe sind womöglich selbsterklärend, für eine detaillierte Darstellung geht es hier entlang.

Ich persönlich mache ein Lese-Highlight/Liebling daran fest, dass ich die Thematik total interessant und fesselnd finde, egal in welchem Genre.
Ich bin ein Fan von authentischen Charakteren, mit denen ich mich identifizieren, und Äußerungen und Handlungen weitestgehend nachvollziehen kann. Ich liebe humorvolle und schlagfertige Dialoge, aber auch witzige und interessante Monologe. Auch mag ich wechselnde Erzählperspektiven sehr gerne, da man dadurch oftmals einen differenzierteren Einblick in die Gedanken der Protagonisten erhält.
Schön finde ich es, wenn mich die Emotionen völlig mitreißen, ich im Buch versinken kann und alles um mich herum vergesse. Der Schreibstil sollte dabei angenehm flüssig sein, egal ob er bildhaft, metaphorisch oder poetisch ist.
Im Idealfall hallt die Thematik noch lange nachdem ich das Buch beendet habe nach, sodass ich mich auch Wochen später noch an Einzelheiten und besondere Aspekte erinnern kann, gerne daran zurückdenke und dadurch erneut und immer wieder Teil der Geschichte sein kann.
Ein schönes Cover und eine ansprechende Innengestaltung sind das Sahnehäubchen, aber natürlich keine Voraussetzung.

Hier seht ihr drei meiner Highlights in diesem Jahr.

Was sie zum Highlight und damit zum Liebling gemacht hat könnt ihr in den jeweiligen Rezensionen lesen:

Penny L. Chapman – Pretend

Greg Walters – Die Geheimnisse der Alaburg

Marlena Anders – Ein Himmel aus Lavendel

Wie ist es bei dir?
Was muss ein Buch haben, damit es für dich zum Highlight wird?
Was sind deine Highlights in 2016?

Schreibt eure Erfahrungen in das Kommentarfeld, gerne dürft ihr euch mit eurem Blog an der Montagsfrage beteiligen.
Die Frage erscheint jeden Montag auf Svenjas Blog „Buchfresserchen“. Schaut doch mal bei ihr vorbei.

Ich wünsche euch einen tollen Start in die Woche!

Eure

schrift

Mein Bewertungssystem

Gelesene Bücher bewerte ich ab sofort anhand von vier Kategorien. Dies hat den Grund, dass ich die Einordnung in Punktekategorien mit Hilfe von Sternen, Federn, Herzchen und Co. oftmals als wenig aussagekräftig empfand. Auch werden den jeweiligen Punkten teilweise unterschiedliche Wertungen auferlegt. Zu der Idee der Kategorien inspirierte mich übrigens die liebe Saskia von Who is Kafka?.

BWS2

Lieblinge sind die Bücher, die mich langfristig beeindruckt haben. Ein absolutes und perfektes Lesevergnügen, welches noch lange nachhallt.

Buchtipp bedeutet, dass mir das Buch ziemlich gut gefallen hat und ich es mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann, mir jedoch das gewisse Etwas gefehlt hat.

Als Zwischendurchlektüre bezeichne ich Bücher, die nett für zwischendurch sind, mich gut unterhalten, aber langfristig nicht beeindruckt haben. Auch gab es ein paar Dinge, die mich gestört haben.

Fehlgriff bedeutet, dass mich das Buch persönlich nicht überzeugen konnte und einige Schwächen hatte. Vielleicht habe ich es sogar abgebrochen.