Outriders – wilde Zukunft & aggressives Gameplay

Hallo Menschen. Zufällig habe ich von Outriders gehört, einem neuen Koop-RPG Shooter für 1-3 Personen auf Steam, PlayStation und XBox. Die Demo gibt es aktuell kostenlos ohne bestimmten Spielzeitraum, das Game erscheint aber auch schon sehr bald. Ich habe reingeschaut und werde euch nun erzählen, wie mir die Reise in eine wilde Zukunft gefallen hat und warum ich Horizon Zero Dawn Vibes hatte.


Infos

Inhalt des Games: "OUTRIDERS ist ein Koop-RPG-Shooter für 1-3 Spieler, der in einem originellen, düsteren und verzweifelten Sci-Fi-Universum spielt. Die Menschheit verblutet in den Schützengräben von Enoch und du erstellst deinen eigenen Outrider, um dich auf eine Reise über den feindseligen Planeten zu begeben. Die reichhaltige Erzählung umfasst eine vielfältige Welt, wenn du die Slums und Baracken der ersten Stadt hinter dir lässt und auf der Jagd nach einem geheimnisvollen Signal durch Wälder, Berge und Wüsten reist." - Quelle

Square Enix | Steam, PS4, PS5, XBox Series X, XBox One | Action, Abenteuer, RPG, Sci-Fi | Third Person Koop-Shooter | ca. 60€ | FSK 18 | 01.04.2021

Alles, was im nachfolgenden Text aufgelistet wird, findet sich in den Fotoslideshows wieder. Diese sind mit Screenshots aus meinem Run bestückt.


Mein Eindruck

Ich habe die Demo mit meinem Kumpel Pascal gespielt und schon nach wenigen Momenten war klar: das Game ist genau unser Ding. Zunächst wird man in eine Art Tutorial geworfen, in welchem man die Grundmechaniken des Games lernt – laufen, sprinten, klettern, zielen, schießen, looten. Man lernt die besondere Welt Enochs kennen und erstellt sich seinen Outrider einerseits optisch, darüber hinaus entscheidet man sich für eine von vier Klassen – Technomant, Pyromant, Assassine, Verwüster. Absteigend handelt es sich dabei um Distanz- bis Nahkämpfer, was an den jeweiligen Waffen und Fähigkeiten zu erkennen ist. Ich habe mich in der Demo für den Technomanten entschieden, war mit einem Scharfschützengewehr, einem Sturmgewehr und Pistolen ausgerüstet. Innerhalb der Spielzeit erlernt man klassenspezifische Fähigkeiten, in der Demo konnte man 4 Stück davon freischalten – u.a. Raketensalven, Geschütz und Minen. Hier könnt ihr mehr über die einzelnen Klassen erfahren.

Das Setting ist eine Mischung aus Baracken, Bergen, Wäldern und Wüsten in einem Sci-Fi Universum und erinnert vom Stil ein wenig an Horizon Zero Dawn. Die Handlung spielt in einer wilden Zukunft, zum Start geht es darum, eine neue geeignete „Erde“ zu finden, auf der man leben kann sowie den Ursprung eines mysteriösen Signales herauszufinden. Es gibt alte Elemente wie Rüstungen und Waffen, aber auch neue Technologien und interessante Fähigkeiten, was insgesamt für einen tollen Mix sorgt. Gameplaytechnisch erinnert Outriders an The Division, man nimmt Aufgaben an, bekämpft Gegnerhorden, lootet, reist zum Lager, füllt Munition auf, legt das neue Loot an, verwertet das alte. Es gibt viele Zwischensequenzen und – auch schon in der Demo – spannende Plottwists. Der Einstieg in die Story fällt leicht, wie auch in anderen RPGs gibt es die Möglichkeit verschiedene NPC zu befragen und dadurch einiges über die Geschichte der Outriders etc. zu erfahren. Alleine in den paar Stunden habe ich verschiedene Umgebungsarten entdeckt und war hellauf begeistert – ich weiß nicht wie oft ich gesagt habe „warte kurz, ich muss ein Foto machen“.

Was das Levelsystem betrifft gibt es einerseits das Charakterlevel, andererseits steigt automatisch die Weltenstufe. Zu Beginn kann man zwischen Story und Einfach wählen, bei Einfach erhält man eine Belohnung. Die Stufe steigt je nach Quests und Charakterstufe. Außerdem hat man die Möglichkeit, Auszeichnungen für erledigte Aufgaben zu erhalten. Das Menü ähnelt aufbautechnisch anderen Games dieser Art – es gibt eine Karte, ein Tagebuch mit wichtigen Infos zu Charakteren, der Geschichte, Gegnern und Enoch, ein Inventar sowie Reiter für die Klasse und die einzelnen Fähigkeiten.

Im Klassenmenü findet man einen Skillbaum, den man kostenlos zurücksetzen kann, falls man sich doch noch anders entscheiden möchte. Auch der Aufbau des Inventars kommt einem bekannt vor – links sind die Waffen aufgelistet, die man im „Rucksack“ sowie ausgerüstet hat, rechts die Ausrüstung und ihren jeweiligen Wert. Die Ressourcen sind ebenfalls aufgelistet. wobei ich in der Demo noch nichts davon verbraucht habe. Es ist in Looter-Shootern aber für mich eh unüblich Ausrüstung zu kaufen, da sie ständig gedroppt wird.

Im HUD findet man ganz übliche Details wie Lebensanzeige, Level, Weltstufe, aktuelle Quest und Aufgabe, Minimap, ausgerüstete Waffen plus Munition. Im Koop wird euch zusätzlich die Lebensanzeige von eurem Mate angezeigt. Im unteren Bereich findet ihr eure Fähigkeiten inklusive Taste, mit der ihr sie anwendet. Ich habe mich im Game Octavia genannt, nach einem Charakter aus der Serie The 100, deren anfänglicher Inhalt ebenfalls Ähnlichkeiten zu Outriders besitzt.

Das Kampfsystem basiert auf der jeweiligen gewählten Klasse. Da ich mich für den Technomanten entschieden habe, habe ich als Fernkämpfer agiert – mit Scharfschützengewehr und Sturmgewehr für die näheren Distanzen. Meiner Meinung nach war es nicht super schwer, aber auch nicht immer einfach – man kann sich übrigens 1x selbst wiederbeleben, danach muss einem der Mate zur Hilfe eilen. Wie das ist wenn man alleine spielt muss ich noch herausfinden. Es gibt keine Heiltränke, man heilt sich lediglich durch seine Fähigkeiten und wenn man den Gegnern Schaden hinzufügt – dadurch setzt das Game auf eine eher aggressive Vorgehensweise, die Damage und Kills mit Heilung belohnt. Einerseits kämpft man gegen Gegnerhorden, man „säubert“ einzelne Gebiete, darüber hinaus gibt es aber auch Bosse, die schon ein wenig herausfordernder sind.

Besonders positiv ist es, dass der Fortschritt mit in das Hauptspiel übernommen wird, wenn man es dann beginnt. Auch ist praktisch, dass man nach Beenden der Demostory wieder zu einem vorigen Speicherpunkt spawnt und dort „weiterspielen“ kann, man kann andere Klassen ausprobieren, oder einfach Nebenquests wiederholen, denn neben einer Hauptstory besitzt die Demo bereits ein paar Nebenmissionen.


Mein Fazit

Der erste Satz nach Abschluss der Demo war: okay, ich muss das Game vorbestellen. Daraufhin haben wir nach einer Collectors Edition gesucht, leider ist bisher keine angekündigt. Ich bin insgesamt sehr begeistert von den Spielstunden, die ich bisher in Outriders verbracht habe. Die Story gefiel mir schon mal richtig gut, ich bin wahnsinnig neugierig darauf, die Welt weiter zu erkunden, weitere Orte und Gegnerarten zu entdecken, zu looten und weitere Fähigkeiten auszuprobieren. Dass man Outriders im Koop mit bis zu 3 Leuten spielen kann ist natürlich auch ein Pluspunkt.

Outriders erscheint am 01.04. bei Steam, auf der PlayStation und auf der XBox und wird ca. 60€ kosten. Bei Vorbestellung erhält man das Hell’s Rangers Content Pack mit 11 einzigartigen Waffen und Truck Designs.

Outriders bei Steam | bei Square Enix | Survival Guide | zur Demo

Infos zu den Klassen

3 Kommentare

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